2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Die Sparkasse Regensburg bekennt sich zum Prinzip der Nachhaltigkeit. Wir verbinden wirtschaftlichen Fortschritt mit sozialer Gerechtigkeit und dem Schutz der natürlichen Umwelt.
Zukünftige Generationen sollen überall dieselben Chancen auf ein gutes Leben haben. Mit unserer unternehmerischen Haltung, unseren Produkten und gesellschaftlichen Initiativen wollen wir uns als Sparkasse für die Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks unserer Region sowie für die Verbesserung der für alle frei zugänglichen Lebensqualität einsetzen.

Seit unserer Gründung verfolgen wir eine nachhaltige Geschäftspolitik und engagieren uns kontinuierlich für die Lebensqualität in der Region. Damit sichern wir unsere langfristige Geschäftsgrundlage. Zudem fördern wir gemeinnützige, soziale und kulturelle Vorhaben.    

Die Nutzung ökologischer Chancen sehen wir durch unser eigenes, ressourcenschonendes Wirtschaften. Unsere Investitionen der letzten Jahre waren und sind geprägt durch den großen Themenschwerpunkt Energieeinsparung. Dabei wurden, anknüpfend an das Vorjahr, energetische Einzelmaßnahmen umgesetzt, die nachhaltig den Energieverbrauch reduzieren.

Wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte ermitteln wir regelmäßig mit Hilfe der SWOT-Analyse (Stärken/Schwächen/Chancen/Risiken) und beleuchten das Umfeld und das Unternehmen, um daraus strategische Herausforderungen und strategische Handlungsoptionen abzuleiten.

 
Unser Geschäftsmodell als Sparkasse war in den zurückliegenden Jahren wesentlich durch die Negativzinspolitik, die Digitalisierung sowie den demografischen Wandel beeinflusst. Mit der Transformation unserer auf fossilen Brennstoffen basierenden Wirtschaftsweise hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft kommt nun ein weiterer gewichtiger Einflussfaktor hinzu, dessen Wirkung auf unsere Geschäftstätigkeit mit der der Digitalisierung vergleichbar ist.    

Neue Steuerungsbedarfe im Kerngeschäft durch Nachhaltigkeit und Klimawandel. Die Mitgliedsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen, darunter auch Deutschland und die gesamte EU, haben sich im Dezember 2015 in Paris auf das Ziel einer Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius verständigt. Nach dem Willen der EU-Kommission sollen bis 2050 die Treibhausgasemissionen auf netto Null gesenkt werden. Um diese Ziele zu erreichen, ist in kürzester Zeit die Transformation unserer bisherigen Produktions- und Lebensweise notwendig. Dieser Wandel wird einige Wirtschaftssektoren vor enorme Herausforderungen stellen. Damit sind Risiken, aber auch Chancen, verbunden, die das Kerngeschäft unserer Sparkasse beeinflussen können. Der Bedarf an nachhaltigen Technologien und klimafreundlichen Lösungen eröffnet für Unternehmen bedeutende neue Geschäftschancen. Durch eine weitreichende Regulierung und nachhaltige Ausrichtung der Finanzwirtschaft sollen das notwendige Investitionskapital mobilisiert sowie die Steuerung von Klima- und Nachhaltigkeitsrisiken implementiert werden. Im Bereich der Nachhaltigkeit entsteht damit ein neuer Markt, in dem die Sparkassen aus ihrem Geschäftsmodell heraus eine gute Ausgangsposition haben.