11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Managementansatz / Konzept
Aufgrund unseres Geschäftsmodells, das auf Engineering- und Dienstleistungen ausgerichtet ist, benötigen wir im Vergleich zu anderen ähnlich großen Unternehmen nur wenig Energie und Wasser und verursachen nur geringe Mengen an Emissionen und Abfall. Auf Böden, Flächen und die Biodiversität nehmen wir mit unserer Leistungserbringung keinen unmittelbaren Einfluss.
Der größte Teil der von uns bezogenen Energie- und Wassermengen stellt die Versorgung der von uns genutzten Immobilien dar, der von uns verursachte Abfall ist im Wesentlichen Büroabfall und die auf uns zurückzuführenden CO2-Emissionen resultieren weitestgehend aus unserem Energie- und Kraftstoffverbrauch sowie unseren Geschäftsreisen.

Die Verantwortung für den Energie- und Wasserverbrauch sowie für die Entstehung von Emissionen und Abfall liegt bei unseren operativen Einheiten. Sie werden sowohl aus wirtschaftlichen als auch ökologischen Gründen dazu angehalten, effizient mit den natürlichen Ressourcen umzugehen und Emissionen zu verhindern bzw. Abfall gar nicht erst entstehen zu lassen. Lässt sich Abfall nicht vermeiden, wird dieser gemäß den umfassenden rechtlichen Bestimmungen in Europa – einem Recycling- oder Verwertungsverfahren zugeführt.

In allen unseren operativen Einheiten liegen – ihrer jeweiligen Größe und ihrem Marktumfeld entsprechende – Managementsysteme vor, in dessen Rahmen die individuellen Bedarfe, Ziele und Maßnahmen dezentral definiert werden. Mithilfe von Management Reviews und Audits werden die Wirksamkeit dieser Managementsysteme und die Einhaltung externer wie interner Vorgaben regelmäßig kontrolliert. Die Mehrheit unserer operativen Einheiten haben ihre Managementsysteme entweder nach der Umweltmanagementnorm DIN EN ISO 14001 oder nach der Energiemanagementnorm DIN EN ISO 50001 zertifizieren lassen.

Koordiniert und unterstützt werden die Aktivitäten unserer operativen Einheiten durch den Corporate HSEQ. Diese zur Konzernzentrale gehörende Abteilung, die direkt an den Vorstand berichtet, schafft durch seine Governance-Funktion die Voraussetzungen für eine konzernweite Umsetzung eines wirksamen HSEQ-Managements. Über die HSEQ-Konzern-Grundsätze und –Richtlinien sowie globale Standards werden klare Verhaltensregeln für die operativen Einheiten formuliert.

Um die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen zu reduzieren, sehen wir diverse - aufgrund unseres Geschäftsmodells allerdings begrenzte - Einflussmöglichkeiten: So reduzieren wir unseren Energie- und Wasserverbrauch beispielsweise durch den Einsatz verbrauchseffizienter Technologien und sensibilisieren unsere Mitarbeiter durch Aufklärungskampagnen für einen sparsamen Umgang mit Energie und Wasser. Die Höhe unserer Emissionen reduzieren wir durch konzernweit einheitliche Richtlinien zur Nutzung der Fahrzeugflotte, durch die Vorgabe von CO2-Grenzwerten der von uns verwendeten Fahrzeuge und durch unsere Reiserichtlinien. Um die von uns erzeugten Abfallmengen so gering wie möglich zu halten und möglichst einem Recycling- oder Verwertungsverfahren zuzuführen, berücksichtigen unsere operativen Einheiten bereits bei der Planung des Materialeinsatzes entsprechende Entsorgungskonzepte. Wir sind aufgrund unserer strategischen Neuausrichtung derzeit noch nicht in der Lage, valide Ergebnisse dieses Konzepts darzustellen.
 
Wesentliche Risiken
Da die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen in unserem Geschäftsmodell eine untergeordnete Rolle spielt und wir mit unseren unternehmerischen Aktivitäten zu keiner signifikanten Umweltgefährdung beitragen, sehen wir mit Blick auf Umweltbelange keine wesentlichen Risiken, denen wir ausgesetzt sind bzw. die von uns ausgehen.