2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Zu Braincourts Kunden zählen Automobilhersteller und deren Zulieferer, Anbieter der Telekommunikation sowie zahlreiche KMUs in der DACH-Region. Mit unseren Dienstleistungen im Bereich der Softwareentwicklung und im Projektmanagement helfen wir unseren Kunden im Wesentlichen effizienter und profitabler zu werden und in Konsequenz Ressourcen einzusparen. Dieses Wissen wenden wir auch betriebsintern an, um sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen. 
Braincourt hat seine Bemühungen zur Nachhaltigkeit mit den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der UN (https://sdgs.un.org/goals) in Gesprächen innerhalb des Nachhaltigkeitsteams und der Geschäftsleitung verglichen und folgende, relevante Ziele mithilfe einer Wesentlichkeitsanalyse herausgearbeitet, auf welche unsere Geschäftstätigkeit Einfluss hat:
Gesundheit und Wohlergehen:
Braincourt stellt das Wohlergehen seiner Stakeholder in den Vordergrund. Beispielsweise findet jeder Mitarbeiter in seiner individuell zugehörigen Niederlassung einen Arbeitsplatz auf technologisch neuestem Stand vor. Außerdem werden Homeoffice-Arbeitsplätze ebenfalls von Braincourt mit Hardware ausgestattet, sodass auch außerhalb der Niederlassungen ein gesundes Arbeiten gewährleistet wird. 
An den Arbeitsplätzen wird eine blendungsfreie Beleuchtung gewährt sowie höhenverstellbare Tische und ergonomische Bürostühle verwendet.

Hochwertige Bildung:
Qualitative Bildung stellt einen Grundpfeiler unserer Dienstleistung dar. Wir haben als Beratungshaus direkten Einfluss auf dieses Ziel und bieten unser Know-how nicht nur unseren Kunden in Form von Coachings und Schulungen an, sondern sind auch für unsere betriebsinternen Belange sehr daran interessiert, die eigenen Mitarbeiter hochwertig weiterzubilden.  

Geschlechtergleichheit:
Braincourt lebt den Ansatz der Geschlechtergleichheit und stellt Mitarbeiter aufgrund ihrer Expertise, ihres Skillsets und ihrer Kompetenzen ein. Dabei hilft ein von der Geschäftsleitung entwickeltes Y-Profil, in dem es im Wesentlichen um drei Ausprägungen (fachliches, technisches und methodisches Know-how) geht. Dabei spielt das Geschlecht keine Rolle. Ein Prüfungsinstrument ist unter anderem eine Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage, die im Zweijahresrhythmus über einen externen Dienstleister durchgeführt wird.

Menschwürdige Arbeit:
Wir unterstützen unsere Kunden beispielsweise bei Digitalisierungsprojekten und sehen dabei, wie sich Aufgaben effizienter und ressourcenschonender gestalten lassen. Auch unternehmensintern werden Controllinginstrumente verwendet, die die eigene Arbeit transparent darstellen und Aufgaben der Mitarbeiter offenlegen. Dies ist nicht nur wichtig für die Rechnungsstellung an unsere Kunden und Bestandteil der ISO 9001 Zertifizierung, sondern zeigt Projektleitern potenzielle Handlungsfelder auf.

Industrie, Innovation und Infrastruktur:
Neben den bereits beschriebenen Ausstattungsgegenständen legte Braincourt beispielsweise bei der Wahl der Niederlassungsbüros einen großen Wert darauf, dass die Mitarbeiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen können. Die Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel wird individuell für Mitarbeiter mit erhöhter Reisetätigkeit bezuschusst.

Nachhaltiger Konsum und Produktion:
Es wurde in ein Wasseraufbereitungssystem investiert, das den Zukauf von Flaschenwasser ersetzt. Außerdem wird sämtliches elektrisches Licht von äußerst stromsparenden Leuchtmitteln erzeugt. Weiter wurde beispielsweise im Gebäude des Hauptsitzes in Stuttgart auf eine Klimaanlage aus ökologischen Gründen verzichtet; stattdessen wurden stark isolierende Baumaterialien verwendet und mit einem Lüftungssystem kombiniert, sodass eine geringere Belastung der Umwelt die Konsequenz ist. 

Maßnahmen zum Klimaschutz:
Unsere Unternehmenskultur legt großen Wert auf persönliche Nähe, in Form von Präsenzterminen bei Kunden aber auch zwischen den Mitarbeitern unserer verschiedenen Standorte. Dafür greifen die Braincourt-Mitarbeiter auf PKW, die Bahn oder Flugreisen zurück, welches unseren ökologischen Fußabdruck belastet. Durch die Nutzung von Audio- und Videokonferenzen, dem Arbeiten aus dem Homeoffice und der Verbindung verschiedener Vor-Ort-Termine während eines Aufenthalts arbeiten wir daran, diesen nachhaltig zu verringern. Der ökologische Fußabdruck lässt sich mit der konsequenten Nutzung der Kommunikationstechnologien und der damit verbundenen Einsparung von Reisen auf ein Minimum reduzieren. Nicht zu vernachlässigen ist allerdings, dass auch die Nutzung der Kommunikationsdienste einen Einfluss auf die Umwelt generiert. Insbesondere sind hier der Stromverbrauch und die Hitzegeneration der Rechenzentren und der Dienstleistungsanbieter zu erwähnen.