11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Im FRoSTA Nachhaltigkeitssystem wird auf der Ebene der Einzelprodukte der gesamt Lebenszyklus der Ressourcen betrachtet (von der Landwirtschaft oder Fischfang über die FRoSTA Prozesse, den Handel bis zum Verbrauch und dem Recycling beim Konsumenten). Dabei wird der PCF nach dem Entwurf der ISO 14067, PAS 2050 oder Memorandum PCF und WBCSD/WRI oder ökobilanzielle Betrachtung durchgeführt und mit einer umfangreichen Dokumentation für alle FRoSTA Produkte veröffentlicht.

Auf der Ebene der FRoSTA AG wird nach GHG Protocol (Scope 1,2 und 3) und ISO 14064 berichtet. Der wesentliche Teil ist ein Energiemanagementsystem, bei dem die Verbräuche kontinuierlich gemessen werden. Es werden Betriebsstoffe, Wasser, Abwasser, Kühlmittelverluste, Warentransporte, Reisen der Mitarbeiter, und Recycling erfasst. Es wird über die Emissionen der sechs wichtigsten Kyotogase berichtet.

(PCFs der FRoSTA Produkte auf www.frosta.de, Unternehmensklimabilanz der FRoSTA AG 2011 S. 10 und 11ff. und S.8f.)

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Es besteht das Ziel die spezifische CO2e-Emissionen um 5% bis 2015 zu reduzieren (Basisjahr 2011). Die Details der Klimaziele der FRoSTA AG sind in der Unternehmensklimabilanz 2011 zusammengefasst.
(Unternehmensklimabilanz 2011 S. 15ff.)

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI EN1
Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen.

2011: 156.530 t

Leistungsindikator GRI EN3
Direkter Energieverbrauch aufgeschlüsselt nach Primärenergiequellen.

2011: 59.868 MWh el. Strom, 54.440 MWh Erdgas, 16.100 MWh Heizöl, 1.794 MWh Diesel, 3.382 MWh Fernwärme, 4.365 MWh Dampfbezug

Leistungsindikator GRI EN8
Gesamtwasserentnahme aufgeteilt nach Quellen.

2011: 616.830 m3 Gesamt, davon 286.000 m3 aus eigenen Brunnen

Leistungsindikator GRI EN22
Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode.

2011: 8.990 t Gesamt, aufgeteilt in Fraktionen: Recycled: 88,8%, Mischabfall: 11,1 %, Sonderabfall: 0,1%. Zusammensetzung des verwertbaren Anteils: Papier/Pappe: 39%, Folien 4%, Metal: 0,4%, Holz: 0,3%, Organisch: 56,6%

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

FRoSTA AG berechnet die Treibhausgasemissionen nach den Grundsätzen des GHG Protocols (Scope 1,2 und 3) und ISO 14064. Hierzu wird ein eigenes ökobilanzielles System mit angeschlossenen Fremddatenbanken, wie z.B. ecoinvent, und mit einer direkten Kopplung an das Warenwirtschaftssystem SAP, verwendet. Die Berechnungswege sind im Zuge der vielfachen externen critical reviews der PCFs mehrfach kritisch überprüft und bestätigt worden. ( corsus )

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI EN16
Gesamte direkte und indirekte Treibhausgasemissionen nach Gewicht.

2011: direkte Emissionen 11.980 t CO2e, indirekte Emissionen: 48.570 t CO2e

Leistungsindikator GRI EN18
Initiativen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen und erzielte Ergebnisse.

Die Initiativen zur Verringerung der Emissionen sind bereits unter Punkt 10 beschrieben. Darüber hinaus ist auch die Reduktion des Mischabfalls durch Abfalltrennung aber auch durch Verringerung von Produktverlusten in der Produktion relevant. FRoSTA AG setzte sich konkrete Reduktionsziele bis 2015 in Bezug auf CO2e-Gesamtemissionen aber auch betreffend der Verbrauchsreduktion der Energie, des Abfalls, Verpackung, Transporte und der Reisen der Mitarbeiter. (Unternehmensklimabilanz der FRoSTA AG 2011 S. 15ff).