12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Seit dem 1.4.2014 befindet sich der Firmensitz von COM Software in einem neuen, verkehrsgünstig gelegenen und energetisch effizienten Bürogebäude. In diesem Gebäude wird die Energieabrechnung zentral gehandhabt, so dass ein einzelner Mieter keinen separaten Anbieter wählen kann. Derzeit wird für alle Mieter sogenannter „Grauer Strom“ geliefert. Ein Wechsel zu Ökostrom ist nach Aussagen des Vermieters nicht geplant.

Unabhängig davon hat das Unternehmen jedoch direkten Einfluss auf den Stromverbrauch. Auch in der letzten Abrechnungsperiode für das Jahr 2015 konnte dieser Verbrauch weiter gesenkt werden. Damit hat sich der Pro-Kopf-Verbrauch in den letzten sechs Jahren signifikant um zwei Drittel verringert.



Der Stromverbrauch macht nun nur noch etwas mehr als zwei Prozent der gesamten Menge an CO2-Äquivalenten aus.
Laut www.energie.ch/buero liegt der durchschnittliche Stromverbrauch je m² Bürofläche und Jahr bei 120 kWh/m²a und ein anzustrebender Zielwert bei 20 kWh/m²a. COM Software unterschreitet diesen Zielwert seit 2014 und liegt in der Abrechnungsperiode 2015 bei einem Wert von nur noch 15,53 kWh/m²a, also 25 Prozent unter dem Zielwert! Eine weitere Reduktion des Stromverbrauchs wird angestrebt, ist jedoch bei diesen Werten kaum mehr möglich.

Geschäftsbedrohende Risiken durch den Klimawandel zeichnen sich aus heutiger Sicht für COM Software nicht ab.