1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Gesellschaftliche Verantwortung übernimmt hanseWasser seit jeher - bisher nur nicht gebündelt unter der Überschrift „Nachhaltigkeit“. Für uns gehört der Schutz der Umwelt und der Gesundheit in Bremen und der Region zu unserem Kerngeschäft. In unserer Unternehmenskultur haben wir daher eine klare Vision verankert:  

Wir denken und handeln ganzheitlich – für ein gesundes Bremen.  

Als modernes Abwasserunternehmen fördern wir die Lebensqualität in Bremen und der Region. Wir erbringen unsere Leistungen wirtschaftlich, sicher und mit hoher Qualität. Unsere umweltgerechte Abwasserreinigung hat ein Ziel: sauberes Wasser in die Weser zurückzugeben. So schützen wir den natürlichen Kreislauf der Natur.  

Das Thema Nachhaltigkeit ist ein fester und wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensstrategie und wird täglich in unserem unternehmerischen Handeln umgesetzt. Unsere Unternehmensstrategie ist derzeit daher zugleich auch unsere Nachhaltigkeitsstrategie.  

Die wichtigsten Bestandteile unserer Nachhaltigkeitsstrategie sind die Balanced Scorecard und die strategischen Themen sowie das Leitbild, wie in folgender Abbildung dargestellt.



Auf das Leitbild, die Balanced Scorecard sowie die Unternehmenszielkarte wird in Kriterium 6 und 7 detailliert eingegangen.

Strategische Themen
Die beiden obersten Führungsebenen der hanseWasser haben gemeinsam zwölf Themen bestimmt, welche besonders wichtig für die strategische Entwicklung des Unternehmens sind. Diese strategischen Themen sind nachfolgend aufgelistet und werden jedes Jahr mit konkreten Maßnahmen beschrieben. Zusätzlich ist dargestellt, zu welcher der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie oder Gesellschaft – sie einen Beitrag leisten.

1.    Zukunftsfähige Abwasserreinigung
2.    Nachhaltige und vertragskonforme Substanzerhaltung der Abwasseranlagen
3.    Klimaschutz und Energiewende, Klimafolgenanpassung
4.    Nachhaltige, wirtschaftliche und vertragskonforme Klärschlammentsorgung
5.    Kundenzufriedenheit der Stadt Bremen
6.    Investor Relationship
7.    Wachstum Drittgeschäft
8.    Steuerungsmodell hanseWasser
9.    Ausbau der Branchenreferenzen
10.  Personal- und Organisationsstrategie
11.  Materialwirtschaft / Einkaufsstrategie
12.  IT- Strategie


Aktuell erarbeiten wir ein Nachhaltigkeitsverständnis, welches nochmal genauer beschreiben soll, was hanseWasser unter nachhaltigem Agieren versteht. Dieses Verständnis soll dazu dienen, internen wie externen Stakeholdern deutlich zu machen, wofür hanseWasser beim Thema Nachhaltigkeit steht und welche Schwerpunkte es setzt. In diesem Jahr noch soll das Nachhaltigkeitsverständnis auf Führungsebene diskutiert und beschlossen werden.


Im Folgenden werden einzelne Maßnahmen kurz erläutert:  
Thema Zukunftsfähigkeit der Abwasserableitung und -reinigung
Weitergehende Abwasserreinigung
Wir beschäftigen uns intensiv mit der Frage, wie die Gewässer noch besser von schädlichen anthropogenen Einträgen aus dem kommunalen Abwasser geschützt werden können. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Medikatmenten-Rückstände oder Mikroplastik. Dazu entwickeln wir gemeinsam mit der Stadt Bremen aktuell einen Fahrplan, wie die Belastungsmengen, deren Quellen und Senken sowie mögliche Schutzmaßnahmen ermittelt werden können. Dabei soll ein ganzheitlicher Blick eingenommen werden, der auch präventive Möglichkeiten mit einschließt. Dadurch können Aufwand und Nutzen optimal aufeinander abgestimmt und technische, energieintensive End-of-the-Pipe-Lösungen auf das Notwendige beschränkt werden.

Thema Nachhaltige, wirtschaftliche und vertragskonforme Klärschlammentsorgung
Bau und Betrieb einer thermischen Klärschlammverwertung
hanseWasser ist Teil eines Konsortiums, welches durch den Bau und Betrieb einer Klärschlammverbrennungsanlage die Entsorgung des in der Region anfallenden Klärschlamms sicherstellt. Dabei wird, neben der energetischen Nutzung des Klärschlamms als Strom und Fernwärme, auch die spätere Wiedergewinnung des Nährstoffs Phosphor sichergestellt. Der Anlagenbetrieb soll 2022 aufgenommen werden.

Management-Systeme bei hanseWasser
hanseWasser unterhält ein integriertes Management-System, welches das Qualitäts- (DIN ISO 9001), Umwelt- (DIN ISO 14001) und Arbeitssicherheitsmanagement (DIN ISO 45001) beinhaltet. Darüber hinaus ist hanseWasser seit 2012 nach EMAS zertifiziert.


2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Bei der Betrachtung unseres Organisatorischen Kontextes unterscheiden wir das interne und äußere Umfeld. Beide beeinflussen sich durch bestimmte, für uns strategisch relevante Themen gegenseitig, mit denen wir uns auf verschiedene Art und Weise auseinandersetzen.  


Die Demografische Entwicklung, der immer deutlicher spürbaren Fachkräftemangel und das gestiegene Umweltbewusstsein der Bevölkerung nehmen Einfluss auf unsere Unternehmenskultur und Mitarbeiterschaft. Die Wechselwirkungen äußern sich in unserem Anspruch, unseren Mitarbeiter*innen ein moderner Arbeitgeber zu sein: In der Personalpolitik legen wir einen hohen Wert auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Durch Qualifizierungsmaßnahmen und damit verbundene Entwicklungsmöglichkeiten bieten wir allen Mitarbeiter*innen zudem eine langfristige Perspektive im Unternehmen. Gegenüber unseren Mitarbeiter*innen und externen Interessengruppen legen wir eine hohen Wert auf Transparenz, die nicht nur in der Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch in unserer Unternehmenskultur ein fester Bestandteil ist.

Im Bereich des ökologischen Umfeldes wirtschaften wir, durch den Einsatz moderner und umweltschonender Technologien, betriebliche Optimierungen und unsere Klimaschutzkultur, seit 2015 klimaneutral. Damit unterstützen wir die klimapolitischen Ziele der Stadt Bremen und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende.  

Wir tragen mit dem Betrieb einer wichtigen städtischen Infrastruktur eine hohe gesellschaftliche Verantwortung und verpflichten uns, die rechtlichen Vorgaben zu jeder Zeit einzuhalten.  Dazu pflegen wir in unserem politischen Umfeld einen engen Austausch mit Behörden und politischen Entscheidungsträgern. Ein wichtiges Instrument zur Wahrung unserer Qualitäts- und Umweltstandards stellt dabei unser integriertes Managementsystem (iMAS) dar.  

Zum Erhalt einer leistungsfähigen und wirtschaftlichen Abwasserreinigung investieren wir kontinuierlich in Anlagen und Netz mit dem Ziel einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Abwasserinfrastruktur.

Wir identifizieren regelmäßig unsere Chancen und Risiken. Als Chancen sehen wir unser Drittgeschäft, die thermische Klärschlammverwertung, die Steigerung der Energieeffizienz und der Eigenerzeugung, die Kläranlage als Mikroplastiksenke, die weitergehende Abwasserreinigung und den demographischen Wandel. Zu den Risiken zählen der Klimawandel, IT-Sicherheit und Datenschutz.

Die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen wurden und werden in Diskussionen im Nachhaltigkeitsteam und mit den Führungskräften definiert und bearbeitet.

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Durch die Definition unserer Unternehmensstrategie als Nachhaltigkeitsstrategie ergeben sich automatisch unsere Nachhaltigkeitsziele. Die Ziele der Balanced Scorecard decken die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit ab:

Das ökonomische Ziel einer angemessenen Verzinsung wird über den Bilanzgewinn sowie das Ergebnis aus dem freien Abwassergeschäft definiert. Zudem spielen Effizienzsteigerungsmaßnahmen eine Rolle.  

Die ökologischen Ziele ergeben sich aus der Umsetzung der klima- und umweltrelevanten Maßnahmen aus den in Kriterium 1 beschriebenen, strategischen Themen. Hierzu zählen beispielsweise die Projekte „Klimaschutz und Energiewende sowie Anpassung an Klimafolgen unterstützen“ sowie „Nachhaltige, wirtschaftliche und vertragskonforme Klärschlammentsorgung“. In der jährlich erstellten Umwelterklärung nach EMAS werden die Ziele definiert und im Zertifizierungsprozeß geprüft.

Die gesellschaftlichen Ziele spiegeln sich in der Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern und deren Zufriedenheit mit hanseWasser als Dienstleister wider. Auch die Verantwortung in Bezug auf unsere Leistungen der Daseinsvorsorge werden hier als Messgröße herangezogen. Diese findet man unter anderem auch in den strategischen Themen in den Bereichen „Zukunftsfähige Abwasserableitung und –reinigung“ oder einer nachhaltigen Substanzerhaltung. Zudem ist auch die Sorgfaltspflicht gegenüber den Mitarbeiter*innen in den Bereichen Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit Bestandteil der gesellschaftlichen Dimension.  

Die Kontrolle der Zielerreichung erfolgt über eine vierteljährliche Prognose. Hierüber soll sichergestellt werden, dass frühzeitig Steuerungsmaßnahmen ergriffen werden können, sofern die Erreichung eines Ziels gefährdet scheint. Die Messgrößen der Ziele werden über unterschiedliche Mechanismen kontrolliert, die in Kriterium 7 Kontrolle noch einmal näher erläutert werden. 

Die Priorisierung der Ziele erfolgt über die Unternehmenszielkarte, welche jedes Jahr auf der  Strategietagung des Managements überarbeitet wird. Die hanseWasser-Nachhaltigkeitsziele orientieren sich nicht explizit an den Sustainable Development Goals der UN, es finden sich aber viele Bezüge auf SDG-Inhalte. Aktuell werden die SDG-Ziele und -Unterziele durch die European Benchmarking Cooperation hinsichtlich der Belange von Wasserver- und Abwasserentsorgern bewertet. Das Ergebnis wird hanseWasser zukünftig nutzen, seine Nachhaltigkeitsziele zu überprüfen, zu quantifizieren und weiterzuentwickeln. Darauf aufbauend soll ein Kennzahlensystem mit neuen und bereits vorhandenen Kennzahlen entwickelt werden.

Verantwortlich für die Erreichung der Ziele der BSC ist die Geschäftsführung. Die Verantwortung für die Entwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements und des Controlling der Nachhaltigkeitsziele wurde auf den 2018 installierten Nachhaltigkeitsmanager übertragen.

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Die Wertschöpfungskette von hanseWasser ist ein wichtiger Bestandteil des natürlichen Wasserkreislaufs. Der Betrieb und die Instandhaltung des Bremer Kanalnetzes und der angeschlossenen Pumpwerke gewährleistet die Stadtentwässerung in Bremen. Die umweltgerechte Reinigung der anfallenden privaten und gewerblichen Abwässer in Bremen und einiger Nachbargemeinden nehmen wir auf unseren zwei Kläranlagen vor. Darüber hinaus bieten wir auch überregional Reinigungs- und Entsorgungsdienstleistungen für Unternehmen und Kommunen an.

Die Umsetzung unserer hoheitlichen Aufgabe erfolgt immer nach wirtschaftlichen und umweltgerechten Gesichtspunkten. Basierend auf unserem bestehenden integrierten Managementsystem (iMAS) verbinden wir mit der EMAS-Umweltzertifizierung die konsequente Weiterentwicklung unserer Qualitäts- und Umweltleistung auf allen Stufen der Wertschöpfungskette.



Abwasserableitung und Regenwasserbehandlung
Wir sind zuständig für die Abwasserableitung im öffentlichen Kanalsystem der Stadt Bremen. Dies umfasst den Bau und Betrieb des Kanalnetzes und der Abwasserpumpwerke. Die Leistungen werden in enger partnerschaftlicher Kooperation mit der Stadt Bremen erbracht. Alle Aufgaben werden nach den gesetzlichen und vertraglichen Anforderungen sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik erfüllt. Zur Behandlung von verschmutztem Regenwasser aus der Trennkanalisation betreiben wir eine Vielzahl von Regenklärbecken. Der Anlagenbestand orientiert sich an in der Fachwelt bewährten Standards, insbesondere dem Regelwerk der DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall). Durch den optimierten Betrieb der Pumpwerke, der Steuerbauwerke, Speicherkanäle und Regenbecken wird die Einleitung unbehandelten Abwassers in die Gewässer im Rahmen der wasserrechtlichen Genehmigungen und vertraglichen Regelungen minimiert.  

Abwasserreinigung und Reststoffentsorgung
Unsere Zielsetzung ist es, durch einen stabilen Reinigungsprozess die in den wasserrechtlichen Erlaubnissen festgelegten Anforderungen sicher und dauerhaft einzuhalten sowie die Ablaufkonzentrationen, entsprechend den vertraglichen Standards, gering zu halten. Hierfür unterhalten wir leistungsfähige Anlagen zur Abwasserreinigung und Klärschlammbehandlung. Zur Qualitätssicherung ist uns die permanente Kontrolle des Abwasserreinigungsprozesses wichtig. Deshalb beproben und analysieren wir täglich den Zulauf und Ablauf der Kläranlagen. Zur Erreichung der Klimaschutzziele wird bei Erneuerung und Betrieb der Anlagen besonders auf die Energieeffizienz geachtet. Die Entsorgung der Klärschlämme planen wir langfristig mit dem Ziel, für mindestens fünf Jahre im Voraus gesicherte Entsorgungswege zur Verfügung zu haben. Durch den Entsorgungsmix aus thermischen und stofflichen Verwertungswegen gewährleisten wir ein Höchstmaß an Entsorgungssicherheit. Die gezielte Überwachung der Indirekteinleiter, eine kontinuierliche Qualitätsprüfung des Klärschlamms und die Teilnahme an dem QLA-Gütesicherungssystem sichern gegenwärtig die nachhaltige landwirtschaftliche Verwertung des Bremer Klärschlamms. Mittelfristig planen wir die komplette Verwertung in einer Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage mit Phospor-Rückgewinnungsmöglichkeit.

Planung, Bau und Instandhaltung der Abwasseranlagen
Das Ziel der technischen Instandhaltung und Erneuerung der Abwasseranlagen ist, die Verfügbarkeit permanent zu erhalten sowie den Substanzerhalt der Anlagen sicherzustellen. Für die Kanalhaltungen des Bremischen Kanalnetzes ist insbesondere die Einhaltung von Sanierungspflichten und -fristen maßgeblich. Ebenso besteht die Verantwortung für die Erstellung langfristiger Bedarfsprognosen zur Netzsanierung. Wir sind verantwortlich für die planerische und bauliche Umsetzung aller Bauprojekte des Investitionsjahresplans Netz sowie für die Projekt- und Anlagendokumentation gegenüber unserem Auftraggeber. Durch eine regelmäßige Zustandsbewertung des Kanalnetzes und die daraus abgeleiteten Instandhaltungsmaßnahmen werden alle Störungsrisiken vermieden, die negative Auswirkungen auf die rechtlichen und leistungsvertraglichen Anforderungen sowie auf die wirtschaftlichen Zielsetzungen haben können. Bei den Pumpwerken und Kläranlagen ist die Instandhaltung darauf ausgerichtet, die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Anlagen zu gewährleisten. Durch die regelmäßigen Inspektions- und Wartungsmaßnahmen wird die technische Nutzungsdauer der Anlagen verlängert, die Energieeffizienz optimiert und die Sicherheit der Anlagen gewährleistet. Auf Basis einer wiederkehrenden Zustandsbewertung erfolgen kontinuierliche und adäquate Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen für die Anlagen der Abwasserförderung, Mischwasserbehandlung und der Abwasserreinigung.  

Materialwirtschaft
Die Beschaffung von Arbeitsmaterialien, Anlagen, Fahrzeugen usw. sowie die Beauftragung von Dienstleistungen wie z. B. Bauleistungen ist in unserer Wertschöpfungskette notwendig. Im Rahmen der Lieferantenauswahl wird von unserer Seite geprüft, ob die beschafften Produkte und Dienstleistungen umwelt- und sozialverträglich hergestellt bzw. umgesetzt werden. Die Voraussetzungen für die Lieferantenauswahl sind in unseren Allgemeinen Einkaufsbedingungen festgehalten, die auf unserer Website veröffentlicht sind. Grundsätzlich achten wir bei der Beschaffung von Materialien, Energie und Dienstleistungen auf Aspekte der Nachhaltigkeit, wie z. B. Energieeffizienz, Einhaltung der internationalen Arbeitsschutznormen, Vermeidung von Kinderarbeit etc. Bei den benötigten Hilfs- und Betriebsstoffen achten wir auf den Einsatz möglichst schadstoffarmer Produkte. Eine große Anzahl an eingesetztem Büromaterial besteht aus nachhaltig produzierten Rohstoffen.  

Derzeit erarbeiten wir ein Konzept, wie weitere Nachhaltigkeitsaspekte in unseren Beschaffungsprozess integriert werden können. Ziel ist es, komplett auf eine "Nachhaltige Beschaffung" umzustellen. Insbesondere die Regionalität von Produkten und Dienstleistungen, sowie die Auswahl regelkonformer, nachhaltig agierender Lieferanten und Hersteller sollen in Zukunft dabei eine wichtige Rolle spielen.

Kommunikation
Die Kommunikation zu unseren Nachhaltigkeitsaktivitäten erfolgt in erster Linie über die Unternehmenskommunikation. Als Instrumente dienen hierfür unsere Publikationen wie der Geschäftsbericht, die Umwelterklärung sowie die Mitarbeiterzeitung „rohrpost“, die auch an Externe versendet wird. Zudem kommunizieren wir Nachhaltigkeitsthemen über unsere Website und die Sozialen Medien. Mit Geschäftspartner*innen und Dienstleister*innen kommunizieren wir im direkten Gespräch. Einige Nachhaltigkeitsaspekte sind aber auch vertraglich geregelt, wie beispielsweise die Einhaltung unserer hohen Standards im Bereich der Arbeitssicherheit.

Zukünftig wird der Nachhaltigkeitsbericht Umwelterklärung und Geschäftsbericht beinhalten und diese ersetzen. Über eine gesonderte Webseite informieren wir heute schon unsere Mitarbeiter*innen über unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten. Zukünftig sollen auch Externe Zugriff auf dieses Informationsangebot erhalten.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4