1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Die CSR Arena verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt des Beratungsangebotes zu stellen. Um dieses Ziel glaubwürdig und transparent zu vertreten, setzt das Unternehmen auch bei der eigenen Nachhaltigkeit und seinen Zielen auf die drei Säulen Ökonomie, Ökologie und Soziales, im Rahmen seiner kleinen Möglichkeiten als Einzelunternehmen, an. Eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie ist aufgrund der geringen Wertschöpfungstiefe, die sich auf reine Dienstleistungen beziehen, nicht geplant, ist aber in der Unternehmenszielsetzung verankert.

Dabei wird bereits das Unternehmensziel nachhaltig gestaltet:
Die CSR Arena setzt bewusst nicht auf agressives und schenlles Wachstum, sondern auf eine partnerschaftliche, langfristige und stabile Zusammenarbeit
mit seinen KundenInnen und seinen NetzwerkpartnernInnen. Diese werden nicht beliebig, sondern ebenfalls auf nachhaltigkeitsbasierten Rahmenbedingungen ausgewählt.

Eine wertschätzende, partnerschaftliche und faire Zusammenarbeit ist hier sehr wichtig,
die keinen der Beteiligten benachteiligt, z.B. bei Provisionen. Aus diesem Grund dient das Netzwerk auch als Sparringspartner, was Strategien und neue Projekte angeht. Dieser Austausch ist für alle Beteiligten vorteilhaft.   

Als inhabergeführtes Einzelunternehmen liegt die volle Kontrolle beim Inhaber, was alle strategischen und unternehmerischen Entscheidungen angeht, weshalb das Risiko von Missbräuchen wie bei großen Strukturen entfällt. Im Ergebnis wird inhaltlich beständig und organisatorisch verlässlich gearbeitet. Die Ergebnisse werden stets betrachtet, kontrolliert und optimiert.

Bei der Gestaltung der Marktteilnahme werden die wesentlichen Säulen der Nachhaltigkeit hinsichtlich der eigenen Aktivitäten betrachtet, kontrolliert und nach Möglichkeit optimiert.

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Die CSR Arena bietet Beratungsdienstleistungen bevorzugt in Norddeutschland an, was regionale Synergien mit sich bringt. Regionalität ermöglicht auch eine inhaltliche und kulturelle Teilhabe. Kurzfristig notwendiger Austausch kann leichter ermöglicht werden. Viele Prozesse können im Aufwand geringer gehalten werden. Arbeitszeit und Mobilität werden nicht mit unproduktiven Wegezeiten und Kilometer gefüllt.

Da Trainings zu den Schwerpunkten der Beratung zählen, versucht die CSR Arena das Potenzial von Online-Seminaren zu erhöhen, da hierdurch die Ökobilanz durch Emissionen bei der An- und Abreise entfallen.  

Nahezu alle Dienstreisen werden umweltfreundlich und mit sehr geringen Emissionen mit der Deutschen Bahn (BC 50 – mit 100 % Ökostrom), dem Dienst-Fahrrad (kein Dienst-PKW) oder anderen ökologischen Fortbewegungstechniken zurückgelegt. Geschäftsreisen mit dem Flugzeug werden grundsätzlich nicht unternommen. Die notwendige technische Ausstattung, wie Beamer u.ä. werden von den Netzwerkpartnern gemeinschaftlich genutzt, was die Ökobilanz durch Doppelanschaffungen verbessert.

Ansonsten fallen während der Arbeit im home-office die üblichen Emissionen durch eine moderne und klimafreundliche Heizung, Ökostrom, Büroartikel und Druckerzeugnisse an, bei den zu 100 % Recyclingpapier eingesetzt wird.

Bei den Trainings und Seminaren wird darauf geachtet möglichst regionale oder ökologische Lebensmittel zu verwenden.

Die CSR Arena ist als DNK-Schulungspartner nicht auf bestimmte Branchen oder Organisationsgrößen beschränkt, da sowohl Organisationen, als auch kleine, mittlere und große Unternehmen zu den Kunden gehören. Die Strategie setzt auf neue innovative Formen der Beratung und des Trainings und ist offen für neue Technologien. Neue Trends, wie die Digitalisierung werden in das Geschäftsmodell mit aufgenommen, was das Risiko des Scheiterns verringert. Auch die engen NetzwerkpartnerInnen der CSR Arena, die im Falle eines eigenen personellen Engpasses schnell einspringen können, verringern das unternehmerische Risiko. Ebenso wie die Strategie die Kosten gering zu halten, indem kein eigenes angemietetes Büro oder weitere hohe Fixkosten auftreten.

Ein Risiko besteht darin, dass in vielen Unternehmen kein oder nur ein gering entwickelter Zugang zum Themenbereich Nachhaltigkeit existiert. Hier muss eine mittelfristige Überzeugungsleistung erfolgen, damit zukünftig noch mehr Organisationen sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen und die Konsequent umsetzen. Denn für diese Begleitung ist in der Regel noch kein Budget vorgesehen.

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Nachhaltigkeitsziele der CSR Arena:

Kunden- und Netzwerkbeziehungen: Zu den wichtigsten Zielen zählen die Zufriedenheit mit der erbrachten Leistung im Rahmen vereinbarter Ziele und dem damit verbundenen hohen Servicecharakter. Mit den Kunden und vor allem den NetzwerkpartnernInnen pflegt die CSR Arena ein sehr offenes und faires Miteinander, was die Kooperation angeht.

 

Umweltschutz:

Der Anteil der Online-Schulungen soll bis 2020 auf 30 % steigen, wodurch die Emissionen der Teilnehmer durch ihre Reisen weiter reduziert werden sollen. In der Beleuchtungstechnik sollen die bestehenden Energiesparlampen im Büro bis spätestens 2020 vollständig nach dem Ende ihres Produktlebenszyklus gegen noch sparsamere LED-Technik ausgetauscht werden. Ein E-Roller soll für längere Strecken ab 2020 für den Stadtverkehr in Hannover für längere Strecken angeschafft und eingesetzt werden. Elektronische Geräte sollen bei Defekt zukünftig nicht mehr entsorgt werden,
sondern in Repair-Cafes repariert werden. Damit wird der Produktlebenszyklus verlängert.
Der Anteil der regionalen und biologisch hergestellten Catering-Artikel bei Schulungen soll anteilig bis 2020 auf insgesamt 70 % erhöht werden.

Die Umsetzung aller Ziele wird jährlich vom Inhaber anhand von Analysen kontrolliert und dokumentiert.    

Gesellschaftliches Engagement:

Die CSR Arena engagiert sich pro bono in verschiedenen Vereinen, Parteien und Verbänden.

An der Leibniz Fachhochschule Hannover wird durch Vorträge für eine Grundbildung und Weiterentwicklung des akademischen Nachwuchses in Fragen der CSR ermöglicht. Ausgesuchte Kleinstunternehmen werden von der CSR Arena pro bono Richtung eines nachhaltigen Engagements weiterentwickelt.

Im Wirtschaftsverein Pro Hannover Region e.V. ist das Unternehmen seit Jahren unteranderem im Arbeitskreis CSR ehrenamtlich sehr aktiv. Im Verein setzt er sich auch zusätzlich in Initiativen mit dem Thema Migrationsintegration in der regionalen Wirtschaft ein.

In einer großen demokratischen Volkspartei engagiert sich der Inhaber auf kommunaler sowie auch schon auf landesweiter Ebene und wirkt dabei auf die Partei ein, das Thema Nachhaltigkeit in allen
3 Dimensionen (Soziales, Ökologie und Ökonomie) noch stärker zu implementieren.

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Die CSR Arena hat als reiner beratender Dienstleister keine langen oder tiefen Wertschöpfungsketten. Bei der Auswahl seiner KooperationspartnerInnen und LieferantenInnen (z.B. bei Druckerzeugnissen) achtet der Inhaber persönlich darauf, dass die externen Effekte auf die Umwelt möglichst gering sind bzw. die KooperationspartnerInnen ebenfalls ihr nachhaltiges Geschäftsmodell umsetzen.

Bei den eigenen Emissionen für das Büro werden Ökostrom und energieeffiziente Licht- und IT-Technik eingesetzt. Dienstreisen erfolgen nahezu ausschließlich mit der Bahn und dem damit verbundenen Ökostrom (siehe oben). Druck- und Büromittel werden möglichst aus nachwachsenden Rohstoffen und aus Recyclingpapier bezogen. Bei der technischen Ausstattung setzt die CSR Arena auf das Sharing-Prinzip, sodass große technische Geräte, wie z.B. Beamer gemeinschaftlich genutzt werden.

Die CSR Arena bevorzugt in der Kommunikation mit seinen wichtigsten Stakeholdern den direkten und kurzen Weg, der sich durch persönliche regionale Treffen, Telefonate oder Skype-Konferenzen wiederspiegelt.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4

Branchenspezifische Ergänzungen Überschrift 1
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