2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Die Aktualität und Relevanz unserer Handlungsfelder überprüfen wir regelmäßig. Dazu analysieren und bewerten wir die Erwartungen und Anforderungen maßgeblicher Stakeholder und spiegeln diese mit unserer eigenen Einschätzung. Dieses Vorgehen ermöglicht es uns, nachhaltigkeitsrelevante Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen und in unsere Strategie zu integrieren. 2014 haben wir dazu in einem mehrstufigen Prozess die für uns relevanten Themen identifiziert und in Bezug auf Umsatz, Kosten, Risiko und Reputation priorisiert.

Im Berichtsjahr haben wir die Ergebnisse aus der Materialitätsanalyse in internen Workshops erneut diskutiert und mit aktuellen Entwicklungen sowie den Konzernzielen abgeglichen. Außerdem haben wir sie in Bezug auf ihre Relevanz für die Bayer-Wertschöpfungskette und die Berichterstattung gemäß den neuen GRI G4 Leitlinien analysiert. In diesem Prozess wurden die ursprünglich 24 zu 11 Handlungsfeldern verdichtet, dem Vorstand vorgestellt und durch ihn bestätigt.

Die Handlungsfelder der einzelnen Wertschöpfungsstufen http://www.geschaeftsbericht2015.bayer.de/lagebericht-ergaenzungen/grundlagen-des-konzerns/bayer-auf-einen-blick/wertschoepfung.html sind:
Wertschöpfungsstufe Forschung, Entwicklung Innovation: Produkt- und Prozessinnovationen, Zugang zu Gesundheitsversorgung, Nachhaltige Ernährungssicherung, Humankapital, Geschäftsethik, Produktverantwortung, Umweltschutz, Stakeholder Engagement / Partnerschaften;
Wertschöpfungsstufe Lieferkette: Lieferantenmanagement;
Wertschöpfungsstufe Produktion: Produkt- und Prozessinnovationen, Nachhaltige Ernährungssicherung, Humankapital, Geschäftsethik, Produktverantwortung, Sicherheit, Umweltschutz, Stakeholder Engagement / Partnerschaften;
Wertschöpfungsstufe Logistik: Humankapital, Geschäftsethik, Produktverantwortung, Sicherheit, Umweltschutz, Stakeholder Engagement / Partnerschaften;
Wertschöpfungsstufe Vertrieb und Marketing: Zugang zu Gesundheitsversorgung, Nachhaltige Ernährungssicherung, Humankapital, Geschäftsethik, Produktverantwortung, Umweltschutz, Stakeholder Engagement / Partnerschaften, Gesellschaftliches Engagement;
Wertschöpfungsstufe Anwendung: Geschäftsethik, Produktverantwortung, Umweltschutz, Stakeholder Engagement / Partnerschaften

Die für die wesentlichen Handlungsfelder  entsprechenden Managementsysteme, Gremien und Arbeitsgruppen, die von den Teilkonzernen  umgesetzt werden, sind implementiert. Fortwährende Überprüfung und Anpassung der Richtlinien sowie regelmäßige interne Audits stellen sicher, dass unsere Managementsysteme kontinuierlich verbessert und den jeweiligen spezifischen Anforderungen angepasst werden.

Weitere Details zur Wesentlichkeitsanalyse siehe Nachhaltigkeitsmanagement und -steuerung http://www.geschaeftsbericht2015.bayer.de/lagebericht-ergaenzungen/grundlagen-des-konzerns/nachhaltigkeitsmanagement-und-steuerung.html