5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Dem Vorstand obliegt die strategische Verantwortung für eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmenspolitik.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats beraten und kontrollieren den Vorstand im Rahmen der Unternehmensführung und achten auf die Umsetzung der nachhaltigen Geschäftsstrategie.

Die Genossenschaftsvertreter beschließen auf Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand das grundlegende Statut zu nachhaltiger Unternehmensführung, d.h. den Rahmen der Geschäftstätigkeit.

Mit der Unterstützung aller Mitarbeiter wird Nachhaltigkeit stärker als bisher in die Wertschöpfungskette der Genossenschaft integriert - das Thema soll fester Teil der Unternehmenskultur werden. Um dies voranzutreiben, ist ein Nachhaltigkeitsausschuss initiiert worden, dem der Vorstandsvorsitzende, ein Prokurist, der Vorstandsreferent und die Leiterin der Unternehmenskommunikation angehören.

Dieser Ausschuss diskutiert und operationalisiert alle Themen und Projekte mit Nachhaltigkeitsbezug ressort- und geschäftsfeldübergreifend. Zu den Aufgaben gehört die Entwicklung von Vorgaben für eine nachhaltige Unternehmensausrichtung, die Steuerung des Stakeholderdialogs sowie die integrierte Berichterstattung. Außerdem stellt der Ausschuss die Einhaltung der selbstverpflichtenden Standards im Nachhaltigkeitsmanagement sicher.

Die inhaltliche und operative Verantwortung sowie die Koordination der Aktivitäten liegen in der Verantwortung der beiden Nachhaltigkeitsreferenten. Diese identifizieren und analysieren relevante Themen und Kennzahlen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Weiterhin stellen sie Arbeitsprozesse und Mitarbeiterverhalten auf den Prüfstand, um so Verbesserungsmöglichkeiten für die Unternehmensführung und -entwicklung zu erkennen. Zur Verbesserung der Arbeitsprozesse dienen interne und externe Nachhaltigkeitsinitiativen – deren Organisation gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Nachhaltigkeitsreferenten.

Zudem leiten sie die Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeitspaten“, die sich aus zwölf Mitarbeitern der Genossenschaft zusammensetzt. Diese Zwölf sind verantwortlich für ein Ideenmanagement auf Mitarbeiterebene, um den Arbeitsalltag nachhaltiger zu gestalten. Ihre ersten Aufträge erhielten die Paten im Oktober 2016 während des ersten "Tag der Nachhaltigkeit“ bei der Spar- und Bauverein eG.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Das Nachhaltigkeitsmanagement der Spar- und Bauverein eG ist integraler Bestandteil der gesamten Unternehmensorganisation; zu ihrer Umsetzung nutzt die Genossenschaft vielfältige Werkzeuge.

Im operativen Geschäft wird die Nachhaltigkeitsstrategie unter anderem über Kennzahlensysteme implementiert und gesteuert. So werden monatliche Eckdaten über das Bestandsmanagement (von der Zahl der monatlichen Kündigungen bis hin zu den monatlichen Zins- und Liquiditätsbelastungen) erhoben, anhand derer fortlaufend überprüft wird, ob die Nachhaltigkeitsstrategie in der Rückkoppelung zum Unternehmen praktisch berücksichtigt wird.

Zusätzlich sind die Nachhaltigkeitsziele im unternehmenseigenen Organisationhandbuch festgeschrieben, sodass sie direkt prozessorientiert implementiert werden. Innerhalb jährlicher strategischer Planungsprozesse im Vorstand, im Aufsichtsrat sowie auf Prokuristenebene werden Planungshorizonte hinterfragt und fortentwickelt. Unterjährliche Einflüsse finden dabei Berücksichtigung.

Quartalsweise wird zudem ein umfassender Risikobericht – anhand von ausgewerteten Beobachtungsindikatoren aus allen Geschäftsbereichen – in schriftlicher Form erstellt. In diesem wird hinterfragt, ob die planmäßige Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie vollzogen wird und auch für die Zukunft sichergestellt ist.

Auf Fachebene finden sich viele Aktivitäten und Prozesse als Baustein einer Implementierung von Nachhaltigkeit: Betriebskostenbenchmarking, Aktiv- und Passivportfoliomanagement, technisches Controlling, Abfallmanagement, soziale Beratung u.a. Mit unseren engen regionalen Partnern führen wir Quartalsgespräche, um einen stetigen Wissensaustausch zu gewährleisten.

Herauszustellen sind an dieser Stelle auch die halbjährlich gemäß BaFin-Auflage (Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht Berlin) für den Betrieb einer genossenschaftseigenen Spareinrichtung durchzuführenden Stresstests zu Liquidität und Wertpapieren. Die Stresstests spiegeln die Art, den Umfang, die Komplexität und den Risikogehalt der Geschäftsaktivitäten wider. Letztlich geht es bei ihnen darum, festzustellen, ob die Fortsetzung der nachhaltigen Unternehmensführung in Bezug auf die Liquidität risikolos ist.

Der Vorstand, alle Organe sowie die Führungskräfte und Mitarbeiter der Spar- und Bauverein eG haben sich zudem zur Einhaltung der im Verhaltenskodex festgeschriebenen strikten Trennung privater Interessen von denen der Spar- und Bauverein eG verpflichtet. Eine interne Compliance-Beauftragte stellt sicher, dass insbesondere die Einhaltung, Umsetzung und Fortschreibung des Compliance-Managements gesichert wird. 

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Ökonomische Dimension
Die Spar- und Bauverein eG setzt die strategischen Vorgaben des Vorstands, die sich wesentlich an den Nachhaltigkeitskriterien ausrichten, auf der Grundlage einer Wirtschafts- und Arbeitsplanung mit fünfjährigem Betrachtungshorizont um. Dies geschieht unter der Sicherung der Rentabilität, der strukturellen Liquidität und der Produktivität sowie der Steigerung des Unternehmenswerts. Die entsprechenden Planwerte unterliegen einem laufenden Controlling. Dies erlaubt eine reaktive Anpassung von Maßnahmen und Projekten im Bedarfsfalle.

Zur Beurteilung der strategischen Zielerreichung werden die folgenden Kennzahlen als wesentliche Indikatoren mit einem insgesamt zehnjährigen Betrachtungszeitraum herangezogen und ausgewertet. Der Betrachtungszeitraum besteht aus den Ist-Werten der vergangenen fünf und den Plan-Werten der folgenden fünf Jahre:

Investitionsintensität und Gesamtinvestitionsvolumen:
(Angaben in Tsd. €)

Geschäftsjahre Instandhaltung Modernisierung Neubau Gesamtinvest. 
2012 13.485 7.716 6.704 27.905
2013 13.842 10.557 6.260 30.659
2014 15.577 11.607 5.010 32.194
2015 15.263 11.805 2.434 29.502
2016 15.460 13.461 8.024 36.945
2017 18.999 13.126 20.615 52.740
2018 16.500 12.910 22.880 52.290
2019 16.500 12.690 15.400 44.590
2020 16.500 12.730 5.000 34.230
2021 16.500 10.620 5.000 32.120



Das Verhältnis der Investitionsvolumina zu den jeweiligen Sollmieten gibt Aufschluss über die Reinvestitionsquoten, deren Schwankungen im Zusammenhang mit Bedarfen und Opportunitäten zu werten sind:

Geschäftsjahre Investitionsvolumina Sollmieten gesamt Reinvestitionsquoten
2012 27.905 39.135 71,30 %
2013 30.659 39.802 77,03 %
2014 32.194 40.727 79,05 %
2015 29.502 41.415 71,24 %
2016 36.945 41.984 88,00 %
2017 52.740 42.550 123,95 %
2018 52.290 43.979 118,90 %
2019 44.590 45.345 98,33 %
2020 34.230 46.052 74,33 %
2021 32.120 46.348 69,30 %
Durchschnittswerte 37.318 42.734 87,33 %
(Angaben in Tsd. €)



Ein weiterer wesentlicher Leistungsindikator für nachhaltiges Agieren ergibt sich aus der Relation zwischen den Investitionen und der Wohn- / Nutzfläche des Immobilienportfolios in den jeweiligen Betrachtungszeiträumen:

             Instandhaltungsinvest.   Modernisierungsinvest.  Investitionen gesamt 
  Absolut Je qm WFL/ NFL   Absolut Je qm WFL/
NFL
  Absolut Je qm WFL/
NFL
2012 13.485 17,19   7.716 9,84   21.201 27,03
2013 13.842 17,65   10.557 13,46   24.399 31,11
2014 15.577 19,70   11.607 14,68   27.184 34,38
2015 15.263 19,30   11.805 14,93   27.068 34,23
2016 15.460 19,54   13.461 17,02   28.921 36,56
2017 18.999 25,80   13.126 17,82   32.125 43,62
2018 16.500 22,16   12.910 17,34   29.410 39,50
2019 16.500 21,90   12.690 17,14   29.190 39,04
2020 16.500 21,90   12.730 16,90   29.230 38,80
2021 16.500 21,90   10.620 14,10   27.120 36,00
(Angaben in Tsd. € zu den absoluten Werten, Angaben in € zu den flächenbezogenen Werten)



Der Umfang der unternehmensinternen stillen Reserven ist aus den Bilanzbuchwerten im Verhältnis zu den Sollmieten abzuleiten:

Geschäftsjahre Bilanzbuchwert je qm WFL/ NFL Sollmieten Bilanzbuchwert je qm WFL/ NFL jährlich  Ertragswertfaktor
2012 365 49,89 7,32
2013 370 50,75 7,29
2014 395 51,53 7,67
2015 402 52,38 7,67
2016 411 53,07 7,74
(Angaben in €)



Die hohe Investitionstätigkeit des Unternehmens darf entsprechend der strategischen Zielsetzung der Mitgliederförderung nicht zu einem Mietpreis führen, der für breite Schichten der Mitglieder nicht mehr bezahlbar ist. Die tatsächliche und geplante Entwicklung der durchschnittlichen Mietpreise je qm Wohnfläche stellt sich im 10-jährigen Betrachtungszeitraum wie folgt dar:

Geschäftsjahre WFL Sollmieten Wohnungen absolut Sollmiete je qm WFL
2012 730.095 qm 37.156 4,24 € je qm mtl.
2013 730.191 qm 37.684 4,30 € je qm mtl. 
2014 735.716 qm 38.534 4,36 € je qm mtl.
2015 736.535 qm 39.273 4,44 € je qm mtl.
2016 736.524 qm  39.727 4,49 € je qm mtl.
2017 736.462 qm 40.278 4,57 € je qm mtl.
2018 744.692 qm 41.822  4,68 € je qm mtl.
2019 753.357 qm 43.122 4,77 € je qm mtl.
2020 753.357 qm 43.845 4,85 € je qm mtl.
2021 753.357 qm 44.117 4,88 € je qm mtl.
(Angaben in Tsd. €)



Hinweise auf die aus Kunden- und Mitgliedersicht attraktive Mietpreisgestaltung liefern die Kennzahlen zu den nicht vermieteten Wohnungen (stichtagsbezogen) sowie die Fluktuationsquoten:

Geschäftsjahre Quote der nicht vermieteten Wohnungen  Fluktuationsquoten
2012 0,16 % 8,06 %
2013 0,11 % 8,04 %
2014 0,23 % 8,20 %
2015 0,23 % 7,65 %
2016 0,21 % 7,47 %



Der Anteil preisgebundener Wohnungen am Gesamtbestand der Genossenschaft hat sich in den vergangenen Geschäftsjahren wie folgt entwickelt:

Geschäftsjahre Anzahl Wohnungen gesamt Anzahl preisgebundener Wohnungen  Anteil preisgebundener Wohnungen
2012 11.519 2.489 21,61 %
2013 11.515 2.409 20,92 %
2014 11.592 1.562 13,47 %
2015 11.589 1.555 13,42 %
2016 11.579 1.705 14,72 %



Zusätzlich zu dem Anteil preisgebundener Wohnungen wird ab dem Berichtsjahr 2016 erstmalig das Verhältnis zwischen gesetzlich zulässiger Kostenmiete und der tatsächlich vereinbarten Miete bei preisgebundenen Wohnungen dargelegt. Die zulässige Kostenmiete der preisgebundenen Wohnungen beläuft sich zum Stichtag 31.12.2016 auf durchschnittlich 5,17 € je qm Wohnfläche monatlich. Die tatsächlich zum Stichtag vereinbarte Durchschnittsmiete beläuft sich auf 4,61 € je qm Wohnfläche monatlich. Das tatsächliche Mietpreisniveau unterschreitet das gesetzlich normierte Niveau somit um 11 %.


Ob die Errichtung weiterer preisgebundener Wohnungen erforderlich ist, ergibt sich unter anderem aus dem Mietpreisniveau des Gesamtbestands der Genossenschaft: Ist der Anteil vergleichsweise höherpreisiger Wohnungen überproportional ausgeprägt oder überwiegt der Anteil der Wohnungen, die für breite Schichten der Bevölkerung bezahlbar sind? Dazu wird mit diesem Bericht erstmalig eine Analyse des Gesamtbestandes nach Maßgabe folgender Parameter zum Stichtag 31.12.2016 vorgenommen. Auch die daraus abzuleitenden Kennwerte sollen Bestandteil der künftigen Berichterstattungen sein.


Mietpreisspanne Anzahl Wohnungen Anteil am Bestand 
<=4,00 € je qm WFL mtl. 1.203 10 %
4,01 € - 4,50 € je qm WFL mtl. 5.693 49 %
4,51 € - 5,00 € je qm WFL mtl. 3.657 32 %
5,01 € - 5,50 € je qm WFL mtl. 289 2 %
5,51 € - 6,00 € je qm WFL mtl. 246 2 %
6,01 € - 6,50 € je qm WFL mtl. 227 2 %
6,51 € - 7,00 € je qm WFL mtl. 151 2 %
7,01 € - 8,00 € je qm WFL mtl. 113 1 %
     


Zum Stichtag 31.12.2016 sind mehr als 90 % des genossenschaftseigenen Wohnungsbestandes zu einem monatlichen Mietpreis unter 5,00 € je qm WFL vermietet. Dieses Preisniveau der weitaus überwiegenden Zahl der Genossenschaftswohnungen unterschreitet somit deutlich die für den eigenen preisgebundenen Wohnungsbestand zulässige Kostenmiete.

Ebenfalls beginnend mit dieser Berichterstattung werden die Relationen zwischen den ortsüblichen Vergleichsmieten – abgeleitet aus den Medianwerten der jeweils gültigen Mietspiegel - (ohne wohnungsspezifische Zu- und Abschläge) und den tatsächlich vereinbarten Mietpreisen dargelegt. Es lassen sich auf dieser Grundlage zum Stichtag 31.12.2016 folgende komprimierte Relationen ermitteln:

Kommunen                                  Unterschreitung der Median-Mietspiegelwerte
Dortmund                                       7 %
Unna                                              10 %
Holzwickede                                   4 %

Die moderate Mietpreisgestaltung der Genossenschaft wirkt sich mittelbar auch preisdämpfend auf die Wohnungsmärkte, auf denen die Spar- und Bauverein eG agiert, aus. Laut Wohnungsmarktbericht 2015 der Stadt Dortmund (Datengrundlage per 31.12.2014) existieren in Dortmund ca. 189.500 Wohnungen, die keiner Mietpreis- und Belegungsbindung unterliegen. Der Anteil der Genossenschaft an diesem Bestand per 31.12.2014 beläuft sich somit auf ca. 6,12 %. Zum 31.12.2014 weist die Stadt Dortmund insgesamt 25.546 Wohnungen als preis- und belegungsgebunden aus. Der Anteil der Genossenschaft an diesem Bestand beträgt 6,11 %.

Die Investitionstätigkeit der Genossenschaft verfolgt unter anderem das ausdrückliche Ziel, den Wohnungsbestand entsprechend den demografischen Erfordernissen zukunftsfähig zu gestalten. Aus dieser Motivation heraus wird der Umgestaltung vorhandener Wohnungen sowie der Errichtung neuer Wohnungen im Sinne der Barrierearmut bzw. -freiheit hohe Priorität eingeräumt.

Als barrierearm bzw. barrierefrei sind mindestens die Wohnungen zu werten, die über einen Aufzug zu erreichen sind. Per 31.12.2016 stellt sich deren Anteil wie folgt dar:


Geschäftsjahr Anzahl Wohnungen gesamt Anzahl Wohnungen
mit Aufzügen
Anteil der Wohnungen
mit Aufzügen
2016 11.579 1.835 15,85 %



Ökologische Dimension 

Zur Erreichung der strategischen Unternehmensziele ist es erklärte Absicht der Spar- und Bauverein eG, den Energiebedarf des gesamten Immobilienportfolios in Übereinstimmung mit den Klimaschutzzielen der EU und der Bundesrepublik zu reduzieren sowie den Verbrauch fossiler Energieträger zugunsten regenerativer Energien an der Wärme- und Warmwassererzeugung deutlich zu verringern. Damit will die Genossenschaft nicht nur den Klimaschutzzielen entsprechen, sondern auch die Wohnkostenbelastungen der Bewohner minimieren und somit die Zukunftsfähigkeit des Wohnungsbestandes sichern. Zu den einzelnen Leistungsindikatoren vgl. die Kriterien 11, 12 und 13.

Diese Ziele möchte die Genossenschaft im Wesentlichen durch die Umstrukturierung der liegenschaftsbezogenen Wärmeversorgungskonzepte erreichen. Zum Stichtag 31.12.2016 weist der Genossenschaftsbestand folgende Merkmale auf:


Anzahl Wohnungen gesamt Anzahl Wohnungen mit zentraler Wärmeversorgung Anzahl Wohnungen mit
dezentraler Wärmeversorgung 
 11.579  4.445  7.134


Der Bestand an zentral versorgten Wohnungen gliedert sich nach Energieträgern zum 31.12.2016 wie folgt:

Energieträger Anzahl versorgter Wohnungen
Heizöl 260
Erdgas 2.262
Fernwärme 1.597
Geothermie 50
Luftwärmepumpe 46
Holzpellet 230



Soziale Dimension

Die Investitionen der Genossenschaft erstrecken sich über bauliche Maßnahmen hinaus auch auf soziale Aktivitäten. Auf Grundlage einer entsprechenden Bedarfsanalyse zielen diese Investitionen im Wesentlichen auf die Stabilisierung und Stärkung bestimmter Quartiere. Es handelt sich um Aktivitäten, die die Genossenschaft sowohl in Kooperation mit Kommunen und anderen Wohnungsgesellschaften als auch unter alleiniger Federführung realisiert. Dafür steht jährlich ein bedarfsgerechtes Budget zur Verfügung, welches der Beauftragung Dritter dient. Zusätzlich dazu stellt die Genossenschaft in erheblichem Umfang personelle Ressourcen zur Verfügung, so dass die Gesamtinvestitionen in Summe deutlich höher sind, als es die folgenden Kennzahlen ausdrücken:


Geschäftsjahre Kosten Dritter Anteil an Sollmieten gesamt 
2014 199 0,49 %
2015 171 0,41 %
2016 162 0,39 %
Durchschnittswerte 177 0,43 %
(Angaben in T. €)

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator G4-56
Beschreiben Sie die Werte, Grundsätze sowie Verhaltensstandards und -normen (Verhaltens- und Ethikkodizes) der Organisation. Link

Siehe Kriterien 1-7 sowie "Integrierter Bericht 2016

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

In Jahresgesprächen zwischen Vorstand, Abteilungsleitern und Mitarbeitern werden persönliche sowie Teamziele vereinbart. Basis dafür ist die strategische Unternehmensplanung, die im Rahmen der nachhaltigen Unternehmensphilosophie immer eine Balance aus ökologischen, ökonomischen und sozialen Komponenten bildet.

Bei der Spar- und Bauverein eG bleiben diese Zielvereinbarungen jedoch ohne Einfluss auf die Grundvergütung, da dies nicht Teil des „Tarifvertrags der Wohnungswirtschaft“ ist, den die Genossenschaft anwendet. Auch bei außertariflichen Vereinbarungen orientiert sich die Gehaltsfindung an diesem Tarifvertrag.

Unabhängig von den Regelungen des Tarifvertrags gewährt die Spar- und Bauverein eG allen Mitarbeitern zusätzliche Gehaltsbestandteile, die an die Leistungskraft der Genossenschaft gekoppelt sind – darin kommt zum Ausdruck, dass die Umsetzung der mittelfristigen und nachhaltigen Unternehmensstrategie bzw. die Realisierung der für den Mittelfristzeitraum kalkulierten Wirtschafts- und Investitionsplanung Bemessungsgrundlage ist.

Die Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Vorstand ist zielführend, kommunikatiov und intensiv. Der Aufsichtsrat trifft sich zu mindestens sechs Sitzungen im Jahr gemeinsam mit dem Vorstand, dieser erstattet dann ausführlich Bericht. Gemeinsam beraten sie über quantitative und qualitative Ziele. Der Aufsichtsrat hat zudem diverse Ausschüsse gebildet, in denen die Mitglieder darüber hinaus tätig sind.

Die Gehälter der Vorstandsmitglieder erfolgen in freier Vereinbarung. Für die Bemessungsgrundlage dieser Gehälter spielt die „Gesamtperformance“ der Aufgabenausfüllung und damit in entscheidendem Maße die Erreichung der strategischen Unternehmensziele (ausgedrückt in der Mehrjahresrechnung der Wirtschaftsplanung) eine maßgebliche Rolle. Hierbei wird zwischen hauptamtlichem Vorstandsvorsitzendem und nebenamtlichen Vorstandsmitgliedern unterschieden.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator G4-51a
Vergütungspolitik – Berichten Sie über die Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und die leitenden Führungskräfte. Link

Die Gehälter der Vorstandsmitglieder erfolgen in freier Vereinbarung. Für die Bemessungsgrundlage dieser Gehälter spielt die „Gesamtperformance“ der Aufgabenausfüllung und damit in entscheidendem Maße die Erreichung der strategischen Unternehmensziele (ausgedrückt in der Mehrjahresrechnung der Wirtschaftsplanung) eine maßgebliche Rolle. Hierbei wird zwischen hauptamtlichem Vorstandsvorsitzendem und nebenamtlichen Vorstandsmitgliedern unterschieden.

Leistungsindikator G4-54
Nennen Sie das Verhältnis der Jahresvergütung des höchstbezahlten Mitarbeiters in jedem Land mit signifikanten geschäftlichen Aktivitäten zum mittleren Niveau (Median) der Jahresgesamtvergütung aller Beschäftigten (ohne den höchstbezahlten Mitarbeiter) im selben Land. Link

Eine Auswertung zu diesem Indikator ist bisher nicht erhoben worden. 

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Im Rahmen der Unternehmensplanung identifiziert die Spar- und Bauverein eG regelmäßig, welche internen und externen Anspruchsgruppen einen wesentlichen Einfluss auf die Genossenschaft haben und auf welche dieser Gruppen das Wirtschaften der Genossenschaft Einfluss nimmt.

Mit diesen Anspruchsgruppen steht die Spar- und Bauverein eG durch eine nachhaltige, zielgruppenspezifische Kommunikation und dialogorientierte Öffentlichkeitsarbeit in regelmäßigem Austausch. In den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden die Stakeholder teils persönlich (Informationen über Ideen und Projekte auf persönlicher Ebene), teils durch Veröffentlichungen der Genossenschaft.

Grundsätzliche Informationen zur nachhaltigen Unternehmensidee, zu nachhaltigen Handlungsansätzen und konkreten Aufgabenstellungen in der Zusammenarbeit werden komprimiert gebündelt über Geschäftsbericht (gleichzeitig bislang eine Art Förderbericht für die Mitglieder), Internetauftritt, ein halbjährliches Unternehmensmagazin sowie Fachveröffentlichungen und thematisch zugestellten Briefen/Mailings.

Seit 2015 stellt die Genossenschaft mit einem eigenständigen Nachhaltigkeitsbericht ihren Anspruchsgruppen ein Medium bereit, in welchem explizit über die Leistungen in allen Nachhaltigkeitsbereichen informiert wird. Dieser Nachhaltigkeitsbericht ist als Einladung zu verstehen, aktiv den Dialog aufzunehmen.

 Die wesentlichen Stakeholder im Überblick:
• Mitglieder/Bewohner/Kunden/Sparer
• Vertreter
• Aufsichtsrat
• Führungskräfte/Mitarbeiter und ihre Angehörigen
• Lieferanten/Partnerfirmen und Geschäftspartner 
• Medien
• Verbände
• Kommunen und Institutionen
• Wissenschaftliche Einrichtungen
• Politische Entscheidungsträger
• Interessierte Öffentlichkeit
• Branchenvertreter und Wettbewerber


Auszugsweise folgen ein paar Beispiele:
Mitglieder/ Bewohner/ Kunden:
Unsere Unternehmenskultur ist geprägt von persönlichem Kontakt zu unseren Kunden, unseren Mitgliedern und den Bewohnern unserer Immobilien sowie einer intensiven Beratungstätigkeit. In unserer Hauptgeschäftsstelle sowie in drei Außenstellen stehen wir zur Verfügung und bieten neben einem Hausmeisterservice, einem Notfalldienst in den Abendstunden und am Wochenende, vielfältigen Programmen in den Nachbarschaftstreffs auch eine Soziale Beratung sowie diverse Festivitäten und Aktionen für eine bunt gemischte Zielgruppe an.

Mitarbeiter:
Bei uns werden Engagement, Motivation und Gemeinschaft schon in der Belegschaft gelebt. Es gilt die Kommunikation möglichst kurzer Wege, sowie das Bestreben, transparente und gerechte Prozesse zu generieren. So besteht für alle Mitarbeiter die Möglichkeit, eventuelle Probleme und Fragestellungen direkt an den Abteilungsleiter oder Vorstand heranzutragen und auch interne Entscheidungsprozesse mitzugestalten.

Vertreter:
Die Genossenschaftsvertreter werden aktiv in das Leben, Handeln und Wirken der Genossenschaft einzbezogen. Einmal jährlich lädt der Vorstand zu einer Baustellenbesichtigungsfahrt, auf der vor Ort wichtige Bauvorhaben erläutert sowie Fragen, Anliegen und Vorschläge der Vertreter erörtert und für die nachfolgende Planung/ Umsetzung als Anregung aufgenommen werden. Zudem beschließen die Vertreter auf Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand das grundlegende Statut zu nachhaltiger Unternehmensführung, dh. den Rahmen der Geschäftstätigkeit (Grundsätze in der Satzung, z.B. Satzungsneufassung November 2014).

Öffentlichkeit:
Wir sind überzeugt, dass Nachhaltigkeit alle Bereiche des Lebens und Wirtschaften betrifft und somit als eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft zu verstehen ist. Daher kann die nachhaltige Entwicklung auch nur durch Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik, NGOs und Verbänden sowie die ehrenamtliche Mithilfe jeden Einzelnen vorangebracht werden. An diesem Punkt leisten wir unseren Beitrag, indem wir nachhaltige Projekte, Aktionen und Initiativen unterstützen, in die Wege leiten oder auch konzipieren.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator G4-27
Nennen Sie die wichtigsten Themen und Anliegen, die durch die Einbindung der Stakeholder aufgekommen sind, und wie die Organisation auf jene wichtigen Themen und Anliegen reagiert hat, einschließlich durch ihre Berichterstattung. Nennen Sie die Stakeholdergruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen jeweils angesprochen haben. Link

Die wesentlichen Anspruchsgruppen der Spar- und Bauverein eG werden im Kriterium 9 genannt und identifiziert. Desweiteren wird hier auf die ausführliche Darstellung im Nachhaltigkeitsbericht 2013/2014, Seite 18 bis 22, verwiesen, der auf unserer Homepage als PDF zum Download bereitsteht. In diesem Bericht sind die Stakeholder zum ersten Mal gesondert aufgelistet worden. 

Auch im aktualisierten Nachhaltigkeitsbericht (2016) berichtet die Spar- und Bauverein eG über ihre Stakeholder-Kommunikation - hier ist jedoch der gesamte Bericht als Beleg anzuführen: Unter dem Titel „Gemeinsam Nachhaltig“ legt Genossenschaft in diesem Jahr nämlich erstmals einen integrierten Nachhaltigkeits- und Finanzbericht vor. Damit dokumentiert die Spar- und Bauverein eG einmal mehr, welch hohen Stellenwert sie dem strategisch wichtigen Thema Nachhaltigkeit beimisst.

Hintergrund für die Zusammenführung der beiden Berichtsformen (Nachhaltigkeitsbericht und Geschäftsbericht) war der Wunsch, dem Leser alle wichtigen Informationen und Hintergründe in einem Werk zur Verfügung zu stellen. Inhaltlich setzt der Nachhaltigkeitsbericht drei Schwerpunkte: Er bündelt alle wichtigen Ereignisse aus den Bereichen Quartier- und Sozialmanagement, er bietet außerdem einen umfangreichen Einblick in die Neubau- und Modernisierungs- sowie Instandhaltungstätigkeiten und zeigt die grundsätzliche strategische Ausrichtung der Spar- und Bauverein eG in den verschiedenen Unternehmensbereichen auf.

Daneben kommuniziert der integrierte Bericht den genossenschaftlichen Gedanken selbstbewusst nach außen. Mitglieder, Bewohner und Mitarbeiter werden fotografisch portraitiert und vertreten im Zitat ihre Meinung über die Spar- und Bauverein eG.

Der beigelegte Finanzbericht gibt Aufschluss über das sehr gute Ergebnis der Spar- und Bauverein eG in einem Wirtschaftsjahr, das durch eine moderate  Expansionsstrategie im zunehmend angespannten Dortmunder Immobilienmarkt geprägt war. Im Fokus der Geschäftstätigkeit stand die nachhaltige Ergebnisstabilisierung bei möglichst hoher Investitionstätigkeit mit dem Ziel der Wohnwertsteigerung und Substanzstärkung des Wohnungsbestands. Ein wesentliches Ziel für die nächsten Jahre ist das Erreichen der Qualitätsführerschaft durch operative Exzellenz sowie ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Dieser Bericht ist hier abzurufen: 
http://www.sparbau-dortmund.de/fileadmin/user_upload/Genossenschaft/Downloadcenter/Sparbau_Integrierter_Bericht_2016_komplett.pdf

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Innovationsmanagement ist das Kapital der Zukunft und folgerichtig werden die Geschäftsprozesse der Genossenschaft so ausgerichtet, dass Innovationen wahrgenommen und Berücksichtigung finden können. Strategische Zielsetzung der Genossenschaft ist es, ein Innovationsklima zu etablieren: Zwar soll Bewährtes in der Geschäftstätigkeit geschätzt und gepflegt werden, etablierte Strukturen und Prozesse sollen jedoch regelmäßig im Sinne möglicher Optimierungen neu bewertet werden, eine Veränderungsbereitschaft kultiviert werden: Denn, im Zuge des Innovationsmanagements sind Offenheit und Geschwindigkeit Grundvoraussetzungen für den Erfolg.

Geeignete Prozesse zur Beförderung von Nachhaltigkeit setzen heutzutage eine zukunftsfähige IT-Landschaft voraus. Im Rahmen einer ausführlichen IT- und Prozessanalyse hat die Genossenschaft deshalb im Berichtsjahr erarbeiten lassen, wie die diesbezügliche Performance der Genossenschaft einzuschätzen ist. Trotz des durchaus positiven Ergebnisses stellen sich die Entscheidungsträger fortwährend die zeitgemäße Frage, wie der Wunsch nach noch mehr Digitalisierung in der Prozessabfolge zeitnah befriedigt werden kann.

Im Zuge eines von externer Seite moderierten Workshopprojektes beschäftigt sich ein Kernteam in der Genossenschaft mit der Frage, wie es dem Geschäftsfeld Vermietung gelingen kann, angesichts der Vielzahl der Bewerber und Wohnungssuchenden deren Bedürfnisse schnellstmöglich und passgenau zu befriedigen und zudem „den aus Sicht der Genossenschaft besten Kunden/Bewerber“ auszuwählen. Auch hier spielt die Digitalisierung von Prozessen eine maßgebliche Rolle.

Nachhaltigkeit dient den Entscheidungsträgern bei der Genossenschaft als Triebfeder für Innovationen. Nicht nur den Führungskräften kommt im Zuge des Innovationsmanagements eine entscheidende Rolle zu, auch die Nachhaltigkeitspaten der Spar- und Bauverein eG verfolgen Initiativen zur Analyse und Verbesserung der Ressourcennutzung und stellen das tägliche Handeln der Mitarbeiter entsprechend auf den Prüfstand. So integriert die Genossenschaft sinnvolle Veränderungen konsequent in die Prozessabläufe.

Im Rahmen der integrierten Portfolioanalyse betrachtet die Genossenschaft neben technischen, kaufmännischen und standortbezogenen auch energetische Aspekte. Gebäudestrukturen und eben auch deren Heizungssysteme sowie deren Effizienz werden fortlaufend überprüft und bei anstehenden Modernisierungsmaßnahmen effizient und nachhaltig gestaltet. Sehr differenzierte Investitionsstrategien führen mal zu umfassenden Wärmedämmmaßnahmen, mal zur Konzeption effizienter Teilmaßnahmen (Heizungsoptimierung u.a.).

Die Reinvestitionsquoten der Spar- und Bauverein eG (5-Jahres-Rückblick 71-79% der Sollmiete sowie im 5-Jahres-Forecast 70 bis sogar 120%) sind im Branchenvergleich des VdW Rheinland Westfalen als überdurchschnittlich zu bezeichnen. Sie sind nicht nur Ausdruck des hohen Qualitätsstandards des genossenschaftlichen Gebäudebestands, sie sind zudem Beleg dafür, dass innovative Technik bzw. neue Bedürfnisse im Rahmen laufender Investitionsprogramme Berücksichtigung finden können. Die hohen Mittelrückflüsse in den Hausbestand ermöglichen der Genossenschaft, laufend innovativen Lösungen für die Mitglieder und die Umwelt zu suchen und umzusetzen.

Die angedachte Einführung von Nachhaltigkeitskennziffern für alle Geschäftsbereiche wird die bislang überwiegend qualitative Handhabung des Themas zunehmend messbar und vergleichbar machen.

Im Berichtszeitraum hat die Spar- und Bauverein eG zahlreiche Projekte mit Pilotcharakter angestoßen, die im Rahmen der DNK-Berichterstattung nicht einzeln vorgestellt werden können, die aber im integrierten Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht ausführlich beschrieben werden. Der Bericht steht auf der Homepage der Genossenschaft zur Verfügung. Zu den genannten Projekten zählen unter anderem die umfassende Aktualisierung von Einheitspreisabkommen im Bereich der Instandhaltung zur zeitgemäßen Standardisierung des Leistungsspektrums in inhaltlicher und preislicher Hinsicht, die Digitalisierung des Außenflächenkatasters sowie die Neuausrichtung des Vertragsmanagements einschließlich Verhandlung und Vereinbarung wesentlicher Rahmenabkommen rund um die Wärme- und Stromversorgung, aber auch der Bau der ersten Energie-Plus-Siedlung für den Genossenschaftsbestand. Sichtbares Zeichen für das Bekenntnis der Spar- und Bauverein eG zu einem altersgerechten, sprich barrierearmen bzw. barrierefreien Wohnen ist die Verleihung des Siegels „Betreutes Wohnen NRW“ für zwei Neubauprojekte der Genossenschaft.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen. Link

Unter Bezugnahme auf die branchenspezifische Ergänzung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex - Orientierungshilfe für Wohnungsunternehmen - berichten wir als bestandshaltendes Wohnungsunternehmen diesen Indikator nicht.