Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator G4-EN15
Direkte THG-Emissionen (Scope 1). Link

Emissionen von Treibhausgasen (THG), die zur sogenannten „Scope 1-Kategorie“ zählen, entstehen bei der direkten Verbrennung von fossilen Brennstoffen. So etwa bei der Verbrennung von Erdöl und Erdgas für Heizungszwecke oder durch Abgase, die durch COM Software-Firmenfahrzeuge verursacht werden.

Die CO2-Äquivalente für Scope-1-Emissionen betrugen 2015 umgerechnet 41,87 Tonnen CO2e.

Leistungsindikator G4-EN16
Indirekte energiebezogene THG-Emissionen (Scope 2). Link

Scope-2-Emissionen treten zum Beispiel bei der Nutzung von Strom oder Fernwärme auf.

COM Software gelang es bereits seit 2011, den Stromverbrauch in großem Maß zu verringern – etwa durch die Virtualisierung der Server.

Auch der Firmen-Umzug in ein neues Gebäude im April 2014 brachte Vorteile: Zwar konnte hier Ökostrom nicht mehr genutzt werden, der Stromverbrauch an sich reduzierte sich jedoch seit dem Umzug signifikant.

Die CO2-Äquivalente für den verbrauchten Strom betrugen im Jahr 2015 ca. 5,07 Tonnen CO2e.

Leistungsindikator G4-EN17
Weitere indirekte THG-Emissionen (Scope 3). Link

Durch die umfassende CO2-Bilanz wird deutlich, dass der größte Ausstoß von Treibhausgasen (rund 74 Prozent) durch die An- und Abreise der internen und externen Mitarbeitenden zum Arbeitsplatz beziehungsweise zum Projektstandort verursacht werden. Weitere 20 Prozent entstehen durch Geschäftsfahrten. Die verbleibenden sechs Prozent umfassen Strom, Heizung, Wasser, Abwasser, Entsorgung und Papier.

Dieser Berechnung wird vorsichtshalber ein sogenannter „Sicherheitsaufschlag“ von einem Prozent hinzugefügt – er umfasst die gesamten Scope-3-Emissionen der übrigen Verbrauchsgegenstände im Büro, für die keine eigenen CO2e-Werte ermittelt werden konnten.

Die CO2-Äquivalente für weitere indirekte Treibhausgas-Emissionen betrugen für diesen Berichtszeitraum rund 177,58 Tonnen CO2e.
 
  

Leistungsindikator G4-EN19
Reduzierung der THG-Emissionen. Link

Deutlich zu sehen: Der Großteil der Treibhausgas-Emissionen erfolgt durch Mobilität, also durch die An- und Abfahrt der internen und externen Mitarbeitenden zum und vom Arbeitsplatz.


Geschäftsreisen werden bevorzugt mit der Deutschen Bahn durchgeführt – für den Vertrieb sind jedoch nach wie vor Geschäftsfahrzeuge im Einsatz, die mit Diesel betrieben werden.

Viele Kunden und Mitarbeitende sind im Großraum Frankfurt angesiedelt und somit auf kurzen Wegen zu erreichen. Doch trotz des Jobtickets, das COM Software aktiv anbietet, wird der öffentliche Nahverkehr noch nicht in dem Maß genutzt, dass alle Individualfahrten mit privaten PKW vermieden werden.

Als Fazit ist daher festzuhalten: Die vielfältigen Aktivitäten der COM Software-Geschäftsführung, den Stromverbrauch zu senken und Abfall zu vermeiden, verbessern die Ökobilanz des Unternehmens beträchtlich. Diese Anstrengungen sollten in Zukunft allerdings massiv durch Verbesserungen beim Thema „Mobilität“ ergänzt werden. Dann kann – durch die gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten – der „ökologische Fußabdruck“ des Unternehmens weiter optimiert werden.