1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

d-fine verfolgt eine langfristig ausgerichtete Nachhaltigkeitsstrategie, welche sich in all ihren Tätigkeiten und im Umgang mit allen Beteiligten – Kunden und Kundinnen, Angestellten, Lieferunternehmen, Umwelt und Gesellschaft - widerspiegelt. Unser Ziel ist es, potentiell negative soziale und ökologische Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit so gering wie möglich zu halten. Die Verfolgung und Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie betrachten wir als elementar, um auch zukünftig Wachstum erzielen zu können.
Unsere Nachhaltigkeitsstrategie ist als Nachhaltigkeitsrichtlinie im Unternehmen verankert. Sie umfasst die Themenbereiche Umwelt- und Klimaschutz sowie die gesellschaftliche Verpflichtung zur Korruptionsbekämpfung, zu fairen Arbeitsbedingungen und -vergütungen, zur Ablehnung von Kinderarbeit sowie zur Förderung von Sport und Kultur.
Den Themenbereich Umwelt- und Klimaschutz haben wir im vergangenen Jahr besonders fokussiert und das Ziel der Klimaneutralität umgesetzt. Bisher stellte die hohe Anzahl an Dienstreisen unserer Mitarbeitenden den größten Umwelteinfluss unserer Firma dar. Unsere internen Nachhaltigkeitsexperten- und Expertinnen ermitteln deshalb fortlaufend unseren Carbon Footprint und lassen diesen durch eine renommierte externe Prüfgesellschaft zertifizieren. Durch die Reduzierung von klimaschädlichen Emissionen sowie den Ankauf und die Stilllegung einer entsprechenden Menge an Emissionszertifikaten konnten wir anschließend den zertifizierten Status der „Klimaneutralität“ für das Jahr 2019 erlangen.
Die Anmietung und Ausstattung unserer Büroflächen orientierten sich an ökologischen Gesichtspunkten. d-fine achtet auf Langlebigkeit und Effizienz bei der Beschaffung von Hardware und treibt die Digitalisierung vieler Vorgänge voran, um den Papierverbrauch zu senken.
Als Unternehmen bekennt sich d-fine zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung und leitet u. a. die Ablehnung und Bekämpfung von Korruption daraus ab. Die Maßnahmen dazu sind in einem internen Verhaltenskodex festgelegt, der für alle Mitarbeitenden verbindlich ist.
d-fine fördert außerdem kulturelle Einrichtungen und Sportvereine im Rahmen von Sponsorings. So sind wir z. B. ein Partner des Städel Museums in Frankfurt und fördern die Bundesligamannschaft des Schachclubs Viernheim 1934 e.V.
Nachhaltigkeit zeigt sich für uns auch im Umgang mit unseren Angestellten. Selbstverständlich bieten wir faire und diskriminierungsfreie Arbeitsbedingungen und Vergütungen sowie darüber hinaus Angebote, die es unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ermöglichen, ihre Arbeit den persönlichen Bedürfnissen anzupassen. Wir sind uns bewusst, dass die Zufriedenheit unserer Angestellten, die im Interesse eines nachhaltigen Wachstums unabdingbar ist, sich nur durch hohe Standards, eine gute Work-Life-Balance und interessante Entwicklungsmöglichkeiten (u. a. durch umfangreiche Weiterbildungs- und Schulungsprogramme) erreichen lässt. Deshalb begreifen wir es als Chance, immer wieder neue Ideen zu entwickeln, um auch zukünftig als attraktives Unternehmen wahrgenommen zu werden und neue Fachkräfte für uns gewinnen zu können.
Im Umgang mit Kundinnen und Kunden lässt sich die Verfolgung der langfristig angelegten Nachhaltigkeitsstrategie am besten an der langjährigen Zusammenarbeit und häufigen Wiederbeauftragung ablesen. Die Ergebnisse unserer Tätigkeit sind in der Regel als funktionale und langfristige Lösungen angelegt.
Letztlich betrachten wir die Verfolgung unserer Nachhaltigkeitsstrategie nicht nur als Selbstzweck, sondern verstehen sie als Chance. So zeigt sich bereits, dass unsere intern umgesetzten Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu einer erhöhten Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden führen. Auch Kunden und Kundinnen profitieren hier von unserem Know-How in der Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie, sodass wir eine deutliche Ausweitung unserer Geschäftsbereiche „Nachhaltigkeit“ und „Digitalisierung“ erwarten. 


 

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Die d-fine GmbH ist 2019 mit über 900 Spezialisten und Spezialistinnen ein europäisches Beratungsunternehmen mit Fokus auf analytisch anspruchsvollen Themen, die von naturwissenschaftlich geprägten Mitarbeitenden mit einem hohen Maß an Verantwortung für zukunftsfähige Lösungen und ihrer nachhaltigen technologischen Umsetzung bearbeitet werden.
Zu den ökologischen, sozioökonomischen und politischen Besonderheiten des Umfelds, in dem d-fine tätig ist, zählen daher:  
d-fine beeinflusst durch seine Geschäftstätigkeit die folgenden wesentlichen UN-Nachhaltigkeitsaspekte (Inside-Out-Perspektive, Quelle: Wesentlichkeitsanalyse d-fine 2019):  
Die folgenden UN-Nachhaltigkeitsaspekte haben einen positiven Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit (Outside-In Perspektive):  
Nachhaltigkeitsaspekte mit negativem Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit wurden als nicht wesentlich eingestuft.
Zusammengefasst sehen wir klare Chancen für d-fine, auf Basis des Themas Nachhaltigkeit neue Beratungsfelder zu generieren, u.a. zu Sustainable Finance, Sustainability Risk, Nachhaltigkeitsreporting, Dekarbonisierung und Digitalisierung. Wir haben daher unsere Produktpalette an die neuen Anforderungen angepasst und unterstützen so aktiv Nachhaltigkeitsinitiativen bei unserer Kundschaft. Dem potentiellen Risiko, welches durch die Notwendigkeit, Dienstreisen reduzieren zu müssen, entsteht, haben wir neue digitale Methoden zu Networking und Projektarbeit entgegengestellt.

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Wie in der Wesentlichkeitsprüfung aufgezeigt, beeinflusst d-fine mit seiner Geschäftstätigkeit die Nachhaltigkeitsaspekte „Maßnahmen zum Klimaschutz“, „Geschlechtergleicheit“, „Bezahlbare und saubere Energie“, „Industrie, Innovation und Infrastruktur” und “Partnerschaften zum Erreichen der Ziele”. Ebenso wirken die folgenden Nachhaltigkeitsaspekte auf unsere Geschäftstätigkeit ein: „Maßnahmen zum Klimaschutz“, „Geschlechtergleichheit“ und „Industrie, Innovation und Infrastruktur”. Wir haben einen Nachhaltigkeits-Zielprozess definiert und etabliert, der jährlich qualitative und quantitative Ziele zur Nachhaltigkeit festlegt und diese laufend überwacht. Dieser Prozess wird durch das „Sustainability Board“ vorangetrieben. Die Entscheidung zu den Zielen erfolgt durch die Geschäftsführung. Dabei orientieren wir uns, wie in der Wesentlichkeitsprüfung, an den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen. Die Priorisierung der Ziele basiert auf der Wesentlichkeit des betroffenen Nachhaltigkeitsaspekts.
Unsere drei wichtigsten mittel- und langfristig gesteckten Nachhaltigkeitsziele sind:
  1. Messung unserer CO2-Bilanz und Erreichen der Klimaneutralität ab dem Jahr 2019
d-fine hat den Anspruch, nachhaltig zu arbeiten, auch wenn wir überwiegend im Auftrag anderer handeln. Um das zu gewährleisten, haben wir 2019 das Ziel der Klimaneutralität umgesetzt. Dazu hat  ein internes Team ein am international anerkannten GHG Protocol Corporate Standard orientiertes Kennzahlensystem entwickelt, anhand dessen unsere CO2-Bilanz ermittelt werden kann und dieses System durch eine externe Prüfung zertifizieren lassen. Durch den Ankauf und die Stilllegung einer entsprechenden Menge an Emissionszertifikaten konnten wir anschließend den zertifizierten Status der „Klimaneutralität“ für das Jahr 2019 erlangen. Auch in den Folgejahren wollen wir dieses Vorgehen beibehalten und klimaneutral arbeiten.
Um außerdem Emissionen bereits im Vorfeld so weit wie möglich zu reduzieren, werden Reisetätigkeiten, wo immer möglich, vermieden. Dazu wurde eine Mobile Work Policy eingeführt, welche allen Angestellten die Möglichkeit einräumt, von zu Hause zu arbeiten, wenn keine betriebsbedingten Gründe oder Kundenwünsche dagegen sprechen. Wir erfahren von unseren Auftraggebenden vermehrt Akzeptanz für Remote-Arbeit. Langfristig streben wir daher einen Mix aus Arbeit vor Ort bei Kunden und Kundinnen, Arbeit aus einem unserer Büros und Mobile Work an. Zudem wurde das Ziel ausgegeben, Dienstreisen soweit möglich mit der Bahn (100% Ökostrom mit Bahncard) anzutreten.
Quantitative Ziele zur Reduktion klimaschädlicher Emissionen werden derzeit abgeleitet. Dazu soll  anhand der Emsissionsdaten für 2019 und 2020 ein Modell entwickelt werden, welches u.a. auf Basis der Science Based Targets (1,5 Grad Ziel) die Effekte von Maßnahmen bewertet (z.B. Reduktion der Flüge um x% bewirkt Einsparung von y Tonnen CO2-Emissionen). Ebenso soll zwischen aktiven und gesellschaftlichen Maßnahmen unterschieden werden.
  1. Diversitätskonstanz im Karrierepfad
Aufgrund unseres Einstellungsprofils starten insbesondere Menschen mit naturwisschenschaftlichen Studienabschlüssen mit Schwerpunkt Physik und Mathematik bei d-fine ihre Laufbahn in der Beratung. In diesen Studiengängen ist der Frauenanteil typischerweise weit unter 50% und spiegelt sich in etwa auf den Einstiegsniveaus bei d-fine wieder. Im weiteren Karrierepfad fällt auf, dass der Frauenanteil abnimmt.
Wir haben uns als Ziel gesetzt, eine konstante Diversität (bzgl. Geschlecht, aber auch anderen Diversity-Dimensionen) über den Karrierepfad langfristig zu erreichen (D = 1). Dazu haben wir eine Diversity-Arbeitsgruppe gegründet, die Ursachen analysiert und konkrete Ziele und Maßnahmen definiert.
Das Ziel D = 1 ist ein langfristiges quantitatives Ziel, welches wir in den kommenden Jahren erreichen möchten. Es wird durch das Sustainability Board und die Diversity-AG laufend überwacht. Zur Sicherstellung der Einhaltung unserer Grundsätze haben wir außerdem eine Stelle für Gleichstellungsfragen eingerichtet, welche unabhängig von der Geschäftsleitung agiert.
Konkrete, davon abgeleitete Ziele für 2019 waren u.a. die weitere Verbesserung der Work-Life-Balance unserer Angestellten mit Familie / Kindern. Dazu haben wir 2019 neue Arbeitszeitmodelle mit reduzierter bzw.  ohne Reisetätigkeit und Remote Working sowie erweiterte Angebote für Kinderbetreuung eingeführt. Darüber hinaus haben wir uns das konkrete Ziel gesetzt, bis 31.12.2021 neue Flex-Arbeitsmodelle einzuführen, die auf die verschiedenen Anforderungen an Reisetätigkeit, Pendeln, Vereinbarkeit von Familie und Beruf unserer Angestellten eingehen.
  1. Ausbau der Geschäftsfelder „Nachhaltigkeit“ und „Digitalisierung“
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Geschäftsfelder „Nachhaltigkeit“ und „Digitalisierung“ über die nächsten 5 Jahre zu Kernmärkten auszubauen.
2019 konnten wir erstmals Nachhaltigkeitsprojekte realisieren. Die Projekte reichten von der Umsetzung neuer regulatorischer Anforderungen zur Nachhaltigkeit in Methoden, Prozessen und IT, insbesondere resultierend aus dem EU Action Plan bis zum Aufsetzen der Modelle und IT für nachhaltige Kredite (Green Loans). Dazu wurde bereits 2018 ein Team für den Bereich “Sustainable Finance” gegründet und sukzessive ausgebaut.
Ebenso konnten wir das Geschäftsfeld “Digitalisierung” bei fast allen Bestandskunden besetzen und neue Märkte für d-fine in diesem Umfeld gewinnen (u.a. in den Bereichen Health & Pharma und Mobility & Transportation).
Neben unseren drei Hauptzielen zur Nachhaltigkeit haben wir Nachhaltigkeitsziele definiert, die weitere UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung unterstützen:
1. Keine Armut – Wesentlichkeit = niedrig. Wir haben u.a. eine Initiative der FAZ finanziell unterstützt, welche blinden und sehbehinderten Menschen in Kenia zu notwendigen augenärztlichen Behandlungen verhilft und damit zu einer Verbesserung ihrer Lebenssituation beiträgt.
2. Kein Hunger – Wesentlichkeit = niedrig. Wir unterstützen mit dem Einkauf unseres Kaffees über ein sozial orientiertes Unternehmen, welches pro verkaufter Packung (1 kg) 2,80 € an das World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen spendet, die Bekämpfung des Hungers.
3. Gesundheit und Wohlergehen – Wesentlichkeit = niedrig. Unsere Angestellten erhalten Gesundheitsangebote wie eine vergünstigte Mitgliedschaft in FitnessClubs, Grippeschutzimpfungen und Sehtests.
4. Hochwertige Bildung – Wesentlichkeit = niedrig. Wir ermöglichen unseren Angestellten ein vielfältiges Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten.
5. Geschlechtergleichheit – Wesentlichkeit = mittel. Innerhalb unseres Unternehmens gibt es klare Prozesse, um Diskriminierung zu verhindern und für Geschlechtergerechtigkeit zu sorgen (u.a. fixe Gehälter für alle Stufen und die Vermeidung von Beförderungsentscheidungen durch einzelne Personen). Wesentliches Ziel ist die Diversitätskonstanz im Karrierepfad.
6. Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen / 7. Bezahlbare und saubere Energie – Wesentlichkeit = niedrig / mittel. Wir unterstützen mit unseren Beratungsteams Unternehmen in der Energie- und Wasserversorgung bei der Verbesserung ihrer Prozesse.
8. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum – Wesentlichkeit = niedrig. Für unsere eigenen Angestellten gelten hohe Arbeitsschutzstandards. Auch unsere Lieferfirmen überprüfen wir regelmäßig, um auch für deren Angestellte gute Arbeitsbedingungen sicherzustellen.
9. Industrie, Innovation und Infrastruktur – Wesentlichkeit = hoch. Aufgrund unserer ausgeprägten analytischen und technologischen Expertise gehören Digitalisierungsprojekte schon seit Anfang des Bestehens von d-fine zu unserer DNA. Damit haben wir Innovation und Wandel unserer Kundschaft kontinuierlich unterstützt. Zukünftig rechnen wir weiter mit vermehrter Nachfrage in diesem Bereich.
10. Weniger Ungleichheiten – Wesentlichkeit = niedrig. Innerhalb unseres Unternehmens gibt es klare Prozesse, um Ungleichheiten jeder Art zu verhindern.
11. Nachhaltige Städte und Gemeinden – Wesentlichkeit = niedrig. Wir konzentrieren uns auf regionale und häufig kleinere Lieferfirmen und achten auf Nachhaltigkeit. Damit stärken wir die Regionen, in denen wir tätig sind. Zudem unterstützen wir durch unsere Projekte öffentliche Stellen bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsstrategien.
12. Nachhaltiger Konsum und Produktion – Wesentlichkeit = niedrig. Nachhaltigkeit ist für uns ein wichtiges Kriterium bei der Beschaffung von Waren. Das ist an der Auswahl aller Produkte abzulesen, die wir für unsere Tätigkeit erwerben – Kaffee, Büromöbel oder Papier. Alle sind mit Ökozertifikaten ausgezeichnet bzw. stammen von regionalen Unternehmen.
13. Maßnahmen zum Klimaschutz – Wesentlichkeit = hoch. Mit der Zertifizierung als „klimaneutrales Unternehmen“ haben wir einmal mehr bewiesen, dass uns Maßnahmen zum Klimaschutz sehr wichtig sind. Auch beim persönlichen Verhalten unserer Beschäftigten versuchen wir, positiven Einfluss zu nehmen. So haben alle Angestellten Mehrweg-Kaffeebecher zur Verfügung gestellt bekommen, um unnützen Müll durch Einwegverpackungen zu vermeiden. Wesentliches Ziel ist die Klimaneutralität.
14. Leben unter Wasser / 15. Leben an Land / 16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen – Wesentlichkeit = niedrig. Wir haben ein Team im Bereich ESG (Environmental, Sustainability, Governance) ausgebildet, welches Unternehmen bei der Realisierung ihrer direkten und indirekten Nachhaltigkeitsziele unterstützt. Dies umfasst insbesondere Aspekte der Finanzierung nachhaltiger Unternehmen, die nachweislich die Umweltbedingungen aller Ökosphären verbessern.
17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele - Wesentlichkeit = mittel. Wir sind Mitglied in verschiedenen Brachenverbänden (u.a. BDU, BVAI, BVI, FNG) und unterstützen in diesen aktiv Initiativen zur Nachhaltigkeit. Wir sponsorn die deutsche Nachhaltigkeitskonferenz der Asset Manager.

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Die Wertschöpfungskette von d-fine ist in zwei Bereiche gegliedert - das Beratungsgeschäft, welches der größte und wichtigste Wertschöpfungsbereich ist, sowie die internen Bereiche (u. a. Office Management, Human Resources, IT, Marketing), die für die entsprechenden Unterstützungsprozesse des Beratungsgeschäfts zuständig sind.
Als Dienstleistungsunternehmen ist die Tiefe der Wertschöpfungskette von d-fine nur gering. Unsere Leistungen werden immateriell von unseren Mitarbeitenden erbracht.
d-fine ist ein Beratungsunternehmen, welches Kundinnen und Kunden akquiriert, diesen ein maßgeschneidertes Beratungskonzept anbietet und die entsprechende Beratungsleistung erbringt. Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen in einer Weise nachhaltig sein, als dass sie funktionale und langfristig einsatzfähige Lösungen bieten. Die  Zufriedenheit unserer Auftraggebenden und das Bestreben, einen ganzheitlichen Nutzen für sie zu erarbeiten, sind unser Ziel.
Durch die Umsetzung unserer Projekte bei unserer Kundschaft werden auch ökologische und soziale Verbesserungen umgesetzt. So führen Digitalisierungsprojekte zu CO2-Einsparungen (Ermöglichen von Home Office, weniger Ressourcenverbrauch etc.) und Projekte zu einem nachhaltigen Asset Management zur besseren Finanzierung von nachhaltigen Unternehmen. Ebenso unterstützen wir Unternehmen bei der Umsetzung regulatorischer Vorgaben, u.a. zur Nachhaltigkeit, Anlegerschutz oder der Reduzierung der systemischen Risiken im Finanzwesen. 
Unsere Mitarbeitenden erbringen den wesentlichen Teil unserer Wertschöpfung und d-fine nimmt seine soziale Verantwortung ihnen gegenüber wahr. Wir bieten Absolventen  und Absolventinnen sowie promovierten Naturwissenschaftlern und Naturwissenschaftlerinnen einen attraktiven Einstieg ins Berufsleben. Um die Belastung unserer Mitarbeitenden durch ihre Tätigkeit zu minimieren, bieten wir flexible Arbeitszeit, Zeitausgleichsmodelle sowie Vertrauensarbeitszeit und ein flexibles Wohnortkonzept an. Zudem gibt es zahlreiche zusätzliche Angebote (u. a. Kinderbetreuung, Fitness-Club), um die Work-Life-Balance zu verbessern.
Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Kriterium auf allen Ebenen unserer Wertschöpfungskette. Ein wesentlicher Aspekt der Beratungstätigkeit ist die Erfordernis von Geschäftsreisen.  Unsere Auftraggebenden sind hauptsächlich in Deutschland angesiedelt, aber auch in Europa und zu einem kleinen Anteil im nicht-europäischen Ausland. Daher ist es aus ökologischer Sicht und trotz bereits umgesetzter Klimaneutralität durch die Kompensation von CO2-Zertifikaten eine zentrale Herausforderung, das hohe Verkehrsaufkommen nachhaltig zu gestalten. Wo immer möglich wird auf Dienstreisen verzichtet und z.B. eine Videokonferenz durchgeführt. Dazu stehen wir in stetigem Austausch mit unseren Kundinnen und Kunden und erörtern mit ihnen gemeinsam Möglichkeiten, Reisetätigkeiten zu verringern. Wir streben einen Mix aus Arbeit vor Ort bei Kunden und Kundinnen, in unseren regionalen Büros und im Home Office an.
Falls doch eine Reise nötig ist wird die Nutzung der Bahn und sonstiger öffentlicher Verkehrsmittel vorgegeben. Damit wollen wir die Entstehung von Emissionen von vornherein so weit wie möglich minimieren.
Auf materielle Ressourcen greifen wir im Rahmen unserer Wertschöpfung nur in geringem Maße zurück, da die Leistungen unserer Beratenden überwiegend mit den Ressourcen der Kundschaft durchgeführt werden, auf welche unser Einfluss begrenzt ist. d-fine benötigt vor allem technische Hilfsmittel wie Laptops und Mobiltelefone für die tägliche Arbeit sowie Ressourcen für den Betrieb der Diensträume bzw. des Home Office (u. a. Strom, Wärme, Wasser, Büromaterial).
Wir sind uns der sozialen und ökologischen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit bewusst und bestrebt, diese so gering wie möglich zu halten. Viele Waren und Dienstleistungen beziehen wir von regionalen Anbietern, mit welchen wir in stetigem Austausch stehen und stärken so die regionale Wertschöpfung. Vor allem bei den technischen Hilfsmitteln ist die nachhaltige Beschaffung weiterhin eine Herausforderung, da Ökologie und faire Arbeitsbedingungen in diesen Branchen teilweise weiterhin nicht vollständig transparent sind. Wir stehen hierzu mit allen Lieferunternehmen im Austausch. Die Auswertung unserer Anfragen haben wir in den Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5-7 dargelegt. Einige unserer großen Lieferunternehmen konnten uns Zertifizierungen zur Verfügung stellen. Bei der Beschaffung wird d-fine weiterhin stark auf soziale, ökologische und faire Standards achten.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4