3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Die Unternehmen der Stadtwerke Köln sind sich einig, dass Nachhaltige Entwicklung ein laufender Pro­zess ist, der das Zusammenwirken aller Beteiligten erfordert. Seit mehreren Jahren schaffen sie daher in­terne Strukturen für Nachhaltigkeit mit dem Ziel, den Nachhaltigkeitsgedanken in ihren Gesellschaften noch stärker zu implementieren und voranzubringen.  

Dabei orientiert sich die organisatorische Verankerung von Nachhaltigkeit im SWK-Konzern an den re­alen Gegebenheiten und Machbarkeiten der einzelnen Gesellschaften mit ihren unterschiedlichen Un­ternehmensgegenständen, Märkten und Dimensionierungen. Grundsätzlich ist jede Gesellschaft für ihr eigenes Nachhaltigkeitsmanagement verantwortlich.  

Wesentliche Zielsetzungen von Nachhaltigkeit ergeben sich für die SWK-Unternehmen aus ihrer urei­genen Geschäftstätigkeit, der Bereitstellung von Dienstleistungen und Angeboten der Daseinsvorsorge, die sich an den Bedürfnissen der jetzigen und künftigen Generationen orientieren. Unabhängig von den jeweiligen Geschäftsfeldern ist die Orientierung an Zielen der Nachhaltigkeit eine verbindende Klammer zwischen den einzelnen Unternehmen der Stadtwerke Köln. Seit 2010 ist diese Selbstverpflichtung zu Nachhaltigkeit ein eigenständiges Ziel im Stadtwerke Köln Konzern. 

Mit ihrer Orientierung an den SDGs stehen die Unternehmen des Stadtwerke Köln Konzerns in Übereinstimmung mit den politi­schen Vertretern im Rat der Stadt Köln, die im September 2017 eine Resolution verabschiedet haben, in der diese Entwicklungsziele zu Leitlinien für ihr kommunalpolitisches Handeln in einem breiten Bündnis mit den lokalen Akteuren und den Bürgerinnen und Bürgern in Köln erklärt wurden.  

Um konzernweite Nachhaltigkeitsziele umzusetzen bzw. weiterzuentwickeln, wurde 2017 bei der Stadt­werke Köln GmbH eine Stelle Nachhaltigkeitskoordination mit der Aufgabe der Koordinierung der Unter­nehmensaktivitäten zur Nachhaltigkeit eingerichtet. Zugleich wurden in den einzelnen SWK-Unterneh­men jeweils eigene Koordinatoren für Nachhaltigkeit benannt. Diese haben die Aufgabe, innerhalb ihrer Gesellschaften als Multiplikatoren für Nachhaltigkeit zu agieren sowie in Abstimmung mit den jeweiligen Unternehmensleitungen dazugehörige Aktivitäten und Projekte anzustoßen oder zu fördern. Zugleich haben sich die Nachhaltigkeitskoordinatoren intern vernetzt und ein Austauschgremium gegründet. Ziel ist es, konzernweite Initiativen und Maßnahmen zur Nachhaltigkeit abzustimmen und weiterzuentwickeln.
  
Für das Berichtsjahr 2018 wurden auf der Ebene des Stadtwerke Köln Konzerns keine Nachhaltigkeitsziele definiert. Vielmehr haben sich die einzelnen Konzerngesellschaften eigene Nachhaltigkeitsziele gesetzt und diese teilweise in ihren Publikationen (z.B. Geschäftsberichten, Umweltberichten und -erklärungen sowie Nachhaltigkeitsberichten) dokumentiert.