AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG Köln)
Allgemeines | Allgemeine InformationenAllgemeine Informationen
Unternehmensname | AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH (AVG Köln) |
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Unternehmenswebsite | http://www.avgkoeln.de | |
Anzahl Mitarbeiter | < 250 | |
Berichtsjahr | 2017 | |
Leistungsindikatoren-Set | GRI 4 | |
Berichtspflichtig im Sinne des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes | Nein | |
Kontakt |
Beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell (u. a. Unternehmensgegenstand, Produkte/Dienstleistungen)
Die AVG Köln ist ein mittelständisches Unternehmen der Abfallwirtschaft in Köln. Gegründet 1992, betreibt sie im Auftrag der Stadt Köln Anlagen zur stofflichen und thermischen Verwertung des Abfalls. Gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften AVG Kompostierung, AVG Ressourcen und AVG Service stellt sie der Kommune, deren Bürgerinnen und Bürgern wie insbesondere auch den in der Rheinmetropole ansässigen Unternehmen eine Vielzahl von Dienstleistungen zur Verfügung.
Die gesetzliche Grundlage ihres Handelns bildet die Abfallrahmenrichtlinie der Europäischen Union vom 19. November 2008 in Verbindung mit dem Kreislaufwirtschaftsgesetz vom 24. Februar 2012. Daraus leiten sich weitere Richtlinien und Verordnungen ab, die für die AVG Köln und ihre Tochtergesellschaften bindend sind.
Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Region Köln. Vorrang hat die Verarbeitung des Abfalls aus den Kölner Privathaushalten, sei es der Bioabfall, der Sperrmüll oder der Resthausmüll. Hierzu hat die Stadt Köln mit der AVG Köln einen Entsorgungsvertrag geschlossen, der u. a. beinhaltet, dass zuerst der Siedlungsabfall aus den Haushalten verarbeitet werden muss, ehe Abfälle aus dem Gewerbe oder der Industrie bzw. aus dem Umland behandelt werden können. Die Kompostierungsanlage, die Sperrmüllaufbereitungsanlage wie auch die Restmüllverbrennungsanlage tragen dem Rechnung.
Das Kölner Abfallwirtschaftskonzept beschreibt bereits in seiner ersten Fassung vom 13. Dezember 1988 nicht nur die Behandlung von Abfällen aus privaten Haushalten, sondern auch von Gewerbe- und Baustellenabfällen. Die AVG Köln setzte diese Vorgaben um, indem die AVG Ressourcen beauftragt wurde, entsprechende Sortieranlagen zu betreiben.
Im Anlagenportfolio der AVG Köln und ihrer Tochtergesellschaften befinden sich:
- zwei Anlagen zur Sortierung und Verwertung von Baumisch- und Gewerbeabfällen
mit einer Gesamtkapazität von über 300.000 Jahrestonnen;
- eine Kompostierungsanlage mit einer Kapazität von über 100.000 Jahrestonnen;
- eine Sperrmüllaufbereitungsanlage für rund 60.000 Jahrestonnen;
- eine Holzaufbereitungsanlage für bis zu 100.000 Jahrestonnen;
- eine Restmüllverbrennungsanlage mit einer genehmigten jährlichen Verbrennungsleistung
von maximal 780.000 Tonnen. Dabei ist die Restmüllverbrennungsanlage zugleich ein Kraftwerk mit einer Leistung von 56 Megawatt;
- ein Blockheizkraftwerk auf der Deponie Vereinigte Ville mit einer Leistung von 3 Megawatt zur energetischen Nutzung des anfallenden Deponiegases sowie eine Inertstoffdeponie mit einem Restverfüllvolumen von knapp 3 Mio. Kubikmetern;
- eine Fluffanlage zur Herstellung energiereicher Kunststoffabfälle mit einer Kapazität
von 20.000 Jahrestonnnen;
- zwei Solaranlagen auf den Dächern der Kompostierungsanlage bzw. der ehemaligen
Rostascheaufbereitungsanlage – betrieben und im Eigentum der RheinEnergie AG.
Die gesetzliche Grundlage ihres Handelns bildet die Abfallrahmenrichtlinie der Europäischen Union vom 19. November 2008 in Verbindung mit dem Kreislaufwirtschaftsgesetz vom 24. Februar 2012. Daraus leiten sich weitere Richtlinien und Verordnungen ab, die für die AVG Köln und ihre Tochtergesellschaften bindend sind.
Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Region Köln. Vorrang hat die Verarbeitung des Abfalls aus den Kölner Privathaushalten, sei es der Bioabfall, der Sperrmüll oder der Resthausmüll. Hierzu hat die Stadt Köln mit der AVG Köln einen Entsorgungsvertrag geschlossen, der u. a. beinhaltet, dass zuerst der Siedlungsabfall aus den Haushalten verarbeitet werden muss, ehe Abfälle aus dem Gewerbe oder der Industrie bzw. aus dem Umland behandelt werden können. Die Kompostierungsanlage, die Sperrmüllaufbereitungsanlage wie auch die Restmüllverbrennungsanlage tragen dem Rechnung.
Das Kölner Abfallwirtschaftskonzept beschreibt bereits in seiner ersten Fassung vom 13. Dezember 1988 nicht nur die Behandlung von Abfällen aus privaten Haushalten, sondern auch von Gewerbe- und Baustellenabfällen. Die AVG Köln setzte diese Vorgaben um, indem die AVG Ressourcen beauftragt wurde, entsprechende Sortieranlagen zu betreiben.
Im Anlagenportfolio der AVG Köln und ihrer Tochtergesellschaften befinden sich:
- zwei Anlagen zur Sortierung und Verwertung von Baumisch- und Gewerbeabfällen
mit einer Gesamtkapazität von über 300.000 Jahrestonnen;
- eine Kompostierungsanlage mit einer Kapazität von über 100.000 Jahrestonnen;
- eine Sperrmüllaufbereitungsanlage für rund 60.000 Jahrestonnen;
- eine Holzaufbereitungsanlage für bis zu 100.000 Jahrestonnen;
- eine Restmüllverbrennungsanlage mit einer genehmigten jährlichen Verbrennungsleistung
von maximal 780.000 Tonnen. Dabei ist die Restmüllverbrennungsanlage zugleich ein Kraftwerk mit einer Leistung von 56 Megawatt;
- ein Blockheizkraftwerk auf der Deponie Vereinigte Ville mit einer Leistung von 3 Megawatt zur energetischen Nutzung des anfallenden Deponiegases sowie eine Inertstoffdeponie mit einem Restverfüllvolumen von knapp 3 Mio. Kubikmetern;
- eine Fluffanlage zur Herstellung energiereicher Kunststoffabfälle mit einer Kapazität
von 20.000 Jahrestonnnen;
- zwei Solaranlagen auf den Dächern der Kompostierungsanlage bzw. der ehemaligen
Rostascheaufbereitungsanlage – betrieben und im Eigentum der RheinEnergie AG.
Ergänzende Anmerkungen:
Die Entsprechenserklärung wurde vom Institut für Nachhaltigkeitsbildung mitgestaltet und von CSR Consulting Steinbach kritisch durchgelesen.