1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

applied technologies unterstützt mit konzeptioneller Softwareberatung seine Kunden in der digitalen Transformation und schafft die Voraussetzung für höhere Qualität, Produktivität, Effizienz, sichere Prozesse sowie Daten und letztlich mehr Zeit für die eigentlichen Aufgaben.

Der Markt für Softwarelösungen entwickelt und verändert sich rasant: dynamische Technologieentwicklungen, politische Rahmenbedingungen, demografischer Wandel, Ressourceneffizienz, steigende Anforderungen der Kunden und Daten-/IT-Sicherheit. Das sind nur einige der vielen Einflussfaktoren. applied technologies prüft regelmäßig seine unternehmerische Tätigkeit und passt diese im Bedarfsfall an. Egal ob Strategie, Konzept oder Tagesgeschäft, neben wirtschaftlichen Kriterien binden wir zunehmend auch umweltbezogene und soziale Faktoren in unseren Entscheidungen ein. 

Strategische Ausrichtung von applied technologies für die nachhaltige Entwicklung

Mit der Erstellung des Nachhaltigkeitsberichtes starten wir den Prozess der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie. Diese wird zu einem wichtigen Bestandteil unserer Unternehmensstrategie ausgebaut. Damit richten wir die Unternehmensführung konsequenter auf die Verbindung von Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und gesellschaftliche Verantwortung in unseren Entscheidungsprozessen aus. 

 
Die strategische Ausrichtung basiert auf der Analyse der Geschäftstätigkeit, die Erfahrungen mit den bisher eingeführten ökologischen und sozialen Maßnahmen sowie Trends und Entwicklungen im Markt. Mit dem stärkeren Fokus der Unternehmensentwicklung auf Nachhaltigkeit leisten wir unseren Beitrag zur Umsetzung der 17 SDG's im Rahmen der Agenda 2030 (siehe dazu auch Kriterium 3).

Unser Ziel ist es, die bereits umgesetzten Maßnahmen systematisch zu erfassen, Transparenz zu schaffen, Prioritäten und neue Ziele zu setzen, die Ergebnisse zu prüfen und uns werteorientiert weiterzuentwickeln. Dieser Bericht unterstützt uns im Dialog mit unseren Kunden, Mitarbeitern:innen, Lieferanten und Dienstleistern. Wir möchten über die vielfältigen Themen der Nachhaltigkeit mit ihnen diskutieren und die gemeinsame Verantwortung in der Umsetzung fördern.

Unsere aktuellen Maßnahmen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Unternehmensführung sind z.B.:

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Wir unterstützten unsere Kunden in der Entwicklung und zuverlässigen Umsetzung ihrer Digitalstrategie. Das gemeinsame Ziel: Den steigenden Anforderungen der Märkte und der fortschreitenden Technologieentwicklung mit innovativen Softwarelösungen und Wissenstransfer zu begegnen.

Der Wettbewerb ist geprägt von Konsolidierungen, Big Playern, Globalisierung, Preisdruck bei Standard-Softwarelösungen und hoch dynamischen Entwicklungen in der Technologie. Die Folge: zunehmende Komplexität und Flexibilität, steigende Anforderungen an Mitarbeiter:innen, zunehmender Zeitdruck für die Umsetzung sowie der Mangel an Fachkräften. Ebenso wirken auf unsere Geschäftstätigkeit und die der Kunden die zunehmenden Anforderungen u. a. durch den Klimawandel, die Umweltprobleme, Ressourcenknappheit, Datensicherheit sowie -schutz und stärken den Wunsch nach nachhaltigen Lösungen.

Indirekt nehmen wir Einfluss auf den Energieverbrauch unserer Kunden, aufgrund der Zunahme digitaler Lösungen und Kommunikation.

               Äußere Einflüsse, die auf die Geschäftstätigkeit von applied technologies wirken

 
Aus den Anforderungen und Risiken des Marktumfeldes ergeben sich auch neue Chancen:

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Nachhaltigkeit ist für Unternehmen allgemein und für applied technologies von strategischer Relevanz. Der Nachhaltigkeitsbericht schafft mehr Transparenz mit Zielen, Maßnahmen und Messgrößen zu unserer nachhaltigen Entwicklung und für unsere wichtigsten Handlungsfelder.  

Auf Basis der Analyse der Wertschöpfungskette, der Gespräche mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern sowie der wesentlichen Einflüsse auf unsere Geschäftstätigkeit, hat die Geschäftsführung folgende Ziele definiert:
Im nächsten Schritt werden die Prioritäten und konkreten Maßnahmen zur Umsetzung (inkl. Leistungsindikatoren zur Messung der Ergebnisse) gemeinsam mit den Mitarbeitern diskutiert, weiterentwickelt und die Verantwortlichkeiten benannt.
 
Der Beitrag von applied technologies zu den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 bezieht sich im Wesentlichen auf fünf Ziele: Ziel 4 „Hochwertige Bildung“, Ziel 9 „Industrie, Innovationen und Infrastruktur“, Ziel 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“, Ziel 12 „Nachhaltiger Konsum und Produktion“ und Ziel 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“. Weitere Ziele sehen wir ergänzend dazu.

Der Beitrag von applied technologies zu den 17 UN-Zielen

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Als konzeptioneller Softwareberater entsteht Wertschöpfung durch die fortschreitende Digitalisierung und Automation der eigenen Prozesse und die unserer Kunden. Digitales Know-how, Methodenkompetenz in der Entwicklung und das Wissen um die praktische Anwendung sind dabei von essenzieller Bedeutung. Unser Anspruch ist, unsere eigene und die Geschäftstätigkeit unserer Kunden effizienter, sicherer und zuverlässiger zu gestalten sowie die Qualität der Prozessabläufe zu erhöhen.
 



Vereinfachte Darstellung der Wertschöpfungskette - applied technologies

Über nahezu alle Stufen der Wertschöpfung spielt der Strombedarf und damit die CO2-Belastung der Umwelt eine zentrale Rolle. Maßnahmen zur Energiereduzierung bzw. -effizienz, der vermehrte Einsatz erneuerbarer Energien und CO2-Kompensationen sind die wichtigsten Ansatzpunkte für mehr Nachhaltigkeit in der Wertschöpfung. Diesen Erstbericht nehmen wir zum Anlass und gehen in den Dialog mit ausgewählten Lieferanten und Kunden über Nachhaltigkeitsthemen. Unser Ziel ist, die gemeinsamen Potenziale für nachhaltige Entwicklung weiter auszuschöpfen.

Kaum ein anderer Bereich ist so vom schnellen Wandel geprägt wie die Informationstechnik. Ebenso sind wir vom demografischen Wandel betroffen. Eine Überforderung der Mitarbeiter:innen sowie der Kunden mit diesen Entwicklungen ist entgegen zu wirken. Der wichtigste Lösungsansatz ist die Investition in Bildung, genauer in Aus-, Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter:innen sowie der Wissenstransfer zu unseren Kunden. Wir fördern mit diversen Maßnahmen ebenso die Mitarbeiterzufriedenheit, -gesundheit und die Work-Life-Balance.  

Die Kommunikation zu unseren Kunden, Geschäftspartnern und vermehrt auch zu unseren Mitarbeitern:innen findet überwiegend digital statt. Themen wie Abfallaufkommen und Mobilität haben bei unserer Geschäftstätigkeit eine untergeordnete Rolle. Für Geschäftsreisen nutzen wir überwiegend die Deutsche Bahn. Mit der Umstellung der Firmen-PKWs auf e-Motoren sind wir gestartet.  

Die zunehmende Digitalisierung hat Auswirkungen auf die Unternehmensführung und -organisation. Neue Spannungsfelder wie z.B. mobiles Arbeiten und soziale Interaktion, digitale Kommunikation und Loyalität in der Zusammenarbeit, wirken wir mit neuen Lösungen entgegen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4