2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Die Eifler Kunststoff-Technik GmbH setzt ökonomisches, ökologisches und soziales Bewusstsein in der täglichen Praxis um. Aus den gelisteten Aktivitäten ergeben sich Chancen und Risiken die in den zentralen Abteilungen und den operativen Einheiten ermittelt werden, gegeneinander abgewogen und entsprechend über entsprechende Analysen und den kontinuierlichen Verbesserungsprozesse nachhaltig umgesetzt werden.

Über interne und externe Mitarbeiterqualifikationen soll dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden, auch um langfristig den Unternehmensstandort zu erhalten. Durch Ortsnähe, hohe Flexibilität und gelebte Kunden- und Lieferantenbeziehungen fördern wir die Lebensgrundlage vieler Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und deren Familien.


Relevante externe-interne Themen / Aspekte Einfluss/ Erwartung Indikation Bedeutung Maßnahme Wirksamkeit
Wirtschaftliche Entwicklung,  Markt- und Wettbewerbs-situation Entwicklung der Konjunktur Einfluss auf Umsatz / Ertrag Auswertung von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen (KPI`s). 1 Beobachtung des  Marktes. 1
  Kundenzufriedenheit Einfluss auf Umsatz / Ertrag Anzahl an Reklamationen, Lieferantenbewertungen (Kundenrückmeldungen). 1 Beobachtung und Auswertung von Rückmeldungen bzw. Reklamationen. 2
  Internationalisierung und Engagement für die regionale Wirtschaft Kunden- und Lieferantennähe Kunden- und Lieferantenentwicklungen. 1 kontinuierliche Kunden- und Lieferantengespräche. 1
Eigenständigkeit und Wettbewerbsfähigkeit Erfolgreiche Integration von Akquisitionen abgeschlossene Prozessentwicklungen, Innovationen Erhöhung d. Produktvielfalt, sinkende Akzeptanz (Kunden, Mitarbeiter, Partner). 1 Entwickeln von Prozessen (Anlagen, Werkzeugen etc.). 2
Arbeitsumgebung Produktions- und Montageflächen, Stand der Ausrüstung, Sicherheit am Arbeitsplatz Wettbewerbsfähigkeit Durchnittsalter der Anlagen bzw. des Maschinenparks, Informations- und Kommunikationstechnik (ERP / CAQ / etc.). 2 Geschäftsräume und Produktionsflächen nach Bedarf erweitern; Prüfung der bestehenden Betriebsmittel / Technik und ggf. Ersatz- bzw. Neuinvestitionen. 1
rechtliche Rahmenbedingungen rechtkonformes Verhalten rechtliche Streitigkeiten, Zulassungen rechtliche Konsequenzen, Beschränkungen, Haftung. 2 Regelmäßige Beratung / Begleitung von A-Kanzlei bzw. Beauftragte.   2
soziokulturelle Faktoren Image des Unternehmens, Stellung in der Öffentlichkeit Sinkende Akzeptanz (Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Partner) Negative Berichterstattung / Kommunikation 2 Öffentlichkeitsarbeit, transparente Kommunikation   (bei Bedarf) Unternehmenskultur stärken 3
Mitarbeiter Mitarbeiterzufriedenheit sichere Anstellung Fluktuation, Krankheit 2 Mitarbeitergespräche, transparente Informationen zum Unternehmen 2
  Mitarbeiterqualifikation interne/externe Ausbildung / Weiterbildung Kompetenz und Verantwortung im Unternehmen 2 Mitarbeitergespräche führen bzw.  -bewertungen erstellen und bei Bedarf fortbilden. 2
Gesellschaftliche Verantwortung Nachhaltigkeitsmanagement   vorhandene Unternehmenskultur Verlust von Kunden auf Grund fehlendes Nachhaltigkeits-management. Kundenzufriedenheit 2 kontinuierliche Kunden- und Lieferantengespräche. Entsprechenserklärung Verhaltenskodex für Lieferanten und Dienstleister 3
Produktverantwortung Schonung natürlicher Ressourcen Einsatz von Regranulat Min/Max % der Fertigungsmaterials 2 Einsatz von Beistellmühlen 1

Bewertung:
Für Bedeutung und Wirksamkeit werden Noten 1-6 vergeben. 1 = hohe Bedeutung / sehr gute Wirksamkeit der Maßnahme. Für eine Benotung von 1-3 für die Bedeutung sind Maßnahmen zu ergreifen.
Bei einer Wirksamkeit von 4-6 sind die Maßnahmen anzupassen. 6 = geringe Bedeutung / Wirksamkeit der Maßnahme ungenügend.