1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Die Strategie von Help als gemeinnützige Hilfsorganisation leitet sich ab aus der Satzung unseres Vereins.

Vision und Mission richten sich im Kern vor allem auf soziale Nachhaltigkeit.

Unsere Vision:
„Unsere Vision ist eine Welt, in der Not, Armut und soziale Ungerechtigkeit überwunden sind und alle Menschen ihr Leben eigenständig meistern und in Würde, Frieden und Sicherheit selbstbestimmt und im Einklang mit der Umwelt leben können.“  

Unsere Mission: „Die Hilfe zur Selbsthilfe bestimmt unser Handeln. Wir fördern die eigenen Anstrengungen von Menschen, die von Krisen bedroht oder betroffen sind. Help stärkt die Überlebensfähigkeit, verbessert die Lebensumstände und steigert die Resilienz betroffener Menschen weltweit. Wir helfen bedarfsgerecht und umweltbewusst in Anerkennung der Gleichheit aller Menschen in ihrer Vielfalt und ihren Lebenslagen. Dadurch leisten wir einen Beitrag zu nachhaltigem Wandel im Sinne unserer Vision.“

Mit dem Aufbau einer eigenständigen Nachhaltigkeitsstrategie wollen wir ab dem Jahr 2021 beginnen. Sie wird Teil einer umfassenden Gesamtstrategieentwicklung, mit strategischen Zielen bis 2025 für alle Arbeitsbereiche. Wesentliche Bestandteile der Strategie sind eine klare programmatische Ausrichtung im Sinne des Empowerment-Ansatzes, mehr soziale und ökologische Nachhaltigkeit als Querschnittsthema, stärker definierte programmatische und monetäre Ziele sowie Markenziele.

Wir setzen bereits Nachhaltigkeitsmaßnahmen in zentralen Handlungsfeldern um:

Handlungsfeld „Humanitäre Hilfe“
Die humanitäre Hilfe ist unsere Kernaufgabe. Das Sektorportfolio von Help umfasst die Themen: Einzelheiten dazu siehe Ausführungen in den Kriterien 2 und 4.

Handlungsfeld „Umwelt“
Einzelheiten zu den Zielen und Maßnahmen sind in den Kriterien 11 – 13 erläutert.

Handlungsfeld „Mitarbeitende“
Einzelheiten zu den Zielen und Maßnahmen sind in den Kriterien 14 – 16 erläutert.

Handlungsfeld „Nachhaltige Beschaffung/Lieferkette“
Einzelheiten zu den Zielen und Maßnahmen sind im Kriterium 17 erläutert.

Handlungsfeld „Gemeinwesen“ 
Wir zeigen Unternehmen Wege, das für sie passende gesellschaftliche Engagement zu finden.
Einzelheiten dazu sind im Kriterium 18 erläutert.  

Handlungsfeld „Compliance“
Einzelheiten zu den Zielen und Maßnahmen sind im Kriterium 20 erläutert.

Die Strategie von Help stützt sich auf eine Vielzahl international anerkannter Prinzipien und Standards der Humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit. Die Zielsetzung dabei ist: „Wir wollen Gutes tun, aber wir wollen es auch gut tun.“ Mit Hilfe der Standards wollen wir gewährleisten, dass unsere Projekte größtmögliche Transparenz und höchste Qualität hinsichtlich Zielerreichung, Wirksamkeit und Mitteleinsatz aufweisen.  

Die wichtigsten Standards und Kodizes, zu deren Einhaltung und Umsetzung sich Help verpflichtet hat, sind:
 
Core Humanitarian Standard für Qualität und Rechenschaftspflicht (CHS) (pdf)  

Sphere – Humanitäre Charta und Mindeststandards in der humanitären Hilfe (pdf)

Die Zwölf Grundregeln der Humanitären Hilfe (pdf)

Verhaltenskodex ICRC

VENRO Kodizes
Weitere Ausführungen finden sich auf unserer Website.

Transparente Mittelverwendung
Die sachgemäße und transparente Verwendung der Help anvertrauten Zuwendungen und Spendengelder und die Effizienz unserer Arbeit werden durch externe und interne Kontrollen geprüft und sichergestellt.  

Help wird auf die Einhaltung folgender externer Standards geprüft:   Die genannten Standards und Kodizes sind detailliert beschrieben bei den Leistungsindikatoren zu den DNK- Kriterien 1 – 4, unter der Rubrik „branchenspezifische Ergänzungen/externe Prüfungen“ sowie auf der Help-Website.

Interne Standards
Die interne Revision überwacht und kontrolliert die sachgemäße, transparente Verwendung von Zuwendungen und Spenden. Darüber hinaus prüft sie die Einhaltung von Richtlinien und Verordnungen und stellt sicher, dass Arbeitsprozesse ordnungsgemäß ablaufen und missbräuchlichem und korruptem Verhalten effektiv vorgebeugt wird. Entsprechende interne Kontrollsysteme werden entwickelt, installiert, in ihrer Umsetzung auf Effizienz und Effektivität geprüft und erforderlichenfalls angepasst