1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Der Fokus der Tätigkeit von SUSTAINABILITY PARTNER liegt auf der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien und der Implementierung von Nachhaltigkeitsstandards und -systemen. Entsprochen wird damit den ökologischen, sozialen/ gesellschaftlichen und ökonomischen Nachhaltigkeitsbereichen und Herausforderungen der heutigen Zeit unter Berücksichtigung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele.


Die unternehmenseigene Nachhaltigkeitsstrategie von SUSTAINABILITY PARTNER orientiert sich an den o.a. drei Nachhaltigkeitsbereichen, ergänzt um den vierten Bereich "Werte" gemäß seinem Verhaltenskodex, an folgenden Punkten:
Ökologie

Das Unternehmen
  • bezieht hauptsächlich nachweisbar biologisch / ökologisch nachhaltig und regional erstellte / angebotene Produkte und Dienstleistungen
  • verfolgt einen schonenden Ressourcenverbrauch
  • strebt die kontinuierliche Verbesserung seines ökologischen Fußabdrucks an
  • erstellt regelmäßig eine eigene CO2-Bilanz und trägt Sorge für einen Ausgleich/ eine Reduzierung
Soziales/ Gesellschaft

Das Unternehmen
  • bezieht hauptsächlich fair und regional erstellte/ angebotene Produkte und Dienstleistungen
  • fördert das Gemeinwesen über gesetzliche Bestimmungen hinaus durch ehrenamtliche Arbeit und finanzielle Unterstützung von Initiativen, die sich für die Umsetzung von Nachhaltigkeit bzw. der Sustainable Goals engagieren
  • leistet als guter Corporate Citizin u.a. in Form von Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit seinen Beitrag zu Verbesserungen in gesellschaftlicher und sozialer Hinsicht
Ökonomie/ Wirtschaftlichkeit

Das Unternehmen
  • unterstützt und bewirkt eine eigene Preisgestaltung, die einen angemessenen Verdienst für alle Beteiligten ermöglicht
  • strebt einen angemessenen wirtschaftlichen Erfolg unter Berücksichtigung von ökologischen und sozialen/ gesellschaftlichen Aspekten an
  • erzeugt durch Ressourceneffizienz und -suffizienz Einsparungen
Werte / Governance

Das Unternehmen
  • trägt im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit dazu bei, eine Balance zwischen ökonomischen, sozialen/ gesellschaftlichen und ökologischen Aspekten und Werten herzustellen
  • führt seine Arbeit effizient, fair und verantwortungsvoll aus
  • stimmt überein mit den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen und entspricht den Kriterien der DNK-Entsprechenserklärung
  • pflegt mit allen Stakeholdergruppen einen respektsvollen Umgang auf Augenhöhe und vertrauensvolle Partnerschaften
  • verbreitet keine unwahre Werbung/ keine unwahren Informationen
  • nutzt seine Marktmacht und sein Know-how nicht aus
  • stellt sich der Verantwortung seiner Vorbildfunktion
  • ist sich seiner Kompetenz und des Wertes seiner Arbeit bewußt

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Zur Bestimmung der doppelten Wesentlichkeit wurden die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG), bezogen auf die Wertschöpfungskette, zugrundegelegt und deren Relevanz definiert. Im Rahmen der SWOT-Analyse stellen sich nachfolgende Aspekte dar.


Einfluß der SDG von außen auf das Unternehmen:

Outside In  positiv negativ Chancen Risiken
SDG 3 Gesundheit/ Wohlbe-finden Gute Gesundheitsversorgung am Unternehmensstandort Umweltbelastungen erhöhen physische Stressoren, Krisen generell psychische Stressoren Mit ein Faktor für die Erhaltung von Arbeits- und damit Wettbewerbsfähigkeit Evtl. Unausgewogenheit der eigenen Life-Work-Balance aufgrund der aktuellen großen Herausforderungen
SDG 4 Bildung Schnelle und umfassende Verfügbarkeit u.a. von Wissen aufgrund der Digitalisierung Entsprechender technischer Fortschritt bzw. technische Ressourcen notwendig Know-how kann zeitnah erworben und vermittelt werden
  • Abhängigkeit von Technik/ Ressourcen
  • Der tatsächliche Bedarf von Kunden und evtl. im eigenen Unternehmen kann u.a. durch mangelnde / nicht flächendeckende politische Unterstützung nicht gedeckt werden
SDG 7 Energie Aktuell steht Energie in ausreichender Menge zur Verfügung  Es ist eine Ressourcenverknappung und -verteuerung zu erkennen Uneingeschränkte Arbeits- und Wettbewerbsfähigkeit durch die aktuelle Verfügbarkeit dieser Ressource  Evtl. Wettbewerbsfähigkeit eingeschränkt durch Verknappung von Ressourcen und steigende Preise
SDG 8 Nachhaltiges Wirtschaftswachs-tum, menschenwürdige Arbeit Neue Regulierungen im Rahmen der Sustainable Finance Strategie (Taxonomie, CSRD..) fördern nachhaltiges Wirtschaftswachstum; das Lieferkettengesetz/ NAP Wirtschaft und Menschenrechte die menschenwürdige   Arbeit  Keine nennenswerten negativen Auswirkungen im Unternehmen Eine Basis für das SDG 8 und die Arbeit damit ist gelegt
  • Verunsicherungen bei Kunden bei der täglichen Arbeit durch nicht durchgängige und widersprüchliche politische Entscheidungen, zögernde, abwartende Haltung
  • Eingeschränktes Wirtschaftswachstum des eigenen Unternehmens durch (z.B. pandemiebedingte) Verunsicherungen und Stagnation am Markt
SDG 9 Innovation Innovationen finden u.a. im Rahmen von Förderungen und des Wettbewerbs, auch durch Grüne Start-ups, statt 

Neue Regulierungen im Rahmen der Sustainable Finance Strategie (Taxonomie, CSRD..) stoßen Innovationen im Bereich Geschäftsstrategien bei Kunden an bzw. unterstützen diese
 (Technischer) Fortschritt z.B. ist lt. Studien nicht von Ressourcenverbrauch zu entkoppeln Gute Chancen, aufgrund der Innovationen  Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen und dazu beizutragen, dass durch Neuausrichtung von innovativen Geschäftsstrategien Nachhaltigkeit zum Standard wird
  • Evtl. stehen jetzt oder auch zukünftig Innovationen nur einer eingeschränkten Klientel zur Verfügung (durch Verknappung und Verteuerung)
  • Innovationen können evtl. aus Kapazitätsgründen nicht genutzt werden



Beeinflussung der SDG von Unternehmensseite her (von innen nach außen):

Grundsätzlicher positiver Einfluss  
Die SDG werden grundsätzlich durch die Arbeit des Unternehmens positiv beeinflusst. Das Unternehmen trägt damit zur Erhaltung unserer Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen bei.    

Grundsätzlicher negativer Einfluss  
Grundsätzlich sind aufgrund des Tätigkeitsbereichs des Unternehmens und seiner Größe keine nennenswerten negativen Auswirkungen / kein nennenswerter negativer Einfluss ausgehend vom eigenen Unternehmen zu erkennen  

Grundsätzliche Chancen
Der Impact/ die Wirkung des Unternehmens fördert den Erhalt unserer Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen. Eine wachsende Bekanntheit/ steigende Reputation verstärkt den Impact / und die Wirkung auf das Nachhaltigkeitsgeschehen in Deutschland    

Grundsätzliche Risiken
Grundsätzlich ist festzustellen, dass strategisch relevante Nachhaltigkeitsaspekte im Kerngeschäft zu implementieren, in der Mehrheit der Unternehmen / Organisationen in Deutschland noch nicht umgesetzt wird. Daraus folgt das Risiko, dass die aktuellen globalen, nationalen und ebenso regionalen Herausforderungen in der notwendigen Zeit nicht gemeinsam bewältigt werden können.



Inside Out  positiv  negativ  Chancen Risiken
SDG 4 Bildung Nachhaltigkeitsbildung verstärkt sich durch die Arbeit des Unternehmens  Keine nennenswerten negativen Auswirkungen Beitrag zur Nachhaltigkeitsbildung kann noch weiter gesteigert werden Steigender Bildungsbedarf im Bereich Nachhaltigkeit kann nicht nach Notwendigkeit gedeckt werden
SDG 8 Nachhaltiges Wirtschafts-wachstum, menschen-würdige Arbeit Die Aspekte des SDG 8 verstärken sich durch die Arbeit des Unternehmens  Keine nennenswerten negativen Auswirkungen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaftswachstum / menschenwürdiger Arbeit kann noch weiter gesteigert werden Lt. einer Studie haben 3 der 3,5 Mio. der deutschen Unternehmen keine Nachhaltigkeitsorientierung, was eine Gefährdung von deren Wirtschaftsgrundlagen bedeutet
SDG 9 Innovation  Innovationen verstärken sich durch die Arbeit des Unternehmens  Keine nennenswerten negativen Auswirkungen Beitrag zu Innovationen kann noch weiter gesteigert werden  Bedingt durch den rasanten u.a. technologischen Fortschritt, Fokussierung notwendig (Begrenzung des eigenen Portfolios)
12 Nachhaltige Produktion/ nachhaltiger Konsum  Nachhaltige Produktion verstärkt sich durch die Arbeit des Unternehmens, ebenso der nachhaltige Konsum  Das Unternehmen nimmt durch seine eigene Inanspruchnahme von Ressourcen im Bereich Beschaffung, Mobilität, Energie-/ Ressourcenbedarf Einfluß auf das Thema  Beitrag zu SDG 12 kann noch weiter gesteigert werden Weiterer unvermeidbarer Ressourcenverbrauch (Wasser, Papier, Energie u.a.), Wechselwirkung u.a. mit SDG 15 – Leben an Land
 SDG 13 Klimaschutz Klimaschutz verstärkt sich durch die Arbeit des Unternehmens Das Unternehmen nimmt durch die Erzeugung von eigenen THG-Emissionen im Rahmen von u.a. des SDG 12 Einfluß auf den Klimawandel. Grundsätzlich tragen aber die eigenen Anstrengungen in dieser Hinsicht (z.B. deutliche Reduzierung des Ressourcenverbrauchs u.a.) und damit der Reduzierung von Emissionen Früchte  Beitrag zum SDG 13 kann noch weiter gesteigert werden Weitere unvermeidbare Erzeugung von THG-Emissionen (Mobilität u.a.) – Wechselwirkung mit z.B. SDG 7


Weitere ökologische, sozialökonomische und politische Besonderheiten sind aktuell im Unternehmensumfeld nicht untersucht worden.

Schlußfolgerungen Outside-In-Perspektive:


Schlußfolgerungen Inside-Out-Perspektive:

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Nachhaltigkeitsstrategie

Für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie, wie unter Strategische Analyse und Maßnahmen dargelegt, und deren Kontrolle, ist die Inhaberin von SUSTAINABILITY PARTNER Monika Stoehr zuständig.

Kurz-, mittel- und langfristige Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie sind:

Priorität 1 (kurz-bis mittelfristig)
Priorität 2 (mittel- bis langfristig)
Die Prioritäten bilden sich ab auf Basis
der eigenen Einflussmöglichkeiten - (wo wird der höchste Impact erzielt)
der aktuellen sozialen und ökologischen Herausforderungen (wo ist der Bedarf am dringensten, Klimawandel, Artensterben z.B.) 
der Erhaltung des Geschäftsbetriebes



Die Kontrolle erfolgt generell im Rahmen eines

Die Operationalisierung erfolgt über das CO2-Bilanzierungstool ecocockpit, das Projektmanagementsystem Trello, die Messbarkeit über MS Excel oder MS Access.

Die Sustainable Development Goals werden beispielsweise bei der Definition der doppelten Wesentlichkeit, d.h. der Inside-Out- und der Outside-In-Betrachtung herangezogen, ebenso bei der Entwicklung der Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie von SUSTAINABILITY PARTNER.

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Die Wertschöpfung von SUSTAINABILITY PARTNER gliedert sich, orientiert an der Wertschöpfungskette von Porter, in die nachfolgenden Prozesse auf:

A B C D

Generieren von Expertise /
Wissensmanagement

Kommunikation
der Expertise

Entwicklung von Nachhaltigkeits-Konzepten/ Strategien und
Projektplanung 
Projektabwicklung, Implementierung von Strategien, Standards, Systemen / Partner-Management


Der Schwerpunkt der Wertschöpfung der Arbeit von SUSTAINABILITY PARTNER liegt in der Schaffung von Lösungen hinsichtlich der heutigen Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit, vor allem also im o.a. Bereich C und D.

Hauptsächliche Nachhaltigkeitsaspekte zu den o.a. Stufen A-D
A B C D
Bürodienst
(Strom-, Gas- und Wasserverbrauch)

Emissionen / Abwasser
Dienstreisen (Benzinverbrauch)
Online-Meetings
(Stromverbrauch)
Printmaterialien
(Papierverbrauch)

Abfall / Emissionen
Dienstreisen (Benzinverbrauch)
Online-Meetings
(Stromverbrauch)
Printmaterialien
(Papierverbrauch)

Abfall / Emissionen
Dienstreisen (Benzinverbrauch)
Online-Meetings
(Stromverbrauch)
Printmaterialien
(Papierverbrauch)
Faire Honorierung

Abfall / Emissionen / gesellschaftliche Spaltung


 SUSTAINABILITY PARTNER selbst bezieht keine kritischen Materialien oder Dienstleistungen. Die Wertschöpfung findet vor allem im Büro oder beim Kunden / bei Partnern statt. Kunden und Partner und das eigene Unternehmen befinden sich in Deutschland bzw. dem deutschsprachigen Raum. Die Generierung -  Erfassung, Verarbeitung - und die anschließende Kommunikation von Wissen, die Akquisition und Gewinnung von Kunden und die anschließende Beratungsleistung/ Projektabwicklung bilden den Kern der Wertschöpfungskette.


Die Überprüfung der Tiefe der  Nachhaltigkeitskriterien in der Lieferkette erfolgt i.d.R. basierend auf Nachhaltigkeitsstandards und -Siegeln und orientiert sich hierzu an diesen.

Lieferkette - Indikatoren zur Nachhaltigkeit
 
Sozial verträglich  
Regionaler Einkauf bzw. Fair Trade/ Gepa fair bzw. Anbieter*in, der sich auf christliche Werte beruft ca. 45%
Anteil der Lieferant*innen, mit denen ein fairer und solidarischer Umgang mit Anspruchsgruppen thematisiert wurde bzw. die auf dieser Basis ausgewählt wurden: ca. 15%
Ökologisch verträglich  
Regionaler Einkauf bzw. Ökotest-, FSC-Siegel o.a. bzw. Anbieter*in, der sich auf christliche Werte beruft ca. 40%
Anteil der Lieferant*innen, mit denen ein ökologisch verträglicher Umgang mit Anspruchsgruppen thematisiert wurde bzw. die auf dieser Basis ausgewählt wurden: ca. 15%


Die umfassende Auseinandersetzung in der gesamten Wertschöpfungskette hinsichtlich der ökonomischen, ökologischen und sozialen/ gesellschaftlichen Nachhaltigkeit aller Tätigkeiten und ihrer o.a. Prozesse und ihrer Ausrichtung auf die UN-Nachhaltigkeitsziele erfolgte im Rahmen der eigenen Nachhaltigkeits-Berichterstattung von SUSTAINABILITY PARTNER. Detaillierte Informationen zur Tabelle "Lieferkette Indikatoren Nachhaltigkeit" finden Sie unter: https://sustainability-partner.de/nachhaltigkeitsberichte/

Zu nicht vorhandenen Label/ Gütesiegeln/ Zertifikaten (wie unter dem o.a. Link genannt), die entlang der Wertschöpfungskette festgestellt wurden in Bezug auf ökologische und soziale Aspekte, sprechen wir Lieferanten und Partner an. Aufgrund des geringen Markteinflusses des Unternehmens auf seine Lieferkette kann das aber lediglich als Maßnahme zur Sensibilisierung verstanden werden.

Soziale und ökologische Herausforderungen auf Unternehmensebene bzw. im Umgang mit Kunden und wie damit umgegangen wird, sind im Bereich "Umwelt" und "Gesellschaft" dargestellt.

Die eigene Nachhaltigkeitsberichterstattung findet im Rahmen der Gemeinwohl-Ökonomie-Berichterstattung und -Bilanzierung sowie in Form der DNK-Entsprechenserklärung statt.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4