11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Ein großer Anteil des weltweiten Energiebedarfs entfällt auf den Gebäudebereich. Energetisch effiziente Wohngebäude sind darum ein erheblicher Faktor bei der Erreichung der international vereinbarten Klimaziele. Mit rund 158.600 Wohneinheiten im Portfolio der Deutsche Wohnen (Stand: Juni 2016) sind wir uns unserer Verantwortung hinsichtlich dieser Ziele bewusst.

An unseren Verwaltungsstandorten verbrauchen wir neben den Bürobedarfsmaterialien vor allem Wasser, Strom und Energieträger für die Beheizung. Unsere Bestandsimmobilien werden mit Strom für Eingangs- und Flurbeleuchtung sowie technische Anlagen versorgt, einige verfügen über von der Deutsche Wohnen betriebene zentrale Heizungsanlagen, die direkte Energieträger verbrauchen. Diese Verbräuche können wir in gewissem Maße beeinflussen.

Unseren Immobilienbestand versorgen wir mit Hausstrom für die gemeinschaftlichen Anlagen. Die Verbräuche unserer Mieter – Energie und Wärme – können wir nur in geringem Maße beeinflussen. Wie in der Wohnungsverwaltung üblich, werden unsere Mieter nicht vollständig über die Deutsche Wohnen versorgt, sondern schließen eigene Verträge mit Versorgungsunternehmen ab.

Der Materialverbrauch der Deutsche Wohnen fällt größtenteils in drei Hauptkategorien an: bei Großprojekten wie der Sanierung und Modernisierung von Wohnobjekten, in kleineren Projekten im Rahmen der laufenden Instandhaltung und des Mieterwechsels sowie beim Neubau. Größere Verbrauchsmengen entstehen bei Dämmmaterialien, Austauschmaterialien im Rahmen der Asbestsanierung sowie bei Baustoffen für den in 2014 aufgenommenen Neubau. Die Projekte werden durch Subunternehmer ausgeführt, bei denen der direkte Materialverbrauch anfällt.