1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Unternehmenspolitik des SWLH Konzerns fest verankert. Als unabhängiger Infrastrukturbetreiber, Energieerzeuger sowie Energiedienstleister, Trinkwasserversorger und ÖPNV-Anbieter realisiert der Konzern dabei nicht ausschließlich wettbewerbsfähige Angebote für Privat- und Gewerbekunden, sondern gestaltet als investitionsstarker Konzern maßgeblich die Energiewende vor Ort mit.

Der SWLH Konzern verfolgt dabei grundsätzlich eine Strategie nachhaltiger Wertschöpfung. Für die Geschäfts- und Strategieentwicklung sowie die Bewertung von Marktchancen und -risiken heißt dies grundsätzlich, dass wirtschaftliche Ziele stets im Einklang mit ökologischen und sozialen Aspekten betrachtet, geplant und verfolgt werden.

In 2016 wurde im SWLH Konzern eine Zukunftsvision erarbeitet. Schwerpunkte dieser Vision sind dabei insbesondere Umweltfreundlichkeit, Klimaschutz, Service, Qualität sowie gesellschaftliche und soziale Verantwortung. In der täglichen Praxis zeigt sich die Umsetzung unserer Vision in der Gewährleistung einer sicheren Energie- und Wasserversorgung und Mobilität, im verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, durch soziales Engagement sowie durch eine vorausschauende Ausrichtung der Geschäftsfelder im Hinblick auf aktuelle und künftige Anforderungen an eine nachhaltige Energie-, Trinkwasser- und ÖPNV-Versorgung. Der SWLH Konzern leistet damit Jahr für Jahr einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zur Entwicklung des Gemeinwesens in Lübeck und den angrenzenden Gemeinden.

Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie sind darüber hinaus viele Chancen für unseren Konzern verbunden: Neben zahlreichen betriebswirtschaftlichen Vorteilen trägt diese Strategie dazu bei, unsere Prozess- und Kosteneffizienz zu verbessern sowie die Entwicklung von innovativen Produkten und Dienstleistungen zu forcieren. Damit wollen wir unser Markenimage stärken und neue Märkte erschließen, um bestehende Kundinnen und Kunden zu binden und neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen.

Im Hinblick auf die Vorgaben unserer Gesellschafter trägt eine solche Vorgehensweise zur stetigen und dauerhaften Unternehmensentwicklung bei – und führt letztlich zum langfristigen Unternehmenserhalt als Grundlage für die Wertschöpfung für die Gesellschaft. Ein weiterer wesentlicher Aspekt unseres nachhaltigen Engagements ist die Stärkung unserer Arbeitgeberattraktivität, die dazu beiträgt Mitarbeiter:innen zu binden, zu motivieren und neue Fach- und Führungskräfte zu gewinnen. Schließlich minimieren wir mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie Haftungs- und Reputationsrisiken, da wir auf die Einhaltung von ethischen Maßstäben, von Sozialstandards und Arbeitnehmerrechten nicht nur bei uns, sondern auch bei unseren Zulieferern achten.

Seit 2017 entsprechen wir den Standards des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Der DNK schafft Verbindlichkeit in der Offenlegung der Nachhaltigkeitsleistung. Wir unterstützen den Global Compact der Vereinten Nationen und leisten damit unseren Beitrag zur weltweiten Durchsetzung der Prinzipien der Menschenrechte und einer sozial und ökologisch vertretbaren Globalisierung der Wirtschaft.

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Das Drei-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung geht von der Vorstellung aus, dass nachhaltige Entwicklung nur durch das gleichzeitige und gleichberechtigte Umsetzen von umweltbezogenen, wirtschaftlichen und sozialen Zielen erreicht werden kann. Nur auf diese Weise kann die ökologische, ökonomische und soziale Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft sichergestellt und verbessert werden. Die drei Aspekte bedingen dabei einander.

Der SWLH Konzern ist im Wirtschaftsraum Lübeck auf all diesen Ebenen mit den Menschen und Unternehmen der Region verbunden: Die Gewährleistung einer sicheren Versorgung mit Energie, Wasser und Mobilität, der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen, Engagement sowie eine vorausschauende Ausrichtung der Geschäftsfelder im Hinblick auf aktuelle und künftige Anforderungen sind Kernelemente der Strategie und des unternehmerischen Handelns, das einen umfassenden Ansatz verfolgt.

Der Anspruch eines umweltorientierten und sozial verantwortlichen und dabei wirtschaftlichen Handelns für die Menschen und Unternehmen in der Region geht weit über die Kerntätigkeit als Energielieferant und Energiedienstleister beziehungsweise Mobilitätsdienstleister hinaus. Bei all unseren Aufgaben haben wir die Rolle als Motor und Mitgestalter und teils auch Vorreiter einer nachhaltigen und sozialen gesamtgesellschaftlichen Entwicklung der Region im Blick. Dazu trägt auch direkt unser neues Geschäftsfeld „Digitalisierung, Innovation & Smart City“ bei, dessen Entwicklung wir in 2019 gestartet haben.

Im Rahmen der ökologischen Nachhaltigkeitsstrategie sehen wir unser Handlungsfeld in der Verfolgung unserer Klimaschutzziele und unseren Beitrag, unsere Region klimafreundlich zu gestalten. Danach richten wir unsere Prozesse, Produkte und Ressourcen aus. Die wesentlichen Einflussfaktoren aus unserem Umfeld sind die Klima- und Energiepolitik des Bundes, des Landes sowie die Klimaschutzziele unseres Gesellschafters, der Hansestadt Lübeck.

Wir setzen sowohl bei der Erzeugung als auch bei der Mobilität auf neue und möglichst umweltverträgliche und energieeffiziente Technologien. Mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien, neuen Speichertechnologien und der Förderung der Elektromobilität, insbesondere im öffentlichen Personennahverkehr, wollen wir den Verbrauch von Ressourcen und die Umweltbelastung minimieren und aktiv an einer klimafreundlichen Region mitarbeiten. Damit setzen wir auf Senkung des Energieverbrauchs als einen weiteren Hebel zur Erreichung unserer ökologischen Ziele. Durch die Digitalisierung unserer Prozesse und Produkte minimieren wir den Ressourceneinsatz.

Durch die Unterstützung der Hansestadt Lübeck auf dem Weg zur Smart City tragen wir durch verschiedene Initiativen (zum Beispiel der Installation von LoRaWAN-Sensoren und dem öffentlichen WLAN im Gebiet der Altstadt) direkt zur Entwicklung einer nachhaltigen Stadt bei. Für uns gehört die Bereitstellung öffentlicher Daten mit sicherer und hoher Verfügbarkeit mit der notwendigen Infrastruktur inzwischen ebenfalls zur Verantwortung eines nachhaltigen Versorgers.

Unsere soziale Nachhaltigkeitsstrategie lässt sich grob in zwei Felder trennen: Neben unserer unternehmensinternen Verantwortung zeichnet sich unsere gesellschaftliche Verantwortung durch mehr die Beteiligung am Gemeinschaftswesen aus.

Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber haben wir eine besondere Verantwortung. Wir sind ihnen heute und in Zukunft ein attraktiver und vor allem ein verlässlicher Arbeitgeber. Unternehmensintern sind unsere Grundlagen hierfür die im Grundgesetz und Arbeitsrecht festgelegten Standards. Darüber hinaus sehen wir den Schutz und die Förderung der Gesundheit unserer Mitarbeiter:innen als wesentliches soziales Ziel unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Gesundheitsfürsorge durch unser Betriebliches Gesundheitsmanagement, Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung, faire Entgeltgestaltung, gesunde Arbeitsbedingungen, Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf sowie Chancengleichheit sind wesentliche Bestandteile, die zur Bindung unserer Mitarbeiter:innen beitragen und die bei der Gewinnung von neuen Arbeitskräften maßgeblich sind. Als sozialer Arbeitgeber ist uns insbesondere auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiges Anliegen. So wichtig, dass wir uns regelmäßig für unsere familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik zertifizieren lassen.

Unsere gesellschaftliche Verantwortung nehmen wir auf vielfältige Weise wahr. Die Stadtwerke Lübeck sind nicht nur einer der größten Arbeitgeber in der Region. Wir sind auch als starker Wirtschaftsakteur und Partner in der Region präsent. Dazu gehört für uns auch die Mitwirkung und die Mitgestaltung von Veranstaltungen, die für die Menschen und Vereine in Lübeck besondere Bedeutung haben. Die Stadtwerke Lübeck unterstützen daher im Rahmen ihrer Ziele der Corporate Social Responsibility (CSR) eine Vielzahl von kleinen und größeren Initiativen in den Bereichen Kultur, Sport und Soziales.

Für unsere Kunden sind wir ein fairer Servicepartner. Auch 2019 gehören die Stadtwerke Lübeck zum wiederholten Mal zu den Preisträgern im bundesweiten, branchenübergreifenden Wettbewerb „TOP SERVICE Deutschland 2019“. Darüber hinaus wurden wir erneut mit dem Gütesiegel „TOP Lokalversorger Strom & Gas“ sowie „TOP Lokalversorger Wasser“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung geht nur an Versorger, bei denen das Preis-Leistungs-Paket stimmt und bei denen auch weitere wichtige Qualitäten, wie Transparente Preispolitik, regionales Engagement und Nachhaltigkeit, eine Rolle spielen.

Unser Anspruch ist es, einen kundenorientierten, verlässlichen Service zu bieten. Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir wollen die Meinung unserer Kunden wissen und befragen diese auch mal zu innovativen Produkten. Mit LÜMO, dem innovativen On-Demand-Shuttle des Stadtverkehrs, bringen wir unsere Kunden bequem von Tür zu Tür. Und ein weiteres Beispiel für unsere Kundennähe ist die Abteilung Energiedienstleistungen. Als starker Partner erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden (insbesondere aus Gewerbe und Industrie) individuelle, passgenau Konzepte mit dezentralen Lösungen für die immer komplexer werdenden Energiefragen.

Unser Service schließt die Lieferung von Energie, Wasser und Mobilität ein, geht aber weit darüber hinaus. Wir sehen uns als ganzheitlichen Dienstleister.

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Die Geschäftsführungen des SWLH Konzerns zeichnen für Nachhaltigkeit im Unternehmen zentral verantwortlich und sind für die Kontrolle der Zielerreichung zuständig.

Wir streben an, uns in unseren Nachhaltigkeitszielen an den 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) zu orientieren. Wir leisten bereits Beiträge zu folgenden Zielen:

        •  1. Keine Armut
        •  3. Gesundheit und Wohlergehen
        •  4. Chancengerechte und hochwertige Bildung
        •  5. Geschlechtergleichheit
        •  6. Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen
        •  7. Bezahlbare und saubere Energie
        •  8. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
        •  9. Industrie, Innovation und Infrastruktur
        •  10. Weniger Ungleichheiten
        •  11. Nachhaltige Städte und Gemeinden
        •  13. Maßnahmen zum Klimaschutz
        •  16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
        •  17. Partnerschaft zur Erreichung der Ziele

Vor diesem Hintergrund orientieren sich unsere Prozesse daran, eine integrierte und starke Qualitäts- und Umweltkultur zu entwickeln und zu verankern, den Verbrauch von Ressourcen, die Umweltbelastung sowie Umweltrisiken zu minimieren und unsere Prozesse und Managementsysteme für Qualität und Umwelt kontinuierlich zu verbessern. Wir stellen uns unserer Verantwortung für die Umwelt und den Klimaschutz. Dabei gestalten wir unsere Prozesse so, dass Umweltauswirkungen sowie Energie und Ressourcenverbrauch minimiert werden. Insofern betrachtet der SWLH Konzern den Umweltschutz als zentrale Aufgabe und wichtigen Bestandteil der Unternehmensführung und stellt sicher, dass er in allen Funktionen auf allen Ebenen in konkrete Ziele und Verhaltensregeln umgesetzt wird.


Unsere jährliche Umwelterklärung beschreibt unsere Umweltaktivitäten und Leistungsschau im SWLH Konzern. Die nachhaltige Sicherung und der Ausbau des Unternehmenswertes zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit des SWLH Konzerns unter Berücksichtigung ökologischer und sozialer Aspekte ist vorrangiges wirtschaftliches Ziel im SWLH Konzern. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen sich die Unternehmen des SWLH Konzerns jährlich Schwerpunkte in ihren Aufgaben.

Um unser Ziel, die nachhaltige Sicherung von sozial gestalteten Arbeitsplätzen, zu erreichen, betreiben wir eine aktive Personalpolitik im Sinne einer bedarfsgerechten Personalentwicklung mit starker Förderung unserer Beschäftigten und Sicherstellung eines hohen Qualitätsstandards. Als attraktiver Arbeitgeber bieten wir branchen- und ortsübliche leistungsorientierte Vergütungen, moderne und im Interessenausgleich gestaltete Angebote für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Gleichstellung von Mann und Frau und gesunde und soziale Arbeitsbedingungen.

Die Umweltziele werden ausgerichtet auf die im Umweltmanagementprozess ermittelten wesentlichen Umweltaspekte im Rahmen des jährlichen Strategieprozesses und über die Umwelterklärung berichtet. Die Zielerreichung wird durch die jährlichen internen und externen Audits des ISO 14001 und EMAS Umweltmanagementsystem überwacht.

Beispielhaft sind nachstehend wesentliche ökologische Ziele im Konzern genannt:

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Der SWLH Konzern verfolgt als öffentliches Unternehmen grundsätzlich eine Strategie nachhaltiger Wertschöpfung. Für die Geschäfts- und Strategieentwicklung sowie die Bewertung von Marktchancen und -risiken heißt dies grundsätzlich, dass wirtschaftliche Ziele stets im Einklang mit ökologischen und sozialen Aspekten betrachtet, geplant und verfolgt werden. Die Grundlage der Unternehmensausrichtung ist dabei in aufeinander aufbauenden Leitlinien zu Vision, Mission und Strategie des SWLH Konzerns festgelegt. Im Rahmen eines konzern- und bereichsübergreifenden Strategieprozesses werden die langfristigen wirtschaftlichen Vorgaben und Ziele in einer daraus folgenden Businessplanung festgelegt und die damit verbundenen Maßnahmen und Projekte umgesetzt. Die Unternehmensentwicklung erfolgt dabei unterjährig nicht statisch, sondern agil innerhalb dieser Vorgaben, um auch kurzfristig auftretende Marktfenster erfolgreich nutzen zu können.

Wesentliche Bestandteile unserer Wertschöpfungskette im Bereich der Energie- und Wasserversorgung sind

Im Bereich des ÖPNV konzentriert sich die Wertschöpfung, soweit sie nicht bereits als Teil der konzernweiten Wertschöpfungskette in die Gesamtprozesskette integriert ist, im Wesentlichen 
Zielsetzung des neuen Geschäftsfeldes „Digitalisierung, Innovation & Smart City“ ist es, Kommunen auf dem Weg zu einer Smart City strategisch zu unterstützen, die erforderliche IT-Infrastruktur bereitzustellen und die digitale Kompetenz der kommunalen Belegschaft zu fördern sowie die Innovationskraft zu stärken.

Mit dem Umweltmanagementsystem des SWLH Konzerns orientieren wir uns an den Vorgaben des europäischen Eco-Management and Audit Scheme, EMAS, sowie der DIN EN ISO 14001 für Umweltmanagementsysteme, welche eine kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistungen fordern. Dafür werden die wesentlichen Umweltaspekte, also die Auswirkungen der Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen des SWLH Konzerns auf die Umwelt, analysiert. Insofern setzt unsere Nachhaltigkeitsstrategie in allen Stufen der Wertschöpfungskette an.

Generell finden für unsere Produkte und Dienstleistungen Lebenszyklusbetrachtungen sowie Produktreifebetrachtungen statt. Auf deren Grundlage werden Produkte und Dienstleistungen neu- oder weiterentwickelt. Dies gilt zum Beispiel für unser Geschäftsfeld der Energiedienstleistungen oder den Glasfaserausbau.

Losgelöst von der Verpflichtung auf eigene Nachhaltigkeitsstandards gehört zum Nachhaltigkeitsgedanken selbstverständlich die Achtung und Beachtung von sozialen Standards, wenn es um die Ausschreibung und Vergabe von gewerblichen Leistungen und Aufträgen an Dritte geht. Bei den qualitativen Wertungskriterien für eine Vergabe kommt dabei insbesondere der Einhaltung der Sozial- und Umweltstandards, dem Schutz der Arbeitnehmerrechte sowie der Einhaltung der internationalen Kernarbeitsnormen besondere Bedeutung zu. Dies umfasst den Ausschluss von Kinderarbeit ebenso wie die Verpflichtung von externen Dienstleistern beispielsweise für die Zahlung von Mindestlöhnen bei ihrer Leistungserbringung für die Stadtwerke. Entsprechend in Übereinstimmung mit den Vorgaben zu gesetzeskonformen Ausschreibungen berücksichtigen wir regionale Dienstleister und Lieferanten bevorzugt.

Der SWLH Konzern fordert bei den Ausschreibungen entsprechende Eigenerklärungen ab. In regelmäßigen Lieferantengesprächen werden Grundsätze sozialen Verhaltens entsprechend der für den jeweiligen Lieferanten geltenden Normen und Regelungen abgefragt und in die Vergabeentscheidung mit einbezogen.

Hierzu wird unter anderem die Einhaltung internationaler Kernarbeitsnormen abgefragt und durch Stempel/Unterschrift bestätigt. Zudem wird eine Verpflichtungserklärung zur Einhaltung der Mindestarbeitsbedingungen, Mindest- und Tariflohn gemäß § 4 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein – TTG abverlangt.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4