14. Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

Das Unternehmen ist ausschließlich in Deutschland tätig. Selbstverständlich hält es sich an deutsches und europäisches Arbeitsrecht bzw. Standards zu Arbeitnehmerrechten. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung wird eine Orientierung an den Arbeitsnormen und Menschenrechten der "Global Compact" der Vereinten Nationen und der ISO 26000 angestrebt. Insbesondere an die Einhaltung der hierin definierten Grundsätze ethischer Arbeits- und Herstellungspraktiken. Im Rahmen der Einführung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex und der "UnternehmensWert:Mensch"-Initiative wird darüber hinaus angestrebt, eine schriftliche Erklärung im Einklang mit den internationalen Arbeitnehmer- und Menschenrechten abzugeben.

Das Unternehmen hat zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter, die sich am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen orientieren. Es wird allerdings die Einführung von Nachhaltigkeitszielen in jährliche Zielvereinbarungen mit den Mitarbeitern diskutiert. In diesem Zusammenhang ist auch die Einführung von Anreizen für die Mitarbeiter zur Erreichung von nachhaltigkeitsspezifischen Zielen eine Option, die bis zur Aktualisierung der Entpsrechenserklärung in 2018 präzisiert werden soll.

Die Erstellung der Entsprechenserklärung entlang der Bereiche Strategie, Prozesse, Umwelt und Gesellschaft, hat allerdings dazu geführt, dass das Thema Nachhaltigkeit bewusster und systematischer in die alltäglichen Abläufe und strategische Ausrichtung des Unternehmens integriert wird. Die Einbindung der Mitarbeiter in die weitere Entwicklung einer nachhaltigen Unternehmenspraxis, ist jetzt eines der wichtigsten Ziele des Unternehmens. Das ermöglicht es den Mitarbeitern, stärker und umfangreicher an der Entwicklung des Unternehmens teilhaben und mitbestimmen können, als es die gesetzlichen Regularien vorschreiben.

Das Unternehmen möchte damit seine Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern zum Ausdruck bringen. Ein überzeugender Beleg dafür ist auch die gegenwärtige Teilnahme der Geschäftsführung und Mitarbeiter am Programm „unternehmensWert:Mensch“. Eine externe Agentur führt mehrere Workshops mit dem gesamten Team durch. Die Entwicklung von Werten und Leitsätzen erfolgt in enger Abstimmung mit der Einführung der Nachhaltigkeitsgrundsätze im Unternehmen. Beide Ansätze werden in die Formulierung eines ganzheitlichen Unternehmensleitbildes münden, die bis zur Aktualisierung des Nachhaltigkeitsbe-richts in 2018 abgeschlossen sein soll.

15. Chancengerechtigkeit

Das Unternehmen legt offen, wie es national und international Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinbarung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt.

Das Unternehmen legt großen Wert auf faire Bezahlung und flexible Arbeitszeiten. In persönlichen Absprachen mit den Mitarbeitern wird nach individuellen Lösungen gesucht. Im Rahmen fester Betriebsabläufe wird dabei versucht, eine größtmögliche Flexibilität bei der Anpassung von Löhnen und Arbeitszeiten einerseits und persönlichen Vorgaben und Präferenzen andererseits zu gewährleisten. Es ist selbstverständlich für die Geschäftsführung, die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden. Es wird daher angestrebt, im größtmöglichen Umfang Vollzeitstellen anzubieten. Das wird als Beitrag zur gesellschaftlichen Chancengleichheit gesehen.

Die Grundsätze zur Gleichbehandlung der Mitarbeiter, Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf finden in der Gestaltung der Dienstpläne und Arbeitsabläufe ihren Niederschlag. Sie sind fester Bestandteil der Unternehmensentwicklung und werden im Rahmen der Mitarbeiter-Meetings fortgeschrieben und aktualisiert. In der Regel wird übertariflich bezahlt.

Soziale und interkulturelle Toleranz gehören zu den Grundüberzeugungen des Unternehmens, dessen touristische Dienstleistungen und Produkte zunehmend auch von Gästen aus dem Ausland nachgefragt werden. Eine internationale Ausrichtung und das gelebte Miteinander unterschiedlicher Kulturen ist damit auch ein Teil der hier "gelebten Praxis".

Auch über die Grenzen der eigentlichen unternehmerischen Aufgabenbereiche setzt sich Familie Graunke engagiert für soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit in und für die Region ein. Neben Spenden für Kindergärten und Sportvereine unterstützt die geschäftsführende Gesellschafterin, Corinna Graunke, das Projekt „Spendwert“, wofür sie 2012 bei dem sh:z-Wettbewerb als „Mensch des Jahres“ geehrt wurde.

16. Qualifizierung

Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Beschäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht.

Das Thema Weiterbildung/Qualifizierung wird vom Unternehmen aktiv vorangetrieben. In persönlichen Gesprächen zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitern wird auf individuelle Bedarfe und Interessen eingegangen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen immer wieder unternehmensübergreifende Weiterbildungsmaßnahmen an, wie z. B. die aktuelle Teilnahme an der bundesweiten Initiative Servicequalität Deutschland. Das Unternehmen durchläuft derzeit „Stufe I - Sensibilisierung“. Weitere Stufen (II Messen und Bewerten, III Qualitätsmanagement) werden mittelfristig angestrebt. Zwei Mitarbeiterinnen wurden zwischenzeitlich zum Qualitätscoach ausgebildet. Daneben werden regelmäßig Fortbildungen (z. B. Qualitätsmanagement, Sprach- und Objektleiterkurse) angeboten.

Aktuell nehmen die Mitarbeiter an mehreren Workshops zur Einführung des Themas "unternehmensWert:Mensch" teil, bei dem sie sich mit den Inhalten und Instrumenten einer modernen, sozial und ökologisch verantwortungsvollen Personalpolitik vertraut machen können. Hinzu kommt die Einführung der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Dessen thematische Schwerpunkte und inhaltliche Gliederung werden über mehrere Workshop-Tage mit der Geschäftsführung und den Mitarbeitern auf die unternehmensspezifischen Bedürfnisse und Anforderungen übertragen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16

Leistungsindikator G4-LA6
Art der Verletzung und Rate der Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie die Gesamtzahl der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region und Geschlecht. Link

Krankheits- und Verletzungsfälle sind unauffällig. Besondere Maßnahmen in diesem Bereich hat es daher bisher nicht gegeben. Die Unauffälligkeit der Krankheitsmeldungen im Unternehmen wird als Ausdruck einer guten Arbeitsatmosphäre und eines umfassenden Vorsorgeangebots gesehen. Arbeitsbedingte Todesfälle sind nicht aufgetreten..

Leistungsindikator G4-LA8
Gesundheits- und Sicherheitsthemen, die in förmlichen Vereinbarungen mit Gewerkschaften behandelt werden. Link

Die Arbeitnehmer sind nicht gewerkschaftlich organisiert. Wie bereits unter G4-LA6 berschrieben, herrscht im Unternehmen ein ausgezeichneter Teamgeist.

Der geringe Stand der Krankheitstage ist auch Ausdruck der praktizierten hohen Sicherheitsstandards.

Leistungsindikator G4-LA9
Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie. Link

Das Unternehmen hat bisher keine systematische Auswertung der Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie vorgenommen. Die Vielzahl der aktuell durchgeführten Maßnahmen ist aber ein deutlicher Hinweis auf die Bedeutung von Aus- und Weiterbildung im Unternehmen. Im Zusammenhang mit dem Förderprogramm "UnternehmensWert:Mensch" wird an der Einführung eines Bewertungssystems zur Aus- und Weiterbildung gearbeitet.

Leistungsindikator G4-LA12
Zusammensetzung der Kontrollorgane und Aufteilung der Mitarbeiter nach Mitarbeiterkategorie in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und andere Diversitätsindikatoren. Link

Im Unternehmen wird nach den genannten Kategorien nicht unterschieden. Bei Kontrolle und Zusammensetzung von Organen der Mitbestimmung haben die Mitarbeiter ein grundlegendes Mitspracherecht. Die genauere Festlegung von Zuständigkeiten und der inhaltlichen Ausgestaltung obliegt der Geschäftsführung.

Leistungsindikator G4-HR3
Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen. Link

Es hat im Unternehmen keine Fälle von Diskriminierung gegeben. Es wird trotzdem daraufhin gearbeitet, bei den gewerblichen Interessenverbänden und Kammern externe Anlaufstellen für Diskriminierungsfälle zu benennen. Dadurch soll verdeckte Diskriminierung aufgedeckt bzw. das Potenzial für solche minimiert werden.

17. Menschenrechte

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Strategien und Zielsetzungen für das Unternehmen und seine Lieferkette ergriffen werden, um zu erreichen, dass Menschenrechte weltweit geachtet und Zwangs- und Kinderarbeit sowie jegliche Form der Ausbeutung verhindert werden. Hierbei ist auch auf Ergebnisse der Maßnahmen und etwaige Risiken einzugehen.

Das Unternehmen kauft seine Waren und Dienstleistungen fast ausschließlich von regionalen Anbietern aus Schleswig-Holstein. Hier wird die Wahrung der Menschenrechte durch regionale (Bundesländer), nationale, und/oder europäische Gesetze geregelt.

Das Thema Lieferkette und Menschenrechte wird aktuell, im Rahmen der Einführung von Berichterstattung und Monitoring zur Nachhaltigkeit im Unternehmen, aufgenommen. Damit soll vor allem sichergestellt werden, dass im Zuge möglicher überregionaler und internationaler Lieferanten, keine Fälle von Kinder- und Zwangsarbeit vorliegen; außerdem soll damit der Ausbeutung von Arbeitskräften entgegengewirkt werden.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 17

Leistungsindikator G4-HR1
Gesamtzahl und Prozentsatz der signifikanten Investitionsvereinbarungen und -verträge, die Menschenrechtsklauseln enthalten oder unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden. Link

Daten sind für die Geschäftsvorgänge im Unternehmen zur Zeit nicht relevant.

Leistungsindikator G4-HR9
Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, die im Hinblick auf Menschenrechte oder menschenrechtliche Auswirkungen geprüft wurden. Link

Alle Ferienwohnungen und Häuser befinden sich im Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein. Deutschland hat alle zentralen Übereinkommen der Europäischen Union, des Europarats und der Vereinten Nationen zum Schutz der Menschenrechte unterzeichnet. Eine zusätzliche Prüfung über ihre Einhaltung von Unternehmensseite wird daher nicht als notwendig erachtet.

Leistungsindikator G4-HR10
Prozentsatz neuer Lieferanten, die anhand von Menschenrechtskriterien überprüft wurden. Link

Bisher hat keine Überprüfung stattgefunden. Dies soll künftig im Rahmen der nächsten Entsprechenserklärung (Aktualisierung) und weiterer Berichterstattungsformate geschehen

Leistungsindikator G4-HR11
Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative menschenrechtliche Auswirkungen in der Lieferkette und ergriffene Maßnahmen. Link

Entsprechende Daten wurden bisher nicht erhoben. Etwaige Auswirkungen konnten daher auch nicht dokumentiert und adäqaute (Gegen-)Maßnahmen auch nicht ergriffen werden. Entsprechend der unter Leistungsindikator G4-HR11 gemachten Angaben, werden künftig entsprechende Auswirkungen registriert.

18. Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

Wie schon unter Kriterium 15/Chancengerechtigkeit erläutert, engegieren sich Gesellschafter und Geschäftsführung in einer Reihe von Maßnahmen in der Region. Verewiesen sei hier auf die Unterstützung von Initiattiven wie "spendwert" http://spendwert.de/, "Plein-air-54grad" https://www.plein-air-54grad.de/startseite/, "Wirschaftskreis Pro Kappeln e.V." http://www.wpk-kappeln.de/, und "Wirtschaft pro Klima" http://www.wirtschaft-pro-klima.de/.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 18

Leistungsindikator G4-EC1
Direkt erwirtschafteter und verteilter wirtschaftlicher Wert. Link

Das inhabergeführte Unternehmen der Familie Graunke ist nicht zur Offenlegung seiner betrieblichen Wertschöpfung (Geld- und Leistungsströme) verpflichtet. Diese wird im betrieblichen Rechnungswesen systematisch erfasst und überwacht. Als GmbH unterliegt das Unternehmen den gesetzlichen Regelungen zur Ertragsbesteuerung in Deutschland. Als Personengesellschaft wird das Unternehmen transparent besteuert, erzielte Gewinne unterliegen der Einkommenssteuer des Gesellschafters. Eine Pflicht zur Veröffentlichung besteht nicht. Daten zur Ermittlung des Leistungsindikators stehen deshalb nicht zur Verfügung.

19. Politische Einflussnahme

Alle wesentlichen Eingaben bei Gesetzgebungsverfahren, alle Einträge in Lobbylisten, alle wesentlichen Zahlungen von Mitgliedsbeiträgen, alle Zuwendungen an Regierungen sowie alle Spenden an Parteien und Politiker sollen nach Ländern differenziert offengelegt werden.

Das Unternehmen unterstützt Initiativen zur Entwicklung und Einführung von nachhaltigen Tourismuskonzepten. Durch sein Engagement im Tourismuscluster Schleswig-Holstein leistet das Unternehmen zudem einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten für kleine und mittelständische Unternehmen im Tourismussektor. Es engagiert sich darüber hinaus aktiv in verschiedenen sozialen und wirtschaftlichen Initiativen. Dazu gehören insbesondere die Initiative "Wirtschaft pro Kappeln" und "Spendwert.de". Im Rahmen dieser Organisationen leisten Unternehmen Spenden organisieren Veranstaltungen und unterstützen den Aufbau und Aktivitäten von Netzwerken. Dazu gehört auch die Unterstützung lokaler und regionaler Künstler und Kulturschaffender, z. B. bei der gemeinnützigen Veranstaltung „PleinAir 54", Hierbei handelt es sich um ein regionales Festival für Kunst unter freiem Himmel. Ein Engagement bei Initiative "Wirtschaft pro Klima" soll folgen.

Das Unternehmen leistet weder Geldzuwendungen noch Zuwendungen von Sachwerten an Parteien, Politiker und damit verbundenen Einrichtungen. Die Geschäftsführung engagiert sich in der Kommunalpolitik. Sie verfolgt dabei ausschließlich eine gemeinwohlorientierte wirtschaftliche Entwicklung der Kommune und Region; und dies auf der Basis stabiler sozialer und ökologischer Kriterien. Das übergeordnete Ziel ist die Sicherung der Lebensqualität für zukünftige Generationen.

In diesem Zusammenhang unterstützt es die Entwicklung europäischer und internationaler Richtlinien zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Das Ziel ist eine verbesserte Integration von sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Handlungsgrundsätzen und Zielgrößen in unternehmerisches Handeln.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 19

Leistungsindikator G4-SO6
Gesamtwert der politischen Spenden, dargestellt nach Land und Empfänger/Begünstigtem. Link

Das Unternehmen leistet weder Geldzuwendungen noch Zuwendungen von Sachwerten an Parteien, Politiker und damit verbundenen Einrichtungen. Die Geschäftsführung engagiert sich in der Kommunal- und Regionalpolitik, um eine nachhaltige touristische Entwicklung in der Destination zu unterstützen und bei den politischen Entscheidungsträgern das Engagement zu fördern. Darüber hinaus wird jedwede politische Einflussnahme abgelehnt.

Das Unternehmen setzt sich für eine am Gemeinwohl orientierte wirtschaftliche Entwicklung von Kommune und Region ein. Damit sollen wirtschaftliche Stabilität und eine gute Lebensqualität auch für zukünftige Generationen gesichert werden.

20. Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten

Das Unternehmen legt offen, welche Maßnahmen, Standards, Systeme und Prozesse zur Vermeidung von rechtswidrigem Verhalten und insbesondere von Korruption existieren, wie sie geprüft werden, welche Ergebnisse hierzu vorliegen und wo Risiken liegen. Es stellt dar, wie Korruption und andere Gesetzesverstöße im Unternehmen verhindert, aufgedeckt und sanktioniert werden.

Das Unternehmen hat keine unternehmensinternen Compliance- und Antikorruptionsrichtlinien. Künftig wird die Einführung einer solchen jedoch angestrebt. Eine wichtige Rolle wird dabei die Sensibilisierung der Mitarbeiter und Geschäftspartner einnehmen. Entsprechende Antikorruptionsrichtlinien müssen ausgewählt werden und sollen in ein zu erstellendes Unternehmensleitbild integriert werden.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 20

Leistungsindikator G4-SO3
Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, die im Hinblick auf Korruptionsrisiken hin geprüft wurden, und ermittelte erhebliche Risiken. Link

Da es im Unternehmen bisher keine unternehmensinternen Compliance - und Antikorruptionsrichtlinien gab, wurden keine Risiken geprüft.

Leistungsindikator G4-SO5
Bestätigte Korruptionsfälle und ergriffene Maßnahmen. Link

In der bisherigen Geschäftstätigkeit hat es keine Korruptionsfälle gegeben.

Leistungsindikator G4-SO8
Monetärer Wert signifikanter Bußgelder und Gesamtzahl nicht monetärer Strafen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften. Link

Bußgeldverfahren und nicht monetäre Straftaten liegen keine vor.