3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Die nachfolgend beschriebenen Ziele orientieren sich überwiegend an den unter Wesentlichkeit genannten Nachhaltigkeitsaspekten. Sofern eine Quantifizierung der Ziele möglich ist, werden konkrete Angaben zur zeitlichen Umsetzung gemacht.

Stadtsauberkeit

Fortführung erfolgreicher Projekte mit Langzeitarbeitslosen in der Maßnahme "Stadtsauberkeit" sowie zusätzlich mit dem im Jahr 2016 aufgelegten Projekt mit Langzeitarbeitslosen und Migranten genannt "Gemeinsam für mehr Stadtsauberkeit".

Abfallpädagogisches Konzept

Fortlaufende Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen. Zusammenarbeit mit einer Förderschule für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund.

Dezentraler Wertstoffhöfe

Planung weiterer dezentraler Wertstoffhöfe - beginnend noch im Jahr 2018 in den Stadtteilen Hagen Haspe und Eilpe.

Umwelt- und Klimaschutz

Im Rahmen des Berufskraftfahrerqualifikationsgesetzes ist für alle Fahrer eine Schulung für 2019/2020 vorgesehen, die u.a. der Kraftstoffreduzierung dient.

Bauliche Maßnahmen, Sanierungen und Optimierungen werden im Allgemeinen im Sinne des Klimaschutzes geplant. Dies gilt auch für optimierte (infrastrukturelle) Betriebsabläufe durch eine mögliche Zusammenlegung von Betriebseinheiten.

Mitarbeiterorientierung

Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements bis 2019.
Nachhaltigkeitsschulung für Bereichsleiter (in 2018).
Systematisierung der Weiterbildungen mit Nachhaltigkeitsbezügen (in 2018).
LOB im Hinblick auf Nachhaltigkeitsbezüge untersuchen (in 2018).

Soziales Engagement und Bürgerbeteiligung

siehe Stadtsauberkeit

Innovation

Weiterentwicklung und Ausbau des Einsatzes von Unterflursystemen (vgl. Kriterium 10).

Überarbeitung des betrieblichen Vorschlagwesens, u.a. im Hinblick auf Nachhaltigkeitsaspekte (bis 2019).

Dialog und Offenheit

Fortschreibung des Nachhaltigkeitsberichts und der DNK-Entsprechenserklärung im 2-jährigen Rhythmus.

Die im Frühjahr 2018 erstellte onlinebasierte Nachhaltigkeitsvisitenkarte (vgl. Kriterium 10) wird fortlaufend nach Bedarf und Anlass aktualisiert.

Weiterführung und -entwicklung der Öffentlichkeitsarbeit in Richtung Nachhaltigkeit.
Artikel im Mitarbeiter-Magazin mit unmittelbaren Nachhaltigkeitsbezügen (u.a. ein Bericht zur DNK-Entsprechenserklärung und zur Nachhaltigkeitsvisitenkarte).

Themen- und dimensionenübergreifender (Ökonomie, Ökologie, Soziales) Austausch mit den Anspruchsgruppen, um weitere Synergien zu ermöglichen (ggf. Stakeholder-Austausch).

Beschwerdemanagement - Weiterentwicklung eines bürgerfreundlichen und effizienten Beschwerdemanagements bis 2019.

Durchführung weiterer Kundenbefragungen.

Errichtung einer Messstation auf dem Schlot der MVA in Kooperation mit dem "Wetternetz Hagen" im Jahr 2018.

Zielerreichung

Die Zielerreichung wird u.a. durch intensive Beteiligungsprozesse (Gremien, Mitarbeitende, Bürgerinnen und Bürger etc.) kontrolliert. Im Speziellen sind Berichtspflichten wie etwa der Emissionsbericht zu nennen, der jährlich Auskunft über die Einhaltung der Grenzwerte gibt.
Die vorliegende Entsprechenserklärung und die Nachhaltigkeitsvisitenkarte werden genutzt, um eine weitere Kontrolle nachhaltigkeitsbezogener Aspekte zu gewährleisten.
Die Priorisierung der Ziele ist abhängig von den Festlegungen des Abfallwirtschaftskonzepts und von aktuellen Herausforderungen (Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie Mitarbeitenden, gesellschaftliche Trends etc.).