1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Folgende Grundsätze prägen das tägliche Handeln von ALC - Alexander Letzsch Consulting  vor allem im Verhältnis zu Kunden, Mitarbeitern, Zulieferern und Subunternehmern:

Ehrlichkeit und Vertrauen
Das Vertrauen des Kunden ist das höchste Gut des Beraters. Dieses gilt es nicht zu gefährden. Ist das Vertrauen des Kunden einmal zerstört, so ist es sehr schwer, dieses wieder aufzubauen. Wir leben langjährige Kundenbeziehungen und nicht den „quick sell“. Dazu gehört auch, dass unsere Überzeugungen gegenüber dem Kunden offen gelegt und mit diesem Besprochen werden. Weiterhin sind die Ergebnisse der Beratungsleistung offen und ehrlich mit dem Kunden zu erörtern, auch wenn dies beispielsweise ein Folgemandat gefährden würde. Konflikte sind stets vorrangig mediatorisch zu meistern.   
Verschwiegenheit
Mit dem Kunden sind stets situationsgerechte Vertraulichkeitsvereinbarungen abzuschließen. Diese beinhalten auch die Verschwiegenheitspflichten in Bezug auf Details zum Unternehmen des Kunden und einheitliche Wege bezüglich der Handhabung der vertraulichen Informationen.   Die Verschwiegenheit gilt von der Anbahnung des Mandats über die Beendigung des Mandates hinaus.  

Seriösität
Jede Aufgabe unserer Kunden wird mit dem notwendigen Ernst für seine Situation übernommen. Insbesondere sehen wir unsere Aufgabe darin, den Kunden vor leichtsinnigen Entscheidungen zu bewahren und ihm die entsprechenden möglichen Handlungsalternativen aufzuzeigen bzw. diese mit ihm zu erarbeiten. 

Neutralität
Es gibt keine versteckte Agenda, die von Retrozessionen oder anderen Incentivierungen Dritter geprägt ist. Soweit es entsprechende Vergütungen oder Förderungen Dritter gibt, die üblich sind, werden diese gegenüber dem Kunden von Anfang an offen gelegt.   Der Kunde kann erwarten, dass ALC die Beratungsleistungen nach bestem Wissen und Gewissen erbringt und nicht von Dritten beeinflusst wird.   Mögliche Interessenskonflikte sind offen zu legen und zu benennen, soweit sie sich nicht vermeiden lassen oder sobald sie festgestellt werden. Im Vorfeld erkennbare Interessenkonflikte sind mit dem Kunden zu erläutern und Lösungsansätze hierzu sind zu dokumentieren.   Sollten die Konflikte eine ordnungsgemäße neutrale Beratung des Kunden und damit seine Interessen gefährden, so ist das Mandat abzulehnen oder umgehend zu beenden, wenn dies festgestellt wird.  

Vertraulichkeit
Mit dem Kunden sind stets situationsgerechte Vertraulichkeitsvereinbarungen abzuschließen. Diese beinhalten auch die Verschwiegenheitspflichten in Bezug auf Details zum Unternehmen des Kunden und einheitliche Wege bezüglich der Handhabung der vertraulichen Informationen.   Die Verschwiegenheit gilt von der Anbahnung des Mandats über die Beendigung des Mandates hinaus.   Entsprechend ist auch das Mandat des Kunden zu ALC als vertraulich zu behandeln. ALC wird zu keinem Zeitpunkt dieses Mandat gegenüber Dritten offen legen, außer es besteht eine rechtliche Verpflichtung hierzu oder der Kunde hat ALC ausdrücklich hierzu ermächtigt (Beispiel: Referenz). 

Seriöse Preisbildung und Werbung
Die Kosten für unsere Dienstleistungen entsprechen dem Marktniveau.   Der Kunde erhält die Möglichkeit über klar definierte „stop-loss“-Optionen die Kosten für die erbrachten Dienste im Griff zu behalten und kann die Wirksamkeit bzw. auch die Notwendigkeit der Dienste stets überprüfen. Insbesondere in dem Fall, wenn die erbrachten Dienstleistungen aufzeigen, dass die vom Kunden verfolgten Ziele so nicht oder anders erreicht werden können, gibt ihm das die Gewissheit, dass verantwortungsvoll mit seinen Ressourcen umgegangen wird.   Werbung erfolgt eingeschränkt nur in sachlicher Form über alle verfügbaren Medienkanäle. Die beste Werbung ist die Empfehlung zufriedener Kunden. Der Kunde selbst wird nur nach seinem ausdrücklichen Einverständnis gegenüber Interessenten als Referenz offen gelegt.   Insbesondere im Bereich der Fördermittelberatung wurden dem Unternehmen ausschließlich durch Weiterempfehlung neue Kunden zugeführt.

Neben diesen grundsätzlichen unternehmerischen Zielsetzungen und Werte im Umgang mit Kunden und Mitarbeitern, die sich an den 17 Zielen der SDG orientieren, hat das Unternehmen im Jahr 2021 eine eigene Strategie entwickelt, um vor allem den ökologischen Footprint der mit der unternehmerischen Aktivität unausweichbar verbunden ist, insbesondere unter dem Aspekt der Vermeidung von CO2 Emissionen, zu verbessern. Damit finden Aspekte der nachhaltigen Produktion - soweit bei einem Beratungsunternehmen möglich - aber auch des Klimaschutzes direkten Eingang in die Unternehmensstrategie.

Dieser Footprint setzt sich im wesentlichen aus folgenden Bereichen zusammen:

- Betrieb und Nutzung von Büroräumen
- Büromaterialien und -maschinen
- Reisetätigkeit mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln.

In diesem Zusammenhang wurde intern eine Strategie entwickelt, um diese Ziele, der Reduktion des ökologischen Footprints, zu erreichen.
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2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Neben den vorbeschriebenen Grundsätzen der unternehmerischen Zusammenarbeit werden vermehrt gesetzliche Vorgaben Unternehmen in Deutschland und der EU dazu zwingen, mehr Klimaschutz und unternehmerische Verantwortung im Rahmen der Geschäftstätigkeit umzusetzen.

ALC hat bereits hohe Massstäbe an die unternehmerische Interaktion mit Kunden und Mitarbeitern gesetzt. Aufgrund der Grösse des Unternehmens sind dies auch die wesentlichen Stakeholdergruppen am Unternehmen.

Im Rahmen einer Wesentlichkeitsanalyse hat sich für das Unternehmen vor allem in der Beachtung eines nachhaltigen Wirtschaftens und des schonenden Umgangs mit Ressourcen, der Vermeidung von Müll und einer zu großen CO2-Belastung durch unternehmensnotwendige Reisen, Handlungsbedarf ergeben.

Eigentümer und Mitarbeitern von ALC steht nach dem bereits im Jahr 2020 entwickelten Qualitäts- und Unternehmensleitbild eine angemessene Weiterbildung zu. Ungeachtet dessen hat man sich dazu verpflichtet bei Stellenausschreibungen, diese geschlechtsneutral einzufordern und entsprechend durch Dienstleister zu anonymisieren. Damit wird auch der Chancengleichheit unter größtmöglicher Wahrung der Grundsätze rechtlicher Vorgaben entsprechend Tribut gezollt. Budgetvorgaben für offene Positionen sollen helfen, den Gender Paygap zu schliessen.

Der bisher - mangels Strategie - nicht besonders in den Vordergrund gerückte Bereich des ökologischen Footprints des Unternehmens, wird in naher Zukunft eine stärkere Rolle bei der Kundenakquise, wie auch der Mitarbeiter- bzw. Netzwerkpartnergewinnung spielen. Nachhaltigkeitsthemata werden immer häufiger von Kunden angesprochen und auch bei einem bundesweit tätigen Unternehmen durchaus auch auf die Reisetätigkeit "reduziert". Der aktive Umgang mit den Auswirkungen des Unternehmens auf die Umwelt wird im Gespräch mit den Kunden positiv aufgenommen und von daher durchaus auch als Wettbewerbsvorteil empfunden. Der Rechtfertigungsdruck, der sich manchmal aus der unternehmerischen Mobilität ergibt wird damit genommen und in ein positives Momentum gedreht.

Für potentielle Mitarbeiter stellen nicht nur die Weiterbildungsmöglichkeiten und die Chancengleichheit Kriterien für die Attraktivität des Unternehmens dar, sondern auch der Umgang mit der Umwelt in der sich das Unternehmen befindet. Damit ergeben sich weitere Perspektiven bei der Mitarbeitergewinnung, die bislang unbeachtet blieben. Schliesslich werden diese Aspekte am Ende auch in die Anstellungsbedingungen der Mitarbeiter miteinfliessen, beispielsweise konkrete Umsetzungen bei Mobilitätslösungen unter Berücksichtigung des ökologischen Impacts.

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Insbesondere aus der Sicht der unternehmerischen Reisetätigkeit ergeben sich konkrete Ziele, die zur Verringerung des ökologischen Footprints beitragen können. Diese können priorisiert und sofort angegangen werden.

Hier wird das Ziel sein, die im Jahr 2021 noch unkompensiert entstandenen Emissionen in
Verbindung mit der Reisetätigkeit in der künftigen Geschäftstätigkeit ab 2022 zu reduzieren bzw. vollständig zu kompensieren, soweit dies durch entsprechende Massnahmen in Zukunft möglich ist. Diese Massnahmen in Verbindung mit der Reisetätigkeit sollen dauerhaft für die Zukunft umgesetzt werden. Entsprechend werden ab 2022 Reportingmechanismen umgesetzt, die es der Geschäftsleitung ermöglichen, den Erfolg in Zukunft zu kontrollieren.

Weniger direkt kontrollier- und steuerbar werden dahingehend die CO2 Belastung durch die Nutzung der Büroräume, Verbunden mit Heizung und Stromnutzung.
Da derzeit nur ein Raum in Untermiete genutzt wird, ist der ökologische Impakt derzeit vernachlässigbar. Konsequente Reduktion des Stromverbrauchs (Nutzung von LED, Abchalten von Standby-Geärten) wird umgesetzt, ist aber nicht messbar, da dies nicht gesondert abgerechnet wird. Perspektivisch werden diese Aspekte auch bei der Nutzung von Büroräumen Berücksichtigung finden.

Beim Bezug von den wenigen notwendigen Büromaterialien wird bereits heute auf hochwertige Anbieter geachtet, die entsprechende Grundsätze nachhaltigen Wirtschaftens auch in Bezug auf die Umweltbelastung umsetzen. (z.B. https://www.gmund.com/gmund-colors-green/)
Beim Einkauf weiterer Büromaterialien und sonstiger Betriebsmittel wird weiterhin auf lokales Sourcing und Regionaliät, neben der Beachtung der Nachhaltigkeitsgrundsätze Wert gelegt.

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Die Dienstleistungen von ALC sind vor allem Beratungsdienstleistungen, die im europäischen Raum erbracht werden. Die Beratungsdienstleistungen werden im Bereich der betriebswirtschaftlichen Beratung erbracht. Sie gliedern sich in Mandatsgewinnung, Sachverhaltserfassung, Konzepterstellung, Konzeptumsetzung, Abschluss.

Im Rahmen der Wertschöpfungskette ist der persönliche Kontakt - auch bei Nutzung von technischen Hilfsmitteln wie Video-Konferenzen etc - bei der Mandatsanbahnung zum Kunden nicht zu ersetzen. Follow-Up Gespräche bedürfen in der Folge eher weniger den persönlichen Kontakt. Im Bereich der Umsetzung des Konzepts können weitere persönliche Gespräche notwendig werden, die aber nach Intensität der bisherigen Beziehungen auch durch moderne Kommunikationsmittel substituerbar sind.

Damit bleiben Geschäftsreisen mit Ihrem ökologischen Fußabdruck und den häufig damit verbundenen COEmissionen der massgebliche Teil der Wertschöpfungskette des Unternehmens, die die Nachhaltigkeit der Unternehmensaktivität negativ beeinflusst.

Eine eingehende Prüfung der Notwendigkeit der Reise zum Kunden oder auch Interessenten wird unter allen Gesichtspunkten, vor allem der Wirtschaftlichkeit und der Nachhaltigkeit, vor Antritt der Reise erfolgen.

Eine Reise soll immer dann nicht statt finden, wenn diese durch moderne Kommunikationsmittel substituiert werden kann, ohne dass dies den Erfolg des Geschäfts negative beeinflusst.
Eine Reise soll auch dann nicht statt finden, wenn sich die Gesprächspartner bereits kennen und dieses Gespräch der einzige Grund für die Reise wäre.

Für Reisen wird eine Mindestanzahl an Kontakten zu Geschäftspartnern und Kunden pro Tag definiert, damit diese dann unter Nachhaltigkeitsaspekten organisiert und der CO2 - Ausstoss durch die Reise besonders reduziert oder kompensiert werden kann. In der Regel sollten dies mindestens 3 Kontakte pro Tag oder eine Veranstaltung mit mindestens 10 Teilnehmern sein.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4