1. Strategische Analyse und Maßnahmen

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.

N³ ist eine auch für sich (selbst)bewußte Nachhaltigkeitsberatung. Das Unternehmen verfolgt eine langfristige, eher am Gemeinwohl orientierte Nachhaltigkeitsstrategie. Unser Hauptziel ist es, unsere Erfahrungen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen aus einer jeweils über 40jährigen Berufserfahrung an unsere Kunden weiter zu geben. Dies schlägt sich auch in den einzelnen Geschäftsentscheidungen und -vorfällen nieder. So bemühen wir uns um ein nachhaltiges Verhalten in allen drei Nachhaltigkeitsdimensionen, der Ökonomie, der Ökologie und dem sozialen Bereich. Auch aus diesem Grund haben wir darauf verzichtet, ein zentrales Büro einzurichten, und sparen damit in erheblichem Maße Ressourcen und vermeiden entsprechende Emissionen. Bei unserer intensiven Reisetätigkeit achten wir regelmäßig darauf, die Verkehrsmittel mit dem niedrigsten CO2-Ausstoß zu wählen. Den Einsatz externer Experten und Servicepersonals vergüten wir über Marktniveau. In unseren Heimatgemeinden engagieren wir uns in diversen ehrenamtlichen Aufgaben. Unser Credo ist, dass nur ein Unternehmen, das erkenn- und nachvollziehbar selbst nachhaltig wirtschaftet, überzeugende Beratungsleistungen im Markt anbieten kann.

Wir sehen einen erfreulichen Trend jetzt auch bei mittelgroßen Unternehmen, ihre Strategie unter den Gesichtspunkten nachhaltiger Entwicklung zu überprüfen. Wir sehen unsere Entwicklung auf dem Beratungsmarkt aber auch deshalb positiv, weil die Partner von N³ bereits bei ihren früher wahr genommenen Führungsaufgaben die Entwicklung nachhaltiger Strategie und ihrer Umsetzung voran getrieben haben. Sie kennen das Thema also von mehreren Seiten. Bei unserer Beratung beachten wir einschlägige Standards und sind in der Lage, neben der Anwendung des GRI-4 Unternehmen auch im Sinne ISO 14.000, ISO 9.000 usw. zu beraten. Wir bemühen uns, bei unseren Kunden immer eine Verbindung zwischen seinen Produkten bzw. Dienstleistungen und den SDGs herzustellen.

Die Maßnahmen, die ein nachhaltiges Verhalten unseres Unternehmens sicherstellen sollen, bestehen im Wesentlichen aus Selbst- und gegenseitiger Kontrolle der Partner untereinander. Alle Entscheidungen und Aktionen der Partner sowohl auf der Akquisitions- und Projektseite wie auch auf der Beschaffungsseite sind vollkommen transparent und können entsprechend kommentiert werden, falls das einmal nötig sein sollte. Darüber hinaus finden regelmäßige Partnertreffen statt, auf denen alle wichtigeren Planungen und Entscheidungen gemeinsam diskutiert und getroffen werden. Die Ergebnisse werden protokolliert, um sie auch nachträglich nachvollziehbar zu machen.

2. Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

Die SDGs und ihre Umsetzung in nationalen Nachhaltigkeitsprogrammen sind entscheidend für die weitere globale Entwicklung, aber auch wesentlich für den europäischen und nationalen Rahmen der Politik und der Arbeit der Unternehmen. N³ setzt bei seiner Beratung auf unterschiedliche Ansätze bei Unternehmen einerseits und öffentlichen Einrichtungen andererseits, um jeweils Nachhaltigkeitsstrategien unter Beachtung der SDGs zu entwickeln. Bei Unternehmen steht die Kundenbeziehung als wesentliche Voraussetzung der Eigenkapitalverzinsung im Spannungsfeld ökonomischer, ökologischer und sozialer Anforderungen, bei öffentlichen Einrichtungen das dahinter stehende politische Ziel.
N³ arbeitet mit daran, Ziele und Indikatoren für nachhaltiges Handeln für die beratenen Branchen zu entwickeln. Dazu wird u.a. mit Hochschullehrern der Nachhaltigkeitsfakultät der Leuphana kooperiert, wo einer der Partner als Honorarprofessor tätig ist. Dies gilt für die Entwicklung des Konzepts der Nachhaltigen Chemie (N³ ist/war federführend für das Projekt zur Errichtung des International Sustainable Chemistry Collaborative Centre ISC3) wie auch für die Abfallwirtschaft (N³ entwickelt in einem DBU-Projekt Geschäftsmodelle für nachhaltige Unternehmen der Branche).

3. Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

Das Unternehmen möchte
- den Gedanken nachhaltigen Wirtschaftens in Deutschland und Europa verankern,
- selbst etwa zehn Jahre erfolgreich am Markt operieren,
- einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck hinterlassen.
Diese Ziele verfolgen wir
ad 1) über die Zahl und Intensität (abgerechnete Beratertage pro Jahr) der von uns beratenen Unternehmen
ad 2) über positive Jahresabschlüsse (Erreichen der geplanten Geschäftsergebnisse)
ad 3) über die Verfolgung einfacher Indikatoren für den Geschäftsaufwand. vor allem für Dienstreisen (Mobilitätsindex bezogen auf unterschiedliche Verkehrsmittel - siehe unter "Umwelt")

4. Tiefe der Wertschöpfungskette

Das Unternehmen gibt an, welche Bedeutung Aspekte der Nachhaltigkeit für die Wertschöpfung haben und bis zu welcher Tiefe seiner Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitskriterien überprüft werden.

Auf Grund unseres Unternehmenszwecks kann man 100% der Wertschöpfung mit der Verfolgung von Aspekten oder konkreten Zielen nachhaltigen Handelns in Verbindung bringen.
Das Unternehmen führt strategische Beratungen durch und erarbeitet wissenschaftliche Studien. Für nicht zu unseren Kernkompetenzen zählende Teilaufgaben greifen wir auf Expert(inn)en aus unseren Netzwerken bzw. auf Unternehmen zurück, die selbst nachhaltige Strategien verfolgen. Unsere Kooperationspartner sind erfahrene und für ihre Kompetenz sowie nachhaltige Denkweise bekannte Institute, Ingenieurbüros, Verbände, Beratungsunternehmen, Wissenschaftler und andere Experten, u.a.
- Umweltbundesamt
- Deutsche Bundesstiftung Umwelt (als institutioneller Förderer)
- INTECUS GmbH, Dresden (Ingenieurbüro)
- Akademie Dr. Obladen GmbH, Alpen und Berlin (Veranstalter von Seminaren und Kongressen)
- uve GmbH, Berlin (Beratungsbüro für Arbeitsschutz)
- einschlägige Hochschulen wie die Leuphana Universität Lüneburg
- internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen und die EU Kommission, speziell das Enterprise Europe Network

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 1 bis 4