1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

Geschäftsstrategie 2017, Kapitel 2.3 Nachhaltige Unternehmensführung:

Die nachhaltige Unternehmensführung der Deka-Gruppe basiert auf der strategischen Ausrichtung der Sparkassen, die mit der „Düsseldorfer Erklärung" anlässlich des 25. Deutschen Sparkassentages im April 2016 weiterentwickelt wurde. Das Selbstverständnis der Deka-Gruppe nimmt diese Rahmensetzung ihrer Eigentümer auf und definiert entsprechende Aufgaben, die das Wertpapierhaus der Sparkassen anstrebt zu erfüllen. Das Bekenntnis zur nachhaltigen Geschäftsausrichtung der Deka-Gruppe ist dabei fester Be-standteil des Selbstverständnisses:

Bei der Umsetzung ihrer nachhaltigen Unternehmensführung handelt die Deka-Gruppe im Interesse

- ihrer Kunden (überdurchschnittliche Produkt- und Dienstleistungsqualität)

- ihrer Anteilseigner (Unternehmenswert, Dividendenfähigkeit, Risikoprofil)

- ihrer Mitarbeiter (gesuchter Arbeitgeber/hohe Mitarbeiterzufriedenheit)

Sie beachtet dabei das regulative und gesellschaftliche Umfeld mit hohen ethischen Ansprüchen an sich selbst. Dabei handelt sie im ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Sinne nachhaltig. Mit dieser Strategie erzeugt sie eine hohe Transparenz ihres Geschäftsmodells unter Hervorhebung des gesellschaftlichen Nutzens.

Auf dieser Grundlage wird die seit 2009 gültige und seit Ende Oktober 2014 in die Geschäftsstrategie integrierte Nachhaltigkeitsstrategie weiterentwickelt. Gleiches gilt für den Ethikkodex, der den verbindli-chen Orientierungsrahmen für das Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgibt. Zudem ist der Ethikkodex die Grundlage für eine rechtskonforme, offene, transparente und mehrwertorientierte Unter-nehmenskultur der Deka-Gruppe, welche sich in den Eckpfeilern Professionalität, Verantwortung, Vertrauen, Kollegialität, Nachhaltigkeit, Vielfalt, Kommunikation, Konsequenz manifestiert. Hierunter fallen beispielsweise auch präventive Maßnahmen zur Vermeidung wirtschaftskrimineller Handlungen.

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich im Rahmen der UN-Klimakonferenz im Dezember 2015 ver-pflichtet, ihren Beitrag für eine Begrenzung der Erderwärmung auf unter 2 Grad bis 2050 zu leisten. Der „Klimaschutzplan 2050" der Bundesregierung definiert hierfür die entsprechenden Maßnahmen. Vor diesem Hintergrund wird die Deka-Gruppe als Wertpapierhaus der Sparkassen ihren Beitrag zur Erreichung dieser Ziele leisten. Die Deka-Gruppe hat sich dabei für 2017 das Ziel gesetzt, eine gesamthafte Evidenz über die CO2-Emmissionen herzustellen, die mit ihrer Geschäftstätigkeit verbunden sind. Hierbei sind neben den bereits vorhandenen Messungen für den eigenen Bankbetrieb, insbesondere die mittelbaren Emissionen der Total Assets und des bilanzwirksamen Bankgeschäftes zu erheben. Auf Basis der so erzielten Evidenz wird ein Stufenplan erstellt. Dieser besteht aus den Komponenten Analyse, Entwicklung und Bewertung von Handlungsoptionen, Ableitung von Maßnahmen sowie deren Umsetzung und Controlling. Die Umsetzung der im Stufenplan niedergelegten Maßnahmen soll ab 2018 erfolgen. Nachhaltigkeit managt die Deka-Gruppe ganzheitlich als querschnittliche Aufgabe. Neben der Anerkennung von nationalen und internationalen Standards (UN Global Compact, Equator Principles und Deutscher Nachhaltigkeitskodex) kommt der weiteren Verbesserung des nachhaltigen Produkt- und Dienstleistungsportfolios eine stetig wachsende Bedeutung zu.

Nach den Vorgaben des Vorstandes koordiniert innerhalb des Bereiches Vorstandsstab & Kommunikation die Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement alle entsprechenden Aktivitäten in der Deka-Gruppe und ist verantwortlich für ein funktionstüchtiges Nachhaltigkeitsmanagementsystem. Zudem fungiert diese Einheit als zentraler Ansprechpartner zu Nachhaltigkeitsthemen sowohl für die Einheiten innerhalb der Deka-Gruppe als auch für die Unternehmen und Einrichtungen der Sparkassen-Finanzgruppe. Hinzu tritt der verantwortliche Kontakt zu den Nachhaltigkeitsratingagenturen (zurzeit sustainalytics, oekom-Research und imug), die die Anwendung der Nachhaltigkeitskriterien regelmäßig prüfen, sowie zu Nicht- Regierungsorganisationen, die im Bereich nachhaltige Finanzbranche aktiv sind.

Die Umsetzung des ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatzes wird über folgende Handlungsfelder sichergestellt: Nachhaltige Bankprodukte, Nachhaltiges Personalmanagement, Nachhaltiger Bankbe-trieb/Umweltmanagement und Gesellschaftliches Engagement. Die begleitende Kommunikation der Aktivitäten sowie deren transparente Darstellung (u. a. im jährlichen Nachhaltigkeitsbericht sowie im Nachhaltigkeitsauftritt auf der Homepage) ist ein wichtiger Bestandteil für die verantwortungsvolle Unternehmensführung.

Nachhaltige Unternehmensführung in der Deka-Gruppe

Nachhaltige Bankprodukte: In der Produktentwicklung beachtet die Deka-Gruppe international anerkannte Standards zur Nachhaltigkeit. Damit begegnet sie den wachsenden sozialen und ökologischen Anforderungen institutioneller und privater Kunden. Nachhaltigkeitsaspekte werden bei den wertpapier- und immobilienbasierten Anlageprodukten ebenso wie im Finanzierungsbereich und den Eigenanlagen berücksichtigt.

Nachhaltiges Personalmanagement: Die Deka-Gruppe stellt sich den Herausforderungen des demografischen Wandels. Als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber gewinnt sie qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Ziel einer langfristigen Unternehmensbindung. Die praxisbezogene Förderung von Schlüsselqualifikationen, die aktive Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern und ein aktives Gesundheitsmanagement sind dabei selbstverständlich.

Nachhaltiger Bankbetrieb/Umweltmanagement: Die Deka-Gruppe verpflichtet sich, durch ihren Ge-schäftsbetrieb die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Sie handelt hier auf Basis entsprechender Umweltrichtlinien und verfügt über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001, das nach den Vorgaben des EDL-G seit 2016 zusätzlich um ein regelmäßiges Energieaudit nach DIN EN 16247-1 erweitert wurde. 2017 erfolgt die Umstellung von DIN EN ISO 14001 zu DIN EN ISO 14001:2015

Gesellschaftliches Engagement: Die Deka-Gruppe engagiert sich in den Feldern Architektur, Wissenschaft, Kultur, Sport und Kunst. Dabei fokussiert sie sich allein oder gemeinsam mit weiteren Institutionen der Sparkassen-Finanzgruppe auf Maßnahmen mit deutschlandweiter Ausstrahlung (Internationaler Hoch-hauspreis der Stadt Frankfurt, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Deutscher Olympischer Sport-bund oder Frankfurter Arche-Einrichtungen).

Zu den anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards siehe Leistungsindikator G4-56

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Stakeholderdialog und Wesentlichkeitsanalyse

Die DekaBank hat bereits 2015 eine breite Befragung mit dem imug zu den wesentlichen Themen der Nachhaltigkeit durchgeführt. Unterschiedliche Stakeholdergruppen haben sich zur Wichtigkeit von 25 Einzelthemen in fünf Handlungsfeldern geäußert. Die Ergebnisse hat die DekaBank genutzt, um einen stärkeren Fokus auf das Nachhaltigkeitsmanagement und das Produktangebot zu legen. Um die Erwartungen der Kunden der DekaBank noch besser zu berücksichtigen, haben wir 2016 eine repräsentative Umfrage der Sparkassen zu den Fragen ausgewertet, in denen es um die Produkte der DekaBank ging. Hier konnten wir detailliert die Wünsche der Stakeholdergruppe Kunden in Bezug auf die Nachhaltigkeitsleistungen der DekaBank analysieren. Die Ergebnisse bestätigen weitestgehend den Fokus aus der 2015er-Befragung auf die Themen Unternehmensführung und Produkte, geben aber zusätzliche Erkenntnisse. Wir haben die Möglichkeit, unsere Erfahrungen im Markt für nachhaltige Finanzanlagen mit unserer hausinternen Marktforschung zu verbinden. So konnten wir der DekaBank eine passgenaue Materiality-Analyse erstellen, die sowohl den Anforderungen der Global Reporting Initiative als auch statistischen und marktforscherischen Standards entspricht.

Nachhaltigkeitsbericht 2015 S.4

Der Stakeholder-Dialog Ende 2015 wurde als ausschließlich onlinegestützte Befragung durchgeführt. Insagesamt haben 2.699 Teilnehmer an der Befragung der Sparkassen und der Deka teilgenommen, davon 1.854 Mitarbeiter, 608 Kunden, 94 Experten und 96 sonstige Anspruchsgruppen.
Zu den Experten zählen Verbände und Vereinigungen, NGOs, Ratingagenturen, Finanzmarktexperten und Wissenschaft. Sonstige Anspruchsgruppen beinhalten Lieferanten/Dienstleister der Deka und anderen Gruppen.

Im Ergbenis wünschen unsere Stakeholder, dass die Nachhaltigkeitsberichterstattung künftig deutlich stärkeres Gewicht auf die Themenfelder "Nachhaltige Unternehmensführung" und "Kundenbeziehung und nachhaltige Produkte" legt. Wir haben diese Anforderungen in diesem Bericht umgesetzt und haben im Gegenzug den inhaltlichen Teil der Themenfelder "Betriebsökologie" (Umweltmanagement) und "Förderaktivitäten" (Gesellschaftliches Engagement) deutlich kompakter gestaltet.

Wesentlichkeitsmatrix
 
Wesentlichkeitsmatrix auf Seite 6

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Geschäftsstrategie 2017, Kapitel 2.3 Nachhaltige Unternehmensführung:

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich im Rahmen der UN-Klimakonferenz im Dezember 2015 ver-pflichtet, ihren Beitrag für eine Begrenzung der Erderwärmung auf unter 2 Grad bis 2050 zu leisten. Der „Klimaschutzplan 2050" der Bundesregierung definiert hierfür die entsprechenden Maßnahmen. Vor diesem Hintergrund wird die Deka-Gruppe als Wertpapierhaus der Sparkassen ihren Beitrag zur Erreichung dieser Ziele leisten. Die Deka-Gruppe hat sich dabei für 2017 das Ziel gesetzt, eine gesamthafte Evidenz über die CO2-Emmissionen herzustellen, die mit ihrer Geschäftstätigkeit verbunden sind. Hierbei sind neben den bereits vorhandenen Messungen für den eigenen Bankbetrieb, insbesondere die mittelbaren Emissionen der Total Assets und des bilanzwirksamen Bankgeschäftes zu erheben. Auf Basis der so erzielten Evidenz wird ein Stufenplan erstellt. Dieser besteht aus den Komponenten Analyse, Entwicklung und Bewertung von Handlungsoptionen, Ableitung von Maßnahmen sowie deren Umsetzung und Controlling. Die Umsetzung der im Stufenplan niedergelegten Maßnahmen soll ab 2018 erfolgen. Nachhaltigkeit managt die Deka-Gruppe ganzheitlich als querschnittliche Aufgabe. Neben der Anerkennung von nationalen und internationalen Standards (UN Global Compact, Equator Principles und Deutscher Nachhaltigkeitskodex) kommt der weiteren Verbesserung des nachhaltigen Produkt- und Dienstleistungsportfolios eine stetig wachsende Bedeutung zu.

Nachhaltiger Bankbetrieb/Umweltmanagement: Die Deka-Gruppe verpflichtet sich, durch ihren Ge-schäftsbetrieb die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten und eine ständige Reduzierung der Belastung festgelegt. Sie handelt hier auf Basis entsprechender Umweltrichtlinien und verfügt über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001, das nach den Vorgaben des EDL-G seit 2016 zusätzlich um ein regelmäßiges Energieaudit nach DIN EN 16247-1 erweitert wurde. 2017 erfolgt die Umstellung von DIN EN ISO 14001 zu DIN EN ISO 14001:2015.

Nachhaltigkeitsbericht 2016, S.21,22,23 24

Gleichberechtigung und Diversity
Siehe 15. Chancengleichheit


Nachhaltigkeitsbericht 2016, S.14, 15

Geschäftsfeld Immobilien
Das Geschäftsfeld Asset Management Immobilien (AMI) hat die Grundsätze zur nachhaltigen Unternehmensführung der DekaBank in eine eigene geschäftsfeldbezogene Nachhaltigkeitsstrategie übersetzt. Dabei haben Anforderungen in Folge des Klimawandels und der Klimaschutzpolitik an die Immobilienwirtschaft eine zentrale Rolle gespielt. Kernpunkt waren 19 Maßnahmen, die bis Ende 2016 umgesetzt wurden. Inhaltlich beschäftigten sie sich mit wesentlichen Handlungsfeldern, durch die ein eigenes Nachhaltigkeitsverständnis für das Geschäftsfeld entwickelt wurde. Zum Ende des Berichtsjahres waren insgesamt 196 Immobilien im Wert von rund 18,6 Mrd. Euro zertifiziert, davon allein 90 Immobilien mit einem Volumen von rund 6,3 Mrd. Euro in Deutschland. Bezogen auf das gesamte Immobilienvermögen der Deka-Fonds wurde per Ende 2016 eine Zertifizierungsquote von rund 62 Prozent erreicht.

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Nachhaltigkeitsbericht 2016, S.4

Die DekaBank ist in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main und Berlin verfasst und hat von ihren Eigentümern, den Sparkassen, den Auftrag, als ihr Wertpapierhaus zu fungieren.

Nachhaltigkeitsbericht 2016, S.11-17

Als Vorreiter unter den systemrelevanten Banken in Europa und Deutschland hat die DekaBank einen Nachhaltigkeitsfilter für alle Neuinvestitionen über die gesamten Eigenanlagen implementiert, der in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeits- Ratingagentur imug entwickelt wurde. Seit 2016 nutzt die DekaBank die Nachhaltigkeitsratings für Unternehmen und Staaten, die durch imug bzw. deren internationalen Partner Vigeo Eiris erstellt werden.

Auch beim Management von Publikumsfonds kommen Nachhaltigkeitskriterien zum Einsatz. So investieren die von der Deka Investment GmbH gemanagten Fonds grundsätzlich nicht in Unternehmen, die Anti-Personen-Minen oder Cluster-Munition („Streubomben“) herstellen. Zudem emittiert die DekaBank keine Produkte, die die Preisentwicklung von Grundnahrungsmitteln abbilden.

Zum Thema Nachhaltigkeit und nachhaltige Geldanlage stehen wir in einem permanenten Dialog mit interessierten Sparkassen, Regionalverbänden, Landesbanken, den Bildungseinrichtungen der Sparkassenorganisation und dem DSGV. Gemeinsame Informationsveranstaltungen unter Mitwirkung von Deka-Referenten erweisen sich in doppeltem Sinne als Gewinn: Die Sparkassenkunden erhalten die Möglichkeit, sich über verschiedene Formen der verantwortungsbewussten Geldanlage zu informieren, während die DekaBank ihre Kenntnisse der Kundenbedürfnisse vertieft.

Seit dem Jahr 2011 bietet die DekaBank Produkte zur nachhaltigen Geldanlage für Privatanleger an (Deka-Nachhaltigkeit Aktien / Renten / Balance sowie den Dachfonds Deka-Select Nachhaltigkeit) und baut dieses Angebot im Dialog mit den Sparkassen und den Markterfordernissen sukzessive aus. Zusätzlich bietet der Fonds Deka-Nachhaltigkeit Aktien Arbeitnehmern die Möglichkeit, ihre Vermögenswirksamen Leistungen nachhaltig anzulegen. Institutionelle Investoren können individualisierte Produkte nutzen, die ihre Anforderungen an ESG-Kriterien berücksichtigen.

Die Standpunkte der Deka zu ethischen, sozialen und ökologischen Fragen bringt sie auch über die Nutzung ihrer Stimmrechte zum Ausdruck. Denn für die Gesellschaft hat die Vertretung der Interessen und Stimmrechte ihrer Fondsanleger gegenüber den Aktiengesellschaften einen hohen Stellenwert.

Geschäftsfeld Immobilien
Ein zentrales Element des Nachhaltigkeitsverständnisses des Geschäftsfeldes AMI ist die Zertifizierung der Fondsobjekte. Im Fokus steht dabei die umfassende Bewertung einer Immobilie unter sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten über den gesamten Lebenszyklus. Nachhaltigkeitszertifikate bieten hier die Möglichkeit, Nachhaltigkeitskriterien nach etablierten und anerkannten Maßstäben zu messen und zu vergleichen. Zu den anerkannten Zertifikaten gehören unter anderem die Building Research Establishment Environmental Assessment Method (BREEAM), das Leadership in Energy and Environmental Design (LEED®) und die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

Nachhaltigkeit im Kreditgeschäft
Für die Deka-Gruppe stehen bei der Kreditvergabe ESG-Aspekte im Sinne einer ganzheitlichen und risikooptimierten Portfoliosteuerung gleichberechtigt neben wirtschaftlichen Aspekten und werden daher vor der Finanzierungsentscheidung umfassend geprüft. Derzeit umfasst das Kreditgeschäft der DekaBank Handels- und Kapitalmarktgeschäfte, Immobilienfinanzierungen sowie Transportmittel- und Infrastrukturfinanzierungen. Integraler Bestandteil des Kreditprozesses sind die Vorgaben der Geschäftsstrategie in Bezug auf die „nachhaltige Unternehmensführung“.

Grundlage für die Kreditgeschäfte bildet die Kreditrisikostrategie. Sie setzt, ausgehend von den in der Geschäftsstrategie niedergelegten Zielen und Leitplanken, den Handlungsrahmen für sämtliche Finanzierungsaktivitäten.

Es existieren zudem keine Finanzierungen, bei denen die DekaBank vermuten kann, Unternehmen zu unterstützen, in denen Zwangs-, Pflicht- oder Kinderarbeit zum Einsatz kommt.

Sofern ein Verdacht auf ein erhöhtes Nachhaltigkeitsrisiko erkennbar ist, werden die Experten im Nachhaltigkeitsmanagement der DekaBank in den Kreditanbahnungsprozess eingebunden. Ihr Votum fließt in den Kreditentscheidungsprozess ein. Die Experten prüfen, ob aufgrund von sozialen, umweltbezogenen oder ethischen Aspekten die Finanzierung selbst, ein Geschäftspartner, die Geschäftspraxis oder das Land (Sitz- oder Risikoland) im Einklang mit den internen Werten und Vorgaben stehen. Zudem wird analysiert, o durch eine Geschäftsbeziehung bzw. Finanzierung das öffentliche Vertrauen in die Deka-Gruppe beziehungsweise ihre Reputation negativ beeinflusst würde.

Nachhaltigkeitsbericht 2016, S.27

Umweltmanagement
Zur Umsetzung der vom Vorstand beschlossenen Umweltleitlinien, in denen sich die Deka zu einer im ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Sinne nachhaltigen Geschäftsausrichtung bekennt, hat die Deka bereits seit 2009 ein nach DIN EN ISO 14001 zertifiziertes Umweltmanagementsystem eingeführt. Übergeordnetes Ziel der Maßnahmen im Umweltmanagement ist eine jährliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen um fünf Prozent.

Nachhaltigkeitsbericht 2016, S.27,28

Einkauf von Waren und Dienstleistungen
siehe 17. Menschenrechte, Beschaffungsmanagement

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4

Branchenspezifische Ergänzungen Überschrift 1

Geschäftsstrategie 2017
Die Deka-Gruppe hat sich dabei für 2017 das Ziel gesetzt, eine gesamthafte Evidenz über die
CO2-Emmissionen herzustellen, die mit ihrer Geschäftstätigkeit verbunden sind.

Branchenspezifische Ergänzungen Überschrift 2
Branchenspezifische Ergänzungen Inhalt 2