5. Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

Nachhaltigkeitsbericht 2016 S.4

Die Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement ist Teil des Bereichs Vorstandsstab & Kommunikation im Dezernat des Vorsitzenden des Vorstands und koordiniert im Auftrag des Vorstands alle entsprechenden Aktivitäten in der Deka-Gruppe. Sie ist interner Ansprechpartner für alle Organisationseinheiten und nimmt diese Funktion auch gegenüber allen externen Stakeholdern – insbesondere Unternehmen und Einrichtungen in der Sparkassen-Finanzgruppe, Nachhaltigkeits-Ratingagenturen und Nichtregierungsorganisationen – wahr.

Strategische Verankerung der Nachhaltigkeit

Der Vorstand der DekaBank entschied Ende 2014, ab dem Geschäftsjahr 2015 auf eine gesonderte Nachhaltigkeitsstrategie zu verzichten und diese Festlegungen als Teil der Geschäftsstrategie zu etablieren. Damit ist die Nachhaltigkeit zu einem Kernbestandteil der geschäftspolitischen Ausrichtung geworden, die so auch gegenüber dem Verwaltungsrat und der Aufsicht transparent ist. Strategisches Transformationsprogramm D18 Das strategische Transformationsprogramm D18 wurde Ende 2012 vom Vorstand verabschiedet. Ziel des Programms ist die Weiterentwicklung zum Wertpapierhaus der Sparkassen bis zum Jahr 2018, in dem die Deka ihren 100. Geburtstag begeht. Ende 2015 wurden Nachhaltigkeitsprojekte in das Transformationsprogramm integriert.

6. Regeln und Prozesse

Das Unternehmen legt offen, wie die Nachhaltigkeitsstrategie durch Regeln und Prozesse im operativen Geschäft implementiert wird.

Nachhaltigkeitsbericht 2016 S.5

Interne Regelwerke und Standards
siehe Leistungsindikatoren 5-7

Nachhaltigkeitsbericht 2016 S.6

Externen Regelwerke und Standards
siehe Leistungsindikatoren 5-7

Nachhaltigkeitsbericht 2016 S.19

Offener Dialog mit Personalvertretung
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden durch Personal-und Betriebsräte (Deutschland) sowie durch das Comité Mixte (Luxemburg) vertreten. Sie werden in einem laufenden Dialog frühzeitig über anstehende Veränderungen informiert und in die Gestaltung des konkreten Prozesses einbezogen. Der Zentralbereich Personal & Organisation der Deka-Gruppe pflegt einen von Respekt geprägten offenen Dialog mit den Personalvertretungen. Als interne Ansprechpartner bei Problemen am Arbeitsplatz stehen den Beschäftigten zudem die Schwerbehindertenvertretung und die Gleichstellungsbeauftragten zur Verfügung.

7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Nachhaltigkeitsbericht 2016 S.25

Fester Bestandteil der Beurteilung der Mitarbeiterleistungen ist die Bewertung der Einhaltung der im Ethikkodex der Deka-Gruppe definierten Wohlverhaltensregeln.

Nachhaltigkeitsbericht 2016 S.10

Nachhaltigkeitsratings

Die DekaBank steht mit den unabhängigen Ratingagenturen MSCI, Sustainalytics, oekom research und imug im Dialog. Sie bewerten regelmäßig die Nachhaltigkeits-Performance der Deka-Gruppe. Die Bewertungen der Ratingagenturen sind für uns eine wichtige Orientierungsgröße für die Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten.

Ende 2015 wurde die Deka zum ersten Mal von der MSCI-Nachhaltigkeitssparte bewertet. Das
gestiegene Interesse der Investoren an Nachhaltigkeitsratings sowie unsere kontinuierlich soliden Bewertungen bestätigen unseren strategischen Nachhaltigkeitsansatz. Aktuell liegen von folgenden Agenturen Nachhaltigkeitsratings für die Deka-Gruppe vor:

MSCI hat die Deka Ende 2015 zum ersten Mal in ihr Ratinguniversum aufgenommen und auf Anhieb ein sehr gutes Rating von AA vergeben. Das Rating wurde Ende April 2016 erneut bestätigt. Damit platziert sich die Deka innerhalb der Branche „Asset Manager“ auf dem zehnten von 133 Plätzen.

Sustainalytics bewertet die Deka wiederholt als „Outperformer“ innerhalb der weltweiten Bankenbranche. Mit 73 von 100 möglichen Punkten landet die Deka-Gruppe damit unter den Top 30 Banken weltweit und konnte ihr gutes Abschneiden zum wiederholten Male steigern.

Die oekom research AG hat die Deka in 2016 erneut mit „Prime“ bewertet. Somit gehört die Deka auch weiterhin zu den besten 10 Prozent innerhalb der Bankenbranche in den Bereichen Umwelt- und Sozial-Performance.

Die imug Beratungsgesellschaft für sozial-ökologische Innovationen mbH konzentriert sich in der Bewertung auf unbesicherte Pfandbriefe, öffentliche Pfandbriefe sowie Hypothekenpfandbriefe. Die Deka-Gruppe wurde in 2016 in den drei Kategorien mit einem guten „neutral-positiv-positiv“- Ergebnis ausgezeichnet und gehört damit zum oberen Drittel innerhalb der Bankenbranche.

Nachhaltigkeitsbericht 2016 S.33

Die DekaBank hat die AGIMUS GmbH Umweltgutachterorganisation und Beratungsgesellschaft damit beauftragt, ihren Nachhaltigkeitsbericht 2016 auf Wesentlichkeit, Transparenz und Vergleichbarkeit zu überprüfen. Die Angemessenheit der Ermittlung und Darstellung der Kennzahlen zur Nachhaltigkeitsleistung in Übereinstimmung mit den Berichtskriterien, einschließlich der Identifizierung wesentlicher Themen, liegt in der Verantwortung des Vorstands. Unsere Aufgabe ist es, die Aussagen im Nachhaltigkeitsbericht auf Nachvollziehbarkeit und auf die Vollständigkeit der Kriterien nach dem GRI-Standard G4 zu prüfen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 5 bis 7

Leistungsindikator G4-56
Beschreiben Sie die Werte, Grundsätze sowie Verhaltensstandards und -normen (Verhaltens- und Ethikkodizes) der Organisation. Link

Nachhaltigkeitsbericht 2016 S.5:
Interne Regelwerke und Standards

Verbindlicher Orientierungsrahmen sowohl für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Führungskräfte und den Vorstand der Deka als auch für Dritte, die im Namen der Deka-Gruppe agieren, ist der Ethikkodex. Er ist „Grundlage für eine rechtskonforme, offene, transparente und mehrwertorientierte Unternehmenskultur der Deka-Gruppe“ und beinhaltet unter anderem ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Die Einhaltung der Vorgaben des Kodex wird seit dem Geschäftsjahr 2016 einheitlich für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deka-Gruppe überprüft. Dabei bewertet die jeweilige Führungskraft im Rahmen der jährlichen Zielerreichungsgespräche die Einhaltung des Kodex. Verstöße können zu arbeitsrechtlichen Maßnahmen, zivil- und strafrechtlichen Verfahren bis hin zur Beendigung des Vertragsverhältnisses führen. Der Kodex ist in seiner aktuellen Fassung vom 1. Juni 2014 auf der Website der Deka-Gruppe einsehbar.
Ethikkodex

Nachhaltigkeitsbericht 2016 S.6


Externe Regelwerke und Standards

Neben internen Verhaltensrichtlinien unterstreicht auch die Anerkennung nationaler und internationaler Standards das Engagement der Deka-Gruppe für eine nachhaltige Entwicklung. Dazu gehört der Beitritt zum UN Global Compact im Jahr 2011 und die damit verbundene Verpflichtung zur Umsetzung von zehn Prinzipien einer verantwortungsvollen Unternehmensführung. Sie beziehen sich auf die Themenfelder Menschen- und Arbeitsrechte, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung.

Die DekaBank hat sich zudem zur Einhaltung der Equator Principles (EP) verpflichtet. Im Mittelpunkt dieser Prinzipien steht die Berücksichtigung sozialer und umweltbezogener Standards bei internationalen Projektfinanzierungen. Die DekaBank berichtet jährlich über die Umsetzung der Prinzipien bei den relevanten Finanzierungen, der entsprechende Bericht wird auf der EP-Website veröffentlicht.

Zur Einhaltung einer verantwortungsvollen Kapitalanlage verpflichten sich die Unterzeichner der Principles for Responsible Investment (PRI), zu denen die Deka Investment GmbH seit 2012 gehört. Die Prinzipien sehen unter anderem die Integration von sozialen, umweltrelevanten und auf eine gute Unternehmensführung bezogenen Kriterien in die Analyse- und Entscheidungsprozesse bei der Kapitalanlage vor. Abgeleitet von der englischen Übersetzung dieser drei Bereiche „Environmental, Social, Governance“ wird in diesem Zusammenhang häufig die Abkürzung ESG verwendet.

Zudem verpflichtet sich der Unterzeichner dazu, die Unternehmen, in deren Aktien oder Anleihen er investiert ist, aktiv auf die Einhaltung von ESG-Standards anzusprechen. Durch die im Kapitel „Nachhaltige Produkte“ beschriebene Ausweitung der Aktivitäten auf Hauptversammlungen verstärkt die Deka Investment ihr Engagement in diesem Bereich weiter. Über diese und weitere Maßnahmen berichtet sie jährlich im Rahmen eines RI Transparency Reports, der auf der Website der PRI abrufbar ist.

Branchenspezifische Ergänzungen Überschrift 1
Branchenspezifische Ergänzungen Inhalt 1
Branchenspezifische Ergänzungen Überschrift 2
Branchenspezifische Ergänzungen Inhalt 2

8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Nachhaltigkeitsbericht 2016, S.25:

Das Vergütungssystem der Deka-Gruppe orientiert sich an der langfristigen Unternehmensstrategie und berücksichtigt dabei die relevanten regulatorischen Vorgaben. Es wird jährlich aus seine Regelungskonformität überprüft und bei Bedarf an den Stand der jeweils geltenden regulatorischen Anforderungen angepasst. Das System setzt Anreize, langfristig ausgerichtete Leistungen zu erbringen, und soll so vermeiden, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverhältnismäßig hohe Risiken für die Deka-Gruppe eingehen. Detaillierte Informationen bietet der Vergütungsbericht der Deka-Gruppe, der auf der Deka Website zur Verfügung steht.

Die Vergütung bemisst sich ausschließlich nach Funktion und Leistung und umfasst grundsätzlich fixe und variable Vergütungselemente.
Die variable Vergütung wird leistungsorientiert gewährt. Dabei werden sowohl die Leistung des einzelnen Mitarbeiters als auch der Erfolg der Deka-Gruppe berücksichtigt. Fester Bestandteil der Beurteilung der Mitarbeiterleistungen ist die Bewertung der Einhaltung der im Ethikkodex der Deka-Gruppe definierten Wohlverhaltensregeln.

Im Einklang mit den regulatorischen Vorgaben hat die DekaBank im Verwaltungsrat einen Vergütungskontrollausschuss eingerichtet und einen Vergütungsbeauftragten bestellt. Er besteht aus 9 Mitgliedern, darunter dem Vorsitzenden des Verwaltungsrats, der auch den Vorsitz im Vergütungskontrollausschuss führt sowie einem beratenden Mitglied.

Nachhaltigkeit ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Geschäftsstrategie der Deka und damit Teil der DNA des Geschäftsmodells. Aus diesem Grund haben wir die Nachhaltigkeit Ende 2015 als festen Bestandteil in das vom Vorstand beschlossene strategische Transformationsprogramm D18 aufgenommen. Das Programm enthalt damit auch Nachhaltigkeitsziele. Über die Zielerreichung wird in rgelmäßigen Abständen auch ggü. dem Vorstand reportet.

siehe hierzu auch Inhalt Leistungsindikator G4-51a

Ausschüsse des Verwaltungsrats
Der Verwaltungsrat hat aus seiner Mitte einen Präsidial- und Nominierungsausschuss, einen Vergütungskontrollausschuss, einen Prüfungs- und Risikoausschuss und einen Kreditausschuss eingerichtet, die ihn in seiner Arbeit unterstützen und die im Plenum zu behandelnden Themen und Beschlüsse vorbereiten. Die Aufgaben der Ausschüsse ergeben sich aus der Geschäftsordnung für den Verwaltungsrat.

Der Vergütungskontrollausschuss führte im Jahr 2016 vier Sitzungen durch. Er erörterte den Vergütungsbericht und den Vergütungskontrollbericht für das Jahr 2015, widmete sich Fragestellungen zur angemessenen Ausgestaltung der Vergütungssysteme für Vorstand und Mitarbeiter und bereitete Beschlussfassungen zu den Vergütungen und zu den Zielvereinbarungen für die Mitglieder des Vorstands vor.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 8

Leistungsindikator G4-51a
Vergütungspolitik – Berichten Sie über die Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und die leitenden Führungskräfte. Link

Nachhaltigkeitsbericht 2016, S.25:

Vergütung


Das Vergütungssystem der Deka orientiert sich an der langfristigen Unternehmensstrategie. Es wird jährlich auf seine Regelungskonformität überprüft und bei Bedarf an den Stand der jeweils geltenden regulatorischen Anforderungen angepasst. Es setzt Anreize, nachhaltig ausgerichtete Leistung zu erbringen, und soll vermeiden, dass Mitarbeiter unverhältnismäßig hohe Risiken für die Deka eingehen. Detaillierte Informationen können dem Vergütungsbericht der Deka-Gruppe entnommen werden, der auf www.deka.de zur Verfügung steht.

Die Vergütung bemisst sich ausschließlich nach Funktion und Leistung. Die Zunahme an Tätigkeiten für hoch qualifizierte Mitarbeiter spiegelt sich auch in der Entwicklung der Eingruppierung der Mitarbeiter wider: Der Anteil der außertariflich Beschäftigten steigt ebenso kontinuierlich wie der Anteil der in den höheren Tarifgruppen eingruppierten Beschäftigten.

Mitarbeiter der Deka beziehen eine Vergütung, die mit variablen Vergütungsanteilen ergänzt werden kann. Diese wird leistungsorientiert gewährt. Dabei werden sowohl die Leistung des einzelnen Mitarbeiters als auch der Erfolg der Deka-Gruppe berücksichtigt. Grundsätzlich unterscheidet die Deka bei der Gewährung von Vergünstigungen nicht zwischen Teilzeit- und Vollzeitkräften.
Für Mitarbeiter, deren Tätigkeiten wesentlichen Einfluss auf das Gesamtrisikoprofil der Deka haben (sogenannte risikorelevante Mitarbeiter), unterliegt der variable Anteil der Vergütung einer mehrjährigen Bemessungsgrundlage und Auszahlungssystematik (gestreckte Auszahlung – Deferrals). Das entspricht den aufsichtsrechtlichen Anforderungen.

Die gruppenweite Bewertung des Wohlverhaltens nach dem Ethikkodex der Deka-Gruppe wurde als neuer Bestandteil der leistungsorientierten Vergütung eingeführt. Dadurch ist das Wohlverhalten gegenüber Kunden, Eigentümern und Kollegen auch hier noch stärker in den Fokus gerückt.
Die variable Vergütung darf gemäß den regulatorischen Anforderungen maximal in Höhe von 100 Prozent der fixen Vergütung gewährt werden. Diese Obergrenze der variablen Vergütung kann gemäß § 25a Absatz 5 KWG durch Beschluss der Anteilseigner auf 200 Prozent der fixen Vergütung erhöht werden. Die DekaBank hat im Berichtsjahr für die Vorstandsmitglieder und alle weiteren Mitarbeiter des Instituts keinen Gebrauch von einer erhöhten Obergrenze der variablen Vergütung gemacht. Alle von der Deka gezahlten Gehälter liegen grundsätzlich mindestens auf Höhe des gesetzlich festgeschriebenen Mindestlohns, überschreiten diesen jedoch größtenteils deutlich.

Die Deka ermöglicht ihren Mitarbeitern, Teile von Bonuszahlungen, Urlaubsansprüche und angeordnete Mehrarbeit in Arbeitszeitkonten (Deka-ZeitDepot) einzubringen. Sie können beispielsweise für vorübergehende Abwesenheiten in Form eines Sabbaticals genutzt werden.
Zusätzlich zu den im Manteltarifvertrag geregelten Arbeitgeberleistungen bietet die Deka unter anderem vermögenswirksame Leistungen, eine Gruppen- und Dienstreiseunfallversicherung und die Möglichkeit, am Standort Frankfurt am Main ein Job-Ticket für den Öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen beziehungsweise entsprechende Regelungen für die anderen Standorte der Deka. Unbefristet Beschäftigte erhalten zudem eine weitgehend arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung (BVV). Details zu Pensionsverpflichtungen finden sich im Konzernabschluss.

Leistungsindikator G4-54
Nennen Sie das Verhältnis der Jahresvergütung des höchstbezahlten Mitarbeiters in jedem Land mit signifikanten geschäftlichen Aktivitäten zum mittleren Niveau (Median) der Jahresgesamtvergütung aller Beschäftigten (ohne den höchstbezahlten Mitarbeiter) im selben Land. Link

Vergütungsbericht 2015, S.9, S.10

Branchenspezifische Ergänzungen Überschrift 1
Branchenspezifische Ergänzungen Inhalt 1
Branchenspezifische Ergänzungen Überschrift 2
Branchenspezifische Ergänzungen Inhalt 2

9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Nachhaltigkeitsbericht 2016 S.4, 5, 34

Stakeholder-Dialog und Wesentlichkeitsanalyse
siehe Leistungsindikator 9

Die zentralen Stakeholder wurden in einem internen Prozess unter Einbezug des Marktforschungsinstituts imug ermittelt.

Nachhaltigkeitsthemen sind integraler Bestandteil der Kommunikationsstrategie der Deka-Gruppe und regelmäßiger Bestandteil der Kommunikation mit allen relevanten Stakeholder-Gruppen des Unternehmens. Dabei informiert die DekaBank die Stakeholder, ob Anteilseigner, Kunden, Mitarbeiter oder auch die allgemeine Öffentlichkeit, zeitnah über nachhaltigkeitsbezogene Ereignisse und Entwicklungen. Die Deka nutzt hierbei das ganze Spektrum der zur Verfügung stehenden Kommunikationskanäle, von den Mitarbeitermedien über Pressetermine bis hin zu Kundenveranstaltungen.

Die DekaBank hat im Übrigen auf die Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse reagiert und ihren Nachhaltigkeitsbericht 2016 zu besonders relevanten Themen aus Kundensicht wie „Nachhaltige Unternehmensführung“ und „Nachhaltige Produkte“ angepasst. Diese Entwicklung sollte, über die im Rahmen der Wesentlichkeitsstudien artikulierten Kundenbedürfnisse, verstetigt und weiter ausgebaut werden.

siehe auch Kriterium 2 und G4-27.

Die für das Unternehmen wichtigsten Anspruchsgruppen wurden in einem internen Prozess identifiziert. Dieser Prozess soll im Jahr 2017 durch externe unterstützung professionalisiert werden. 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 9

Leistungsindikator G4-27
Nennen Sie die wichtigsten Themen und Anliegen, die durch die Einbindung der Stakeholder aufgekommen sind, und wie die Organisation auf jene wichtigen Themen und Anliegen reagiert hat, einschließlich durch ihre Berichterstattung. Nennen Sie die Stakeholdergruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen jeweils angesprochen haben. Link

Nachhaltigkeitsbericht 2016, S.4:

Stakeholder-Dialog und Wesentlichkeitsanalyse


Die DekaBank hat bereits 2015 eine breite Befragung mit dem imug zu den wesentlichen Themen der Nachhaltigkeit durchgeführt. Unterschiedliche Stakeholdergruppen haben sich zur Wichtigkeit von 25 Einzelthemen in fünf Handlungsfeldern geäußert. Die Ergebnisse hat die DekaBank genutzt, um einen stärkeren Fokus auf das Nachhaltigkeitsmanagement und das Produktangebot zu legen. Um die Erwartungen der Kunden der DekaBank noch besser zu berücksichtigen, haben wir 2016 eine repräsentative Umfrage der Sparkassen zu den Fragen ausgewertet, in denen es um die Produkte der DekaBank ging. Hier konnten wir detailliert die Wünsche der Stakeholdergruppe Kunden in Bezug auf die Nachhaltigkeitsleistungen der DekaBank analysieren. Die Ergebnisse bestätigen weitestgehend den Fokus aus der 2015er-Befragung auf die Themen Unternehmensführung und Produkte, geben aber zusätzliche Erkenntnisse. Wir haben die Möglichkeit, unsere Erfahrungen im Markt für nachhaltige Finanzanlagen mit unserer hausinternen Marktforschung zu verbinden. So konnten wir der DekaBank eine passgenaue Materiality-Analyse erstellen, die sowohl den Anforderungen der Global Reporting Initiative als auch statistischen und marktforscherischen Standards entspricht.

Branchenspezifische Ergänzungen Überschrift 1
Branchenspezifische Ergänzungen Inhalt 1
Branchenspezifische Ergänzungen Überschrift 2
Branchenspezifische Ergänzungen Inhalt 2

10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Verantwortungsvolle Kapitalanlage

Nachhaltigkeitsbericht 2016 S. 11

Als Vorreiter unter den systemrelevanten Banken in Europa und Deutschland hat die DekaBank einen Nachhaltigkeitsfilter für alle Neuinvestitionen über die gesamten Eigenanlagen implementiert, der in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeits- Ratingagentur imug entwickelt wurde. Seit 2016 nutzt die DekaBank die Nachhaltigkeitsratings für Unternehmen und Staaten, die durch imug bzw. deren internationalen Partner Vigeo Eiris erstellt werden.

Kernstück des Filters ist ein Katalog von Ausschlusskriterien für die Themenfelder Umwelt, Rüstung, Menschen- und Arbeitsrechte sowie Korruption. Wertpapieremittenten, die gegen eines oder mehrere dieser Ausschlusskriterien verstoßen, werden vom Investment ausgeschlossen. Zum 31.12.2016 wurden rund 18,2 Mrd. Euro an Eigenanlagen in Wertpapieren unter Nutzung der Kriterien des Eigenanlagefilters verwaltet.


Ende 2015 hat die DekaBank in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research den Indexfonds Deka Oekom Euro Nachhaltigkeit UCITS ETF für institutionelle Anleger aufgelegt. An institutionelle Anleger richten sich auch die beiden Fonds Deka-Stiftungen Balance und der im Dezember 2015 aufgelegte Deka- Kirchen Balance. Im aktuellen Stiftungs-Fonds Ranking des Fondsberaters Fonds Consult ist der Fonds Deka-Stiftung Balance mit der Gesamtnote „sehr gut“ auf Rang drei der Gesamtwertung aufgestiegen. Ausführliche Profile aller Fonds finden sich auf der Website der Deka. Neben den Fonds bietet die DekaBank institutionellen Investoren individuelle Anlagelösungen, bei denen die jeweiligen nachhaltigkeitsbezogenen Anforderungen und Kriterien umfassend berücksichtigt werden.




Nachhaltigkeitsbericht 2016 S.9,10

Ideenmanagement

Seit Oktober 2015 können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über eine webbasierte Plattform der DekaBank ihre Ideen zur Verbesserung von Prozessen oder für neue Produkte und Dienstleistungen einbringen. Der Crowd-Sourcing- Ansatz dieser Plattform ermöglicht dabei ihre Beteiligung an der Weiterentwicklung und Bewertung der veröffentlichten Ideen. Über Kommentare kann eine Idee im Idealfall gemeinsam weiterentwickelt werden. Auch Hinweise auf mögliche Probleme und Risiken sind hilfreich für den betreffenden Fachbereich, der darüber entscheidet, ob eine Idee umgesetzt wird.

Im Jahr 2016 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insgesamt 137 Ideen eingereicht, davon wurden 88 auf der Plattform veröffentlicht. Vier Ideen wurden mit Geldprämien in einer Gesamthöhe von 25.700 Euro ausgezeichnet, 15 weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten Sachprämien. Die Vorschläge führen zu Mehreinnahmen bzw. Minderausgaben in Höhe von insgesamt über 110.000 Euro.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 10

Leistungsindikator G4-FS11
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen. Link (Seite 38)

Nachhaltigkeitsbericht 2016, S.11, 12:

Kapitalmarktbasierte Anlageprodukte


Beim Management von Publikumsfonds kommen Nachhaltigkeitskriterien zum Einsatz. So investieren die von der Deka Investment GmbH gemanagten Fonds grundsätzlich nicht in Unternehmen, die Anti-Personen-Minen oder Cluster-Munition („Streubomben“) herstellen. Zudem emittiert die DekaBank keine Produkte, die die Preisentwicklung von Grundnahrungsmitteln abbilden.

Für private und institutionelle Anleger, die in besonderem Maße ESG-Kriterien berücksichtigen wollen, hat die Deka Investment GmbH in den vergangenen Jahren eine Reihe´entsprechender Anlageprodukte aufgelegt. Die Fondsfamilie „Deka-Nachhaltigkeit“ umfasst derzeit die drei Fonds Deka-Nachhaltigkeit Aktien, Deka-Nachhaltigkeit Renten und Deka-Nachhaltigkeit Balance. Zum Angebot gehören zudem der vermögensverwaltende Fonds DekaSelect: Nachhaltigkeit sowie der Aktienfonds Deka-UmweltInvest, der ausschließlich in Unternehmen aus den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Wasserwirtschaft und erneuerbare Energien investiert.

Ende 2015 hat die DekaBank in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research den Indexfonds Deka Oekom Euro Nachhaltigkeit UCITS ETF für institutionelle Anleger aufgelegt. An institutionelle Anleger richten sich auch die beiden Fonds Deka-Stiftungen Balance und der im Dezember 2015 aufgelegte Deka- Kirchen Balance. Im aktuellen Stiftungs-Fonds Ranking des Fondsberaters Fonds Consult ist der Fonds Deka-Stiftung Balance mit der Gesamtnote „sehr gut“ auf Rang drei der Gesamtwertung aufgestiegen. Ausführliche Profile aller Fonds finden sich auf der Website der Deka. Neben den Fonds bietet die DekaBank institutionellen Investoren individuelle Anlagelösungen, bei denen die jeweiligen nachhaltigkeitsbezogenen Anforderungen und Kriterien umfassend berücksichtigt werden.

Auszeichnungen für den Fonds Deka-Nachhaltigkeit Renten zeigen einmal mehr, dass sich Nachhaltigkeitskriterien und eine gute Performance nicht ausschließen. So wurde der Fonds Ende 2016 bei den FERI Awards 2017 in der Kategorie „Renten Euro“ als bester Fonds in Deutschland und Österreich ausgezeichnet und konnte dabei auch konventionelle Rentenfonds hinter sich lassen. Bei den Lipper Fonds Awards Austria wurde der Fond 2016 ebenfalls ausgezeichnet. In der Begründung stellte Lipper fest, dass der Fonds zeigt, dass nachhaltig investieren nicht ausschließt, hervorragende Anlageergebnisse zu erzielen. Nachhaltige Wertpapieranlagen sind im DekaBank Depot ab 25 Euro möglich. Der Fonds Deka-Nachhaltigkeit Aktien eignet sich zudem zur Anlage vermögenswirksamer Leistungen. Ab Januar 2017 ist es für Kunden möglich, beim Abschluss des Deka-ZukunftsPlan, einem Riester-Fondssparplan, in der Variante Select als Aktienbaustein den Fonds Deka-Nachhaltigkeit Aktien und als Rentenbaustein den Fonds Deka-Nachhaltigkeit Renten zu wählen und somit in der Ansparphase in nachhaltig ausgerichtete Fonds zu investieren.

Im Privatkundenbereich verwaltete die Deka Investment GmbH per Ende 2016 insgesamt rund 2,1 Mrd. Euro in nachhaltigen Produkten, 8,9 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Für institutionelle Kunden belief sich das Volumen nachhaltiger Investments zum 31.12.2016 auf rund 8 Mrd. Euro. Insgesamt summiert sich das Volumen nachhaltiger Anlageprodukte bei der Deka Investment GmbH damit auf über 10,1 Mrd. Euro. Der Anteil der nachhaltigen Wertpapierfonds an den gesamten Assets under Management im Wertpapierbereich lag zum Jahresende 2016 bei rund 3 Prozent. Berücksichtigt man zusätzlich die rund 18,2 Mrd. Euro Eigenanlagen in Wertpapieren, die unter Nutzung der Kriterien des Eigenanlagefilters verwaltet werden, ergibt sich ein Gesamtvolumen nachhaltig verwalteter Geldanlagen in der Deka-Gruppe in Höhe von rund 28,3 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Anteil von über 20 Prozent an den nach Berechnungen des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG) in Deutschland insgesamt nachhaltig verwalteten Geldanlagen (136,6 Mrd. Euro, Marktbericht 2016).

Branchenspezifische Ergänzungen Überschrift 1
Branchenspezifische Ergänzungen Inhalt 1
Branchenspezifische Ergänzungen Überschrift 2
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