1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

In ihrer Geschäfts- und Risikostrategie, die der Vorstand beschließt und dem Verwaltungsrat vorlegt, hat die Sparkasse am Niederrhein festgehalten: Nachhaltiges Handeln bedeutet für die Sparkasse am Niederrhein, den Bedürfnissen der Gegenwart gerecht zu werden, ohne dabei die Bedürfnisse künftiger Generationen aus dem Blick zu verlieren. Hierbei bewegt sich die Sparkasse in einem Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem.

Die Sparkasse am Niederrhein achtet bei ihrem Geschäftsbetrieb darauf, natürliche Ressourcen z. B. durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit Energie zu schonen. Ab 2022 bezieht sie ausschließlich „grünen Strom, der aus erneuerbaren Energien produziert wird. An einem Standort besteht bereits eine Photovoltaikanlage. Den hier produzierten Strom speist die Sparkasse ein. An einem weiteren Standort wird sie eine Photovoltaikanlage zum hauptsächlichen Eigenverbrauch installieren.
 

Bei der Finanzierungsberatung sowohl im Baufinanzierungsbereich als auch im Firmenkundengeschäft, sind die auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Angebote von Förderkreditprogrammen ein fester Bestandteil der Beratung. Um die Anforderungen der Förderbanken zu erfüllen, setzen sich die Kunden verstärkt mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander.  

Die Kundenberaterinnen und -berater erfragen in der Anlageberatung die persönliche Präferenz der Kundinnen und Kunden zur Nachhaltigkeit und berücksichtigen diese bei der Produktauswahl. Auch wenn für den Kunden das Kriterium Nachhaltigkeit nicht im Vordergrund steht, bietet die Sparkasse am Niederrhein gemäß ihrer Hausmeinung zunächst nachhaltige Produkte an.

Die Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitenden ist der Sparkasse wichtig, da sie die Basis für eine langfristige Zusammenarbeit bildet. Erreicht wird dies durch einen fairen Umgang miteinander.

Durch Spenden für gemeinnützige Zwecke in der Region und die Förderung der Kultur unterstützt die Sparkasse das gesellschaftliche Leben in der Region.

Maßnahmen zur Einsparung von natürlichen Ressourcen (Energie, Papier, Wasser) haben in Zeiten, in denen auf Kosteneinsparungen besonders geachtet wird, einen hohen Stellenwert, da hier der Vorteil nachhaltigen Handelns direkt monetär sichtbar wird.

Die Sparkasse am Niederrhein ist eine große Arbeitgeberin und Steuerzahlerin in ihrer Region. Ihr ist an einer guten Lebensqualität in ihrem Geschäftsgebiet gelegen.Dazu gehört für sie gesellschaftliches Engagement und ein ressourcenschonendes unternehmerisches Handeln. Im öffentlichen Auftrag, der im Sparkassengesetz Nordrhein-Westfalen definiert ist, sieht sie die Grundlage für ihr nachhaltiges Handeln.  

Sie hat ein Nachhaltigkeitskonzept erstellt, das sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen orientiert. Das Nachhaltigkeitskonzept und die damit verbundenen Ziele der Sparkasse beziehen sich auf die folgenden Themenschwerpunkte: - Strategische Verankerung von Nachhaltigkeit - Nachhaltigkeit im Kerngeschäft - Nachhaltigkeit in Einkauf und Beschaffung.  

Bei ihren strategischen Entscheidungen prüft die Sparkasse systematisch die Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit.

Die Sparkasse am Niederrhein erstellt jährlich einen nichtfinanziellen Bericht nach den Anforderungen des Deutschen Nachhaltigkeits Kodex unter Verwendung der Leitlinien zur Nachhaltigkeitsberichtserstattung der Europäischen Vereinigung von Finanzanalysten (European Federation of Financial Analysts Societies, EFFAS). Die Sparkasse nimmt regelmäßig an den Audits „Sichere und gesunde Unternehmen“ der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen teil.

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Auch das Jahr 2021 war wesentlich durch die Corona-Pandemie geprägt. Sparkassen gehören zum Finanz- und Versicherungswesen und damit zu den Kritischen Infrastrukturen (KRITIS). Daher stand für die Sparkasse am Niederrhein die unter Pandemiebedingungen bestmögliche Versorgung der Bevölkerung und Wirtschaft bei gleichzeitigem höchstmöglichem Schutz der Mitarbeitenden und der Kundschaft im Focus. Die Sparkasse am Niederrhein hat auch im Lockdown nicht nur digitale und telefonische Dienstleistungen angeboten, sondern alle Geschäftsstellen weiterhin zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Dadurch, dass sie verlässlich erreichbar war, konnte die Sparkasse ihre auf Kundenzufriedenheit ausgelegte Geschäftsverbindung zu ihren Kunden weiter stärken und ihren Geschäftserfolg ausbauen. Die Kundinnen und Kunden haben dies mit einer ausgezeichneten Bewertung ihrer Zufriedenheit in einer durchgeführten Onlinebanking-Befragung mit der Sparkasse am Niederrhein honoriert. Die Sparkasse hat damit eines ihrer wesentlichen Ziele, die Kundenzufriedenheit, erreicht.  

Zu den wichtigen Aufgaben im Jahr 2021 zählte die Sparkasse weiterhin die Begleitung der Kunden, die durch die Pandemie wirtschaftlich besonders betroffen waren, bei der Beantragung von Tilgungsaussetzungen und finanziellen Mitteln, die dazu beitragen sollen, dass die Infrastruktur und Lebensqualität in ihrer Region auch nach der Pandemie erhalten bleibt.    

Zu den weiteren Herausforderungen, denen sich die Sparkasse zu stellen hat, gehört die seit langem andauernde Niedrigzinsphase. Die Zinspolitik hat auf die Ersparnisbildung der Kunden erheblichen Einfluss. Die Anpassung der Eigenvorsorge der Kunden an das veränderte Zinsumfeld ist daher eine zentrale Aufgabe für die Sparkasse am Niederrhein.  

Dabei ist die Einbindung von Nachhaltigkeitsaspekten in die Anlageberatung ein wesentliches Thema. Damit kommt die Sparkasse am Niederrhein nicht nur regulatorischen Anforderungen nach, sondern auch dem Informationsbedürfnis potentieller Anlegerinnen und Anleger, die sich für eine nachhaltige Geldanlage interessieren. Durch die Anlage von Geldern in nachhaltigen Finanzinstrumenten wird die Zielsetzung des EU-Aktionsplanes „Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ unterstützt, mehr Kapital in nachhaltige Investitionen zu lenken und finanzielle Risiken, die sich aus dem Klimawandel, der Ressourcenknappheit, der Umweltzerstörung und sozialen Problemen ergeben, zu minimieren.  
 

Auch bei den Eigenanlagen, die überwiegend über Spezialfonds getätigt werden, spielt der Nachhaltigkeitsaspekt eine zunehmende Rolle.

Die Sparkassenorganisation bereitet gemeinsam mit der Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH (SR) und der Finanz-Informatik (FI) die Einbindung eines ESG-Scores in die Ratingverfahren für das Kundenkreditgeschäft vor. Die Sparkasse wird diese nach der Bereitstellung nutzen. 

Bei ihrer Geschäftstätigkeit achtet die Sparkasse am Niederrhein seit langem darauf, Ressourcen und Umwelt zu schonen. Zur Förderung der Nachhaltigkeit im Geschäftsbetrieb wurde eine Analyse der Nachhaltigkeit der eingesetzten Büromaterialien durchgeführt und entsprechende Anpassungen in der Materialauswahl vorgenommen. Der Sparkasse ist jedoch bewusst, dass vorrangig die im Geschäftsbetrieb verbrauchte Energie eine negative Auswirkung auf die Nachhaltigkeit hat. Um die natürlichen Ressourcen zu schonen, hat die Sparkasse ihre Stromlieferverträge ab 2022 auf Ökostrom umgestellt. Außerdem hat sie die Installation von Photovoltaik, deren Strom im Geschäftsbetrieb genutzt werden soll, beauftragt.

Im Jahr 2021 hat die Sparkasse am Niederrhein ein Nachhaltigkeitskonzept erstellt. Dieses orientiert sich - angepasst an ihre Geschäftstätigkeit - an den siebzehn Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Eine Bewertung, welche Ziele der SDG (Sustainable Development Goals) sie als wesentlich identifiziert, wird die Sparkasse am Niederrhein in einem nächsten Schritt vornehmen.

Die Sparkasse am Niederrhein hat die internen Zuständigkeiten für Nachhaltigkeitsaspekte anhand der 20 DNK-Kriterien festgelegt. Bei allen Entscheidungsvorlagen, die dem Vorstand vorgelegt werden, muss der zuständige Fachbereich systematisch prüfen, ob die vorgeschlagene Entscheidung Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit (inside-out-Perspektive) hat. Hierfür steht ein Kriterienkatalog zur Verfügung, bei dem Auswirkungen auf die Umwelt, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, das Gemeinwesen und das gesetzes- und richtlinienkonforme Verhalten und ggfs. sonstige Aspekte geprüft werden.

Mit den aufgeführten Maßnahmen trägt die Sparkasse am Niederrhein dazu bei, die Chancen, die sich durch die zunehmende Nachhaltigkeitsorientierung ergeben, für ihr gemeinwohlorientiertes Geschäftsmodell zu nutzen und sich der bestehenden Risiken bewusst zu werden sowie diesen entgegenzusteuern.

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Nachhaltigkeit wird insbesondere erreicht, wenn Aspekte der Ökonomie, der Gesellschaft und der Ökologie in Einklang stehen und keine einseitige Priorisierung eines Zieles vorgenommen wird.

Das Bewusstsein für die Thematik „Nachhaltigkeit" nimmt in der Gesellschaft und damit auch in Unternehmen zu. Hierdurch werden indirekt auch die Sustainable Development Goals (Ziele für nachhaltige Entwicklung) der Vereinten Nationen unterstützt. Insbesondere das Ziel 1 „keine Armut“ wird dadurch gefördert, dass die Sparkasse am Niederrhein allen Bürgern in ihrem Geschäftsgebiet Zugang zu Finanzdienstleistungen ermöglicht. Produkte zur Altersvorsorge tragen beispielsweise dazu bei, Armut im Alter zu vermeiden.

Eine nachhaltige Unternehmensführung steht im Einklang mit unseren Unternehmenszielen.

Die Weiterentwicklung des Nachhaltigkeits-Verständnisses ist für die Sparkasse am Niederrhein selbstverständlich, denn nachhaltiges Handeln wirkt sich nach den Erfahrungen der Sparkasse positiv auf viele Bereiche aus. Mit den generellen Zielen Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern, Ressourcenschonung, risikobewusstem Handeln und zeitgemäßer Weiterentwicklung/ Digitalisierung sieht die Sparkasse am Niederrhein sich auf dem richtigen Weg. Die Kundenzufriedenheit misst die Sparkasse regelmäßig mittels einer Online-Kundenbefragung, die das Vertriebsmanagement der Sparkasse in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband durchführt. Die Ergebnisse werden dem Vorstand vorgelegt.

Für den Bereich Energie und Umwelt erstellt die Sparkasse am Niederrhein jährlich einen Energie- und Umweltbericht, in dem sie die Entwicklung des Energie- und Wasserverbrauchs dokumentiert. Dieser Bericht wird dem Vorstand durch die Organisationsabteilung vorgelegt. Für das Jahr 2022 hat die Sparkasse erstmals ein quantitatives Ziel zur Reduzierung ihres Stromverbrauches um 2 % festgelegt. Die Sparkasse setzt auf das Umweltbewusstsein ihres Personals und gibt bei Bedarf Hinweise zum umweltgerechten Verhalten. Außerdem wurde im Verhaltenskodex zur Risikoorientierung festgehalten, dass die Mitarbeitenden im Geschäftsbetrieb darauf achten sollen, natürliche Ressourcen z. B. durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit Energie zu schonen, um das nachhaltige Handeln der Sparkasse zu unterstützen.

Konkrete Zielsetzungen zu Verbräuchen wurden bis auf das o.a. Ziel zur Reduzierung des Stromverbrauchs zum Nachhaltigkeitsbereich bisher weder quantifiziert noch zeitlich festgelegt. Die Steuerung erfolgt über die geplanten Handlungskosten für das jeweilige Folgejahr. Diese setzen einen sparsamen Umgang mit Energie voraus.

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Die Sparkasse am Niederrhein fördert die stabile Entwicklung von Wirtschaft und Infrastruktur in ihrem Geschäftsgebiet. Sie trägt zum lokalen Klimaschutz und zum Ausbau erneuerbarer Energien bei sowie zur Bewältigung demografischer Herausforderungen und sozialer Aufgaben.  

Als Finanzdienstleisterin ist sie ein zentrales Element des regionalen Wirtschaftskreislaufs und arbeitet zum Wohle der Region. Ihre Wertschöpfung erbringt sie im Wesentlichen in ihrem Geschäftsgebiet und richtet ihr Produktangebot an regionalen Bedürfnissen aus. Die Umwandlung von Kundeneinlagen in Kredite für die Region ist der Kern ihrer Geschäftstätigkeit.   

Klimatische, ökologische und soziale Veränderungen wirken sich auch auf die Kreditwirtschaft aus. Insbesondere mit dem Klimawandel verbundene Risiken, etwa durch Wetterextreme (physische Risiken) oder durch den forcierten Übergang von der auf fossilen Brennstoffen basierenden Wirtschaft zur klimaneutralen Wirtschaftsweise (transitorische Risiken), spielen mit Blick auf die Finanzmarktstabilität eine künftig wichtigere Rolle.  

Für die Sparkasse hat die Steuerung von Nachhaltigkeit im Kerngeschäft zwei Aspekte: Einerseits ist sie vor die Aufgabe gestellt, die Steuerung von Nachhaltigkeitsrisiken im Rahmen der bestehenden Risikoarten in das Risikomanagement sowie in die Gesamtbanksteuerung zu integrieren. Dieser Anforderung wird sie im Rahmen der Weiterentwicklungen der Sparkassen-Finanzgruppe gerecht werden.  
Andererseits eröffnen sich im Bereich der Produktentwicklung neue Chancen für die Finanzierung nachhaltiger Aktivitäten von Unternehmen, von Privatkunden und auch von kommunalen Kunden. Als regionales Kreditinstitut bietet die Sparkasse am Niederrhein allen Bürgerinnen und Bürgern in ihrem Trägergebiet Zugang zu modernen Finanzdienstleistungen. Dies erfolgt unabhängig vom Vermögen des Einzelnen.  

In den Beratungsgesprächen wird die finanzielle Vorsorge thematisiert. Die Sparkasse bietet Zugang zu Produkten mit staatlicher Förderung (z. B. Riesterrente). Seit März 2021 wird die nachhaltige Anlageberatung in der Sparkasse am Niederrhein umgesetzt. Jede Kundin und jeder Kunde wird verpflichtend in jeder Anlageberatung von unseren in Nachhaltigkeit geschulten Beraterinnen und Beratern gefragt, ob Interesse an nachhaltigen Wertpapieren besteht. Bei einer positiven Antwort werden in der Beratung entsprechend ein oder mehrere nachhaltige Produkte empfohlen.

Auf der Grundlage ihres öffentlichen Auftrags ist es Kernaufgabe der Sparkasse, die Bevölkerung, die Unternehmen und kommunalen Institutionen in ihrem Geschäftsgebiet mit Krediten zu versorgen. Die Sparkasse am Niederrhein verfügt über umfassende Kenntnisse der regionalen Märkte und betreut auf der Grundlage des Regionalprinzips vorrangig Kunden aus ihrem Geschäftsgebiet. Dies ermöglicht es ihr, Risiken im Kreditgeschäft frühzeitig zu erkennen.  

Über Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet die Sparkasse Privatkunden z. B. die Möglichkeit, kostengünstig die energieeffiziente Sanierung ihres Wohnraums zu finanzieren. Für Firmenkunden vermittelt sie Förderangebote der NRW.Bank, Kreditanstalt für Wiederaufbau und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

Kontrolle und Steuerung allgemeiner Bankrisiken gehören zu den Kernaufgaben eines Kreditinstituts. Zu den wesentlichen Risiken von Kreditinstituten zählen: Adressenrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken und operationelle Risiken. Die Risikostrategie der Sparkasse definiert die genauen Vorgaben für die Vergabe von Krediten und ist für alle Mitarbeitenden verbindlich.  

Die Sparkasse am Niederrhein setzt seit Jahren Verfahren und IT-Instrumente im Risikomanagement ein, die auf der einen Seite der Kapital- und Vermögensermittlung und auf der anderen Seite der Risikoermittlung dienen.  

Für die Eigenanlage wählt die Sparkasse Vermögenstitel, die ihren Liquiditäts-, Risiko- und Ertragsanforderung am besten entsprechen.  

Die Sparkasse am Niederrhein ist gemäß ihrer Satzung dem Regionalprinzip verpflichtet. Ihr Geschäftsgebiet besteht aus dem Gebiet ihrer Träger (Kreis Wesel, Städte Moers, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg) sowie den angrenzenden Kreisen und Städten im Regierungsbezirk Düsseldorf. Vor Ort und in der Region verfügbare Produkte und Dienstleistungen bezieht die Sparkasse möglichst unter Einbindung von kleinen und mittleren Unternehmen und Anbietern aus der Region. Darüber hinaus beschränkt sie ihren Einkauf im Wesentlichen auf Anbieter aus Deutschland oder kauft bei Partnerunternehmen in der Sparkassen-Finanzgruppe.  

Die Einhaltung von Arbeitsrechten und Mitbestimmung ist in Deutschland unternehmerischer Standard und wird von staatlicher Seite überwacht. Dazu zählt unter anderem die Bezahlung nach dem Mindestlohngesetz in Niedriglohnbranchen. Die Sparkasse am Niederrhein hält darüber hinaus die gesetzlichen Standards in den Bereichen Trinkwasser, Energie und Entsorgung (z. B. die Gewerbeabfallverordnung) ein. Bei Neubauten und Sanierungsmaßnahmen halten wir die Vorgaben gemäß EEWärmeG (Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich) und EnEV (Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden) ein.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4