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MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein

Allgemeines | Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen

Unternehmensname MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein

Unternehmenswebsite www.moin-filmfoerderung.de

Anzahl Mitarbeiter < 250

Berichtsjahr 2021

Leistungsindikatoren-Set GRI SRS    

Berichtspflichtig im Sinne des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes Nein

Berichterstattung zur EU-Taxonomie nicht CSR-RUG berichtspflichtig und nicht i.S.d. EU-Taxonomie berichten

Kontakt
Film Comission
Christiane Dopp

Friedensallee 14 - 16
22765 Hamburg
Deutschland

040 3983715
dopp@moin-filmfoerderung.de

Beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell (u. a. Unternehmensgegenstand, Produkte/Dienstleistungen)

Die MOIN Filmförderung unterstützt Kinofilme, High-End-Serien und innovative audiovisuelle Formate aller Genres. Vom ersten Entwurf über die Produktion bis hin zur Auswertung und Festivalpräsentation werden Projekte finanziell unterstützt. Entscheidungskriterien für eine Förderung sind u.a. die inhaltliche oder innovative Qualität des jeweiligen Projektes sowie ein umfassender Hamburg- bzw. Schleswig-Holstein-Bezug. Dazu gehören Hamburg und Schleswig-Holstein als Drehorte und die Nutzung der hier angesiedelten Fachkräfte und filmtechnischen Betriebe.

Gesellschafter der MOIN Filmförderung sind die Freie und Hansestadt Hamburg sowie das Land Schleswig-Holstein. Der MOIN Filmförderung stehen aktuell jährlich ca. 15,7 Mio. Euro (inklusive Betriebskosten) zur Verfügung. 9,2 Mio. Euro stammen aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg und 1 Mio. steuert das Land Schleswig-Holstein hinzu. 1,2 Mio. Euro kommen vom NDR, 1 Mio. vom ZDF sowie rund 2,3 Mio. Euro für Filmförderung aus einem vom Gesetzgeber festgelegten Anteil der Rundfunkgebühren. In dieser Summe enthalten sind 450.000 Euro für regionale NDR-Produktionen, die als Zuschüsse gewährt werden, um Schleswig-Holstein als Film- und Fernsehstandort zu stärken. Seit 2020 stellt die in Hamburg ansässige Warner Bros. Entertainment GmbH jährlich 1 Mio. Euro für das Gremium "Nordbuster" treuhänderisch zur Verfügung.

Insgesamt bestimmen vier Gremien, bestehend aus erfahrenen Branchenkenner*innen, über die Vergabe der Mittel: Das Gremium "High End" entscheidet über Filme mit Herstellungskosten über 3,5 Mio. Euro, das Gremium "Director's Cut" über Projekte mit einem Budget bis zu 3,5 Mio. Euro. Mit dem in Kiel verorteten Gremium "Kurz + Innovativ" werden Kurzfilme und innovative audiovisuelle Formate unterstützt und das Gremium "Nordbuster" entscheidet über Kinofilme mit besonderer kulturwirtschaftlicher Bedeutung für Hamburg und Schleswig-Holstein.

Filmwerkstatt Kiel:
Der Name ist Programm, denn in der Filmwerkstatt in Kiel wird praxisnah gefördert. Die Hauptaufgaben der Filmwerkstatt sind die Unterstützung von Nachwuchs und Quereinsteiger*innen und die Bereitstellung eines Technikpools für nichtkommerzielle Film- und Medienprojekte. Das Angebot umfasst außerdem den Bereich Weiterbildung sowie die Unterstützung der Branche durch Veranstaltungen und Beratung in Schleswig-Holstein. Wichtig: All diese Leistungen sind nicht an eine Projektförderung oder formelle Anträge gebunden. Im Rahmen des Netzwerks „Screen Talent Europe“ werden zudem internationale Nachwuchsprojekte unterstützt und grenzüberschreitende Fortbildungsangebote an junge Filmschaffende gerichtet. 1989 von Filmemacher*innen in Kiel im Geist der Hilfe zur Selbsthilfe gegründet, verfolgt die Filmwerkstatt von Anfang an den Ansatz einer Professionalisierung durch „Learning by Doing".

Die angegliederte Film Commission der MOIN Filmförderung mit den Servicebüros in Hamburg und Kiel stehen unabhängig von einer finanziellen Unterstützung als erste Ansprechpartnerin für Dreharbeiten in der Region zur Verfügung. Die Film Commission agiert dabei als Vermittlerin zwischen den öffentlichen Genehmigungsorganen und den Filmproduktionen, die die Besonderheiten und Auflagen der Behörden für Drehgenehmigungen einhalten müssen. Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt im Standortmarketing, um die Region Hamburg Schleswig-Holstein attraktiv und drehfreundlich zu erhalten und zu verbessern. Neben weiteren Projekten wie Nachwuchsförderung und Diversität liegt ein besonderer Fokus auf Nachhaltigkeit und Ökologie in der Produktion von Projekten. Bereits 2011, als Hamburg den Titel „Europas Umwelthauptstadt“ trug, wurde die erste bundesweite Initiative mit dem "Grünen Drehpass" gestartet. Zertifiziert als Gütesiegel von der damaligen Behörde für Umwelt und Energie, konnten bereits 2012 die ersten Filmproduktionen mit dem „Grünen Drehpass“ ausgezeichnet werden. Voraussetzung war, dass mindestens drei von fünf Maßnahmen aus den Handlungsfeldern Produktionsbüro, Ausstattung, Catering, Licht / Transport und CO2-Bilanz erfüllt wurden. Seitdem sind mehr als 200 Auszeichnungen bundesweit vergeben worden. Die Weiterentwicklung mit strengeren Auflagen und dem Wechsel von „freiwillig“ zu „verpflichtend“ wurde im Frühjahr 2020 umgesetzt. Seitdem muss jedes geförderte Projekt vom Drehbuch über Produktion bis zur Herausbringung / Verleih die verpflichtenden Kriterien einhalten und mit einer Entsprechungserklärung das Commitment abgeben. Die MOIN Filmförderung hat mit dieser konsequenten und kontinuierlichen Arbeit an Grünem Produzieren wichtige Signale in die Branche gesendet und konnte als Vorbild und Inspiration für weitere nachhaltige Projekte bundesweit fungieren.

Ergänzende Anmerkungen:

Diese Erklärung wurde unter Mitwirkung der Skalar Film GmbH (www.skalarfilm.de) und Prüfung des Instituts für Zukunftskultur (www.zukunftskultur.eu) entwickelt.