5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Ansprechpartner ist Christoph Deinert, unser Nachhaltigkeitsbeauftragter und zweiter Geschäftsführer. Damit steht unsere Geschäftsleitung mit ihrem Namen für eine nachhaltige Entwicklung und ermutigt unsere Mitarbeiter und unser Umfeld zum Mitmachen.
Im Rahmen des Umweltmanagementsystems nach EMAS arbeiten verschiedene Mitarbeiter im Umweltausschuss an der Ökoeffizienz des Betriebes mit. Auch die Prämierung von ökologischen Vorschlägen sorgt für die Motivation aller Mitarbeiter.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Unsere Prozesse richten wir an unseren Leitlinien aus, z.B. Umweltleitlinien (siehe Website). Wir führen ein Organisationshandbuch, das alle Umwelt- und Qualitätsmanagementprozesse beinhaltet. Demnach erfolgt der Einkauf von Rohstoffen entlang der Charta der „fair & regional Bio Berlin Brandenburg“, zu der sich unsere regionalen Lieferanten zunehmend verpflichten. Ferner unterliegen unsere Fuhrunternehmen ökologischen und hygienischen Standards, die wir regelmäßig durch externe Firmen (BiP) kontrollieren lassen. Zudem finden regelmäßige Kommissionierer- und Fahrerbesprechungen statt. Unsere Kunden-Zielgruppe ist der ökologische Fachhandel, bei dem auch die Gesetze der Marktwirtschaft gelten, jedoch diese an den Grundsätzen von Fairness und Transparenz ausgerichtet sind. Jährliche Gespräche mit Kunden und Schulungen des Verkaufspersonals durch Mitarbeiter von MÄRKISCHES LANDBROT sind uns wichtig. Unsere Betriebsführungen und Vorträge begeistern Menschen für eine nachhaltige Entwicklung.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Unsere internen Stoffflüsse werden jährlich erfasst und im Rahmen von EMAS in Form von Öko-Effizienz- und Sozialkennzahlen mit Vorjahren vergleichbar gemacht (Ökobilanz und Managementreview jährliche Dokumentation seit 1994, Sozialkennzahlen seit 2002). Unsere Betriebszähler werden monatlich abgelesen, überprüft und ausgewertet. Kommt es zu Abweichungen werden gegebenenfalls kurzfristig Gegenmaßnahmen zur Erreichung der Ziele eingeleitet. Ökobilanz und Managementreview mit allen Kennzahlen veröffentlichen wir auf unserer Website.
Die Ziele zu Effizienzkennzahlen werden im Umweltprogramm festgeschrieben und veröffentlicht. Hier wird der Kontinuierliche Verbesserungsprozess KVP alle drei Jahre durch einen externen Gutachter verifiziert.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator GRI 4,8
Intern entwickelte Leitbilder, interner Verhaltenskodex und Prinzipien, die für die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/soziale Leistung der Organisation von Bedeutung sind, sowie die Art und Weise, wie diese umgesetzt werden.

Wir lassen uns an unseren veröffentlichten Firmenziele, Umweltleitlinien und der fair & regional Charta Bio Berlin Brandenburg messen.
Ökologie:
Wir verarbeiten 100 Prozent ökologisch zertifizierte Rohstoffe zu 100 Prozent ökologischen Produkten.
Der gesamte Betrieb wird ständig intern und extern unter ökologischen Gesichtspunkten überprüft und auf ökologische Ziele ausgerichtet – unter anderem unterstützen dabei die EG-BIO-VO, die EMAS-VO, Demeter-Richtlinien, das HACCP-Konzept oder die ISO 14001.
Wir verwenden bevorzugt erneuerbare Energiequellen wie z.B. Solarenergie, Pelletsbefeuerung, betreiben Regenwassernutzung und eine sorgfältige Reststoffnutzung.
Wir verkürzen die Transportwege unserer Rohstoffe, indem wir verstärkt in der Region einkaufen.
Bei unseren Lieferanten wirken wir auf Gebindeeinheiten und –arten hin, die der Abfallvermeidung dienen.
Bei Planung und Kauf von Investitionsgütern und der Auswahl von Lieferanten und Fahrern werden ökologische Kriterien einbezogen.
Ökonomie:
Die wirtschaftliche Größe von MÄRKISCHES LANDBROT ist ausreichend. Von Seiten der Geschäftsführung bestehen keine Zielvorgaben für eine Auswei-tung des Unternehmens. Die Unternehmensziele liegen in einer weiteren Ver-besserung von Produktqualität und Nachhaltigkeit der Brotbäckerei demeter.
Mindestens zehn Prozent des Jahresüberschusses nach Steuern werden für Spenden und Sponsoring von ökologischen und sozialen Projekten ausgege-ben.
Die Eigenkapitalquote von MÄRKISCHES LANDBROT liegt bei mindestens 50 Prozent (Verhältnis vom Eigenkapital zur Bilanzsumme).
Das Eigenkapital des Unternehmens wird gegenüber Kapitalgebern mit maximal zehn Prozent verzinst (Eigenkapitalverzinsung).
Ein Zahlungsmittelüberschuss der wirtschaftlichen Leistung (Cashflow) von mehr als 15 Prozent ist - zugunsten der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit - nicht gewollt.
Bei Unter- bzw. Überschreiten der Grenzwerte wird von der Geschäftsführung entsprechend gegengesteuert.
Soziales:
Durch Dialoge mit Lieferanten schaffen wir gute persönliche Beziehungen, Langfristigkeit, Vertrauen und Transparenz.
Der Weg vom »Anbau bis zur Stulle« ist für den Verbraucher transparent.
Wir streben die höchste Ernährungsqualität für unsere Produkte an und bieten möglichst vielen Menschen gesunde Lebensmittel zu günstigen Preisen.
Wir liefern im Wesentlichen an den ökologischen Fachhandel. Wir sind Marktführer in der erlebbaren Qualität.
Norm.

Leistungsindikator GRI 4,9
Verfahren des höchsten Leitungsorgans, um zu überwachen, wie die Organisation die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/soziale Leistung ermittelt und steuert, einschließlich maßgeblicher Risiken und Chancen sowie der Einhaltung international vereinbarter Standards, Verhaltensregeln und Prinzipien.

Gelenkt und geleitet wird entlang unserer Ziele und im Rahmen unserer Umwelt- und Qualitätsmanagementsysteme, die den Mitarbeitern über das Intranet zur Verfügung stehen. Darin definieren wir Regeln, die einen Kontinuierlichen Verbesserungsprozess KVP sicherstellen. Das Erreichen unserer Ziele steuern / prüfen wir durch eine Vielzahl an Gesprächskreisen (u. a. Bäckerplenum, Meisterrun-de, Geschäftsführerrunde, Umweltausschuss), Jahresmitarbeitergesprächen, Bio- und Demeterkontrollen sowie regelmäßigen externen Überprüfungen von Umweltmanagementsystem und Gemeinwohl-Bilanz inklusive aller damit verbundenen Prozesse. So gewährleisten wir, dass unsere Prozesse unter Einbeziehung unserer Mitarbeiter und unter der Kontrolle von unabhängigen Dritten reibungslos zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess führen sowie Chancen und Risiken rechtzeitig erkannt werden.

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Das Erreichen unserer Nachhaltigkeitsziele wird einmal jährlich durch die Geschäftsführung in einem strategischen Meeting („Jahres-Purpose“-Gespräche) zum Jahreswechsel überprüft. Hierbei entstehen konkrete Jahresziele, die nachhaltige Maßnahmen beinhalten.
Für die Umsetzung der beschlossenen Projekte sind zum Teil verschiedene Mitarbeiter zuständig. Dabei wird der Stand der Projekte über Projektlisten verfolgt. Die Projektlisten werden jährlich in drei Terminen überprüft, indem Gespräche zwischen den verantwortlichen Mitarbeitern und der Geschäftsführung erfolgen sowie im Jahresmitarbeitergespräch JMG (am Ende des Jahres), um die Zielerreichung abzufragen und neue Zielvereinbarungen zu treffen.
Außerdem existiert ein ökologisches Vorschlagswesen mit Prämiensystem (ökologische Nachhaltigkeit).
An guten Geschäftsjahren werden die Mitarbeiter mittels Prämien beteiligt.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator GRI 4,5
Zusammenhang zwischen der Bezahlung der Mitglieder des höchsten Leitungsorgans, der leitenden Angestellten und der Mitglieder der Geschäftsführung (einschließlich Abfindungen) und der Leistung der Organisation (einschließlich der gesellschaftlichen/sozialen und der ökologischen Leistung).

Bei MÄRKISCHES LANDBROT gehört nachhaltiges Wirtschaften zum Tagesgeschäft, an dem alle Mitarbeiter beteiligt werden. Ein hohes Ziel dabei ist die Teambildung. Aus diesem Grund werden keine Einzelleistungen mit dem Gehalt honoriert, sondern es werden ökologische Vorschläge prämiert und die Mitarbeiter werden an guten Geschäftsjahren mittel Prämien beteiligt.
Der Unternehmenszweck von Märkische Landbrot ist Nachhaltigkeit auf allen Ebenen von der Ernährung bis hin zu sozialen Projekten in der Gesellschaft. Die in diesem Zusammenhang notwendige Arbeitsleistung der beiden Geschäftsführer, wird über ein Festgehalt pauschal abgedeckt.
Sonderprämien für die Geschäftsführung gibt es nicht.

Leistungsindikator GRI 4,10
Verfahren zur Bewertung der Leistung des höchsten Leitungsorgans selbst, insbesondere im Hinblick auf die ökonomische, ökologische und gesellschaftliche/ soziale Leistung.

Die Geschäftsführung besteht aus dem Inhaber Joachim Weckmann, der im Betrieb eine halbe Stelle besetzt und dem angestellten Geschäftsführer Christoph Deinert mit einer vollen Stelle.
Im Rahmen des jährlichen strategischen Meetings („Jahres-Purpose“-Gespräch) findet eine gegenseitige Bewertung der Leistung statt.
Hierzu werden alle wichtigen Nachhaltigkeitsleistungen im Rahmen der Umweltbetriebsprüfung und der Gemeinwohl-Bilanz extern überprüft.
Die Ergebnisse sind transparent und auf unserer Website veröffentlicht.

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Unsere wesentlichen Stakeholder aus der Wertschöpfungskette sind die Bauern, die uns beliefern, unsere Mitarbeiter wie Müller und Bäcker, die unser Getreide mahlen und verbacken, unsere Fuhrunternehmen, die die Brote ausliefern und unsere Kunden, die unsere Brote verkaufen. Unsere Endverbraucher, verschiedene soziale und ökologische Gruppen aus den unterstützten Projekten, Auditoren, Vereine und Nachbarn sind weitere wichtige Stakeholder. Mit ihnen stehen wir in einem regelmäßigen Dialog. Das bedeutet: Bauern und Müller sind im Wesentlichen bei „fair & regional Bio Berlin Brandenburg“ vertreten, wo Nachhaltigkeitsprüfungen untereinander stattfinden. Ferner führen wir Gesprächsrunden, betreuen telefonisch und persönlich, nutzen Mitarbeiter- und Endverbraucherumfragen, besitzen ein ausgereiftes Reklamationsmanagement, dessen Ergebnisse veröffentlicht werden, und alle Telefonnummern, auch die der Geschäftsleitung, sind transparent.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator GRI 4,16
Ansätze für die Einbeziehung von Stakeholdern, einschließlich der Häufigkeit der Einbeziehung unterschieden nach Art und Stakeholdergruppe.

Mitarbeiterbefragung „Zufriedenheit“ (alle 3 Jahre, Managementreview)
Kundenumfrage (alle 3 Jahre, Managementreview)
Reklamationen (jährliche Auswertung, Managementreview)
Hausinterne Brotprüfungen täglich
Runder Tisch Getreide“ (Bauern, Müller, Jährlich)
Bauernbesuche (jährlich durch Geschäftsführung
Gemeinwohlbilanz (alle 2 Jahre)
Regelmäßige Besprechungen (Qualitätssicherung wöchentlich, Backstubenleitertreffen wöchentlich, Verkaufsrunde monatlich, Meister-runde monatlich, Bäckerplenum und Betriebsversammlung halbjährlich, Umweltausschuss und Arbeitsschutzausschuss dreimal jährlich, Fahrer- und Kommissionierer-Sitzung halbjährlich).
Politische Fragen werden in Verbänden und Verbünden abgestimmt (Arbeitsgemeinschaft für biologisch-dynamischen Landbau Berlin-Brandenburg e.V., Arbeitskreis Gutes Brot (AGB), Assoziation ökologischer Lebensmit-telhersteller (AoeL), Bäuerliche Gesellschaft e.V. – Demeter im Norden (BG), Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V., fair & regional Bio Berlin-Brandenburg, Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V. (FÖL), Gentechnikfreie Region Uckermark-Barnim, Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der Deutschen Wirtschaft (KEG), Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg (VERN), Zu-kunftsstiftung Landwirtschaft).
Allgemeine Anfragen werden im Verkaufsbüro entgegengenommen z. B. Anfragen zu Spenden und verfolgt.

Leistungsindikator GRI 4,17
Wichtige Fragen und Bedenken, die durch die Einbeziehung der Stakeholder aufgeworfen wurden und Angaben dazu, wie die Organisation auf diese Fragen und Bedenken – auch im Rahmen seiner Berichterstattung - eingegangen ist.

Wichtige Fragen und Bedenken werden aufgenommen und gehen in die Entwicklung der Unternehmensziele mit ein.
Die Bewertung der Reklamationen, die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragungen, die internen und externen Brotprüfungsergebnisse, Auswertungen des Spendenwesens und der Führungen werden im Managementreview dargelegt und auf der Website veröffentlicht. Ebenso wird das Protokoll „Runder Tisch Getreide“ auf der Website veröffentlicht.

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Bei Innovationen konzentrieren wir uns auf unsere Brote. Dazu arbeiten wir nach neuesten ernährungsphysiologischen Erkenntnissen (z.B. mit Keimlingen), womit wir neue Kreationen im Rahmen von Monatsbroten (einen Monat lang im Programm) entwickeln. Außerdem werden unsere Produkte vollständig mit ökologischen Rohstoffen hergestellt, wodurch sie ebenso vollständig verwertbar sind.
Ergänzend ist dazu das Buch „Kochen mit Brot“ (Altbrot) in Kooperation mit Tainá Guedes entstanden, um Nachhaltigkeit bis zum Verbraucher zu unter-stützen.
Eine jährliche Erfassung aller CO2e-Fußabdrücke der Eigenprodukte und unser Umweltmanagementsystem haben zu einer laufenden Verbesserung der Ressourceneffizienz geführt.
Insgesamt kooperieren wir mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, der Beuth Hochschule Berlin, der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und der staatlichen Hochschule für Lebensmitteltechnik Berlin, um die nachhaltige Entwicklung im Unternehmen voranzutreiben.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator GRI EN6
Initiativen zur Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen mit höherer Energieeffizienz und solchen, die auf erneuerbaren Energien basieren sowie dadurch erreichte Verringerung des Energiebedarfs.

Für alle eigenen Produkte besteht ein Product-Carbon-Footprint (CO2e-Fußabdruck).
Entwicklung eines Patentes für einen Holzbackofen, Aufbau und Nutzung (Holzpellets: Erneuerbare Energien).
Nutzung von Wärmerückgewinnung-Potential (Mehlstaubabsaugung, Raumlüftung, Abgas- und Wrasen-Wärmerückgewinnung).
Photovoltaikanlage, Brunnenwassernutzung, Regenwassernutzung und –versickerung.

Leistungsindikator GRI EN26
Initiativen, um die Umweltauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen zu minimieren und Ausmaß ihrer Auswirkungen.

Bezug von Rohstoffen und Auslieferungen von Broten nach Möglichkeit ohne Einwegverpackung.
Einsparung von Energie
• Wärmedämmung des gesamten Gebäudes und der Dächer
• Einsatz von Doppel- und Wärmeschutzverglasung
• Installation einer Photovoltaikanlage (150 qm) zur Erzeugung von Strom (zur Bauzeit die größte Anlage Berlin-Brandenburgs), spätere Erweiterung der Anlage von 21 kWp auf 28 kWp (200 m²)
• Einsatz von LED und Lichtdimmung über Lichtsensoren oder Schaltung über Bewegungsmelder
• Installation einer neuen Heizungsanlage im Berennwertbetrieb
• Bau eines pelletbefeuerten Holzbackofens
• Prozessoptimierung
o Einsatz einer Thermo-Roll-Ofenanlage (Beheizung von 5 Öfen mit einem gasbetriebenen Thermo-Ölkessel)
o Vorbrechen des Getreides mittels Walzenstuhl
o Installation einer pneumatischen Getreideförderung
o Bau einer Getreidereinigungsanlage mit halbautomatischer Steuerung
o Bau einer Getreideaufgabe mit vier Fraktionen, Mühlenautomatisation.
• Wärmerückgewinnungsanlagen
o Nutzung der Abgaswärme der Thermo-Ölkessel
o Filterung und Nutzung warmer Backstubenluft zur Beheizung der Lagerflächen
o Betreiben der Lüftungsanlagen aufgrund hochwertiger Filteranlagen nahezu im Umluftbetrieb möglich (Reduzierung der Energieverluste durch Lüftung).
o Lieferung überschüssiger Wärme an die auf dem Betriebsgelände ansässigen Vollkornkonditorei Tillmann und den Nachbarn Vereinigung für Jugendhilfe (VfJ).
• Gründen einer Betreiber-Nutzer-Gesellschaft zur Schaffung einer gemeinsamen Infrastruktur
Reduzierung der Luftbelastung durch Absaug- und Filteranlagen
• Getreidestaubabsaugung
o Absaugung der Getreidereinigungsanlage (Intensivreiniger mit Magnet, Rundkorntriör, Steinausleser, Wendelausleser, Jet-Pearler, Walzenstuhl).
o Absaugung des Mühlenbereiches
o Taschenfilteranlage für die Mehlbefüllung der Silos
o Absaugung der Mühlen durch Staubabscheidertechnik
o Besatzabsaugung der Getreidereinigung durch Stau-babscheidertechnik
• Mehlstaubabsaugung
o Absaugung der Kneterbefüllung an der Waage
o Absaugung aller Knetstationen
• Bezug von Ökostrom
Reduzierung von Abwasserbelastung und -menge
o Regenwassernutzung und –versickerung
• Regenwassernutzung von Teildachflächen für WC-Spülung und Gartenbewässerung
• Regenwasserversickerung von Teildachflächen
• Regenwasserversickerungsanlage Zufahrt, mit vorgeschalteter Reinigung, Schmutzfracht wird mit einem speziellen Substrat (belebte Bodenzone) vor dem Erreichen des Grundwassers gereinigt.
o Fettabscheider mit Schlammfängen für Betriebsabwasser.
o Einsatz wassersparender Technik
• Verwendung wassersparender Armaturen mit Bewegungssensor
• 2-Mengentechnik WC-Spülung im gesamten Betrieb
• Urinalspülung mit Infrarotauslösung
o Begrünung von Dach- und Fassadenflächen

Leistungsindikator GRI FS11
Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen (z.B. Pensionskassen).

MÄRKISCHES LANDBROT hat wesentliche Finanzanlagen im Rahmen von Beteiligungen, die ausnahmslos einer Prüfung nach Umwelt- und Sozial-Faktoren durchlaufen.