2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Die inova ist im Bereich kleiner und mittlerer Unternehmensgrößen (KMU) Spezialist für den CO2-Fußabdruck (CCF) sowie der Nachhaltigkeitsberichterstattung auf Basis des Deutschen Nachhaltigkeitskodex.

Das Umfeld der kleineren Unternehmen in dem die inova tätig ist, kennzeichnet sich vor allem durch die immer strenger werdenden Anforderungen deren größeren Stakeholder, an eine Informationsweitergabe zum nachhaltigen Handeln an die kleineren Unternehmen. Die großen Unternehmen sind zu einer Berichterstattung gesetzlich verpflichtet und benötigen dadurch Informationen von ihren Geschäftspartnern. Da die Berichtsformate der Großunternehmen Standardanforderungen unterworfen sind, sehen sich dadurch auch die kleinen Geschäftspartner bzgl. Berichtsformaten auf internationalen Standards vermehrt in der Pflicht.

Vor diesem Hintergrund unterstützt die inova die kleinen Unternehmen auf dem Weg zu einer professionellen Kommunikation ihres nachhaltigen Handelns.

Dies realisieren wir durch den Aufbau einer nachhaltigen Unternehmensumgebung, einer Corporate Sustainable Environment, kurz CSE. Das CSE-System wurde von inova speziell für kleine und mittlere Unternehmensgrößen entwickelt und beschreibt die schrittweise Begleitung der Unternehmen durch verschiedene Analysen, einen CO2-Footprint und eine Nachhaltigkeitsberichterstattung auf Basis des DNK.

Durch die schrittweise Arbeitsweise wird das Mindset bzgl. Nachhaltigkeit dauerhaft positiv verändert. Es versetzt die Unternehmen zudem in die Lage, sich bzgl. eines einzuführenden Nachhaltigkeitsmanagements strategisch auszurichten und ein solches dauerhaft zu implementieren. Negative Auswirkungen konnten wir diesbezüglich bisher nicht feststellen.

Vor der Corona-Pandemie war es teilweise sehr schwer Unternehmen davon zu überzeugen wegen einer Besprechung, anstatt mehrere hundert Kilometer zum zu beratenden Unternehmen zu fahren, ein Online-Meeting abzuhalten das genauso effizient und gewinnbringend zu realisieren ist wie das Offline-Pendant.

Durch die Corona-Pandemie hat sich das grundlegend geändert. Der prozentuale Anteil an Online-Meetings stieg mittlerweile auf weit über 90%. Dadurch hat sich die Reisetätigkeit auf unserer Seite enorm reduziert. Auch der Aufwand auf Kundenseite wird dadurch erheblich geringer. Auf unserer Seite muss allerdings hierbei auf eine ausreichende Präsenz direkt beim Kunden geachtet werden, um die notwendige Klarheit und das Verständnis bzgl. den Situationen vor Ort beim Kunden zu gewährleisten.

Die inova hatte bereits 2019 das Potential des Einsatzes von Online-Tools erkannt und sich dementsprechend weiterentwickelt. 2020 wurde die Entwicklung der inova-Online-Akademie abgeschlossen und 2021 folgte die Implementierung der Corporate Sustainable Environment (CSE). 
 
Bei solchen Online-Tools sehen wir die Chancen vor allem bzgl. der Flexibilität und Verfügbarkeit sowie einer positiven Auswirkung auf die verminderte Reisetätigkeit. Bei der Auswahl der Infrastruktur für diese Anwendungen achtet die inova auf Nachhaltigkeit, Ressourcen- und Energieeffizienz, um den positiven Effekt dauerhaft abbilden zu können. 
 
Allerdings sollte beim Einsatz von IT-gestützten Strukturen die direkte menschliche Interaktion nicht außer Acht gelassen werden. Der ausschließliche Einsatz solcher IT-Strukturen verhindert den persönlichen, direkten Kontakt vor Ort und es besteht das Risiko, dass die teilnehmenden Parteien die sozialen Bindungen/Interaktionen dadurch vernachlässigen. Daher werden zu wichtigen Milestones eines Kundenprojektes persönliche Treffen durchgeführt.