9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Um nachhaltig zu handeln, muss man die Interessen seiner Stakeholder kennen. Die Ausarbeitung unserer Nachhaltigkeitsstrategie sowie der Aufbau unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung gingen einher mit einer systematischen Identifizierung von Stakeholdergruppen und deren Anforderungen.

Die Deutsche Wohnen steht in regelmäßigem Austausch mit ihren Stakeholdergruppen. 2012 hat der Obere Führungskreis die Stakeholder der Deutsche Wohnen in einem Workshop identifiziert und priorisiert. Als wesentliche Stakeholder der Deutsche Wohnen gelten die (potenziellen) Mitarbeiter, Investoren und Analysten (einschließlich Ratingagenturen), (potenziellen) Mieter und Käufer, Geschäftspartner, Aufsichtsbehörden, Presse, Verbände und Politik. Die Rahmenbedingungen der Immobilienwirtschaft werden in hohem Maße von deren Interessen bestimmt. Alle Stakeholdergruppen waren, neben einem vielfältigen Austausch mit ihnen während des gesamten Berichtsjahres (siehe Nachhaltigkeitsbericht 2015 auf den Seiten 16 -18), Adressaten unserer zweiten Stakeholderbefragung im Herbst 2015 mit rund 500 Teilnehmern. Ziel war es, die Einschätzung wesentlicher Nachhaltigkeitsherausforderungen sowie der Nachhaltigkeitsleistungen der Deutsche Wohnen zu erfragen. Die Bewertung floss in unsere Nachhaltigkeitsstrategie, die Festlegung relevanter Nachhaltigkeitsthemen sowie unser Reporting ein.