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DekaBank Deutsche Girozentrale

Allgemeines | Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen

Unternehmensname DekaBank Deutsche Girozentrale



Unternehmenswebsite www.dekabank.de

Anzahl Mitarbeiter 500 - 4.999

Berichtsjahr 2015

Leistungsindikatoren-Set GRI 4    

Prüfung durch Dritte Ja, durch AGIMUS

Berichtspflichtig im Sinne des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes Keine Angaben

Kontakt
DekaBank Deutsche Girozentrale

Klaus-Andreas Finger

Mainzer Landstra├če 16
60325 Frankfurt am Main
Deutschland

+49 (0) 69 - 7147- 2118
Klaus-Andreas.Finger@deka.de

Beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell (u. a. Unternehmensgegenstand, Produkte/Dienstleistungen)

Geschäftsbericht, S.36-38, 43-47, 198, 199, 211:

Auf einen Blick

Im Geschäftsjahr 2015 hat die Deka-Gruppe ihr Geschäftsmodell als Wertpapierhaus der Sparkassen konsequent weiterentwickelt. In einem Umfeld niedriger und teils negativer Zinsen hat sie ihren Kunden durch die Weiterentwicklung ihres Produkt- und Beratungsansatzes neue Renditepotenziale eröffnet. Damit leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Vermögensbildung und -bewahrung in Deutschland.

Das Wirtschaftliche Ergebnis ist im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 12,8 Prozent auf 610,6 Mio. Euro angestiegen. Wesentlichen Anteil daran hatte die erfreuliche Entwicklung des Provisionsergebnisses. Insgesamt konnte die Deka eine Nettovertriebsleistung von 19,5 Mrd. Euro erzielen und die Total Assets auf 240,0 Mrd. Euro steigern. Diese besondere Entwicklung war wesentlicher Treiber für das Provisionsergebnis.

Der erfolgreiche Ausbau des Sparkassenvertriebs hat – in Verbindung mit der Kampagne „Anlegen statt stilllegen“ – wesentlich dazu beigetragen, zeitgemäße Anlagelösungen für das wertpapierbezogene Sparen noch stärker in der Kundenberatung zu verankern. Die Entwicklung der Finanz- und Risikokennzahlen komplettiert das positive Bild im Berichtszeitraum. Die Gesamtrisikotragfähigkeit bewegte sich über das gesamte Jahr im unkritischen Bereich. Die Liquiditätslage der Deka-Gruppe ist weiterhin auskömmlich. Die unter Berücksichtigung der CRR / CRD-IV-Anforderungen ohne Übergangsregeln berechnete harte Kernkapitalquote (fully loaded) erhöhte sich zum Jahresende auf 12,4 Prozent.

Auch im Geschäftsjahr 2016 wird die Deka-Gruppe ihr Geschäftsmodell als Wertpapierhaus der Sparkassen weiterentwickeln. Im Retailbereich wird der abgeschlossene Ausbau 2016 um neue Themen wie die bestmögliche Unterstützung der Sparkassenfiliale im Internet sowie die Fortentwicklung einkommensbasierter Fondsprodukte ergänzt. Daneben steht der Ausbau des institutionellen Vertriebs im Fokus. Hier wird die Deka schwerpunktmäßig ihre Asset-Servicing-Dienstleistungen ausbauen, ihre Produktpalette um neue Anlageformen erweitern und zudem verstärkt als strategischer Berater und Lösungsanbieter rund um Immobilieninvestitionen fungieren.

Kennzahlen 2015

Grundlagen der Deka-Gruppe

Profil und Strategie der Deka-Gruppe
Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen. Gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften bildet sie die Deka-Gruppe. Sie ist Dienstleister für die Anlage, Verwaltung und Bewirtschaftung von Vermögen und unterstützt die Sparkassen entlang des gesamten Investment- und Beratungsprozesses im Wertpapiergeschäft. Darüber hinaus bietet sie den Sparkassen und institutionellen Drittkunden (institutionelle Kunden außerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe) ein umfassendes Beratungs- und Lösungsspektrum für Anlage, Liquiditäts- und Risikosteuerung sowie Refinanzierung an.

Rechtliche Struktur und Corporate Governance
Die DekaBank Deutsche Girozentrale ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main und Berlin. Sie befindet sich vollständig im Besitz der deutschen Sparkassen. 50 Prozent der Anteile werden über die Deka Erwerbsgesellschaft mbH & Co. KG gehalten. Darin haben die Sparkassen mittels der von ihnen getragenen regionalen Sparkassen- und Giroverbände ihre Anteile gebündelt. Die andere Hälfte der Anteile hält der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV ö. K.).

In der Deka-Gruppe sind die Prinzipien guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung fest verankert. Das Corporate-Governance-Konzept zur Unternehmensführung und -überwachung gewährleistet klare und überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten der Organe und ermöglicht effiziente Entscheidungsprozesse. Als Teil der Sparkassen-Finanzgruppe ist die DekaBank den Prinzipien der Subsidiarität und Gemeinwohlorientierung verpflichtet.
Darauf setzt der Ethikkodex als verbindlicher Orientierungsrahmen für das Handeln von Organen und Mitarbeitern auf. Er ist die Grundlage für eine rechtskonforme, offene, transparente und wertorientierte Unternehmenskultur der Deka-Gruppe.

Die DekaBank wird gesamtverantwortlich durch den Vorstand geleitet, der zum Bilanzstichtag 2015 aus fünf Mitgliedern bestand. Im Februar 2015 bestellte der Verwaltungsrat der DekaBank Manuela Better zum Mitglied des Vorstands. Sie nahm ihre Arbeit am 1. Juni 2015 auf. Als Risikovorstand der Bank ist sie für die Bereiche Wertpapierfonds-Risikocontrolling, Risikocontrolling, Marktfolge Kredit, Recht und Compliance zuständig. Dr. Georg Stocker, der die Bereiche Wertpapierfonds-Risikocontrolling, Risikocontrolling, Marktfolge Kredit vorübergehend zusätzlich verantwortet
hatte, konzentriert sich nun wieder auf sein Dezernat Sparkassenvertrieb & Marketing. Außerdem
wechselte die Zuständigkeit für Treasury von Martin K. Müller zu Dr. Matthias Danne.
Der Verwaltungsrat hat Dr. Georg Stocker mit Wirkung zum 1. Oktober 2015 zum stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands berufen.

Damit stellen sich die Ressortzuständigkeiten per 31. Dezember 2015 wie folgt dar:

• Michael Rüdiger ist Vorstandsvorsitzender und verantwortlich für Institutionelle Kunden, Strategie,
Kommunikation, Revision sowie die Geschäftsfelder Wertpapiere und Kapitalmarkt,
• Dr. Georg Stocker ist stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und trägt die Verantwortung für
Sparkassenvertrieb & Marketing,
• Manuela Better ist verantwortlich für Risikocontrolling, Kreditüberwachung, Recht und Compliance,
• Dr. Matthias Danne verantwortet Immobilien, Kredit, Finanzen sowie Treasury,
• Martin K. Müller ist zuständig für Geschäftsbetrieb, Depotservice, IT und Personal.
Des Weiteren wurde Stefan Keitel im Juni 2015 zum Generalbevollmächtigten und designierten Vorstandsmitglied der DekaBank bestellt. Er nahm seine Tätigkeit planmäßig zum 1. Januar 2016 auf. (...)

Geschäftsmodell
Das Geschäftsmodell der Deka-Gruppe ist durch die Verzahnung von Asset Management und Bankgeschäft geprägt. Das Kerngeschäft der Deka-Gruppe besteht in der Bereitstellung von Wertpapier-, Immobilien- und Kreditfonds sowie Zertifikaten, einschließlich der darauf aufbauenden Dienstleistungen der Vermögensverwaltung für private und institutionelle Investoren. Ebenfalls zum Kerngeschäft zählen Geschäfte, welche die Sondervermögen im Asset Management sowie die institutionellen Kunden in ihrer Vermögensbewirtschaftung
sowie der Kapital-, Liquiditäts- und Risikosteuerung unterstützen. In diesem Zusammenhang agiert die Deka-Gruppe als Finanzierer, Emittent, Strukturierer, Treuhänder, Asset-Servicing-Anbieter und Depotbank.

Das Produkt- und Lösungsangebot der Deka-Gruppe ist in erster Linie auf die Bedürfnisse der Sparkassen und deren Kunden im Privatkundensegment ausgerichtet. Daneben bilden Gewerbe- und Firmenkunden der Sparkassen eine Zielgruppe von wachsender Bedeutung. Zu der Gruppe der institutionellen Kunden zählen neben den Sparkassen unter anderem Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke, Stiftungen, Unternehmen unterschiedlicher Branchen sowie die inländische öffentliche Hand. Zusätzlich zur Vermögensverwaltung im engeren Sinne stellt die Deka-Gruppe auch die Abwicklung von Wertpapiergeschäften, das Depotangebot sowie Asset Servicing und Depotbankdienstleistungen zur Verfügung. Die Dienst- und Beratungsleistungen im Rahmen der Vermögensbewirtschaftung, welche Sparkassen und weitere institutionelle Kunden nutzen können, umfassen die Funktion der Bank als Liquiditäts-, Risiko- und Sicherheitendrehscheibe, das Angebot der Wertpapierleihe sowie die Unterstützung bei der Beschaffung und Abwicklung von Wertpapieren und Finanzderivaten oder bei regulatorischen Fragestellungen. Begleitende Dienstleistungen erbringt die Deka-Gruppe unter anderem durch die Bereitstellung von Marktanalysen oder Infrastrukturdienstleistungen.

Im Geschäft mit Wertpapier- und Immobilienfonds erwirtschaftet die Deka-Gruppe im Wesentlichen Provisionserträge aus Verwaltungs- und Transaktionsgebühren. Ein Teil hiervon wird als Verbundleistung unter Berücksichtigung der regulatorischen Anforderungen an die Sparkassen als Vertriebspartner weitergegeben. Zusätzliche Provisionserträge resultieren aus Bankgeschäften und den Kapitalmarktaktivitäten. Die Zinserträge kommen schwerpunktmäßig aus der Immobilien-, Transport- und Infrastrukturfinanzierung sowie der Sparkassenrefinanzierung und dem Treasury.

Personalbericht
Die Gesamtmitarbeiterzahl erhöhte sich im Berichtsjahr geringfügig auf 4.277 (Ende 2014: 4.183). Der Anstieg ist zum einen auf den zum Jahresende weitgehend abgeschlossenen Aufbau von Kapazitäten im Dezernat Sparkassenvertrieb & Marketing zurückzuführen. Zum anderen war für die Betreuung des gewachsenen Objektbestands ein moderater Personalaufbau im Geschäftsfeld Immobilien erforderlich. Bei der Mitarbeiterzahl wird die Anzahl der bestehenden Arbeitsverhältnisse (befristet und unbefristet) zum Stichtag gezählt. Hierzu gehören ruhende Arbeitsverhältnisse sowie Ausbildungs- und Praktikantenverträge.

Im Jahresdurchschnitt waren 81,3 Prozent (Vorjahr: 82,4 Prozent) der Belegschaft in Vollzeit beschäftigt. Die für die Gewinn- und Verlustrechnung relevanten Mitarbeiterkapazitäten haben sich im Berichtsjahr leicht erhöht (1,2 Prozent) und beliefen sich auf 3.722,1 (Ende 2014: 3.678,2). Sie umfassen arbeitszeitanteilig Personen, die aktiv an Arbeitsprozessen der Deka-Gruppe beteiligt sind. Das Durchschnittsalter der aktiv beschäftigten Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Mitarbeiter mit ruhendem Arbeitsverhältnis) betrug 42,8 Jahre (Vorjahr: 42,4 Jahre).

Ergänzende Anmerkungen:

Geschäftsbericht S.195:
Geschäftsbericht geprüft von KPMG AG

Nachhaltigkeitsbericht 2015, S.34, S.35:
Nachhaltigkeitsbericht geprüft von AGIMUS GmbH