1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Nicht nur unsere Ansprüche an andere sind hoch, auch die Maßstäbe für unser eigenes Handeln sind entsprechend gesetzt. Daher ist Nachhaltigkeit für uns kein aufgesetztes Modewort, sondern ein langfristig verankertes Unternehmensprinzip, das wir auch im Alltag leben. Wir stehen für einen praxisorientierten Beratungsansatz, der auf einer langjährigen Erfahrung basiert und verstehen uns als Vorreiter und Mitgestalter einer nachhaltigen Lebens- und Arbeitsweise in unserer Gesellschaft.

 

Wir sind bereits seit 2004 nach dem Nachhaltigkeitsmanagementsystem EMASplus validiert. Mit der Revalidierung im Sommer 2018 werden wir uns erneut den Herausforderungen der überarbeiteten EMASplus-Richtlinie stellen. Der konkrete Maßnahmenkatalog für das Jahr 2018 ist nch nicht verabschiedet. Aber wir werden weiterhin, wie in den weiteren Abschnitten beschrieben, unsere Performace in den Bereichen Umwelt, Soziales und Ökonomie stets positiv beeinflussen. Um die Nachhaltigkeitsstrategie umzusetzen, gibt es Verantwortichkeiten und definierte Prozesse. Hierdurch muss sich zwangsläufig jeder Mitarbeitende an der Umsetzung der Strategie beteiligen.

 

Durch das Nachhaltigkeitsmanagementsystem EMASplus, das auf dem bewährten europäischen EMAS-System (Eco Management and Audit Scheme) basiert und das Umweltmanagement um die soziale und ökonomische Perspektive zu einem integrierten und ganzheitlichen Managementsystem erweitert, richten wir unser Handeln konsequent darauf aus, unsere ökonomischen, ökologischen und sozialen Wirkungen systematisch zu bewerten und kontinuierlich zu optimieren.

 

Durch die Anforderungen an das Managementsystem und die erfolgreichen laufenden Zertifizierungen, erfüllen wir die an uns gestellten Anforderungen und gesetzlichen Bestimmungen.

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

kate arbeitet als gemeinnützige Beratungs- und Bildungsorganisation für nachhaltiges Wirtschaften, Unternehmensverantwortung, globale Gerechtigkeit und Entwicklungszusammenarbeit. Weiterhin hat kate ein Nachhaltigkeitsmanagementsystem implementiert.

 

Wie unter Leistungsindikatoren zu Kriterium 9 (G4) aufgeführt wurden im Zuge der Wesentlichkeitsanalyse folgende Aspekte als wesentlich eingestuft:



Bisher wurde noch keine Risikoanalyse zur Erfassung der Chancen und Risiken bzgl. der sozialen und ökologischen Aspekte durchgeführt. Diese wird im Zusammenhang mit der Revalidierung im Sommer 2018 durchgeführt werden.


3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Das Nachhaltigkeitsmanagementsystem EMASplus erwartet die Durchführung regelmäßiger Management-Reviews in welchen wir unsere Leistungen durchleuchten, Standards vereinbaren und uns strategische Ziele setzen, anhand derer wir die Wirksamkeit unseres Engagements messen können. Dafür haben wir u.a. mit Hilfe des avanti-cockpits (www.avanti-greensoftware.com) unser kate-Managementhandbuch aufgebaut. Hier sind alle Prozessbereiche aufgeführt, Prozessziele und einzelne Arbeitsschritte und Standards aufgegliedert.

Der Nachhaltigkeitsbeauftragte hat die Zielerreichung und damit verbundene Maßnahmen laufend im Blick und berichtet gegenüber der Mitarbeitenden und Geschäftsführung.

 

Weiterhin werden durch die regelmäßig stattfindenden externen Begutachtungen und Validierungen die Zielerreichung und die Aufrechterhaltung des Managementsystems kontrolliert und bestätigt. Die nächste externe Begutachtung und Validierung steht im Herbst 2018 an.

 

Aus unserer Geschäftstätigkeit ergeben sich folgende Ziele:

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Aufgrund unserer Geschäftstätigkeit ist unsere Wertschöpfungskette überschaubar. Dennoch legen wir großen Wert darauf, die Umwelt- und Sozialperformance für uns transparent zu machen und laufend Verbesserungen zu erzielen.

 

Bei der Auswahl und dem Bezug von Materialien und Lebensmitteln achten wir sehr stark auf deren Umwelt- und Sozialperformance. Hierbei orientieren wir uns u.a. an zertifizierten Produkten. Weiterhin versuchen wir lokale Initiativen z.B. das Welthaus Stuttgart zu unterstützen.

 

Dienstfahrten werden soweit möglich mit Bahn und ÖPNV oder mit dem E-Dienstrad zurückgelegt. Sollten Flüge anfallen, werden die hieraus entstehenden Treibhausgase über zertifizierte Kompensationsinitiativen kompensiert. Auch der Bezug von Ökostrom über die Elektrizitätswerke Schönau und die Bezahlung eines Sonnen-Cents sind für uns selbstverständlich.

 

Aufgrund unseres Managementsystems führen wir Geschäftspartnerbefragungen durch. Hierdurch erhoffen wir uns Anregungen und Verbesserungspotentiale für unser Handeln, aber auch ein klares und transparentes Verständnis über unsere Wertschöpfungskette.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4