1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Corporate Social Responsibility (CSR) steht bei der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) für verantwortungsvolles, nachhaltiges Wirtschaften und schließt neben ökonomischen auch ökologische und soziale Aspekte mit ein.

Die HMC achtet in ihrem Geschäftsbetrieb auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise. Dabei ist ihr bis heute die Auszeichnung der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) als „Umwelthauptstadt Europas 2011" eine besondere Verpflichtung.

Als 100%iges Tochterunternehmen der FHH wirkt die HMC daran mit, die Klimaschutzpolitik des Senats der FHH umzusetzen. Die Grundsätze der betrieblichen Klimaschutzpolitik hat die HMC in ihren Klimaschutzleitsätzen niedergelegt.

Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Handeln sind feste Bestandteile der Unternehmenskultur der HMC. Sie sind die Basis für das Vertrauen, das die Stakeholder der HMC entgegenbringen. Die HMC strebt stets nachhaltige Lösungen an, sei es als Messeveranstalter, als Arbeitgeber oder als Geländebetreiber.

Die Grundlage der übergreifenden Unternehmensstrategie bilden der von der Geschäftsführung entwickelte HMC-Kodex („Vertrauen, Verantwortung und Leistungsbereitschaft“), das integrierte Corporate-Compliance-Programm, die Bestellung von Compliance-, Gleichstellungs- und Klimaschutzbeauftragten sowie die entsprechende Schulung aller Beschäftigten.

Die unternehmerische Verantwortung der HMC erstreckt sich über zahlreiche ökonomische, ökologische und soziale Handlungsfelder: Das Anliegen der HMC ist es, Themen wie Klima- und Umweltschutz, aber auch Compliance, Arbeitssicherheit und Datenschutz stets gleichermaßen neben einem verantwortungsvollen, nachhaltigen Wirtschaften zu verfolgen. Hierzu gehören insbesondere eine nachhaltige Energieversorgung und Energieeffizienz.

Bereits seit 2009 hat die HMC Klimaschutz auf Dauer als Aufgabe in ihrer Geschäftspolitik verankert [hierzu mehr unter Kriterium 6]. Ziel ist es, aufzuzeigen, in welcher Form jeder Beschäftigte in seiner täglichen Arbeit dazu beitragen kann, das Klima zu schützen. Dabei hat sich die HMC von der Überlegung leiten lassen, dass der Klimaschutz nicht nur durch große Vorhaben, wie der LED-Umrüstung der Beleuchtung der Messehallen und Parkhäuser, die den Energieverbrauch deutlich senkt, gefördert werden kann. Hinzu treten vielmehr zahlreiche kleinere Maßnahmen, mit denen die HMC und ihre Beschäftigten in ihrer täglichen Arbeit den Ausstoß von Luftschadstoffen verringern können. Nicht zuletzt kann die HMC durch ihre Veranstaltungen den Ausstellern, den Besuchern und der Öffentlichkeit Anregungen für technische Lösungen und Verfahren geben, die zum Klimaschutz beitragen, sowie das Bewusstsein für die Notwendigkeit schärfen, mit den natürlichen Lebensgrundlagen schonend umzugehen.

Der Senat hat Ende 2019 mit einer Fortschreibung seines Klimaplans und einem neuen Klimaschutzgesetz zwei entscheidende Weichen gestellt, um die Klimaziele Hamburgs zu erreichen. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß um 55 % sinken. Bis 2050 strebt die Stadt eine Emissionsminderung von mindestens 95 % an, um Klimaneutralität zu erreichen. Der Klimaplan beschreibt die Verantwortung und die jeweiligen CO2-Minderungsziele in den Sektoren „Verkehr“, „Private Haushalte“, „Gewerbe, Dienstleistung, Handel“ und „Industrie“. Er enthält eine Vielzahl konkreter Maßnahmen, die zu der erforderlichen Verringerung der CO2-Emissionen bis 2030 führen sollen. Der Entwurf des neuen Klimaschutzgesetzes schafft hierfür einen verbindlichen rechtlichen Rahmen. Die HMC leistet dabei ihren bestmöglichsten Beitrag zu den Klimazielen der FHH.

Seit dem 01. Januar 2020 ist das Thema Nachhaltigkeit im Hamburg Corporate Governance Kodex (HCGK) verbindlich für Unternehmen der öffentlichen Hand vorgeschrieben.

Die HMC orientiert sich darüber hinaus an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (17 Sustainable Development Goals), mit dem Ziel, ökonomische, ökologische und soziale Belange zu vereinen. Die HMC fühlt sich einem solchen nachhaltigen Handeln in allen Bereichen verpflichtet und betrachtet dieses als einen elementaren Baustein ihrer Unternehmenskultur. Detaillierte Maßnahmen der HMC je SDG sind auf der Unternehmenswebseite veröffentlicht.

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Als 100-%iges Tochterunternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) ist die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) verpflichtet, die Zielsetzungen der FHH vollumfänglich umzusetzen und damit stets ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Stadt Hamburg gerecht zu werden. In diesem Sinne obliegt öffentlichen Unternehmen eine wesentliche Verantwortung zur Sicherung verschiedenster Infrastrukturen und zur Bereitstellung besonderer Dienstleistungen für die Bevölkerung (Outside-In).

Das Messegelände und das CCH – Congress Center Hamburg der HMC befinden sich in zentraler Lage in der zweitgrößten Stadt Deutschlands in unmittelbarer Nähe zur Parkanlage Planten un Blomen. Die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr und die Nähe zur Innenstadt bieten Vorteile für Beschäftigte, Besucher, Aussteller und die breite Öffentlichkeit (Outside-In). So sichert die Tätigkeit der HMC laut einer Studie des Münchner ifo Instituts für Wirtschaftsforschung aus dem Jahr 2016 dauerhaft 4.124 Arbeitsplätze allein in Hamburg. Die in Deutschland durch die Veranstaltungen angestoßenen gesamtwirtschaftlichen (direkten und indirekten) Kaufkrafteffekte betragen laut dieser Studie rund 734 Millionen Euro für Dienstleistungen, im Handel, der Gastronomie und für kulturelle Veranstaltungen. Dieser Kaufkraftzufluss wird zu rund 56 % in Hamburg (411 Millionen Euro) und zu rund 44 % im übrigen Bundesgebiet (323 Millionen Euro) wirksam. Allein 658.000 Übernachtungen jährlich lassen sich direkt auf die Tätigkeit der HMC zurückführen. Jährlich finden mehr als 40 Messen mit bis zu insgesamt 15.000 Ausstellern und etwa 700.000 Besuchern statt (Inside-Out).

Dies birgt jedoch aus ökologischer Sicht wesentliche Risiken bezüglich des Abfallaufkommens, welches beim Messe- und Kongressgeschäft unweigerlich auftritt. Daher setzt sich die HMC u. a. für eine Reduktion des anfallenden Abfalls ein, während unvermeidbarer Müll weitestgehend recycelt und fachgerecht entsorgt wird (Inside-Out).

Zudem wird durch eine Messe- und Ausstellungsfläche von 87.000 m2 der Boden versiegelt. Maßnahmen wie die Dachbegrünung der Halle H des Congress Center Hamburg (CCH) („einer der größten Staudendachgärten Europas“) sorgen im Gegenzug für mehr Sickerungsfläche, Biodiversität und eine erweiterte Bewässerungsmöglichkeit für den anliegenden Park (Inside-Out).

Des Weiteren spielen oft emissionsintensive An- und Abreisen eine wesentliche Rolle in der Veranstaltungsbranche (Inside-Out). Die innerstädtische Lage der HMC sorgt jedoch für kurze Anbindungswege, insbesondere zu Fuß und mit dem ÖPNV. Dies führt zu einem verminderten Verkehrsaufkommen und weniger Emissionen (Outside-In). Durch ein effektives Nachhaltigkeitsmanagement sollen zukünftig weitere Anreize für emissionsarmes Reisen geschaffen und kommuniziert werden.

Das Thema Nachhaltigkeit ist somit auch in der Messe- und Kongressbranche präsent. Letztendlich gilt Nachhaltigkeit als ein wesentlicher Standard, an dem auch die HMC als Messe- und Kongressgesellschaft zunehmend gemessen wird und an dem die HMC seit vielen Jahren aktiv arbeitet. Die wesentlichen Themen werden durch die/den Nachhaltigkeitsbeauftrage/-n zusammen mit der abteilungsübergreifenden Projektgruppe Nachhaltigkeit durch Desktop-Recherche sowie interne Gespräche herausgearbeitet und mit der Geschäftsführung abgestimmt. Die regelmäßigen Treffen mit den Partner/-innen der Umweltpartnerschaft, der Klima-Partner-Vereinbarung und der Luftgütepartnerschaft erweitern die Querschnittsperspektive.

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) verfolgt mit jedem öffentlichen Unternehmen die Erreichung branchenspezifischer Ziele. Die für die einzelnen öffentlichen Unternehmen vorgegebenen Ziele finden sich insbesondere in den vom Hamburger Senat verabschiedeten Zielbildern wieder. Diese dienen den Geschäftsleitungen der öffentlichen Unternehmen als Handlungsleitlinien. Die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) verpflichtet sich den Anforderungen des Hamburger Senats.

Ein wichtiges Ziel ist der Schutz der Umwelt und des Klimas. Der Senat erklärt mit dem Masterplan Klimaschutz das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2050 gegenüber 1990 um mindestens 95 % zu reduzieren. Mit den Maßnahmen des Aktionsplans 2020 soll als Zwischenziel eine Reduzierung des CO2- Ausstoßes um 40 % erreicht werden. In diesem Rahmen setzt die HMC sich auf kurz- und mittelfristiger Ebene zunächst das Ziel, die ökologischen Auswirkungen ihres unternehmerischen Daseins mithilfe einer CO2-Bilanzierung festzustellen. Dementsprechend wird für das Jahr 2019 erstmalig der CO2-Fußabdruck durch die/den Klimaschutzbeauftragte/-n ermittelt. Die Zusammenarbeit mit einem Servicedienstleister (ClimatePartner) sichert das Erreichen des Ziels und die Validität der gesammelten Daten.

Die Priorität der weiteren wesentlichen Ziele liegt auf drei anzustrebenden Maßnahmen der Nachhaltigkeit gemäß dem Hamburg Corporate Governance Kodex (HCGK):

  1. Für das Jahr 2019 wird die HMC erstmalig einen qualitativen Nachhaltigkeitsbericht gemäß den Kriterien des DNK veröffentlichen.
  2. Ein weiteres kurz- bzw. mittelfristiges Ziel, dem sich die HMC als öffentliches Unternehmen verpflichtet, ist die vollständige Kompensation aller Flugreisen. Die Wichtigkeit der Kompensation von Flügen ergibt sich aus den hohen Emissionen, welche hierbei verursacht werden. Ab 2020 werden demnach alle Daten zu dienstlichen Flugreisen durch klimabewusstes Travel-Management mithilfe des Reisedienstleisters der HMC HANSALOG erfasst und über Kompensationsbeträge monetär neutralisiert. Die Kompensationsbeträge sind zeitnah gesammelt an die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft abzuführen.
    Weitere Details sind der Verwaltungsvorschrift zum Hamburgischen Reisekostengesetz zu entnehmen.  
  3. Im Jahr 2019/20 hat die HMC erstmals ihren Beitrag zu den 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen gemäß dem HCGK niedergeschrieben. Die Orientierung an den global anerkannten SDGs trägt dazu bei, ökonomische, ökologische und soziale Belange zu vereinen. Die HMC fühlt sich nachhaltigem Handeln in allen Bereichen verbunden. Detaillierte Maßnahmen und die Zielsetzung je SDG sind ab August 2020 auf der Unternehmenswebseite für die breite Öffentlichkeit zugänglich.
Außerdem ist geplant, die Beschäftigten der HMC mehr in die Themen Umwelt- und Klimaschutz einzubeziehen, indem künftig über die HMC-Akademie entsprechende Nachhaltigkeitsschulungen angeboten werden. Die Zuständigkeit aller Nachhaltigkeitsziele im Bereich Umwelt- und Klimaschutz obliegt der/dem Klimaschutzbeauftragten der HMC, die/der seit 2009 für diesen Themenkomplex verantwortlich ist. Unterstützt wird der/die Klimaschutzbeauftragte dabei durch eine abteilungsübergreifende „Projektgruppe Nachhaltigkeit“. Der/die Klimaschutz-Beauftragte berichtet als Stabsstelle direkt der Geschäftsführung. Weitere Ziele neben der Erfüllung der umweltpolitischen Ziele der FHH:
  • CO2-Reduzierung
  • Betriebliche Ressourcenschonung
  • E-Tankstellen
  • Wechsel zu LED-Leuchtmitteln
  • Innovative und zukunftsorientierte Unternehmensführung (z. B. digitale Transformation)
  • Förderung und Schutz der Arbeitnehmer/-innen durch
    • Hochwertige Aus- und Weiterbildung
    • Attraktive Arbeitsbedingungen
    • Arbeitssicherheit
    • Compliance

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Für die Definition der Wertschöpfungskette der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) wird die Darstellung von Kopeinig und Gedenk (2005) aus dem „Kölner Kompendium der Messewirtschaft: das Management von Messegesellschaften“ herangezogen. Demnach ist die Wertschöpfungskette in drei Phasen zu unterteilen: vor, während und nach der Messe.

Das Kerngeschäft der HMC liegt als Dienstleister in der Ausrichtung von Eigen-, Gast- und Auslandsveranstaltungen: „die räumliche und zeitpunktbezogene Zusammenführung von Besuchern und Austellern [...], die Präsentation von Branchen, Firmen und Produkten“ (Kopeinig und Gedenk, 2005, S. 231). Hinzu kommen einzelne Dienstleistungen in den drei Phasen, die nach dem „Make-or-Buy-Prinzip“ selbst bereitgestellt oder in Zusammenarbeit mit Servicepartnern ausgelagert werden. Hierbei handelt es sich entweder um primäre Aktivitäten wie die Bedarfsermittlung, die Konzeption und Planung, den Vertrieb sowie die Durchführung. Oder es handelt sich um sekundäre Unterstützungsaktivitäten wie das Rechnungswesen und Controlling, die Datenverarbeitung, das Facility Management (Reinigung, Bewachung, Instandhaltung etc.). Teilweise werden die sekundären Aktivitäten ausgelagert. Im Falle der HMC wird z. B. einen Dienstleister beauftragt, die Hallen und das Verwaltungsgebäude zu reinigen (Facility Management).

Vor der Veranstaltung liegt der Fokus auf Reisen und Dienstleistungen, wie z. B. Standbau, Marketing und Logistik. In Kooperation mit der Deutschen Bahn wird den Besuchern und Ausstellern CO2-freies An- und Abreisen ermöglicht. Beim Standbau werden, wenn möglich, wiederverwendbare Standkonzepte und Teppichfliesen verwendet. Es wird mit erfahrenen Standbaufirmen zusammengearbeitet. Zudem wurde das Lkw-Leitsystem des Logistik-Dienstleister adaptiert, um den Verkehr auf dem Messegelände zu optimieren und damit Emissionen (CO2 und Lärm) zu reduzieren.

Während der Veranstaltung werden technischer Service, Personal-, Gastronomie- und Hotel-Services benötigt. Die Technik soll immer auf dem möglichst neusten Stand sein und energieeffizient funktionieren. Im Hinblick auf die Gastronomie achtet die HMC grundsätzlich auf die Auslagerung der Dienstleistung an Partner, die ein Nachhaltigkeitskonzept vorweisen können. Der Gastronomie-Dienstleister sorgt z. B. für regionale, saisonale und biologische Kost, die möglichst genau auf die Personenanzahl abgestimmt ist, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden oder verarbeitet diese zu Biogas.

Nach der Veranstaltung, ähnlich wie vor der Veranstaltung, werden erneut Services wie Standbau, Logistik und Reisedienstleistungen verlangt sowie z. B. ein After-Sales-Service.

Ein bekanntes Problem von Messe- und Kongressveranstaltungen ist das Abfallaufkommen, das während des Aufbaus, der Veranstaltungen und beim Abbau entsteht. Um das Abfallaufkommen zu reduzieren, arbeitet die HMC mit innovativen Servicepartnern zusammen. Dazu zählen die genannten Beispiele für abfallreduzierende Maßnahmen im Messebau: der Einsatz von Teppichfliesen als Mehrwegbodenbelag und Komplettstände für Aussteller. Die Teppichfliesen können vielfach genutzt werden und werden erst danach durch ein Recyclingverfahren für die Möbelpolsterung genutzt. Die Komplettstände für die Aussteller sind ebenfalls mehrfach wiederverwendbar und müssen nicht nach einmaliger Nutzung entsorgt werden; dies schont wertvolle Ressourcen.

Als 100%iges Tochterunternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) orientiert sich die HMC zudem am „Leitfaden für umweltverträgliche Beschaffung der Freien und Hansestadt Hamburg“.

Die HMC setzt auf transparenten Dialog und Bewusstseinsstärkung. Vor diesem Hintergrund hat die HMC 2019 erstmalig ihre aktuellen Servicepartner/-dienstleister zu deren Nachhaltigkeitskonzepten befragt.

Die Geschäftsführung ist überzeugt, dass der Klimaschutz als Querschnittsaufgabe verstanden werden muss, um dabei Fortschritte erzielen zu können. Sie hält es deshalb für geboten, den Klimaschutz als Aufgabe auf sämtlichen Stufen der Wertschöpfungskette zu verankern und in der Geschäftstätigkeit der HMC zu berücksichtigen, immer unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Vertretbarkeit. Dieser Grundsatz ist bereits seit 2009 im Klimaschutzkonzept niedergeschrieben.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4