1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Unsere Naturschutzprojekte und die Sensibilisierung von Kindern und Erwachsenen für ihre Umwelt und den Naturschutz im Bereich der Umweltbildung stellen unseren größten Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung dar. Im Rahmen der stiftungsinternen Prozesse bemühen wir uns um ein glaubwürdiges, vertrauens- und wirkungsvolles sowie dauerhaftes Wirken.

Nachhaltigkeit ist Kern unseres Stiftungszwecks (siehe Satzung) und liegt damit unserem Handeln zugrunde.

Im Jahr 2017 legten wir den Grundstein zum Aufbau eines eigenen Umweltmanagementsystems. Mit Unterstützung einer externen, auf Umweltschutz und Arbeitssicherheit spezialisierten Beratung wurden die Geltungsbereiche und Zielsetzungen erarbeitet und das Projektteam bestimmt. Ein ganz wesentliches Ziel ist dabei die Zertifizierung unseres Umweltmanagementsystems nach der ISO 14 001 Norm.  Um das Umweltmanagement konform mit dem Leitbild und den Zielen unserer Stiftung zu gestalten, planen wir im Frühjahr 2019 eine Analyse von Risiken und Chancen sowie die Aufnahme und regelmäßige Aktualisierung entsprechender Inhalte und strategischer Umweltziele in einem Handbuch für unsere Mitarbeiter. Erste Schritte dahin im Jahr 2018 sind eine Bestandsaufnahme durch externe Auditoren an einzelnen Standorten und die Ermittlung der Umweltkennzahlen.

Zur Bestimmung der wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen und Inhalte für den ersten Nachhaltigkeitsbericht hatte die Heinz Sielmann Stiftung bereits im Jahr 2015 eine Befragung interner und externer Stakeholder sowie eine Materialitätsanalyse in Zusammenarbeit mit einer externen Nachhaltigkeitsberatung durchgeführt. Dabei wurde die Wesentlichkeit von 30 Nachhaltigkeitsthemen für unsere Stiftung herausgearbeitet, kritisch evaluiert und fünf übergreifenden Handlungsfeldern zugeordnet.

In Vorbereitung auf diesen zweiten Nachhaltigkeitsbericht wurde im Zeitraum Ende 2017/ Anfang 2018 erneut eine Stakeholderbefragung samt anschließender Materialitätsanalyse bei den Entscheidungsträgern der Stiftung durchgeführt. Dabei ging es darum, die Relevanz der Themen aus aktueller Sicht zu bestätigen bzw. neue Themen zu identifizieren sowie die Leistung der Heinz Sielmann Stiftung in den entsprechenden Bereichen aus der Sicht unserer Anspruchsgruppen bewerten zu lassen.

Vier von fünf Nachhaltigkeitsthemen, die sowohl aus interner als auch externer Perspektive mit hoher Relevanz eingestuft wurden, liegen im Handlungsfeld der Inhaltlichen Arbeit. Im Einzelnen geht es dabei um die Themen Naturschutz, Biodiversität, Artenschutz (welcher das Thema Tierschutz aus dem Jahr 2015 ersetzt), Schutzräume und (Kommunikations-) Wirkung der naturfachlichen Projekte. Die höchste Relevanz für externe Stakeholder hat der Naturschutz, für interne Stakeholder ist dies hingegen das Thema Biodiversität.

Auf Grundlage der Befragungsergebnisse wurden die Themenliste für die Stiftung entsprechend angepasst und die Berichtsinhalte bestimmt.

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Der wesentliche Zweck der Stiftung liegt im Schutz von Natur und Umwelt, besonders im Erhalt der Vielfalt von Fauna und Flora. Als Naturschutzstiftung trägt die Heinz Sielmann Stiftung bereits einen großen Teil zur Nachhaltigen Entwicklung bei.  Darüber hinaus adressieren wir Nachhaltigkeitsaspekte in unseren stiftungsinternen Prozessen. Die relevanten Handlungsfelder setzen sich aus der inhaltlichen Arbeit, der Mittelverwendung und Spenderbetreuung, dem Betrieblichen Umweltschutz und dem Umgang mit Mitarbeitern zusammen.

Oberste Priorität für die Heinz Sielmann Stiftung hat das Handlungsfeld Inhaltliche Arbeit. Darunter fallen all unsere Maßnahmen zum Natur- und Umweltschutz, zum Schutz bedrohter Arten, unsere Projekt- und Förderarbeit, das Filmarchiv sowie die Umweltbildung.

Im Handlungsfeld Mittelverwendung geht es in erster Linie um eine effektive und transparente Verwendung unserer Spendengelder. Nur durch die effektive und effiziente Umsetzung von Maßnahmen und durch die damit einhergehende Glaubwürdigkeit sind wir in der Lage, das Fortbestehen unseres Wirkens und damit der Stiftung zu sichern.

Bei der Spenderbetreuung ist der Aufbau und Erhalt des langfristigen Vertrauens unserer Spender das zentrale Anliegen.

Im Handlungsfeld Betrieblicher Umweltschutz möchten wir unseren Beitrag zum Erhalt der Natur und Umwelt im Rahmen der stiftungseigenen Prozesse gewährleisten.

In Bezug auf unsere Mitarbeiter sind eine werteorientierte Führungskultur und ein soziales Miteinander für uns von größter Bedeutung. Dies spiegelt sich in den vielfältigen Angeboten an unsere Mitarbeiter wider.

Um das Umweltmanagement konform mit dem Leitbild und den Zielen unserer Stiftung zu gestalten, planen wir im Frühjahr 2019 eine Analyse von Risiken und Chancen sowie die Aufnahme und regelmäßige Aktualisierung entsprechender Inhalte und strategischer Umweltziele in einem Handbuch für unsere Mitarbeiter. Erste Schritte dahin im Jahr 2018 sind eine Bestandsaufnahme durch externe Auditoren an einzelnen Standorten und die Ermittlung der Umweltkennzahlen.

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Im Jahr 2017 legten wir den Grundstein zum Aufbau eines eigenen Umweltmanagementsystems. Mit Unterstützung einer externen, auf Umweltschutz und Arbeitssicherheit spezialisierten Beratung, wurden die Geltungsbereiche und Zielsetzungen erarbeitet und das Projektteam bestimmt. Ein ganz wesentliches Ziel ist dabei die Zertifizierung unseres Umweltmanagementsystems nach der ISO 14 001 Norm.

Um das Umweltmanagement konform mit dem Leitbild und den Zielen unserer Stiftung zu gestalten, planen wir im Frühjahr 2019 eine Analyse von Risiken und Chancen sowie die Aufnahme und regelmäßige Aktualisierung entsprechender Inhalte und strategischer Umweltziele in einem Handbuch für unsere Mitarbeiter.

Neben einem sparsamen Einsatz von Energie haben wir uns das Ziel gesetzt, bis 2019 die Energieversorgung zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umzustellen. Dieses Ziel wird sich jedoch erst bis 2021 in den Gebäuden realisieren lassen.

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Damit Arbeitsabläufe effizient und agil sind, müssen sie von soliden und klaren Strukturen gestützt werden. Unsere Arbeit ist darauf ausgerichtet, die Stiftungszwecke bestmöglich zu erfüllen. Unsere Strukturen gestalten wir mit einem Höchstmaß an Verantwortung im Sinne unserer Stiftungszwecke und des sozialen Miteinanders.Wir definieren klare Aufgaben und Verantwortungsbereiche. Wir nutzen standardisierte Kommunikationskanäle für unsere Arbeits- und Abstimmungsprozesse.
Das strukturelle Gerüst für unsere Arbeit sind die fünf Fachbereiche der Heinz Sielmann Stiftung:
Die Heinz Sielmann Stiftung sorgt mit ihren Projekten dafür, dass Menschen die Natur erleben können. Besonders Kindern und Jugendlichen wird das Naturerlebnis in vielen Facetten ermöglicht, damit sie früh den Wert der Natur schätzen lernen. Weitere Schwerpunkte der Arbeit der Heinz Sielmann Stiftung sind der Erhalt der Artenvielfalt, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Naturschutz und die Bewahrung des filmischen Erbes vom Naturfilmpionier Heinz Sielmann.

Als Stiftung mit einem kleinen Einkaufsvolumen hat unser Handeln im Bereich der Beschaffung generell keine wesentlichen Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Dennoch versucht die Stiftung den ökologischen Fußabdruck auch beim Einkauf möglichst gering zu halten. In unserer Beschaffungsrichtlinie ist deshalb festgelegt, dass grundsätzlich bevorzugt umweltfreundliche und zertifizierte Leistungen und Produkte eingesetzt werden sollen. Sollte es notwendig sein hiervon abzuweichen, ist dies gegenüber der Bereichsleitung des kaufmännischen und technischen Bereichs schriftlich zu begründen. 2015 hat die Heinz Sielmann Stiftung außerdem das „Leitbild klimafreundliche Stiftung“ unterzeichnet. Damit bekennen wir uns u.a. dazu, bei der Ernährung auf biologische, regionale, saisonale, frische und pflanzliche Produkte zu setzen sowie bei Veranstaltungen die Wahl von Printmaterialien, Ort, Geschenken und Catering auf deren Klimafreundlichkeit auszurichten. Mehr als zwei Drittel des bei uns eingesetzten Papiers ist Recyclingpapier – ein weiterer Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz. Unsere Beschaffungsrichtlinie, die Charta für gute Spenden- und Fundraisingpraxis sowie die Compliance-Richtlinie sind einsatzbezogen Bestandteil der Lieferantenverträge.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4