1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

(SRS 102-11, 102-12 und 102-14)

Das Thema Nachhaltigkeit zu befördern ist der Geschäftszweck von HMP. (Siehe Allgemeine Informationen)

Die Entwicklung der Geschäftsstrategie trägt den Möglichkeiten von HMP Rechnung, mit begrenzten Ressourcen das zentrale Anliegen zu verfolgen. Dies besteht darin, die ethische Qualität von Entscheidungen in Unternehmen und Wirtschaft deutlich zu verbessern und auf die Lebensbedingungen im Anthropozän abzustimmen

In unserer eigenen Geschäftspolitik beziehen wir uns auf den Standard für ethische Unternehmensführung der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), der national und international von mehreren Hundert Unternehmen verwendet wird. Wir wenden bei allen Entscheidungen das Vorsorgeprinzip an.
Die GWÖ ist ein ethisches Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist. Ihre Handlungsfelder sind auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene zu finden - Ziel ist es, so zu wirtschaften, dass es allen Beteiligten inkl. der Umwelt zugute kommt.

Die konkreten Maßnahmen, die wir ergreifen, sind in unserer Communication of Engagement 2016/2017 des Global Compact Netzwerks und der Gemeinwohl-Bilanz beschrieben. https://www.unglobalcompact.org/participation/report/cop/create-and-submit/detail/400611
https://hm-practices.org/wp-content/uploads/2017/09/2015-GWOE-Bilanz-Gerd-Hofielen-inkl.-Testat.pdf   (Gemeinwohl-Bericht „Das Unternehmen und Gemeinwohl“ und E1)

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

(SRS 102-15, 102-47, 102-49, 103-1)

Als Beratungsunternehmen agiert HMP vor allem im Umfeld von Unternehmen, die mit unserer Hilfe ökofaire Unternehmen werden möchten und somit innovationsstärker, resilienter und damit langfristig erfolgreich sein wollen. Insofern hat die Geschäftstätigkeit von HMP einen großen Einfluss auf diese Unternehmen in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte.

Den Ansatz, die wesentlichen Aspekte der Geschäftstätigkeit vorrangig oder gar nur ausschließlich zu berichten, wie es der GRI vorsieht, finden wir nicht im Sinne einer authentischen Nachhaltigkeitsberichterstattung. Wir unterstützen den Ansatz der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), der in der Berichterstattung verbindliche Antworten zu 20 Themen von Unternehmen verlangt, die in 60 Aspekten, präzisiert durch verpflichtende Indikatoren, berichtet werden müssen. Die Themen der GWÖ-Berichterstattung sind in unserem Gemeinwohl-Bericht ersichtlich ( https://hm-practices.org/wp-content/uploads/2017/09/2015-GWOE-Bilanz-Gerd-Hofielen-inkl.-Testat.pdf ).

Um der Logik der Wesentlichkeit entgegenzukommen, verweisen wir speziell auf die Themen D1, D2 und E1 sowie E3 und E4 in unserem Gemeinwohl-Bericht.

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

(SRS 103-2, 103-3)

Ziel ist es, immer mehr Unternehmen zu erreichen, um ethisches Wirtschaften zu fördern. Konkret operationalisiert wird dies durch eine direkte Unternehmensansprache, die Durchführung von Forschungsarbeiten sowie die Organisation von Konferenzen. Zudem ergreifen wir Maßnahmen zum Verringern unseres ökologischen Fußabdrucks und kompensieren alle dennoch anfallenden CO2 Emissionen.

Die Kontrolle und Bewertung des Managementansatzes ist durch das regelmäßige Erstellen von Nachhaltigkeitsberichten, wie zum Beispiel des Gemeinwohl-Berichts, gewährleistet, der ergänzt wird durch den DNK-Bericht und die Communication of Engagement des Deutschen Global Compact Netzwerks. Der Gemeinwohl-Bericht wird in vollem Umfang extern auditiert und zertifiziert.

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

(SRS 102-9, 102-10, 103-1, 103-2, 308-2, 413-2)

Unsere Wertschöpfungskette ist Up-Stream relativ gering bedeutend, weil wir als Dienstleister einen geringen ökologischen Fußabdruck haben. Wir erbringen unsere Leistungen ausschließlich in europäischen Ländern und beziehen unsere Zulieferungen mit Ausnahme der IT-Hard- und Software ausschließlich von europäischen Lieferanten. Daher ist in der Lieferkette das ökologische und soziale Risiko gering, d.h. auf dem ethischen Niveau, das in Europa bei konventionellen, profit- und wachstumsgetriebenen Lieferanten zu finden ist. Unser Managementansatz besteht darin, wann immer möglich, unsere Lieferung von höherwertigen Lieferquellen, die eine größere Verantwortung innerhalb ihrer Wertschöpfungskette übernehmen, zu beziehen.

Down-Stream besteht unsere Wertschöpfungskette aus der Kooperation mit wissenschaftlichen Instituten in Deutschland und Europa zur Erforschung öko-fair orientierter Unternehmen sowie mit Unternehmen, die eine ethische Unternehmensführung praktizieren und diese verbessern wollen. Wir wählen die Unternehmen, mit denen wir auf der Kundenseite zusammenarbeiten, ohne Ausnahme auf Basis ihrer Bereitschaft aus, die ethische Performance zu verbessern und darüber wahrheitsgemäß und umfänglich zu berichten. Wir gehen davon aus, dass viele potentielle Kunden in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie noch in einer Art Greenwashing verstrickt sind und wir behalten uns vor, mit solchen Firmen nicht zusammen zu arbeiten. Viele der Unternehmen, die im DNK ihre Nachhaltigkeitsberichte publizieren, akzeptieren uns nicht als Berater, weil sie unsere hohen ethischen Anforderungen nicht teilen.

(Gemeinwohl-Bericht A1 - A4).

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4

Branchenspezifische Ergänzungen
Branchenspezifische Ergänzungen erübrigen sich aufgrund der oben aufgeführten Tatsache, dass wir ausschließlich im europäischen Wirtschaftsbereich arbeiten.
Branchenspezifische Ergänzungen
Branchenspezifische Ergänzungen erübrigen sich aufgrund der oben aufgeführten Tatsache, dass wir ausschließlich im europäischen Wirtschaftsbereich arbeiten.