Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI 4,16
Ansätze für die Einbeziehung von Stakeholdern, einschließlich der Häufigkeit der Einbeziehung unterschieden nach Art und Stakeholdergruppe.

Endverbraucher: Telefonhotline, Facebook , www.frostablog.de, Produktbewertung sowie Veröffentlichung aller Zutaten und PCFs (incl. Berichte) auf www.frosta.de, tägliche Kommunikation direkt mit FRoSTA Mitarbeitern (kein Call Center, keine Agentur), kritische Äußerungen über FRoSTA bleiben stehen!

Kunden (Handel): regelmäßiger Austausch zu Nachhaltigkeitsthemen (mehrmals pro Jahr), in Einzelgesprächen und/oder Workshops. Gemeinsame Kommunikation von relevanten Nachhaltigkeitsthemen, z.B. über Handzettel.

NGOs, Politiker, Verbraucherzentralen: Workshops, Einzelgespräche, Austausch bei Teilnahme an gemeinsamen Veranstaltungen, Einladungen zu Besichtigungen unserer Produktionsanlagen.

Mitarbeiter: Einbeziehung in relevante Nachhaltigkeitsthemen ergibt sich in den meisten Fällen durch die tägliche Arbeit. Information über Nachhaltigkeitsprojekte über Mitarbeiterzeitschrift und frostablog.

Lieferanten: Einbeziehung in Nachhaltigkeitsthemen bedingen sich in vielen Fällen durch die Geschäftsbeziehung. Unsere Lieferanten sind zur Einhaltung der Regeln des Reinheitsgebotes genauso verpflichtet wie wir selber. Zusätzlicher Austausch zu Themen wie CO2-Berechnung/PCF auch über gemeinsame Projekte.

Leistungsindikator GRI 4,17
Wichtige Fragen und Bedenken, die durch die Einbeziehung der Stakeholder aufgeworfen wurden und Angaben dazu, wie die Organisation auf diese Fragen und Bedenken – auch im Rahmen seiner Berichterstattung - eingegangen ist.

Durch unsere Kunden und Verbraucher sind wir u.a. angeregt worden uns mit den Themen Palmöl, nachhaltige Fischerei und vegetarische Produkte zu befassen. Ergebnis: Einführung vegetarische Produktrange 2012, Umstellung auf 100% MSC Fisch und Meerestiere 2011, Kartoffel- und Zwiebellieferant aus Holland frittiert diese seit 2011 in Sonnenblumenöl statt in Palmöl.

Themen die durch NGOs und Verbraucherzentralen angeregt wurden: MSC, Palmöl, Ampel, PCFs, Darstellung PCFs im Internet, Company Carbon Footprint (CCF). Ergebnis: MSC, Palmöl siehe oben, Teilnahme am PCF Pilotprojekt 2008 (seitdem Berechnung und Veröffentlichung der PCFs für alle Produkte), Veröffentlichung CCF 2012, Überarbeitung der Darstellung des PCFs im Internet erfolgt gerade.

Mitarbeiter: Fahrradständer vor dem Haupteingang (statt Parkplatz), umweltfreundliche Firmenwagen Policy, Recycling, Umstellung auf Umweltpapier und Stromsparen im Büro, Energieeinsparpotentiale in der Produktion. Ergebnis: Fahrradständer stehen und werden gut genutzt, Firmenwagenpolicy wird gerade überarbeitet und im Herbst 2012 implementiert, Recyclingpapier und Abfalltrennung im Büro seit 2010, Stromsparschulung im Büro 2010.