12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Durch die bisher umgesetzten Maßnahmen, die durch externe prüfer gecheckt wurden (certified green Hotel vom BTME/VDR, Bioland von Öko-Prüfstelle und CO2-Fußabdruck von CO2OL) ist ein überdurchschnittlich hoher Nachhaltigkeitsstatus erreicht, der jedoch immer weiter verbessert werden kann. Nachhaltigkeit ist eine Reise (zu einem bewußteren Leben), kein Ziel.
In 2015 ist die Gemeinwohlbilanz geplant, die Umstellung auf eigenes Quellwasser, dann benötigen wir (leider) kein Biowasser mehr von Lammsbräu aus 600km Entfernung. Arbeit an der Schmutzwasserklärung biologisch.
Aktuell wurde die kostenlose Nutzung einer hauseigenen Elektromobilitäts Ladestation, direkt aus der PV Anlage gespeist, für Hotelgäste umgesetzt.
Unser Ressourcenmanagement orientiert sich eng an den Ergebnissen des CO2 Fußabdruckes 2013.
Seit 2013 Verringerung des Fleischverbrauchs um 70% bei Verdoppelung des Umsatzes, Verringerung des Co2 Ausstosses bei der eigenen Mobilität um 25%, Optimierung des Wasserverbrauches (50% weniger Zuwasser) durch Regenwassernutzugn für alle WC´s, sowie Verwendung von Perlatoren und einer hauseigenen Wasserdruckerhöhungsanlage zur Steuerung des wasserdrucks an den Wasserzapfstellen, Verringerung des Stromverbrauches durch Einbau von Induktionsherden in der Küche, weiteren LED Leuchten, Bessere Dämmung der Kühlzellen. Dies alles beispielhaft benannt. Durch verbesserte Rezepte und mehr Kühlkapazität am Herd weniger Ausschuss an Lebensmitteln. Anschaffung von drei hauseigenen halle´schen Schweinen zur Verwertung der Küchenabfälle.
Kommunikation zum Gast bei Buffets und am Frühstück, dass er sich bitte nur soviel Essen auf den Teller laden möchte, wie er auch isst.
Essensüberschüsse an die Nauener Tafel, aktuell Beteiligung an der Aktion "Über den Tellerrand": Ein Flüchtling kocht ein Essen seines Landes, das bei uns auf die Speisekarte kommt und für je verkauftes Essen eine Beitrag an eine Flüchtlingsorganisation geht, Beteiligung an der Aktion "Werde Pate für Flüchtlinge".
Dies alles steht nur exemplarisch für unser nachhaltiges Engagement.
Ziel unserer Unternehmenstätigkeit ist es, unser Unternehmen mit all seinen Facetten in allen Bereichen und mit allen Mitarbeitern konsequent und umfassend nachhaltig, also ökologisch, wirtschaftlich und sozial auszurichten.