1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Unsere täglichen Entscheidungen wirken sich entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette aus. Deshalb ist es Teil unseres kaufmännischen Selbstverständnisses, Verantwortung für unser unternehmerisches Handeln (Corporate Responsibility – CR) zu übernehmen. Wir tun dies nicht zuletzt, um langfristig unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Denn auch in Zukunft wollen wir Standards im Lebensmitteleinzelhandel setzen und unsere Marktposition weiter ausbauen.

CR-Policy
Unsere Corporate Responsibility (CR)-Policy ist in der gesamten Unternehmensgruppe ALDI Nord verankert. Sie schließt an unser Unternehmensleitbild an und formuliert unser CR-Verständnis. Zudem gibt sie vor, in welchen Handlungsfeldern wir unsere unternehmerische Verantwortung umsetzen. In unserem CR-Programm definieren wir klare Ziele für alle Handlungsfelder. Unsere Fortschritte kommunizieren wir unter anderem im Rahmen des Nachhaltigkeitsberichts.

Handlungsfelder:

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Die Erläuterung der im Berichtszeitraum umgesetzten Maßnahmen findet sich in den jeweiligen Kernthemen:

Chancen
Mit unserer CR-Policy stellen wir unser Handeln zukunftsfähig auf: Wir platzieren uns als attraktiver Arbeitgeber, wir nutzen die Beziehung zu unseren Lieferanten, um gemeinsam ein nachhaltigeres Angebot zu realisieren, wir erzielen Kosteneinsparungen durch Energieeffizienzmaßnahmen. Eine der größten Chancen: Für viele Verbraucher ist Nachhaltigkeit beim Einkauf ein wichtiges Argument. Wir richten unsere Produkte und Dienstleistungen konsequent an den Wünschen und Erwartungen unserer Kunden aus und weiten unser Angebot an nachhaltigeren Produkten kontinuierlich aus.
 
Klimaschutzpolitik
ALDI Nord hat sich ein klares Klimaschutzziel gesetzt: Wir verpflichten uns, unsere Treibhausgasemissionen bis 2021 unternehmensgruppenweit um 40 Prozent gegenüber 2015 zu senken. Dieses Ziel gilt für alle Emissionen, die wir im Zuge unserer Geschäftstätigkeit selbst verursachen (Scope-1- und Scope-2-Emissionen). Unsere Ziele und Maßnahmen sind in unserer Internationalen Klimaschutzpolitik zusammengefasst. Unsere Klimastrategie ist langfristig ausgerichtet und umfasst zwei Schwerpunkte:

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Klares Bekenntnis: unser Beitrag zu globalen Nachhaltigkeitszielen
Wir unterstützen die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDGs) und leisten unseren Beitrag dazu, sie zu erreichen. Im Fokus stehen dabei die nachhaltige Gestaltung unseres Eigenmarkensortiments über unsere gesamte Wertschöpfungskette hinweg sowie die Förderung eines verantwortungsvollen Konsums. Auf diese Weise unterstützen wir unter anderem folgende SDGs mit ihren Unterzielen: „Nachhaltige/r Konsum und Produktion“ (SDG 12), „Maßnahmen zum Klimaschutz“ (SDG 13), „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“ (SDG 8) und „Leben an Land“ (SDG 15).

Im August 2017 ist die Unternehmensgruppe ALDI Nord als erster Discounter dem United Nations Global Compact (UNGC) beigetreten.  Hiermit wurde einmal mehr unterstrichen, dass Nachhaltigkeit Kern unseres unternehmerischen Wertesystems ist.  

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2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Wesentlichkeitsprozess
Wir möchten wissen, welche Nachhaltigkeitsthemen für unsere Anspruchsgruppen (Stakeholder) wichtig sind und in welchen Bereichen wir besondere Auswirkungen auf unser Umfeld haben. Nur so können wir in unserer täglichen Arbeit und bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung die richtigen Schwerpunkte setzen.  

Die Themen aus dem Handlungsfeld Lieferkettenverantwortung haben durchweg eine „sehr hohe Relevanz“ für unsere Stakeholder; gleichzeitig ist hier aus Sicht der Nachhaltigkeitsexperten eine „sehr hohe Auswirkung auf Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft“ zu verzeichnen. Auch das Thema „Abfall & Lebensmittelverschwendung“ wurde als sehr wichtig eingestuft. Es zeigt sich der intensiv geführte gesellschaftliche Diskurs rund um das Thema Lebensmittelverschwendung, das auch in der Unternehmensgruppe bearbeitet wird. Ebenso lässt sich aus der Matrix die öffentliche Diskussion um den Umgang mit Verpackungen ablesen.  

In unserem Nachhaltigkeitsbericht 2017 finden Sie die wesentlichen Themen aus der Matrix unter „Kernthemen“ wieder. Diese werden dort nach ihrer Relevanz absteigend angeordnet. Das Thema „Nachhaltige Standards in der Lieferkette“ haben wir aufgrund seines Gewichts in „Food“ und „Non-Food“ aufgeteilt; auch die „Nachhaltigere Sortimentsgestaltung“ wurde untergliedert in Produktqualität und Sortiment. Die Themen „Kundenkommunikation“ und „Kundenbeziehungen“ sowie „Vielfalt & Mitbestimmung“ und „Vereinbarkeit von Beruf & Familie“ wurden jeweils zusammengelegt.  

Die wesentlichen Kernthemen wurden strukturiert aufbereitet: Managementansätze, Fortschritte und Kennzahlen werden klar gegliedert präsentiert. Auch Chancen und Risiken finden sich dort.  

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Auswirkungen der Geschäftstätigkeit entlang der Wertschöpfungskette  
Unsere Entscheidungen wirken sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette aus. Darum setzen wir mit unseren Nachhaltigkeitsaktivitäten überall dort an, wo wir Verbesserungen erzielen können.  

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3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Unsere Corporate Responsibility (CR)-Policy ist in der gesamten Unternehmensgruppe ALDI Nord verankert. Sie schließt an unser Unternehmensleitbild an und formuliert unser CR-Verständnis. Zudem gibt sie vor, in welchen Handlungsfeldern wir unsere unternehmerische Verantwortung umsetzen. In unserem CR-Programm definieren wir klare Ziele für alle Handlungsfelder. Unsere Fortschritte kommunizieren wir unter anderem im Rahmen des Nachhaltigkeitsberichts.  

Ziele der einzelnen Handlungsfelder:

Weitere landesspezifische Ziele finden Sie auf den Seiten der neun europäischen Länder, in denen die Unternehmensgruppe ALDI Nord vertreten ist.  

In unserer Klimaschutzpolitik haben wir es uns zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2021 unsere Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 2015 zu senken. Zur effizienten Kontrolle erheben wir die Projektfortschritte und die Emissionsdaten der gesamten Unternehmensgruppe regelmäßig. Diese werden von der CR-Abteilung ausgewertet und im dafür eingerichteten Fachgremium analysiert. Sollte eine Maßnahme nicht den erwarteten Effekt zeigen, werden neue Maßnahmen diskutiert. Wir berichten intern und extern regelmäßig, wo wir bei der Erreichung unseres Klimaziels unternehmensgruppenweit stehen.  

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4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Wertschöpfungskette
Unsere Entscheidungen wirken sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette aus. Darum setzen wir mit unseren Nachhaltigkeitsaktivitäten überall dort an, wo wir Verbesserungen erzielen können.

Wertschöpfungskette der Unternehmensgruppe:
    Einkauf, Qualität und CR
    Anbau und Produktion
    Lager und Logistik
    Filialen und Mitarbeiter
    Kunde und Verkauf

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Unser Einfluss 

Non-Food
Millionen von Kunden in Europa sollen mit gutem Gewissen bei uns einkaufen können. Damit dies möglich ist, übernehmen wir überall dort, wo wir unseren Einfluss geltend machen können, Verantwortung für sichere und faire Arbeitsbedingungen und die Einhaltung von Umweltstandards. Unser Non-Food-Sortiment umfasst unter anderem Textilien, Kosmetik- und Hygieneartikel sowie wöchentliche Aktionsartikel – von Elektronikgeräten über Haushaltswaren bis hin zu Möbeln. Die Lieferketten dieser Produkte sind vielfältig und weit verzweigt: Non-Food-Artikel durchlaufen in der Herstellung häufig mehrere Produktionsstätten in verschiedenen Ländern. Auch die Herausforderungen sind komplex: Themen wie Gebäudesicherheit, existenzsichernde Löhne oder die Reduktion von Chemikalien in der Textilproduktion erfordern eine branchenübergreifende Zusammenarbeit von Unternehmen, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen (Non-Governmental Organisations – NGOs). Deshalb arbeiten wir gemeinsam mit weiteren Akteuren in globalen Initiativen wie der amfori BSCI (Business Social Compliance Initiative) an diesen Herausforderungen. 

Wir setzen auf langfristige, faire und zuverlässige Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten, die unser Verständnis von Qualität und Verantwortung teilen. Sie lassen die von uns beauftragte Ware in Produktionsstätten in Ländern wie China, Bangladesch oder der Türkei herstellen. Gemeinsam arbeiten wir daran, hohe Umwelt- und Sozialstandards durchzusetzen. Der Schwerpunkt unserer Maßnahmen liegt auf Herkunftsländern, in denen das Risiko für Verstöße gegen Sozial- und Umweltstandards erhöht ist. Hierzu orientieren wir uns an der Liste der Länder, die von amfori (ehemals Foreign Trade Association – FTA) als Risikoländer eingestuft werden. Im Hinblick auf die Arbeitsbedingungen stellen wir klare Anforderungen an unsere Lieferanten und die von ihnen beauftragten Produktionsstätten.

Food
Unser Food-Sortiment besteht vor allem aus Eigenmarkenartikeln, die wir für unsere Kunden auswählen und gestalten. Wir legen rohstoffspezifische Einkaufspolitiken fest und definieren interne Einkaufsrichtlinien. Dabei verfolgen wir einen risikobasierten Ansatz: Das heißt, dass wir dort ansetzen, wo ökologische oder soziale Herausforderungen bestehen und wo wir daher mit unseren Verbesserungen die größte Wirkung erzielen können. Wir arbeiten eng mit unseren Lieferanten zusammen und tauschen uns kontinuierlich zu unseren Nachhaltigkeitsanforderungen aus, damit diese unsere Anforderungen umsetzen können. Für viele Themen beteiligen wir uns darüber hinaus an branchen- oder Stakeholder-übergreifenden Initiativen, beispielweise zum Thema Südfrüchte. Damit wir die Umstellung der Rohstoffe bis zum Erzeuger steuern können, wird die Rückverfolgbarkeit der Produkte immer wichtiger. Unsere Kunden können mit dem ALDI Transparenz Code (ATC) die Herkunft von verschiedenen Produkten schnell ermitteln. Darüber hinaus arbeiten wir mit anerkannten Nachhaltigkeitslabels, -siegeln und -zertifikaten. 

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Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4