1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie
Als Beratungsunternehmen mit Fokus auf das Geschäftsfeld Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement helfen wir Unternehmen dabei ihre Umweltaspekte zu identifizieren, die Umwelt- und Nachhaltigkeitsleistung zu messen, zu überwachen und stetig zu verbessern. Gleiches gilt auch für unsere eigene Geschäftstätigkeit.    
Um mit gutem Beispiel voranzugehen verfolgen wir eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie, die wir in den Rahmen unseres EcoStep Systems verankert haben. Wir haben unsere eigenen direkten und indirekten Umweltaspekte ermittelt, bewertet und steuern diese im Rahmen eines umfassenden Maßnahmenmanagements. Strategische Ziele werden durch die Zusammenarbeit der Geschäftsführung mit den einzelnen Kompetenzteams definiert und deren Entwicklung kontinuierlich überwacht. Die Leitsätze unserer Nachhaltigkeitsstrategie spiegeln sich auch in unserer Unternehmenspolitik wider.  

Die Handlungsfelder unserer Strategie
Die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsziele erfolgt in konkreten Handlungsfeldern, die u.a. aus den Ergebnissen der Unternehmenskontext- und Umweltaspektanalyse definiert wurden. Eine intakte Umwelt und gesunde Menschen sind die wichtigsten Ressourcen, auf die Unternehmen gründen – so auch unser Eigenes. Darum verdienen die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Arbeitssicherheit unsere ganze Aufmerksamkeit, intern wie auch extern. Es ist daher nicht verwunderlich, dass unser Beratungsunternehmen von Beginn an den Fokus darauflegte, die Einwirkungen der eigenen Tätigkeiten auf Umwelt und Klima zu minimieren. So wird der Hauptsitz des Unternehmens in Winsen vollständig CO2-neutral durch Geothermie versorgt. Auch in anderen Themengebieten der Nachhaltigkeit ist HÖPPNER engagiert: Durch die bundesweit agierenden MitarbeiterInnen, die ständig Zugriff auf relevante Daten haben sollen, hat HMC schon früh das „papierlose Büro“ umgesetzt. Sowohl bei den Angestellten als auch in der Führungsebene sind Frauen und Männer gleich stark vertreten. Durch das Angebot des Home-Office und die Möglichkeit in Teilzeit zu arbeiten, ebnet die Geschäftsführung den MitarbeiterInnen den Weg zu selbstverantwortlicher Projektarbeit und einer verbesserten Work-Life-Balance. Reisetätigkeiten lassen sich bei einem international tätigen Beratungsunternehmen nicht vollständig vermeiden und sind gleichzeitig eines unserer größten internen Handlungsfelder. Durch intelligente Planung und Vernetzung, wird das Reiseaufkommen so gering wie möglich gehalten und, wo immer möglich, auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgegriffen. Hier ist auch die Nutzung von Car-Sharing-Angeboten eine sinnvolle Alternative. Die Auswahl neuer Dienstwagen erfolgt zentral durch die Geschäftsführung und anhand von Abgaswerten und Verbrauchskennzahlen. Wer von den MitarbeiterInnen einen Dienstwagen fährt, wird durch einen internen Wettbewerb angespornt, diesen besonders spritsparend zu nutzen. Die jährlichen CO2-Emissionen, die durch Dienstreisen dennoch anfallen, werden zentral erfasst. Wir kompensieren diese dann komplett über Project Climate und unterstützen durch die Investition in Kompensations-Zertifikate Projekte in Entwicklungsländern, die sowohl der Verbesserung der Umweltqualität als auch der Gesundheit der Menschen vor Ort Rechnung tragen.    

Standards und Zielsetzungen
Ein wesentlicher Standard, den wir zur Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie als rahmengebendes System nutzen, ist unser EcoStep Managementsystem. EcoStep ist ein integriertes Managementsystem für kleine und mittlere Unternehmen mit den Bereichen Qualität, Umwelt, Arbeitssicherheit und Energie. Die Höppner Management & Consultant GmbH hat dieses integrierte Managementsystem im Jahr 2013 erfolgreich eingeführt. Seitdem wird die Anwendung des IMS alle zwei Jahre im Rahmen einer Rezertifizierung bestätigt. EcoStep unterstützt uns dabei unsere Betriebsabläufe schlank und praxisnah zu gestalten und ist damit die Basis auf die unser Unternehmen seine Nachhaltigkeitsstrategie und deren konkrete Umsetzung stützt.

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Ökologische, sozioökonomische und politische Besonderheiten unseres Umfelds
Wir sind als Unternehmensberatung für weit über 100 Unternehmen in vielerlei Branchen, Sparten und Größenordnungen tätig. Unsere Beratungsleistung stimmen wir dabei immer individuell auf den Kundenanspruch ab. Gleichzeitig leben wir unsere nachhaltigen Werte und bringen diese in die Unternehmen unserer Kunden ein. Für Sie verbessern wir kontinuierlich unsere Leistungen und steigern unsere Effizienz. Wir fördern die kontinuierliche Weiterbildung unserer MitarbeiterInnen, damit wir immer auf dem neusten Stand in allen relevanten Rechtsbereichen sind und unsere Kunden optimal beraten können.  

 

Eine kleine Auswahl unserer KundInnen
 
Wesentliche Nachhaltigkeitsthemen unserer Tätigkeit 
Wir scheuen uns nicht, innerhalb unserer Kernkompetenzen mit unseren KundInnen als PartnerInnen neue Wege zu gehen und setzen dafür die besten verfügbaren Technologien und Methoden ein. Mit diesem Beratungsansatz generieren wir einen Mehrwert für die Region, in der wir wirtschaften. Hierbei legen wir besonderen Wert darauf, Ressourcen so sparsam wie möglich einzusetzen sowie ökologische und ökonomische Aspekte zu berücksichtigen. 
 
Wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte, wie der fortschreitende Klimawandel oder Krisen wie die COVID-19 Pandemie, wirken sich durch den einhergehenden höheren Beratungsbedarf unserer KundenInnen auf unsere Geschäftstätigkeit aus. Unsere Geschäftstätigkeit wirkt sich dahingehend positiv auf unsere Nachhaltigkeitsleistung aus, dass wir unsere KundInnen zu nachhaltigen Themenbereichen beraten. Wir unterstützen sie beispielweise bei der Senkung ihrer Energieverbräuche und Emissionen oder bei der Einführung entsprechender Managementsysteme, um ihre Potentiale dahingehend voll ausschöpfen zu können. Durch unsere Geschäfts- bzw. Beratungstätigkeit und die damit verbundene Notwendigkeit von Dienstreisen entstehen, im Rahmen von wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekten, auch negative Auswirkungen, da die Erzeugung von CO2-Emissionen durch unsere Fahrzeugflotte unvermeidbar ist. Dass unsere MitarbeiterInnen ihre Dienstwagen privat nutzen können, ist dabei wiederum ein positiver Aspekt hinsichtlich der Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden. 
 
Ein wesentlicher Aspekt, den wir als große Chance hinsichtlich unserer Nachhaltigkeitsleistung betrachten, ist die Digitalisierung. Durch das Arbeiten im Homeoffice und die zunehmende digitale Zusammenarbeit mit unseren KundInnen verringern sich unsere Dienstfahrten, sodass auch entsprechende Emissionen reduziert werden. Die Einführung von papierlosen Büros führt außerdem zu einem geringeren Ressourcenverbrauch. Risiken, welche sich aus der überwiegend digitalen Zusammenarbeit ergeben, sind die räumliche Distanz und der fehlende persönliche Austausch, nicht nur im Kundenkontakt sondern auch in der Zusammenarbeit im Team. Dieser Herausforderung sind wir uns bewusst, weshalb wir unsere KundInnen teilweise auch weiterhin persönlich betreuen. Den Kontakt innerhalb unseres Teams pflegen wir durch regelmäßig stattfindende Gespräche. Einerseits gibt es stets enge Abstimmungen im Rahmen unserer Projektarbeit, andererseits finden auch außerhalb der Arbeitszeit regelmäßige freiwillige digitale oder analoge Treffen statt. 

Chancen und Risiken unserer Handlungsfelder 
Der Beratungssektor ist einer der Bereiche des Dienstleistungsgewerbes, der sich gerade in schlechten Zeiten sehr inhomogen im Vergleich zu anderen Sektoren entwickelt. Dies liegt nicht zuletzt an der großen Nachfrage nach Effizienz- und Kosteneinsparungsberatung und der rückläufigen Entwicklung im Bereich der Expansion. Alternative Strategien erfreuen sich ebenfalls gerade in schwachen wirtschaftlichen Zeiten einer großen Nachfrage. Daneben ist auch ein genereller Trend hin zu einer größeren Nutzenmessung bei den Beratungsleistungen zu verzeichnen. Vor allem erfolgsabhängige Honorare erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Ein Engagement in diesem Bereich erfordert neben dem alleinigen/bloßen Bereitstellen von Beratungsleistungen vor allem ein umfangreiches und schlüssiges Servicekonzept, mit dem man sich einen kompetitiven Vorteil gegenüber der Konkurrenz aus großen Beratungsunternehmen, Inhouse-Beratern und IT-Dienstleistern verschaffen kann.

Chancen, die sich aus unserer Geschäftstätigkeit ergeben, sind insbesondere die aktive Rolle der Anwendung von „best-practice“ bei unseren KundenInnen. Als Unternehmen profitieren unsere Kunden von der Unabhängigkeit, Erfahrung und Qualität unserer Beratungsleistung und von der Verantwortung, die wir übernehmen. Dabei setzen wir auf eine lebendige, offene und respektvolle Kommunikation mit unseren GeschäftspartnernInnen, um diese zu nachhaltigem Erfolg ihrer Leistungen zu motivieren. Unsere Produkte und Tools – z.B. zur Reduktion der Auswirkungen von Umweltaspekten oder zur Bestimmung des CO2-Fußabdrucks auf Betriebs- oder Produktebene – helfen Unternehmen dabei, langfristig nachhaltig zu agieren und selbst aktiven Einfluss auf die eigenen Lieferketten und deren positiv nachhaltige Entwicklung zu nehmen.

Ökologische Risiken, die unsere Tätigkeit als Beratungsunternehmen mit sich bringt, sind betreffen weitestgehend das Handlungsfeld der Mobilität. CO2-Emissionen, die primär durch unsere Dienstreisen zum KundenInnen entstehen, reduzieren wir auf das Mindestmaß und kompensieren nicht vermeidbare Emissionen durch Umsetzung von Klimaschutzprojekten. 

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Unsere mittel- und langfristigen Zielsetzungen
Folgende Ziele haben wir im Rahmen unseres EcoStep Systems definiert und verfolgen diese kontinuierlich:  

Priorisierung von Nachhaltigkeitszielen
Hinsichtlich der Priorität unserer Ziele haben wir einen Aktionsplan definiert, in dem alle Ziele mit konkreten Maßnahmen zur Zielerreichung sowie Umsetzungsfristen, Verantwortungen und Mitteln zur Umsetzung aufgeführt sind. Größte Priorität messen wir dabei zunächst solchen Zielen bei, die der Unternehmensstabilität dienen/zugeordnet werden können, sowie jenen, die zeitlich den dringendsten Handlungsbedarf erfordern. Unserer Unternehmensausrichtung geschuldet hat das Thema Nachhaltigkeit immer höchste Priorität, da wir unsere Kernkompetenz auch intern an erster Stelle sehen: Steigerung von Nachhaltigkeitsleistung sowie Sicherheit für Mensch und Umwelt. Alle Abläufe im Unternehmen und allgemeine Maßnahmen zur Erreichung der Ziele des Managementsystems sind in den einzelnen Abschnitten unseres Managementhandbuchs nochmals detailliert dargestellt.

Zielerreichung und Verfolgung von Maßnahmen
Das konkrete Management unserer Ziele sowie Maßnahmen zur Zielerreichung haben wir in einem Steuerungsdokument unseres EcoStep Systems verankert. Detaillierte oder sich häufig ändernde Maßnahmen sind in Arbeitsanweisungen konkretisiert, häufig verwendete Dokumente in Formblättern standardisiert. Eine Bewertung des Managementsystems und der Erreichung der gesetzten Ziele erfolgt einmal jährlich durch die Geschäftsführung.

Sustainable Development Goals (SDGs)

Bei der Definition unserer Nachhaltigkeitsziele berücksichtigen wir eine Zuordenbarkeit, die der Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen entspricht.

 


Zur Zielerreichung berichten wir regelmäßig auch im Rahmen unserer Mitgliedschaft beim Deutschen Global Compact Netzwerk. Der UN Global Compact ist die weltweit größte Initiative für nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung. Das Deutsche Global Compact Netzwerk (DGCN) mit hunderten Teilnehmenden aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik unterstützt Unternehmen und Organisationen dabei, Nachhaltigkeit strategisch in der Unternehmensphilosophie zu verankern und damit zur Umsetzung der Sustainable Development Goals beizutragen.

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Unsere Dienstleistung in der Wertschöpfung
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Element unserer Wertschöpfungskette – anders ausgedrückt: unser Dienstleistungsangebot ist darauf ausgerichtet Nachhaltigkeit zu schaffen. Von der Strategieberatung bis hin zur Umsetzung auf betrieblicher Ebene.

Nachhaltigkeitsaspekte in unserer Wertschöpfungskette
Die Wertschöpfungskette, die unserer Tätigkeit vorgelagert ist, beschränkt sich überwiegend auf Materiealien für den Bürobetrieb (Technische Ausstattung, Arbeitsmaterial), sowie vereinzelt auf die Beschaffung von Textilien (z.B. Schutzausrüstung) und Dienstwagen unserer MitarbeiterInnen. Dennoch ist es unser Anspruch Beschaffungsentscheidungen so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Unsere Beschaffungskriterien

Unsere Lieferanten werden wenn möglich regional ausgewählt. Alle Lieferanten, die selbst ein Umwelt- oder Nachhaltigkeitsmanagement nachweisen können, werden in der Bewertung bevorzugt behandelt.

Kritische Problemfelder in der Lieferkette
Soziale und ökologische Probleme in der Lieferkette sind uns, als reines Dienstleistungsunternehmen, über unsere Risikobetrachtung hinausgehend, derzeit nicht bekannt. Lediglich die Nutzung von Mobiltelefonen (Smartphones) und Laptops bringen ein Konfliktpotential mit sich, da die Herstellung von Akkus und die Verwendung von seltenen Erden unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten kritisch betrachtet werden muss.

Kommunikation mit GeschäftspartnernInnen
Unser Unternehmen ist derzeit mit GeschäftspartnerInnen hinsichtlich oben genannter Probleme noch nicht in Kontakt getreten. Wir wirken aber in den Wertschöpfungsketten unserer Kunden immer auf Verbesserungen hin, so dass die Nutzung von umweltfreundlichen, sozial verantwortungsvoll erzeugten Rohstoffen priorisiert wird. Auch am Ende der Wertschöpfung unterstützen wir unsere KundenInnen mit einem systematischen Abfallmanagement und optimieren Entsorgungsvorgänge unter einem ganzheitlichen „Lifecycle-Ansatz“.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4