4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Da die GESOBAU AG ein rein lokal agierendes Unternehmen ist, haben wir keine lange, global ausgerichtete Wertschöpfungskette.
Als großes Wohnungsbauunternehmen können wir aber auch nicht alle Leistungen und Maßnahmen des täglichen Betriebs selbst erbringen, sondern sind auf die Zusammenarbeit mit Ausführenden und Zulieferern angewiesen.
Dafür ist vor allem der Unternehmensbereich Einkauf zuständig, dem fast die gesamte Abwicklung der Lieferungen und Leistungen an die GESOBAU obliegt. Hierfür arbeiten die Mitarbeiter des Bereichs Einkauf eng mit den anderen Abteilungen im Unternehmen sowie den externen Planungsbüros zusammen. Abhängig von der Höhe eines Auftrages gibt es verschiedene Abläufe, wie die zu beschaffenden Waren oder Leistungen eingekauft werden. Während Aufträge im Rahmen der Freihändigen Vergabe bis zu einer gewissen Höhe durch die Abteilungen selbst abgewickelt werden können, müssen alle weiteren Leistungen weitgehend formalisierte Ausschreibungsverfahren durchlaufen. Hier gilt dann unsere spezielle Geschäftsanweisung Einkauf/Vergabe, die alle Verfahren zur Beschaffung, Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen, Liefer-/Dienstleistungen und freiberuflichen Leistungen regelt. Bei vielen Punkten spielen Nachhaltigkeitsaspekte eine wichtige Rolle.

Siehe Nachhaltigkeitsbericht 2015, S.38-39