2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Das gesellschaftliche Umfeld der RETA ist geprägt durch die verstärkte Hinwendung zur nachhaltigen Entwicklung. Gesetzliche Grundlagen und Kundenpräferenzen orientieren sich zunehmend an der gleichwertigen und gleichzeitigen Betrachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte und Fragestellungen. Dieses ganzheitliche Denken manifestiert sich in der Branche der thermischen Abfallbehandlung u.a. in der Etablierung innovativer Stoffströme. Dies kommt bei der RETA durch die Versorgung des Sodawerkes mit Prozessdampf zum Ausdruck (vgl. Kriterium 1).

Die Relevanz von Nachhaltigkeitsaspekten:

Die RETA orientiert sich an den Anforderungen und Wünschen der Kunden. Die kontinuierliche Diskussion mit allen Beteiligten aus Kommune, Industrie, Handel, Handwerk, Gewerbe, Wissenschaft, Technik und Politik ist ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens, das Sicherheit und Umweltschutz über kurzfristige Kostenüberlegungen stellt. Die RETA denkt in geschlossenen Stoffkreisläufen und ganzheitlichen Produktlebenszyklen. Die Entwicklung neuer Verwertungstechnologien und Vermarktungswege für Grundstoffe und Produkte hat dabei höchste Priorität.
Die Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird durch Aus- und Weiterbildung gewährleistet. Fragen der Arbeitssicherheit spielen eine wesentliche Rolle.

Den ökologischen und sozialen Risiken wurde in der Branche der thermischen Abfallbehandlung in den letzten Jahrzehnten Rechnung getragen. Dies kommt durch die Nachhaltigkeit im Kerngeschäft (vgl. Allgemeines und Kriterium 1), durch Innovationen (vgl. Kriterium 10) sowie die ökologischen und sozialen Instrumente und Prozesse zum Ausdruck. Das Denken in geschlossenen Stoffkreisläufen und ganzheitlichen Produktlebenszyklen, die Entwicklung neuer Verwertungstechnologien sowie die ausgeprägte Mitarbeiterorientierung tragen dazu bei, die Risiken weitgehend zu minimieren. Gleichzeitig lassen sich daraus Chancen im Hinblick auf die öffentliche Wahrnehmung als nachhaltig tätiges Unternehmen und demzufolge als attraktiver Arbeitgeber ableiten (vgl. Kriterium 1).