1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Die badenova hat im Jahr 2020 eine eigenständige Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Das Ergebnis des Strategiefindungsprozesses ist die Definition von sechs Leitbildern mit messbaren, terminierten Zielen für jedes Leitbild sowie konkreten Maßnahmenvorschlägen und einer Ressourcenabschätzung zur Zielerreichung.
Folgende Leitbilder weisen uns den Weg für unser Handeln in den nächsten Jahren:
Vielfalt am Arbeitsplatz und Bewusstseinsbildung unserer Mitarbeitenden sowie Menschen in der Region (soziale Dimension), Klimaneutralität und Biodiversitätsförderung vor Ort (ökologische Dimension), Kreislaufwirtschaft und eine nachhaltige Beschaffung (ökonomische Dimension). Mit unseren Leitbildern gehen wir diejenigen Nachhaltigkeitsaspekte an, auf die wir mit unserer Geschäftstätigkeit den stärksten Einfluss haben und die von besonders hoher Dringlichkeit sind - für uns und unsere Stakeholder.
 
Unserer Leitbilder der Nachhaltigkeit entwickelten wir auf Basis folgender Rahmenbedingungen:   
- Stakeholder-Interessen:  Berücksichtigung von Erwartungen unserer Mitarbeitenden, Gesellschafter, Konzessionskommunen und Kunden sowie weiteren Interessensgruppen.
- Chancen/Risiken und Megatrends: Perspektive der nachhaltigkeitsrelevanten Bereiche zu den gesellschaftlichen und umweltpolitischen Entwicklungen und Herausforderungen
- Wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte: inhaltliche Einbindung unserer wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekte z.B. Energieverbrauch, Mobilität, Bewusstseinsbildung etc. in die Definition der Leitbilder.

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie zahlt insbesondere auf folgende nachhaltigkeitsrelevanten Standards und Zielsetzungen ein:
- übergeordnete bindende Verpflichtungen z.B. Agenda 2030 insbesondere die SDGs Nr. 6,7,9,11,12,13,15; Ziele im Rahmen des europäischen Umweltmanagementsystems EMAS
- nationale und regionale bindende Verpflichtungen z.B. Klimaziele der Bundesregierung, regionaler Auftrag, Klima- und Artenschutzmanifest der Stadt Freiburg, Greencycle Manifest
- badenova spezifische Zielsetzungen: Ökologie- und Nachhaltigkeitsleitlinien, unsere Werte. 

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Die ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit der badenova wurden in einer Wesentlichkeitsanalyse untersucht und werden jährlich aktualisiert. Die für die badenova relevanten Aspekte wurden aus interner Sicht, z.B. von Mitarbeitenden, Beauftragten und der Geschäftsführung sowie aus externer Sicht, wie z.B. von kommunalen Anteilseignern, bewertet. Dort genannte relevante Aspekte lassen sich den Themenfeldern Ökologie, Ökonomie und Soziales zuordnen und stellen z.B. die kontinuierliche Effizienzsteigerung, den demographische Wandel, gesellschaftliches Engagement sowie die nachhaltige Entwicklung der badenova dar.
Die ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit der badenova wurden in einer Wesentlichkeitsanalyse untersucht und werden jährlich aktualisiert. Die für die badenova relevanten Aspekte wurden aus interner Sicht, z.B. von Mitarbeitenden, Beauftragten und der Geschäftsführung sowie aus externer Sicht, wie z.B. von kommunalen Anteilseignern, bewertet. Dort genannte relevante Aspekte lassen sich den Themenfeldern Ökologie, Ökonomie und Soziales zuordnen und stellen z.B. die kontinuierliche Effizienzsteigerung, den demographische Wandel, gesellschaftliches Engagement sowie die nachhaltige Entwicklung der badenova dar.

Im Bereich Ökologie finden gesellschaftliche Forderungen für mehr Klimaschutz zunehmend politischen Konsens. Auf Bundesebene bildet das Klimaschutzgesetz einen verbindlichen gesetzlichen Rahmen mit einer Klimaneutralität bis 2045. Auf kommunaler Ebene fordert beispielsweise die Stadt Freiburg alle Gesellschaften mit städtischer Beteiligung, also auch die badenova, zur Klimaneutralstellung bis 2035 bzw. spätestens bis 2050 auf. Der Unternehmenssitz in Freiburg, auch als Green City bekannt, stellt eine Chance dar, ökologische Projekte umzusetzen. Zahlreiche Aktionen und Angebote der badenova im Bereich Umweltschutz zeigen, dass die badenova sowohl intern als auch extern dieses Thema sehr ernst nimmt. So werden z.B. bewusstseinsbildende Maßnahmen im Bereich Klimaschutz an Schulen durchgeführt, Elektroautos für den Fuhrpark bestellt und der ÖPNV oder ein Jobrad mit monatlich 15 Euro bezuschusst. Dennoch gibt es weiterhin in der Unternehmensflotte  Dieselfahrzeuge, die für die Tätigkeiten an der Netzinfrastruktur in unwegsamem Gelände des Schwarzwaldes noch zu steigenden Scope 3 Emissionen führen. Jedoch will die badenova die Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien in der Region erhöhen und hat sich zum Ziel gesetzt kontinuierlich Kohlendioxidemissionen einzusparen, sodass sich daraus wiederum auch neue Chancen ergeben.

Bezüglich sozialer Aspekte stellt der demographische Wandel ein Risiko dar, der besonders in den technischen Bereichen spürbar ist. badenova versucht diesem jedoch in Form von Maßnahmen positiv entgegenzuwirken. Um das Risiko zu senken, dass mit langjährigen Kollegen auch großes Wissen verloren geht, wurden Prozesse definiert, die dazu dienen, die Wissensvermittlung zu gewährleisten. Zudem wird durch umfangreiche Angebote im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements (z.B. HanseFit, Apothekenservice, Präventionsprogrammen) Krankheitsfällen vorgebeugt. Um die Arbeitgeberattraktivität zu steigern, werden anhand zusätzlicher Sozialleistungen, wie z.B. ein Mobilitätszuschuss, Zuschüsse für vermögenswirksame Leistungen, ein Energiezuschuss für Strom und Erdgas oder ein verbilligten Mitarbeitertarif in der Kantine, neue Mitarbeitende angesprochen.

Im Bereich Ökonomie leistet die badenova einen wesentlichen Beitrag zur ökonomischen Nachhaltigkeit in der Region, da sie sich durch Gewinnabführungen, Arbeitsplätze und vergebene regionale Aufträge in hohem Maße an der Wertschöpfung im Marktgebiet beteiligt. Prägend dabei sind die Interessenslagen unserer kommunalen Anteilseigner. Unsere kommunalen Anteilseigner erwarten von uns wirtschaftliche Stabilität und eine geringe Volatilität von Gewinnausschüttungen. Eine Herausforderung ist dabei das Spannungsfeld zwischen einerseits langfristigen Konzessionsverträgen mit unseren Kommunen und andererseits die sich immer schneller ändernden Kundenwünsche sowie markt- und politikgetriebene Umsatz- und Preisentwicklungen. In diesem besonderen Marktumfeld zwischen Langfristigkeit und Volatilität agieren wir agil, um wirtschaftlich auf Kurs zu bleiben.  Ein weiteres wesentliches Nachhaltigkeitsthema ist unsere Wertschöpfungskette. Der Einbezug von sozialen und ökologischen Zielen in der Wertschöpfungskette soll weiter ausgebaut werden, was sowohl Risiken (z.B. Kostensteigerung) als auch Chancen (z.B. Steigerung der Glaubwürdigkeit) birgt.  Hierzu sind erste Maßnahmen intern gestartet (z.B. Lieferantenbefragung) bzw. zusammen mit dem Thüga-Mandatseinkauf in Planung.

Eine neue wesentliche Herausforderung bestand im Jahr 2020 im Umgang mit der Covid-19-Pandemie. Um alle versorgungsrelevanten Prozesse zuverlässig zu leisten sowie schnell und einheitlich auf neue Entwicklungen zu reagieren, wurde Mitte März 2020 ein konzernübergreifender Corona-Organisations-Stab gegründet. Dieser erarbeitete Maßnahmen wie Reduktion des direkte Kundenkontakts, mobiles Arbeiten wo immer möglich, konzernweiter Abbau von Überstunden zur Gewährleistung der wirtschaftlichen Stabilität etc. Die Pandemie hat die sozialen Aspekte von Nachhaltigkeit stärker in die öffentliche und unternehmensinterne Diskussion gebracht (z.B. neue Arbeitswelten, Wert sozialer Kontakte, kollegiale Rücksichtnahme). Unter den neuen Rahmenbedingungen mussten teilweise neue Strukturen geschaffen werden, um das Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit weiter hochzuhalten (z.B. digitale Netzwerktreffen, digitaler Brown Bag Lunch).

Die Erstellung des DNK-Berichts findet in regem Austausch mit den fünf großen städtischen Beteiligungsgesellschaften der Stadt Freiburg (Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH, badenova AG & Co. KG, Freiburger Stadtbau Verbund, Freiburger Wirtschaft, Touristik & Messe GmbH Co. KG und Freiburger Verkehrs AG) statt, die jeweils eine DNK-Erklärung für ihr Unternehmen erstellen. Begleitet wird diese Austauschrunde durch das Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg. Der Austausch findet ca. alle zwei Monate statt und dient, neben der Weiterentwicklung der DNK-Berichtserstattung, vor allem auch der gegenseitigen Unterstützung und Zusammenarbeit bei der Verstetigung von nachhaltigen Prozessen in den Unternehmen. Aus dem gemeinsamen Austausch ist auch der Wunsch hervorgegangen, in den DNK-Erklärungen für jedes Berichtsjahr gemeinsam zu einem wesentlichen Schwerpunktthema zu berichten. Ziel ist es, sukzessive unterschiedliche Nachhaltigkeitsthemen fokussiert anzugehen. Zum einen soll die Messbarkeit der Themen in der DNK-Erklärung geschärft werden (d.h. ergänzende Indikatoren zum Schwerpunktthema, die gemeinsam abgestimmt wurden und ein vergleichbares Monitoring ermöglichen). Zum anderen soll der gemeinsame Austausch und die Vernetzung der Unternehmen zum Schwerpunktthema gestärkt werden.

Die fünf städtischen Gesellschaften haben sich für das Berichtsjahr 2019-2020 auf das Schwerpunkthema „nachhaltiges Personalmanagement“ geeinigt. Die Wahl des Schwerpunktthemas fand im Rahmen eines Workshops mit Hilfe einer Wesentlichkeitsanalyse statt. Unter dem Schwerpunktthema verstehen die städtischen Gesellschaften insbesondere die Aspekte Vielfalt und Demographie, Ausbildung sowie Vergütungsmodelle und Zusatzleistungen. Zu diesen Themen fanden mehrere Workshops mit dem Ziel der Vernetzung und dem Austausch von Good Practice Beispielen statt. Ergänzende Indikatoren zum Schwerpunktthema werden unter dem Set der Leistungsindikatoren 14 bis 16 gezeigt.

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

badenova setzt sich mittel- und langfristige Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. Bislang fokussierten sich die Ziele auf die Verbesserung der Umweltleistung. Die Zielerreichung wurde im Rahmen der jährlichen EMAS Validierung kontrolliert und in der Umwelterklärung öffentlich berichtet. Mit der Weiterentwicklung des bisherigen Energie- und Umweltmanagement hin zu einem Nachhaltigkeitsmanagement wurden die bisherigen Ziele um soziale und wirtschaftliche Zielsetzungen ergänzt. In der neuen Nachhaltigkeitsstrategie sind pro Handlungsfeld messbare Ziele für die nächsten 3-5 Jahre definiert. Die neuen Ziele wurden, soweit möglich, messbar ausformuliert. Die Kontrolle erfolgt durch den Nachhaltigkeitslenkungsausschuss, der jährlich über den Grad der Zielerreichung durch das Nachhaltigkeitsmanagement informiert wird. Sollte ein Ziel verfehlt werden, werden in diesem Gremium auch mögliche Abhilfemaßnahmen definiert und beschlossen. Im Nachhaltigkeitsbericht der badenova wird jährlich über die Zielerreichung und Maßnahmen ausführlich berichtet.  

Bis 2020 wurden folgende strategischen Ziele erreicht:
- Einsparung von 500 t CO2 bei den Eigenverbräuchen (innerhalb von 3 Jahren)
- stetige Effizienzsteigerung der Bestandsanlagen
- Erhöhung der Strom- und Wärmeerzeugung aus Erneuerbaren Energien in der Region bis 2020 um 10.000 MWh
- Mitarbeitende werden durch Aktionen und Schulungen weiter für den Umwelt- und Klimaschutz sensibilisiert
- Entwicklung des bisherigen Energie- und Umweltmanagements hin zu einem Nachhaltigkeitsmanagement  

Ab 2021 werden folgende neue Ziele für die nächsten 3-5 Jahre gesetzt:
Biodiversitätsförderung (ökologische Dimension):
Ziel: Wir gestalten unserer Anlagenstandorte um. Wir verankern eine biodiversitätsfördernde Gestaltung fest in die Planung von neuen Anlagen.
Klimaneutralität (ökologische Dimension):
Ziel: Bis 2035 erreichen wir eine CO2-Neutralstellung der direkten Emissionen - für die eigenen Energieverbräuche und Energieeinsätze zur Energieerzeugung (Scope 1 & 2) in den Bereichen Strom- und Wärmeerzeugung, Infrastruktur, Gebäude & Mobilität.
Vielfalt (soziale Dimension):
Ziel: Wir ergreifen min. 2 Maßnahmen (pro Jahr) zur Stärkung unseres Wertes Vielfalt für ein gesundes, wertschätzendes und offenes Miteinander (z.B. Beratungsangebote stärken, Diversitätskampagne).
Bewusstseinsbildung (soziale Dimension):
Ziel: Jeder Mitarbeitende kennt die Leitbilder der Nachhaltigkeit von badenova und seinen persönlichen Beitrag zur Zielerreichung.
Nachhaltige Beschaffung (ökonomische Dimension):
Ziel: Wir beschaffen 100% unseres Materials nach definierten Nachhaltigkeitsstandards (z.B. langlebige, umweltentlastende, regionale, faire, umweltentlastende Verpackungen)
Kreislaufwirtschaft (ökonomische Dimension):
Ziel: Wir etablieren Mechanismen der Kreislaufwirtschaft in unseren Produkten (z.B. Sharing, Recycling, Wiederaufbereitung, Reduzierung) und fördern die stoffliche Verwertung.  

Die aufgeführten Ziele sind den sechs Leitbildern der Nachhaltigkeitsstrategie zugeordnet und sind gleichwertig priorisiert. Die Definition der Handlungsfelder orientiert sich an jenen Themen, auf die die badenova mit ihrer Geschäftstätigkeit den stärksten Einfluss hat und die von besonders hoher Dringlichkeit sind - für die badenova und ihre Stakeholder. Zudem leistet die badenova mit den Maßnahmen zu den oben genannten Zielen einen expliziten Beitrag zu den Sustainable Development Goals Nr. 6,7,9,11,12,13 und 15.

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Unsere Wertschöpfungskette reicht von der Erzeugung von Energie bis hin zum effizienten Umgang beim Kunden. Prozessschritte sind je nach Geschäftsfeld der Einkauf von Rohstoffen, Material und Produkten, deren Verarbeitung, Transport und Verteilung sowie der Vertrieb und die Beratung beim Kunden. Entlang dieser Prozessschritte bewerten und berücksichtigen wir relevante Nachhaltigkeitsaspekte mit dem Ziel, unsere Umweltauswirkungen zu verringern und unser Unternehmen fortlaufend nachhaltig zu entwickeln.  

Umweltaspekte, wie die Energieeffizienz elektrischer Geräte, nachhaltige Siegel und Entsorgungskosten werden bereits seit Jahren in die Beschaffungsentscheidung miteinbezogen. Dies ist intern in einer konzernweiten Richtlinie geregelt. Zudem werden alle Produkte und Dienstleistungen vorrangig regional beschafft. Nachgelagert bemüht sich die badenova, ihre Kunden zum Energiesparen zu bewegen, z.B. in Form von bewusstseinsbildenden Aktionen für Kinder. Zudem wird der Ausbau von Erneuerbaren Energien gefördert, z.B. beim Bau einer PV-Anlage auf das eigene Dach oder den Balkon. Im Bereich Sponsoring unterstützt die badenova nur regionale Akteure mit Bezug zur ökologischen Ausrichtung.  

Neben der Umweltverträglichkeit stehen die regionale Wertschöpfung als auch soziales Engagement an höchster Stelle. Damit beziehen wir uns auf unseren regionalen Auftrag, die Basis unseres Handelns. So arbeitet badenova seit Jahren mit sozialen Einrichtungen und regionalen Partnern zusammen, wie z.B. einem regionalen Familienunternehmen als Getränkelieferant oder einer sozialen Einrichtung für die Fertigung unserer Werbemittel oder das Recycling unserer IT-Ausstattung. Zudem werden soziale und ökonomische Aspekte, z.B. Verzicht von Kinderarbeit oder Umweltverschmutzung durch kritische Einsatzstoffe, in den Beschaffungsrichtlinien miteinbezogen.  

Im Rahmen des neuen strategischen Ziels zur nachhaltigen Beschaffung werden weitere Nachhaltigkeitskriterien definiert, nach denen sich künftig der Einkauf unseres Materials richtet. Außerdem ist geplant, zukünftig Nachhaltigkeitskriterien noch stärker in Ausschreibungen miteinzubeziehen.  

Soziale oder ökologische Probleme, die auf den einzelnen Stufen auftreten, sind oft bei kleineren Akteuren zu verorten, die keine Siegel auf ihren Produkten haben. Generell ist die Wertschöpfungskette bei einigen Produkten noch zu undurchsichtig. Solchen Problemen wirkt die badenova z.B. durch Audits und Lieferantenbefragungen entgegen. Eine weitreichende Lieferantenbefragung speziell zu Nachhaltigkeitsaspekten ist bereits in Umsetzung. Zudem soll in Zukunft bereits in Ausschreibungen auf die Übermittlung/Transparenz (soweit vorhanden) der/zur Wertschöpfungskette hingewiesen und diese bei Bedarf eingefordert werden. Diese Maßnahmen dienen der verstärkten Kommunikation und Transparenz unserer Anforderungen gegenüber unseren Lieferanten und dienen u.a. auch der Vorbereitung auf das Lieferkettengesetz, welches für badenova voraussichtlich ab 2024 gilt.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4