1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Mit der Entwicklung einer eigenständigen Nachhaltigkeitsstrategie wollen wir ab 2020 beginnen. In unserer bestehenden Unternehmensstrategie sind bereits einzelne Nachhaltigkeitsziele und Maßnahmen integriert, vor allem in den Handlungsfeldern:  
Basis unserer Unternehmensstrategie ist das KÖLLA Leitbild, das unter anderem auch strategische Ziele für relevante Interessengruppen definiert.  

Bei unserer strategischen Ausrichtung arbeiten wir mit Entscheidungsinstrumenten wie der Kontext-Analyse und berücksichtigen dadurch systematisch externe und interne Einflüsse auf die Organisation. Mittels Umfeldanalyse werden die für die KÖLLA Gruppe relevanten Stakeholder identifiziert und die jeweiligen wechselseitigen Interessen analysiert.  

Mit Hilfe der Umweltanalyse werden makroökonomische Parameter identifiziert, unter anderem auch soziale Einflüsse (z.B. Demografie, Werte, Lebensstil, Konsumverhalten) und Umwelteinflüsse (z.B. Wetter, Klimawandel, Umweltschutz). Auch branchenspezifische Einflussfaktoren werden analysiert. Ergänzend wird eine SWOT Analyse vorgenommen, um wesentliche Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken zu ermitteln. Weitere Details zum KÖLLA Strategieprozess sind im Kriterium 6 „Regeln und Prozesse“ beschrieben.  

Nachhaltigkeitsrelevante Standards und Zielsetzungen
 
Die KÖLLA Unternehmensstrategie arbeitet mit einem System an Normen, Vorschriften und Zertifizierungen, die branchentypisch insbesondere der Qualitätssicherung und Lebensmittelsicherheit dienen, aber auch ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen.  

Unser Ansatz in der Qualitätssicherung ist sehr umfassend und geht weit über die direkten Anforderungen einiger Zertifizierungen hinaus:   Die KÖLLA Standorte bzw. Gesellschaften verfügten am 31.12.2019 über folgende Zertifizierungen: Darüber hinaus arbeiten wir in der Wertschöpfungskette mit einer Vielzahl weiterer Normen, Vorschriften und Zertifikate, die unter „Leistungsindikatoren zu Kriterien 1 – 4/Branchenspezifische Ergänzungen“ beschrieben sind.

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Im Rahmen einer Wesentlichkeitsanalyse wurden folgende wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte ermittelt:

Ökologische Besonderheiten des Umfelds, wesentliche Nachhaltigkeitsthemen, Risiken/Chancen und Schlussfolgerungen
 

In der uns vorgelagerten Wertschöpfungsstufe „Anbau von Obst und Gemüse“ sind die wesentlichen ökologischen Herausforderungen für die Anbaubetriebe: Auf diese durch die Anbaubetriebe erzeugten Umweltwirkungen kann KÖLLA als Handelsunternehmen nur bedingt Einfluss nehmen.  

Pflanzenschutz kontrollieren: Die konventionell anbauenden Erzeuger verwenden Pflanzenschutzmittel. Bei nicht vorschriftsmäßiger Verwendung könnten Risiken für die Umwelt (Boden, Grundwasser) und für die Gesundheit der landwirtschaftlichen Mitarbeiter und der Endverbraucher entstehen. Zudem ist die Erzeugung der Pflanzenschutzmittel CO2-intensiv. Über unser strenges Qualitätsmanagement können wir Risiken aus der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln minimieren. Die beim Anbau eingesetzten Mengen an Pflanzenschutzmitteln konnten, durch zum Teil langjährige Zusammenarbeit mit Produzenten, optimiert werden.  

Lieferantenbetreuung optimieren: Durch optimale Lieferantenbetreuung konnten wir in der KÖLLA Gruppe die hohe Qualität der Ware über Jahre hinweg gewährleisten. Mit dem Klimawandel und den damit einhergehenden Problemen wie Wetterextreme steigt das Risiko von Ernteausfällen. Daher ist es uns wichtig, dass unsere Lieferanten flexibel und kompetent sind, um die Lieferfähigkeit hinsichtlich Menge und Qualität sicher zu stellen. Dies sehen wir als Chance, unser Lieferantennetzwerk weiter zu verbessern. Im Rahmen unserer langjährigen und zuverlässigen Zusammenarbeit geben wir auch ökologisches Know How an unsere Lieferanten weiter, beispielsweise zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.  

Konsumenten fragen mehr Bio-Ware nach: Die Nachfrage der Endverbraucher nach zertifizierter Bio-Ware nimmt seit Jahren zu. Die KÖLLA Gruppe, insbesondere in der Schweiz und Frankreich, bietet Bio zertifiziertes Obst und Gemüse an. Wir erwarten eine weiter steigende Nachfrage und wollen diese Chance nutzen, um unser Bio-Angebot weiter auszubauen.  

Weniger THG-Emissionen beim Transport: Für den zumeist weiten Transport von Obst und Gemüse aus den Anbauländern hin zu den Abnehmern wird Kraftstoff auf Basis fossiler Energieträger verbraucht und es entstehen Treibhausgasemissionen. Vorwiegend erfolgt der Transport in Europa mittels LKW. Überseeware wird per Schiff geliefert. Flugtransporte werden weitestgehend vermieden. Im Schwerpunktbereich der LKW Transporte haben wir bereits vor Jahren Chancen gesehen, die Transporte ökologischer und ökonomischer umzusetzen, durch die Gründung eines eigenes Logistikunternehmens TOP LINE in Karlsruhe.  

Weniger Lebensmittelabfall: Durch die weiten Wege vom Anbaugebiet bis zum Abnehmer besteht das Risiko, dass Obst und Gemüse verderben könnten. KÖLLA als Frischespezialist sorgt für schnelle und fachgerechte Transporte von der Ernte bis zum Kunden. Auch werden Obst- und Gemüsesorten angeboten, die ihr Qualitätsniveau über mehrere Tage halten. So werden die Frische der Ware und damit auch der Geschmack erhalten. Dies hat enorme ökologische Vorteile, denn dadurch sinkt der Warenverderb und es fällt weniger Lebensmittelabfall an.  

Ökologischere Verpackungen für den Endverbraucher: Konsumenten wünschen auch für den Obst- und Gemüsebereich, dass auf Kunststoffverpackungen verzichtet wird. In der KÖLLA Gruppe achten wir darauf, dass die Verpackungen dem Wertstoffkreislauf weitgehend wieder zugeführt werden. Wir sehen Verpackungen aus nachhaltigen Materialien als Chance, die Umweltwirkungen der für den Endverbraucher eingesetzten Verpackungen zu verbessern. Deshalb haben wir vor einigen Jahren begonnen, nachhaltige Verpackungslösungen zu testen. Einige davon haben wir in unser Programm bereits aufgenommen. (weitere Einzelheiten siehe Ausführungen im Kriterium 10 „Innovations- und Produktmanagement“)  

Sozioökonomische Besonderheiten des Umfelds, wesentliche Nachhaltigkeitsthemen, Risiken/Chancen und Schlussfolgerungen  

Arbeitnehmerrechte in der Lieferkette wahren: In der uns vorgelagerten Wertschöpfungsstufe „Anbau von Obst und Gemüse“ könnten in den Erzeugerbetrieben Risiken hinsichtlich der Wahrung der Arbeitnehmerrechte und Menschenrechte bestehen. Daher arbeitet KÖLLA mit zertifizierten Lieferanten zusammen, wobei der Mindeststandard GLOBALG.A.P. vorgegeben ist. Diese Zertifizierung umfasst auch soziale Kriterien, wie Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und soziale Belange von Arbeitern. Weiterhin finden Sozialzertifikate wie BSCI, SMETA oder GRASP Anwendung. Durch die Anforderungen der Sozialzertifikate, aber auch durch unsere regelmäßigen Überprüfungen der Anbaubetriebe vor Ort sehen wir Chancen, diese stetig für faire Arbeitsbedingungen vor Ort zu sensibilisieren. Weitere Einzelheiten dazu siehe Ausführungen in den DNK-Kriterium 17 Menschenrechte.  

Mitarbeiterteam ausbauen und weiterentwickeln: Durch die weltweite Expansion der KÖLLA Gruppe mit weiteren Niederlassungen wurden viele neue Arbeitsplätze geschaffen. Das Risiko des Fachkräftemangels durch den demografischen Wandel konnten wir in der KÖLLA Gruppe bislang gut meistern. Alle wichtigen Schlüsselpositionen in der Geschäftsführung und bei Nachwuchskräften konnten neu besetzt werden. Weitere Einzelheiten zum Handlungsfeld „Führung und Mitarbeiter“ siehe Ausführungen in den DNK-Kriterien 14 – 16.  

Schutz der Gesundheit in der Wertschöpfungskette: Wir gewährleisten den Schutz der Gesundheit durch strenge Grundsätze der Lebensmittelsicherheit mit Geltung für Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Produzenten, Transporteure und Lagerbetreiber. Unser Ziel ist, Beeinträchtigungen der Gesundheit durch Pestizide oder durch unerwünschte Stoffe aus Verpackungen gänzlich zu vermeiden. Der Lebensmitteleinzelhandel hat höchste Ansprüche an Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit der Ware. Wir sehen unser strenges Qualitätssicherungsmanagement als Chance, den anspruchsvollen Lebensmitteleinzelhandel zu beliefern. Details zum KÖLLA Qualitätsmanagement werden unter „Leistungsindikatoren 1 – 4/Branchenspezifische Ergänzungen“ erörtert.

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Basis unserer Unternehmensstrategie ist das Leitbild, in welchem Ziele, Werte und Visionen der KÖLLA Gruppe festgehalten worden sind. Es beinhaltet auch die strategischen Ziele für relevante Interessengruppen.  

Unsere Ziele zur Lebensmittelsicherheit betreffen diverse Interessengruppen wie Lieferanten, Kunden und Mitarbeiter. Die mit der Lebensmittelsicherheit zusammenhängenden Grundsätze und Ziele sind Teil des KÖLLA-Leitbildes und sind ausführlich im Leistungsindikator GRI-SRS 102-16 dargestellt.  

Ziele für unsere Kunden
Wir sind attraktive zuverlässige Partner für unsere Kunden und pflegen langfristige Beziehungen mit ihnen.
Wir erfüllen die Bedürfnisse unserer Kunden nach sicheren und gesetzeskonformen Lebensmitteln in bester Qualität und garantieren eine funktionierende Logistik.
Wir beraten unsere Kunden, geben unsere Erfahrungen und Fachkenntnisse weiter.
Die Kommunikation mit ihnen ist offen und transparent.  

Ziele für unsere Mitarbeiter
Wir werden von unseren Mitarbeitern als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen.
Unsere Mitarbeiter werden angemessen und leistungsgerecht entlohnt.
Wir streben ein hohes Qualifizierungsniveau an, durch gezielte Aus- und Weiterbildung. Innovationen und Ideen der Mitarbeiter werden durch die Führungskräfte unterstützt.
Wir fordern und fördern das selbständige Arbeiten im Team als auch in der KÖLLA Gruppe.  

Ziele für unsere Produktionspartner/Lieferanten
Wir streben eine langfristige enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern an, die auf offener und transparenter Kommunikation basiert.
Wir beraten unsere Vertragspartner vom Anbau bis zur Vermarktung der gesamten Produktion.
Wir fordern von unseren Lieferanten ökologische und soziale Verantwortung und die Einhaltung unserer vereinbarten Qualitätsstandards.  

Ein weiteres interessengruppenübergreifendes Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung:
Wir streben nach stetiger Weiterentwicklung und Innovation.
Dabei lernen wir aus Fehlern und nehmen die Kundenfeedbacks ernst.
Durch gezielte Vorbeugemaßnahmen wollen wir Fehler vermeiden.
Mit unserer Infrastruktur (IT, Kommunikation, Auf- und Ablauforganisation) schaffen wir die Voraussetzung für eine stetige Verbesserung unserer Abläufe und Prozesse.  

Kurzfristige operative Ziele und bereits umgesetzte Maßnahmen im Handlungsfeld „Umwelt“ werden in den DNK-Kriterien 11 bis 13, im Handlungsfeld „Führung und Mitarbeiter“ in den DNK-Kriterien 14 bis 16 und in den Handlungsfeldern „Lieferanten“ und „Logistik“ im DNK-Kriterium 17 erörtert.

Soziale und ökologische Ziele mit besonders hoher Priorität waren in 2019:   Für die Zukunft haben die Ziele „Personalentwicklung“ und „Finden neuer Mitarbeiter“ Priorität. Darüber hinaus werden wir eine eigenständige Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln.  

Die Kontrolle der Zielerreichung werden wir analog der für unsere Unternehmensstrategie vorhandenen Controllingprozesse durchführen. Details zu Prozessen und Kontrolle sind in den DNK-Kriterien 6 und 7 erörtert. Zuständig für Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie und die Kontrolle der Nachhaltigkeitszielerreichung werden die Geschäftsleitungen der KÖLLA Gesellschaften sein.

Die KÖLLA Gruppe liefert mit ihrem Kerngeschäft einen Beitrag zum SDG Ziel 2 „Ernährungssicherung und Ernährungssicherheit“.

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Je nach Wertschöpfungsstufe sind unterschiedliche Nachhaltigkeitsaspekte bedeutsam.

 „Qualitätssicherung“
Das zentrale KÖLLA-Lebensmittelsicherheitsteam überwacht auf allen Stufen der Wertschöpfungskette die Lebensmittelsicherheit. Sowohl vor Ort im Anbauland als auch bei involvierten Dienstleistern werden durch Labore Proben gezogen, um die Qualität der Ware und die Pestizidrückstände zu beurteilen. Weitere Stichproben werden auch kundenseitig beauftragt.  

Stufe „Produktion“

Der Anbau von Obst und Gemüse erfolgt durch Landwirte in den Erzeugerländern, mit ökologischen Auswirkungen auf natürliche Ressourcen wie Wasser und Boden, aber auch sozialen Auswirkungen für die Mitarbeiter der Anbaubetriebe. Diese Lieferanten werden von KÖLLA nach strengen Kriterien gezielt ausgesucht. Bei der Qualitätssicherung und dem Pflanzenschutz hat das KÖLLA Qualitätsmanagementteam direkte Prüf- und Einflussmöglichkeiten, vor und während der Produktion.  

Stufe „Verpackung“

Die Verpackung der Ware wird durch KÖLLA gemäß den Kundenwünschen vorgegeben und erfolgt in der Regel direkt vor Ort durch die Erzeuger. Die Herstellung und die Entsorgung der Transportverpackungen und der Verpackungen für den Endverbraucher beansprucht natürliche Ressourcen. Daher achtet KÖLLA bei der Wahl der Verpackungen darauf, dass diese möglichst weitgehend dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt werden können. Zudem werden Verpackungsinnovationen aus nachhaltigen Rohstoffen zunehmend eingesetzt. Einzelheiten zu den ökologischen Aspekten der Verpackungen sind in den DNK Kriterien 10 und 12 aufgeführt.  

Stufe „Transport/Logistik“
Der Transport der Ware vom Anbauland zum Kunden geschieht vor allem in Europa mit dem LKW, für Überseetransporte mit dem Schiff. Flugtransporte werden nur in seltenen Ausnahmefällen vorgenommen. Der für den Transport notwendige Treibstoff verbraucht natürliche Ressourcen und verursacht Treibhausgasemissionen. Durch eine ausgefeilte Logistik streben wir die Verringerung des Treibstoffeinsatzes und die Reduzierung von Treibhausgasemissionen an.  

Aufgrund einer unzureichenden logistischen Qualität von Logistik-Dienstleistern sah sich die KÖLLA Gruppe gezwungen, in 2015 eine eigene Logistikfirma zu gründen. TOP LINE mit Sitz in Karlsruhe setzt die Ziele und Leitlinien von KÖLLA verbindlich um und ist unsere zentrale Logistik für europaweite Transporte. Durch die Verbesserungen in der Logistik werden Leerkilometer und Umladungen weitgehend vermieden, mit positiven ökologischen Auswirkungen, da pro Frachtgut der CO2 -Fußabdruck sinkt.

Ein weiterer ökologischer Aspekt ist die Vermeidung von Lebensmittelabfall durch den fachgerechten Transport der Ware. Damit Obst und Gemüse auch über größere Transportdistanzen nicht verderben, sind eine fachgerechte Verpackung und eine lückenlose Kühlkette vom Erzeuger bis zum Verbraucher notwendig. Dies wird durch genau definierte Settings und Vorgaben zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Belüftung garantiert und dokumentiert.

Stufe „Lagerhaltung“
Die KÖLLA Gruppe ist Experte im Streckengeschäft mit Obst und Gemüse. Ohne Lagerhaltung werden Obst und Gemüse direkt vom Erzeuger zum Abnehmer geliefert. KÖLLA München führt ein eigenes Lager. Zudem wird für Überseeware das Lager eines Dienstleisters in den Niederlanden verwendet. Da jedoch für den wesentlichen Teil der gehandelten Waren der KÖLLA Gruppe keine Lagerhaltung notwendig ist, werden natürliche Ressourcen für Kühlung, Beleuchtung etc. vermieden.  

Stufe „Vermarktung“
KÖLLA nimmt die genaue Bedürfnisabklärung des Kunden und den Abgleich mit dem Produzenten/Lieferanten vor, hinsichtlich der Spezifikationen der Ware (Herkunft, Sorte, Größe/Kaliber, Verpackung/Gebinde, Farbe/Reife etc.), der Pflanzenschutzvorgaben, der Verpackung und den für den Transport geeigneten Settings. Je präziser diese Abstimmung ist, desto geringer sind die Reklamationsraten durch Kunden.  

KÖLLA übernimmt auch die sogenannte „Resteverwertung“. Den Produzenten wird auch B-Ware abgenommen. Reklamationsware und verweigerte Ware werden auch verkauft. Dies hat ökologischen Nutzen, da damit wertvolle Lebensmittel gerettet werden, die ansonsten als Abfall entsorgt worden wären.  
Für diverse Vertragsanbauer vermarktet KÖLLA die dort produzierten Waren. Mittlere und kleine Qualitätsanbauer haben so die Chance, unter der Qualitätsmarke KÖLLA zu produzieren und ihre Absatzchancen zu verbessern.

Kommunikation mit den Stakeholdern:
Mit den Lieferanten, Logistikpartnern und Kunden sind wir im ständigen Austausch. Insbesondere mit den Anbaubetrieben ist das Team der Qualitätssicherung im engen Kontakt.
 
Durch den Wunsch der Kunden nach Verpackungslösungen aus nachhaltigen Rohstoffen arbeiten wir mit Verpackungsherstellern zusammen. Mit unserer Erfahrung konnten dadurch innovative Verpackungslösungen entwickelt werden, von denen einige bereits im praktischen Einsatz sind.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4

Weitere Normen, Vorschriften und Zertifikate
Weitere Normen, Vorschriften und Zertifikate, die vor allem für unsere Lieferanten gelten: