3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Zu jedem der fünf Handlungsfelder aus der Wesentlichkeitsanalyse – Nachhaltige Unternehmensführung, Umwelt- und Klimaschutz, Mitarbeiterorientierung, Gesellschaftlicher Wertbeitrag sowie Transparenz – haben wir Ziele definiert, die im Folgenden aufgeführt sind. Ziele und Indikatoren wurden von der Vorständin, allen Bereichs- und Stabsstellenleitungen sowie weiteren Experten der RSAG – zum Beispiel aus den Bereichen Energie und Gesundheit – gemeinsam formuliert. Die Zielerreichung wird anhand von Kernindikatoren nachverfolgt, die in Kriterium 7 erläutert sind.  

Nachhaltige Unternehmensführung

Umwelt- und Klimaschutz

Mitarbeiterorientierung

Gesellschaftlicher Wertbeitrag

Transparenz
Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse (siehe Kriterium 2) haben unsere Führungskräfte Nachhaltigkeitsaspekte aus fünf Handlungsfeldern nach ihrer internen Bedeutung für die RSAG bewertet. Entsprechend dieser Bewertung sind unsere Ziele priorisiert. In Bezug auf das Handlungsfeld Nachhaltige Unternehmensführung behandelt die RSAG Ziele zur Kundenzufriedenheit mit erhöhter Priorität. Im Handlungsfeld Mitarbeiterorientierung haben Ziele zum Gesunden und alternsgerechten Arbeiten für uns eine besonders große Relevanz und im Feld Gesellschaftlicher Wertbeitrag Ziele zur Daseinsvorsorge, Lebensqualität und Entsorgungssicherheit. Bezüglich Umwelt- und Klimaschutz priorisieren wir unser Ziel, die Voraussetzungen für eine effiziente Sekundärrohstoffwirtschaft zu schaffen und im Handlungsfeld Transparenz das Ziel, die Transparenz der Entsorgungswege zu erhöhen.  

Auch wenn wir uns in unserer Kommunikation nicht explizit darauf beziehen, tragen unsere Aktivitäten zur Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen bei. Insbesondere zu SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur sowie SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden leisten wir durch unsere Kerntätigkeit als Abfallwirtschaftsgesellschaft einen Beitrag. Wir stellen allen Einwohnerinnen und Einwohnern des Rhein-Sieg-Kreises eine moderne und nachhaltige Entsorgungsinfrastruktur zur Verfügung und investieren in Fahrzeuge und Anlagen mit geringen Schadstoff- und Lärmemissionen, um die Lebensqualität im Kreis zu verbessern. SDG 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion fördern wir unter anderem durch Maßnahmen zur Abfallvermeidung sowie die Getrenntsammlung und umweltgerechte Verwertung von Bioabfall, Altpapier, einer Vielzahl von Wertstoffen und Restmüll. Durch die Produktion von Strom mit Biogas und Photovoltaik tragen wir zu SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz und SDG 7 Bezahlbare und saubere Energie bei.  

Im zweijährigen Turnus – für die Erstellung des Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichts sowie der DNK-Erklärung – evaluieren unsere Vorständin, die Stabsstellen- und Bereichsleitungen sowie weitere Fachexperten die Zielerreichung und definieren soweit nötig neue Ziele und Indikatoren. Da Nachhaltigkeit für uns eine hohe Priorität hat, liegt die oberste Verantwortung für dieses Thema bei der Vorständin. Sie schafft die organisatorischen Voraussetzungen für die Zielerreichung im Unternehmen. Unsere Verantwortlichkeiten für das Thema Nachhaltigkeit sind in Kriterium 5 ausführlich beschrieben.