5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Die Gesamtverantwortung für Nachhaltigkeit liegt bei unserem Vorstandsvorsitzenden. Maßnahmen und Projekte zum Thema Nachhaltigkeit werden von der Leiterin der Abteilung Unternehmenkommunikation und Marketing und ihrem Team umgesetzt, dem auch unsere Nachhaltigkeitsreferentin angehört.

Siehe Nachhaltigkeitsbericht 2015, S.20

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie beinhaltet u.a. die jährliche Veröffentlichung eines Nachhaltigkeitsberichts, die Implementierung eines Nachhaltigkeitsprogramms mit überprüfbaren Zielen sowie die Ernennung von Nachhaltigkeitsbeauftragten aus allen Abteilungen. Diese kommen regelmäßig in einer Arbeitsgruppe zusammen, um Nachhaltigkeitsthemen zu diskutieren und für den eigenen Bereich zu reflektieren.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Für unseren Nachhaltigkeitsbericht erheben wir alle für uns relevanten GRI-Kennzahlen (G4). Wir geben Auskunft über alle geforderten Standardangaben und Indikatoren gemäß der Option „Umfassend“ sowie der branchenspezifischen Ergänzung für die Immobilienwirtschaft CRESS (Construction and Real Estate Supplement).
Zusätzlich werden ausgewählte KPIs angewendet (beispielsweise Kennzahlen der GdW-Arbeitshilfe 73), die in den Berichten hervorgehoben und zum Teil in unser Nachhaltigkeitsprogramm integriert werden.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator G4-56
Beschreiben Sie die Werte, Grundsätze sowie Verhaltensstandards und -normen (Verhaltens- und Ethikkodizes) der Organisation. Link

Nachhaltigkeitsbericht 2015, S.22-23

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Seit 2003 nutzen wir bei der GESOBAU die Balanced Scorecard (BSC). Sie spiegelt eine Vielfalt von Zielen aus verschiedenen Perspektiven (Ökonomie, Kunden, Prozesse, Mitarbeiter) wider, bei denen es sich um Kennzahlen oder Termine handelt, die erreicht werden müssen – und vorher realistisch mit allen Beteiligten festgelegt werden. Ökonomische, ökologische und soziale Zielsetzungen sind so fest in prämienrelevanten Unternehmens-, Team- und Mitarbeiterzielen verankert – bis hin zum Vorstand.
Auch in der Zusammenarbeit des Vorstandes mit dem Aufsichtsrat spielen Nachhaltigkeitsaspekte eine wichtige Rolle. Zu jedem Beschlussvorschlag einer Aufsichtsratssitzung werden die nachhaltigen Auswirkungen im Bereich Ökonomie, Ökologie und Soziales diskutiert und protokolliert.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator G4-51a
Vergütungspolitik – Berichten Sie über die Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und die leitenden Führungskräfte. Link

Geschäftsbericht 2014, S.57-58

Leistungsindikator G4-54
Nennen Sie das Verhältnis der Jahresvergütung des höchstbezahlten Mitarbeiters in jedem Land mit signifikanten geschäftlichen Aktivitäten zum mittleren Niveau (Median) der Jahresgesamtvergütung aller Beschäftigten (ohne den höchstbezahlten Mitarbeiter) im selben Land. Link

5,042 : 1

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

2015 hat die GESOBAU erstmalig einen Stakeholder-Dialog durchgeführt.
Anhand der Stakeholder-Interviews wurden zentrale Nachhaltigkeitsthemen der GESOBAU identifiziert. Die Einschätzungen der Experten gaben Impulse für Handlungsbedarfe und legten zukünftige Herausforderungen offen. Zusätzlich wurden auf Grundlage einer quantitativen Analyse interne und externe Einschätzungen zur Relevanz von Nachhaltigkeitsthemen für die GESOBAU gegenübergestellt.
Die Ergebnisse des Stakeholder-Dialogs liefern uns Impulse für die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung und Umsetzung konkreter Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

Siehe Nachhaltigkeitsbericht 2015, S.10-13

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator G4-27
Nennen Sie die wichtigsten Themen und Anliegen, die durch die Einbindung der Stakeholder aufgekommen sind, und wie die Organisation auf jene wichtigen Themen und Anliegen reagiert hat, einschließlich durch ihre Berichterstattung. Nennen Sie die Stakeholdergruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen jeweils angesprochen haben. Link

Nachhaltigkeitsbericht 2015, S. 12-13

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

An der kontinuierlichen Verbesserung der Ökobilanz unserer Wohnungen arbeiten wir mit vielen unterschiedlichen, ineinander greifenden Maßnahmen.
Allen voran ist hier die energetische Optimierung unseres Bestandes zu nennen, etwa die Komplettmodernisierung der Großwohnsiedlung Märkisches Viertel, die im Sommer 2015 abgeschlossen wird. Auch die sukzessive Umstellung der Beheizung auf klimafreundliche Energieträger, die deutlich weniger CO2 verursachen, ist ein wesentlicher Baustein unserer Klimastrategie. Außerdem unterstützen wir unsere Mieter in einem sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Energie – etwa durch Broschüren zum nachhaltigen Wohnen und regelmäßige Tipps in unserem Mietermagazin.

Unsere Wohnungen erfahren während der gesamten Lebensdauer eine fortwährende Überprüfung auf Funktionsfähigkeit, Sicherheit, Verkehrssicherheit und Kundenzufriedenheit.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen. Link (Seite 38)

Der Indikator G4-FS11 wurde der GRI-Branchenergänzung zum Finanzsektor entnommen. Unsere Nachhaltigkeitsberichterstattung basiert auf G4 und der Branchenergänzung CRESS (Construction and Real Estate Supplement). G4-FS11 erheben wir daher nicht.