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Flughafen München GmbH

Allgemeines | Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen

Unternehmensname Flughafen München GmbH



Unternehmenswebsite www.munich-airport.de

Anzahl Mitarbeiter 5000 - 50.000

Berichtsjahr 2019

Leistungsindikatoren-Set GRI SRS    

Berichtspflichtig im Sinne des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes Nein

Geprüft durch KPMG

 

Kontakt
Flughafen München GmbH

Referentin Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement
Christina Berghäuser

Postfach 231755
85326 München
Deutschland

nachhaltigkeit@munich-airport.de

Beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell (u. a. Unternehmensgegenstand, Produkte/Dienstleistungen)

Die Flughafen München GmbH (im Folgenden FMG) hat ihren Sitz in München. Als Muttergesellschaft des Flughafen München Konzerns (im Folgenden Flughafen München) betreibt sie den Verkehrsflughafen München.

Der Flughafen München ist in den Geschäftsfeldern Aviation, Commercial Activities, Real Estate und Participations, Services & External Business tätig. Das Leistungsprofil des Konzerns deckt nahezu alle am Flughafen-Campus verfügbaren Leistungen ab – vom Flugbetrieb über die Passagier- und Frachtabfertigung bis zum Einzelhandel, zum Hotelgewerbe und zur Gastronomie. Dieses integrierte Geschäftsmodell und seine Wertschöpfungstiefe heben den Flughafen München vom europäischen Wettbewerb ab.  

Der Flughafen München bekennt sich zu einer nachhaltigen Unternehmenspolitik. Die Orientierung an ökonomischen, ökologischen, gesellschaftlichen und sozialen Zielen sichert die gesellschaftliche Akzeptanz des Flughafens und damit die Entwicklungsfähigkeit seines Geschäftsmodells.  

In den vier Geschäftsfeldern werden verschiedene Produkte und Dienstleistungen erzeugt (Output). Der Wertschöpfungsprozess basiert auf sechs Kapitalarten (Input), die der Flughafen nutzt, um neue Werte zu generieren. Dies ist die Basis für das nächste Geschäftsjahr (Outcome).




Weiterführende Infos: Geschäftsmodell

Eigentümer der FMG sind der Freistaat Bayern mit 51,0 %, die Bundesrepublik Deutschland mit 26,0 % und die Landeshauptstadt München mit 23,0 %. 

Oberstes Kontroll- und Entscheidungsgremium ist die Gesellschafterversammlung. Sie trifft einstimmige Entscheidungen über die geschäftlichen Grundlagen des Konzerns, unter anderem den Flughafenausbau und die Aufnahme von Darlehen. Im Übrigen er folgt die Beschlussfassung mit einfacher Mehrheit.



Die Organisationsstruktur des Konzerns gliedert sich in die Geschäfts-, Service- und Konzernbereiche der FMG. Die kaufmännische Steuerung und das interne Berichtswesen erfolgen über die Geschäftsfelder. Die Geschäftsfelder umfassen die Geschäfts- und Servicebereiche der FMG und die in die Geschäftsfelder eingebundenen Konzerngesellschaften.  

Verglichen mit dem Vorjahr haben sich im Geschäftsjahr 2019 keine grundlegenden Änderungen an der rechtlichen und organisatorischen Struktur ergeben. Wesentliche Anteilserhöhungen oder -reduzierungen haben nicht stattgefunden. Eine detaillierte Übersicht der Anteilsverhältnisse ist im Konzernanhang dargestellt.

Im Geschäftsjahr 2019 gründete die Munich Airport International GmbH (im Folgenden MAI) drei Gesellschaften in den USA, um die internationale Geschäftstätigkeit auszubauen. Hierbei handelt es sich um die Munich Airport US Holding LLC, Newark/USA (im Folgenden US Holding – Gründung am 14. Januar 2019), die EWR Terminal One LLC, Newark/ USA (im Folgenden EWR – Gründung am 15. Januar 2019) und das Joint Venture Reach Airport LLC, Washington/ USA (im Folgenden Reach – Gründung am 15. Marz 2019). Darüber hinaus erwarb die MAI am 28. November 2019 60 % der Anteile an der amd.sigma strategic airport development GmbH, Berlin.

Insgesamt gehören dem Konzern 16 vollkonsolidierte Unternehmen, zwei assoziiertes Unternehmen und vier nicht-konsolidierte Unternehmen an. Diese werden durch das Konzerncontrolling und Beteiligungsmanagement entsprechend der jeweils zugeordneten Geschäftsbereichsstrategie gelenkt.

Weiterführende Infos: Grundlagen des Konzerns

Ergänzende Anmerkungen:

Die Prüfung zur Erlangung der begrenzten Sicherheit über Nachhaltigkeitsinformationen im integrierten Bericht (2019) wurde von unabhängigen Wirtschaftsprüfern des Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG durchgeführt. 
Auszug aus dem Prüfzertifikat:
"Wir haben auftragsgemäß eine unabhängige betriebswirtschaftliche Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit hinsichtlich der Angaben zu Wesentlichkeit, Berichtsgrenzen und Dialog mit Anspruchsgruppen, der Kennzahlen in ausgewählten wesentlichen Aspekten (Kundenorientierung; Ausbildung und Mitarbeitergewinnung; Chancengleichheit und kulturelle Vielfalt; Mitarbeiterzufriedenheit; Weiterbildung und Kompetenzmanagement; Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement, Treibhausgas- (CO2) und Luftschadstoffemissionen), sowie ausgewählter Angaben und Kennzahlen zu Mitarbeiterstruktur und Mitarbeiter mit Tarifverträgen, Verkehrszahlen Luftfahrt/ Materialeinsatz; Lärm und Biodiversität im Integrierten Bericht (im Folgenden „Bericht“) für den Zeitraum vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 veröffentlicht unter https://bericht2019.munich-airport.de der Flughafen München GmbH, München (im Folgenden „Flughafen München"), durchgeführt. Ausgewählte Angaben und Kennzahlen im Umfang unserer betriebswirtschaftlichen Prüfung sind im GRI Content Index mit folgendem Symbol gekennzeichnet “.
 
Weiterführende Infos: Unabhängige Prüfbescheinigung
Die gesetzlichen Vertreter des Flughafens München sind verantwortlich für die Aufstellung des Berichts in Übereinstimmung mit den Berichtskriterien. Der Flughafen München wendet die in den GRI Standards zur Nachhaltigkeitsberichterstattung der Global Reporting Initiative genannten Grundsätze und Standardangaben sowie den Corporate Accounting and Reporting Standard (Scope 1 und 2) sowie den Corporate Value Chain Standard (Scope 3) der Greenhouse Gas Protocol Initiative von dem World Resources Institute (WRI) und dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD), in Verbindung mit internen Richtlinien als Berichtskriterien an (im Folgenden: „Berichtskriterien“). Diese Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft umfasst die Auswahl und Anwendung angemessener Methoden zur Aufstellung des Berichts sowie das Treffen von Annahmen und die Vornahme von Schätzungen zu einzelnen Angaben, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung des Berichts zu ermöglichen, die frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Angaben ist.