2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

1.2  Wesentlichkeit

Unsere Geschäftstätigkeit setzt sich aus diversen Beratungsangeboten zusammen. Als national tätiges Dienstleistungsunternehmen sind unsere wesentlichen direkten Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsaspekte schwerpunktmäßig ökologisch in unserem Energieverbrauch und damit verbundenen CO2-Emissionen zu sehen.
Als zentrale Nachhaltigkeitshemen haben wir folgende definiert:
  • Mobilität
  • Energieverbrauch
  • Einkauf von Bürobedarf
  • Mitarbeitergesundheit und -zufriedenheit


Darüber hinaus nehmen wir indirekt durch unsere Beratungsleistungen Einfluss auf den Energieverbrauch unserer Kunden. Zentral ist dabei stets eine Effizienzsteigerung sowie die Nutzung erneuerbarer Energien wie Photovoltaik ggf. in Verbindung mit Elektromobilität. Diese Tätigkeit wird auch von gesetzlichen Verpflichtungen, wie z. B. dem Energiedienstleistungsgesetz, untermauert. Klimapolitische Verschärfungen haben einen unmittelbaren Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit, da wir unsere Kunden regelmäßig über relevante Entwicklungen und damit verbundene Verpflichtungen informieren bzw. zu möglichen Maßnahmen beraten.

Ein Megatrend, der auch die first energy GmbH betrifft, ist der demographische Wandel. Aufgrund der alternden Gesellschaft wird es immer schwieriger Auszubildende zu gewinnen und zu halten. Folge ist ein Fachkräftemangel, der den langfristigen Unternehmenserfolg gefährden kann.  Des Weiteren bedeutet der demografische Wandel für die arbeitende Bevölkerung eine längere Lebensarbeitszeit. Dadurch können wichtige Fachkräfte länger im Unternehmen verbleiben.

Als gesellschaftlicher Makrotrend spielt darüber hinaus für uns vor allem die voranschreitende Digitalisierung bzw. Industrie 4.0 eine große Rolle. Die Erfassung und das Monitoring von Energieverbräuchen wird beispielsweise durch Smart Meter und geeignete Monitoringsoftware immer einfacher. So ist es möglich, Verbräuche im Blick zu behalten und zeitnah auf Ausreißer zu reagieren. Häufigere Nutzung von Videokonferenzen statt physischen Meetings reduziert den in der Beratung obligatorischen Mobilitätsaufwand. Zudem kann die Ausweitung der Digitalisierung Auswirkungen auf unsere Auftragslage, positiv wie negativ, haben. Außerdem besteht auch die Gefahr der Überforderung von Mitarbeiter*innen bedingt durch die wachsende Komplexität schnell wandelnder Technologien. Mit bedarfsgerechter Weiterbildung versuchen wir dieser Gefahr zu begegnen. Weiterhin verfolgen wir bereits seit Jahren erfolgreich das Konzept des „papierlosen Büros“. Das heißt, dass wir unseren Papierbedarf auf ein Minimum reduziert haben.

Ebenso hat der Ausbau der erneuerbaren Energien einen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit, da dieser sowohl die Preisgestaltung bei Lieferverträgen als auch unser Beratungsangebot, z. B. zum Thema PV, beeinflusst.
Aus den genannten Risiken ergeben sich aber auch Chancen. Zentral sind für uns:
  • Verringerung der ökologischen Auswirkungen durch Digitalisierung
  • Reduzierung der CO2-Emissionen durch nachhaltige Mobilität
  • Energieautarkie und Verzicht auf fossile Ressourcen durch PV-Eigenerzeugung
  • Steigerung der Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit
  • Intensivierung des Stakeholder-Dialogs
  • Dienstleistungsinnovationen

Ein nachhaltiger Umgang mit Strom und Wärme ist für die first energy GmbH bereits seit Jahren selbstverständlich. Durch unser Bekenntnis Nachhaltigkeit in unsere Unternehmensziele zu integrieren, werden wir in Zukunft die genannten ökologischen und sozialen Themen noch stärker fokussieren, nachhaltige Ziele setzen und deren Erreichung mit Anspruch verfolgen.