1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Für uns ist Nachhaltigkeit ein Bestandteil unserer übergeordneten Strategie. Diese versuchen wir u.a. mit der Durchführung eines jährlichen Strategie-Workshops mit dem gesamten WertSicht-Team stetig weiter auszubauen. Im Sommer 2017 haben wir gemeinsam mit allen Mitarbeitern die Grundsätze unseres Wirkens  erarbeitet und wie folgt festgelegt:
  1. Wir wollen die nachhaltige Entwicklung von Unternehmen und Organisationen vorantreiben. Mit diesem Ziel entwickeln wir Projekte und bieten Beratungs- und Coaching-Leistungen an.
  2. Uns ist es besonders wichtig, dass unsere Beratungen und Projekte zu einem Mehrwert für unsere Kunden führen.
  3. Wir wollen gute Arbeit leisten! Wir haben einen hohen Qualitätsanspruch an unsere Arbeit – sowohl methodisch als auch fachlich - und werden diese stetig weiter entwickeln.
  4. Der offene und faire Umgang mit unseren Kunden, Geschäftspartnern und natürlich auch untereinander ist uns sehr wichtig.
  5. Gute Arbeit können nur motivierte Mitarbeiter leisten. Dazu gehört auch, dass wir nicht versprechen, was wir nicht halten können, wir offen mit eigenen Grenzen umgehen wollen und uns gegenseitig unterstützen. Wir versuchen auch, die privaten Bedürfnisse jedes Einzelnen zu berücksichtigen. Arbeit ist uns wichtig, aber nicht alles.
  6. Solides Wirtschaften ist Grundvoraussetzung für unser Tun. Eine faire Honorierung unserer Leistungen, angemessene Löhne und Gewinnschöpfung ermöglichen eine hohe Qualität unserer Arbeit und Raum für Entwicklung.
  7. Zu unserem Selbstverständnis gehört auch, in unserem eigenen Handeln die Umwelt so gut es geht zu schützen.
  8. Arbeit darf auch Spaß machen.
Auf Basis dieser Grundsätze haben wir gemeinsam Ziele und Maßnahmen formuliert, die wir in den jährlich wiederkehrenden Strategie-Workshops mit dem gesamten WertSicht-Team überprüfen, anpassen und erweitern.

Bei der Organisation unseres Unternehmens richten wir uns an nationalen und internationalen Standards (ISO 9001, ISO 14001, ISO 50001, ÖKOPROFIT) aus. Beispielsweise nimmt unsere Standort in Aachen an der aktuellen ÖKOPROFIT Staffel der StädteRegion Aachen teil. Auch unsere Prozesse und Vorgaben versuchen wir normgerecht in unserem Unternehmenshandbuch festzuhalten.

Wir kompensieren unsere CO2-Emissionen seit 2014 über project climate.

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Den größten Beitrag für eine nachhaltige, ökologische und zukunftsorientierte Entwicklung unserer Gesellschaft  können wir durch eine professionelle und überzeugende Nachhaltigkeitsberatung leisten. Zu unseren Kunden gehören Kommunen, Konzerne, mittelständische Unternehmen und Startups. Hierzu richten wir unsere Beratung immer wieder an den Umweltbelastungsschwerpunkten und den gesellschaftlichen, politischen und technischen Zukunftsthemen und Entwicklungen aus.  

Wir beraten und begleiten Organisationen bspw. dabei sich wertebasiert, zukunftsorientiert und nachhaltig zu entwicklen und verfolgen dabei folgende Ziele:
Wir unterstützen Kommunen u.a. bei der Erstellung und Durchführung von Klimaschutzkonzepten, bei der Umsetzung von Klimaschutz und Nachhaltigkeitsmaßnahmen, wie bspw. die EInführung von Energiesparprogrammen an Kitas und Schulen oder Umweltprojekte für lokale Betriebe wie bspw. ÖKOPROFIT. Mit den erzielten CO2-Einsparungen leisten beide Vorhaben einen Beitrag zu den kommunalen Klimaschutzzielen und unterstützten die bundesdeutschen Klimaschutzbemühungen.

Um Menschen und Organisationen auf diesem Zukunftsweg mitnehmen zu können, wollen wir mit gutem Beispiel voran gehen. Nachhaltig, ökologisches und zukunftsorientiertes Wirtschaften versuchen wir täglich im Rahmen unserer Möglichkeiten zu leben und Tag für Tag besser darin zu werden. Beispielsweise unterstützen wir die Ansicht, dass die Zukunft der Mobilität elektrisch ist. Daher leiten wir erste Schritte ein und erstetzen ein Poolfahrzeug (Diesel) durch ein Elektroauto. Der Austausch und Einbau der Ladesäule ist im Winter 2018 geplant.

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Auf Grundlage unserer Unternehmensgrundsätze haben wir nachfolgende Ziele festgelegt. Konkrete Maßnahmen mit Benennung von Zuständigkeiten und Fristen sind zur Umsetzung der Ziele in unserem Aktionsplan formuliert und werden mindestens jährlich überprüft.

Unsere Ziele sind:
Zielvorgaben für unseren eigenen direkten CO2-Ausstoß und unsere Umweltbe- bzw. entlastungen wollen wir im Rahmen der eigenen Beteiligung an ÖKOPROFIT formulieren und bis 07/2019 gemeinsam im Team festlegen. Eine Priorisierung der Ziele erfolgt durch das ÖKOPROFIT-Team und die Geschäftsführung anhand der Umweltbelastungsschwerpunkte, Kosten und Möglichkeiten der Umsetzung. Die Kontrolle der Zielerreichung erfolgt mindestens jährlich im Rahmen der internen Strategiesitzungen anhand der Prüfung unseres Aktionsplans.

Die größte Einflussnahme auf Umweltbelastungen, bzw. Umweltentlastungen haben wir durch den ökologischen Erfolg, der durch uns begleiteten Programme. Dieser wird in vielen Fällen dokumentiert, bspw. bei "ÖKOPROFIT" und "Aktiv fürs Klima". Die Projektverantwortlichen versuchen hier immer wieder gute Ergebnisse zu erreichen. Ziele haben wir hierzu bislang nicht aufgestellt.

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Wir sind ein Unternehmen, welches Organisationen dabei berät und begleitet, sich nachhaltig und zukunftsorientiert aufzustellen. Unsere Wertschöpfungskette umfasst:
Die Nachhaltigkeitskriterien, die wir diesbezüglich beeinflussen, bzw. erfassen sind im Klammern oben ergänzt.

Unsere Büros nutzen wir gemeinsam mit anderen Unternehmen. So können Besprechungsräume und Sozialräume gemeinsam genutzt werden und der Flächenbedarf je MitarbeiterInnen ist geringer.

Als Beratungsunternehmen agieren wir vorrangig regional. Der ökologische Mehrwert der Beratungsleistung soll im positiven Verhältnis zum Aufwand unserer Leistung stehen, bspw. sollte die erzielte Umweltentlastung bei unseren Kunden über den Umweltbelastungen durch unsere Anreise liegen. Bei überregionaler und internationaler Tätigkeit versuchen wir mit lokalen Partnern zusammenzuarbeiten, und unsere Vor-Ort-Präsenz möglichst gering zu halten.

Für die Beschaffung von Lieferanten und Produkten haben wir Beschaffungsrichtlinien festgelegt. Wir legen einen großen Wert auf die sozial-ökologische Ausrichtung unserer Lieferanten und nehmen dafür höhere Preise in Kauf. Wir beziehen bspw. ausschließlich fair-gehandelten Kaffee, Fairphones, Honig und Tee, Ökostrom, PKW mit einem CO2-Ausstoß < 110 g CO2/ km. Unsere Büro-Materialien beziehen wir vorrangig beim ökologisch-ausgerichtetem Versandhandel memo und achten auch hier auf die ökologischsten Alternativen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4