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ZDF

Allgemeines | Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen

Unternehmensname ZDF

Anzahl Mitarbeiter 500 - 4.999

Berichtsjahr 2015

Leistungsindikatoren-Set GRI 4    

Prüfung durch Dritte Nein

berichtspflichtig im Sinne des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes Keine Angaben

Kontakt
Prof. Dr.
Jens Müller

ZDF-Straße 1
55127 Mainz
Deutschland

Mueller.J@zdf.de

Beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell (u. a. Unternehmensgegenstand, Produkte/Dienstleistungen)

Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) mit Sitz in Mainz ist als Anstalt des öffentlichen Rechts gesetzlich mit der Veranstaltung der Fernsehprogramme ZDF, ZDFneo und ZDFinfo sowie (bis zum 30. September 2016) ZDFkultur beauftragt. Dazu kommen gemeinsam mit den ARD-Landesrundfunkanstalten die Programme 3sat, PHOENIX und KiKA. Das ZDF ist zudem am europäischen Kulturkanal ARTE beteiligt und Mitglied des Deutschlandradio, gemeinnützige Körperschaft des öffentlichen Rechts. Im Bereich der Telemedien ist das ZDF gesetzlich mit den Angeboten www.zdf.de, www.heute.de, www.sport.zdf.de, ZDFmediathek und www.tivi.de beauftragt. Gemeinsam mit den ARD-Landesrundfunkanstalten bietet es die Telemedienangebote www.3sat.de, www.phoenix.de und www.kika.de zum Abruf an. Seit dem 1. Oktober 2016 gibt es ein rein webbasiertes Angebot von ZDF und ARD für junge Menschen im Alter von 14 bis 29 Jahren. Das ZDF unterliegt in seiner Geschäftstätigkeit detaillierten rechtlich kodifizierten Zielvorgaben. Eine Reihe von Staatsverträgen bildet den Rahmen für das Handeln des ZDF.

Ergänzende Anmerkungen (z.B. Hinweis auf externe Prüfung):

Zusätzlich zu den die Geschäftstätigkeit rechtlich bindenden Spezifika spielen für das Verständnis des relevanten Markts des ZDF zahlreiche ökonomische Besonderheiten von Medienbranche, TV-Sendern und digitalen Gütern eine wichtige Rolle. Sie erschweren die Vergleichbarkeit mit Unternehmen anderer Branchen und beziehen sich etwa auf Marktunvollkommenheiten und Produkteigenschaften. Stichworte sind hier »öffentliche Güter«, »zweiseitige Märkte«, »externe Effekte«, »Informationsasymmetrien«, »Immaterialität«, »First-Copy Costs« oder »Netzwerkeffekte«. Diese Besonderheiten werden, wenn es erforderlich und passend erscheint, bei den folgenden 20 Kriterien aus den vier Bereichen »Strategie«, »Prozessmanagement«, »Umwelt« und »Gesellschaft« mit ihren Implikationen für die jeweiligen Themen integrativ berücksichtigt. Von besonderer Bedeutung erscheint hier die Dualität von ökonomischer und publizistischer Dimension, nach der Medien als Wirtschafts- und Kulturgüter auch mit Blick auf Nachhaltigkeitsaspekte ausgesprochen differenziert analysiert und bewertet werden müssen.

Die aggregierte ökonomische Perspektive spiegelt sich beispielsweise im ZDF-Jahresabschluss wider. Er weist für das Jahr 2015 Erträge in Höhe von 2,196 Milliarden Euro aus, davon nicht verfügbare Beitragsmehrerträge in Höhe von 0,131 Milliarden Euro, die entsprechend den Vorgaben der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) einer Sonderrücklage zugeführt werden. Die Bilanzsumme des ZDF betrug 2015 2,215 Milliarden Euro.

Der zusammengefasste publizistische Erfolg des ZDF wird durch seine Marktführerschaft im Fernsehmarkt (Zuschauer ab drei Jahren) für die Jahre 2013, 2014 und 2015 mit Zuschauermarktanteilen von jeweils 12,8 Prozent, 13,3 Prozent und 12,5 Prozent widergespiegelt.