9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Das Thema „Anspruchsgruppen“ ist gleichermaßen relevant wie vielfältig. Aus diesem Grund hat COM Software 2015 erstmals eine detaillierte Analyse zu seinen Stakeholdern durchgeführt. Dabei wurden sogenannte „juristische und natürliche Personen“ identifiziert und entsprechend ihres Einflusses auf den IT-Dienstleister bewertet.

Als wichtigste Stakeholder von COM Software kristallisierten sich folgende Personengruppen heraus: eigene Mitarbeitende, freie Mitarbeitende, Kunden und Software-Partner sowie die Führungskräfte einschließlich der Gesellschafter. Da ein reger, kontinuierlicher Austausch grundlegend ist, wurde 2016 der bereits im Vorjahr begonnene Stakeholder-Dialog mit den Mitarbeitenden auf eine breitere Basis gestellt. Auch der Dialog mit ausgewählten Kunden begann sukzessive.

2017 wird der Stakeholder-Dialog noch erweitert: auf die Stadt Eschborn und die verschiedenen Lieferanten. Der Austausch erfolgt auf vielfältige Art und Weise – für die wichtigsten Stakeholder wurde sogar eigens eine spezielle Kommunikations-Matrix entwickelt.

Für Anregungen, kritische und konstruktive Rückmeldungen der einzelnen Anspruchsgruppen ist COM Software jederzeit offen. So flossen die Fragen und Bedenken der wichtigsten Stakeholder zur Rolle des Unternehmens beispielsweise in die Überarbeitung der Wesentlichkeitsmatrix ein. Aus dem kontinuierlichen Stakeholder-Dialog leiteten sich 2016 ganz konkrete, grundlegende Handlungsfelder für COM Software ab. Diese wurden exakt definiert und tragen nun dazu bei, Fortschritte bei den Nachhaltigkeits-Zielen leichter zu erreichen und auch zu dokumentieren.

Siehe hierzu Kriterium 3 („Ziele der COM Software“).